Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische

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Betta apollon  


K. de Leuw
(@k-de-leuw)
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Hallo,

Betta apollon ist zur Zeit im Handel, z.B. bei https://www.tropic-aquaristik.de.

Gruß, Klaus


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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
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Hallo,

ich kann mich nicht erinnern, bisher so bissige Kampffische gehabt zu haben. Kaum hat man die Finger im Wasser für Pflegearbeiten wird fleißig probiert.
Die beiden bestellten Paare sind vermutlich 3,1, aber Männchenüberschuss schadet ja nicht.

Gruß, Klaus


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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
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Hallo,

bei den Geschlechtern bin ich mir doch nicht sicher, ob es nicht zwei Paare sind. Aber ich habe sicher beide Geschlechter, denn ein Männchen trägt seit wahrscheinlich vorgestern (Gestern früh und vorgestern war ich überwiegend nicht daheim :-( ). Gestern haben ein anderes Männchen und ein Weibchen in typischem Längsstreifenkleid gebalzt (das es an- und auszog) und offenbar gelaicht, denn ich sah die Übergabe eines Eis. Heute trägt das Weibchen weiter das Balzkleid, balzt aber nciht, ob das dazugehörige Männchen Eier trägt, kann ich nicht erkennen, möchte aber auch keinen Futtertest machen. Das gestern schon tragende Männchen trägt weiter und ist ziemlich viel an der Frontscheibe unterwegs, das Dickicht mit zwei Korkröhren wird völlig ignoriert. Das vierte Tier ist das Weibchen, das vielleicht ein Männchen sein könnte.

Offene Fragen: Laicht das Paar heute weiter oder hat das Weibchen mit diesem Männchen nur den Restlaich abgelaicht, nachdem gestern vormittag oder vorgestern der Kehlsack des andern Männchens voll war?
Wurde etwas anderes übergeben als ein Ei? Ich habe bei einer anderen Art des pugnax-Komplex auch schon eine Spielerei mit einer Schnecke von Eigröße gesehen. Bei den Lichtverhältnissen unter der an dien HMF gelehnten Schieferplatte und dem sehr kurzen Augenblick in dem ich das Ei durch meine Spiegelreflex sah, möchte ich nichts ausschließen. der Augenblick war so kurz, dass es auf dem Foto nicht drauf ist.
Stammen die Eier des sicher tragenden Männchens vom unsicheren Weibchen?

Auftrag an Euch: Daumendrücken!

Schönen Restsonntag
Klaus


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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
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Stefan_L
(@stefan_l)
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Glückwunsch Klaus!

Viele Grüße
Stefan IGL 163
Trichogaster chuna, Betta simplex, Pseudospromenus dayi im Juwel Vision 260
Macropodus ocellatus "Shin Hi" im Gartenteich, Macropodus opercularis in Mörtelwanne


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Biulu
(@biulu)
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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
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Hallo Ihr zwei,

danke. Das ist ganz sicher ein Ei.

Gruß, Klaus


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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
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Gestern hat er wenige, heute Nacht dann den Rest entlassen (frisst wieder) - um die 80 Stück bei gut 5 mm KR und rund 7 mm Gesamtlänge!


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Biulu
(@biulu)
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Beiträge: 88
 

Gestern hat er wenige, heute Nacht dann den Rest entlassen (frisst wieder) - um die 80 Stück bei gut 5 mm KR und rund 7 mm Gesamtlänge!

Wow! 80 Stueck?! Dieser Fisch ist doch nicht sehr gross, oder?


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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
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Das Männchen hat ungefähr 7,5 cm Standardlänge. Ich habe die wahnsinnig umfangreiche Promotion von Dr. Jürgen Schmidt aus dem Regal gezogen. Er hat damals eine riesige Datensammlung veröffentlicht. Demnach kommt die deutlich kleinere Art Betta picta(6 cm Gesamtlänge) auf bis zu 120 erbrütete Junge, während die großen Arten trotz Körperlängen von bis zu 20 cm gerade einmal knapp über 100 Junge erbrüten.
Ich hatte allerdings mal eine Variante aus dem Pugnaxformenkreis (zu dem B. apollon ja auch gerechnet wird) mit bis zu 225 Jungen pro Brut. Sie wurde mir damals als B. fusca von Jambi verkauft, diese Art trägt aber deutlich weniger Junge aus (bis 60). Leider starb sie mir aus.
Bemerkenswert finde ich neben den geringen Wurfgrößen der großen Maulbrüter, dass praktisch alle 7 mm große Junge entlassen, egal welche Endgröße sie erreichen.


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Stefan_L
(@stefan_l)
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Wow, Betta picta mit bis zu 120 JF. Wo haben die sie bloß untergebracht?

Meine sind damals max. auf ca. 60 gekommen bei erfahrenen, ausgewachsenen Männchen.
Üblich waren so ca. 35 bis 45 je Brut.

Gibt es die Datensammlung irgendwo elektronisch?

Viele Grüße
Stefan IGL 163
Trichogaster chuna, Betta simplex, Pseudospromenus dayi im Juwel Vision 260
Macropodus ocellatus "Shin Hi" im Gartenteich, Macropodus opercularis in Mörtelwanne


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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
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Gibt es die Datensammlung irgendwo elektronisch?

Vermutlich nicht. Die Dissertation ist von Dr. Jürgen Schmidt und heißt "Vergleichende Untersuchungen zum Fortpflanzungsverhalten der Betta-Arten (Blontiidae, Anabantoidei)". Es erschien 1996 im Verlag Natur + Wissenschaft, Solingen, der ihm selbst und Harro Hieronimus gehörte aber wohl nicht mehr existiert.


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