...Schoko-Fieber...

Sphaerichthys, Parasphaerichthys, Ctenops

Moderator: Team

...Schoko-Fieber...

Beitragvon chris78 » 25.02.2009 - 18:16

Hallo zusammen,

eigentlich hatte ich für mein 160-Liter Becken ja an eine Betta-Art gedacht.
Aber als ich heute Mittag, nur mal so zum gucken, im örtlichen Zooladen war: Ganz am Rand der Verkaufsanlage dümpelten sie - Sphaerichthys osphromenoides.
Alle top in Form, auch sonst kein kranker Fisch im Becken.
Ein wenig hin- und her überlegt habe ich natürlich schon. Heikel, zänkisch, was einem so einfällt zum Schokogurami.

Nun ja, das Becken war frei, Einrichtung passt...sechs Schokos wanderten in die Tüte. Ich hoffe mal dass ich beide Geschlechter erwischt habe. das kleinste Tier ist etwas über drei, das größte etwa 5 cm.
Gefressen haben alle schon in der Tüte beim Eingewöhnen. Jaja, macht man normal nicht, aber ich dachte mir ein paar Eintagsfliegenlarven schaden nix.

Bild
Im Moment schwimmen sie so als Grüppchen durch ihr neues Reich, auf der Suche nach mehr oder weniger fressbaren Mitbewohnern.

Das Wasser muss noch weicher werden, aber es regnet sicher bald mal wieder. Eine Hand voll Laub und ein paar Erlenzapfen habe ich dazugegeben, sie scheinen sich ganz wohl zu fühlen.
Wollt ich nur mal erzählen, mal sehen wie´s weiter geht. Eine Nachzucht wär ja was...aber erst mal die nächsten Wochen abwarten.

mfg Chris
chris78
Forumsfreund
 
Beiträge: 84
Registriert: 18.02.2009 - 15:12
Wohnort: Saarlouis

Beitragvon chris78 » 02.03.2009 - 18:33

Servus,

oh je, jetzt antworte ich mir schon selber...aber was solls.
Den Tieren gehts soweit gut, allerdings haben drei Tage nach dem Einsetzen die beiden kleinsten einige wenige Ichthyo-Pünktchen bekommen. Nund ja, keine Panik. Tägliche großzügige Wasserwechsel mit Regenwasser sollten zum Wohlbefinden und dem Verschwinden der Pünktchen beitragen.

Ich habe die Temperatur hochgedreht...aber ich finde im Netz keine Info´s, ob und welche Behandlung die Schokos vertragen oder ob sie irgendwie empfindlich sind.

Ansonsten fangen sie an sich zu kloppen, gegenseitiges Drohen und kurzes Ausstrecken der Bauchflosse in Richtung der Konkurrenz. Nur wenn diese nicht weichen Will, gehts härter zur Sache. Futter passt schon: lebende Eintagsfliegenlarven sind top, gefrohrene Schwarze und weiße Mückenlarven auch. Trockenfutter wird ignoriert.

Lustig: Offensichtlich haben die Fische innerhalb der ersten Tage den gesamten Nachwuchs der Red Cherry gefuttert, soweit er ins Maul gepasst hat.
Sie sind aber völlig unfähig, die winzigen Nachkommen von Macrobrachium zu fangen: Sie sehen sie einfach nicht mehr, wenn sie wegegezuckt sind und dann still sitzen.


Mich würde allerdings schon interessieren, ob hier noch irgendwer S. osphromenoides oder auch andere Schokos hält? In dieser Ecke sind die meisten Threads ja schon ziemlich alt....
Für den ein oder anderen Tip wäre ich dankbar....


Grüße Chris
chris78
Forumsfreund
 
Beiträge: 84
Registriert: 18.02.2009 - 15:12
Wohnort: Saarlouis

Beitragvon Anke » 02.03.2009 - 19:17

Hallo Chris,

Du weisst doch, wir sind hier nicht die Schnellsten :wink:

Seit Oktober letzten Jahres schwimmen bei mir auch 9 Sphaerichthys osphromenoides...und bringen mich zur Verzweiflung, weil alle paar Tage ein oder zwei Tiere das Maul voll haben..und nach ein paar weiteren Tagen der Spass wieder vorbei ist.

Meine Schokos schwimmen zusammen mit einigen Nachzuchten von Parosphromenus quindecim in einem Becken mit den Maßen 100x50x40.

Das Wasser ist teefarben, der Leitwert liegt um die 50 mikrosiemens, der pHwert um die 5,0.

Die Temperatur habe ich bei etwa 26-27 Grad, so halte ich auch meine Sphaerichthys vaillanti.

Meine Tiere nehmen auch Granulat,fressen aber am liebsten Mückenlarven, Artemia, Grindal etc..

Sie zicken ordentlich rum, gehen keiner Streiterei aus dem Weg, manchmal sitzt ein arg gepiesacktes Tier schonmal mit Schreckfärbung in der Ecke, sucht dann aber ziemlich bald wieder den Kontakt zu den Anderen.

Hier mal ein Bild des Beckens..
Bild

Liebe Grüsse
Anke

mist..wieso wird das Bild denn so klein ??
Benutzeravatar
Anke
Vorbild des Forums
 
Beiträge: 729
Bilder: 1
Registriert: 14.01.2006 - 21:36
Wohnort: Mönsheim

Beitragvon Markus Kleinbölting » 02.03.2009 - 20:21

Hallo Anke!



mist..wieso wird das Bild denn so klein ??


Weil du es so verkleinert hast? *duckundwech*



Dachte schon imageshack macht mucken, aber das ist echt so klein...

Gruss,
Markus[/quote]
Markus Kleinbölting
Forumsfreund
 
Beiträge: 63
Registriert: 20.02.2007 - 13:09
Wohnort: 26849

Beitragvon Anke » 02.03.2009 - 20:39

Hi Markus,

äächt..war ich das :???:

dabei hab ich doch das "th." extra weggemacht..

Ich versteh diesen neumodischen Kram nicht...

Anke
Benutzeravatar
Anke
Vorbild des Forums
 
Beiträge: 729
Bilder: 1
Registriert: 14.01.2006 - 21:36
Wohnort: Mönsheim

Beitragvon Markus Kleinbölting » 02.03.2009 - 21:00

Hi Anke,

"th." weggemacht? Versteh nur Bahnhof.

Das Ausgangsbild war gross genug. Das auf 800x600 pixel skalieren und bei imageshack einstellen. Das ist keine Zauberei.

Gruss,
Markus
Markus Kleinbölting
Forumsfreund
 
Beiträge: 63
Registriert: 20.02.2007 - 13:09
Wohnort: 26849

Beitragvon Fischmann » 02.03.2009 - 23:54

Hallo Chris,
interessante Fische, die Schokos. Aber mit meinem mittelharten Wasser...
Das würde wohl nur mit etwas Aufwand funktionieren.
Nichtsdestotrotz habe ich mal ne Frage zu den Ichthios. Hast du da Erfahrung, die praktisch nur mit Wasserwechseln zu behandeln? Reicht das, kein Malachitgrün o.Ä. nötig? In unseren Wasserbedingungen (und natürlich mit anderen Zierfischen) ist es da leider nicht mit getan. Ohne Chemie hab ich es da noch nicht geschafft. Aber ich habe die Vermutung, dass die weichen und sauren Wasserwerte deines Beckens da schon einiges an Wirkung erzielen.
Vielleicht hat noch jemand Erfahrungen damit? Freue mich über alle Tipps.
Gruß Torsten
Fischmann
Forumsfreund
 
Beiträge: 74
Registriert: 08.02.2009 - 21:45
Wohnort: Meiningen

Beitragvon chris78 » 03.03.2009 - 14:11

Hallo

@Anke:
Schnell oder langsam, ich freu mich über alle Antworten;-) ...ich hatte aber schon gefürchtet, dass die Schokos Randgruppen-Labyrinther sind...

hier übrigens mal mein Becken, mittlwerweile ist das Wasser ebenfalls ziemlich teefarben.

Bild
Bild

@Thorsten,

eben damit habe ich kaum Erfahrung. Ich hatte nur zwei Mal in über 15 Jahren Ichthyo.
Einmal ein, zwei Pünktchen an einem Wels. Die habe ich abfallen gesehen, dann den Boden gründlich abgesaugt, das wars. Kann natürlich sein, dass das kein Ichthyo war, sondern ein anderer, ähnlicher Parasit.
Dann Jahre Später an Salmlern, da habe ich dann Medikamente benutzt. Ist aber auch gut gegangen.

Deshalb habe ich das Thema hier angesprochen, weil ich keine Info´s gefunden habe, ob Sphaerichthys das Medikament oder alternativ Temperaturerhöhung und evtl. Salz verträgt. Ich habe im Moment die Temperatur erhöht (32°) und etwas Salz zugegeben. Es scheint mir aber so, dass die Tiere bei einigen Grad weniger besser drauf sind.
Es ist aber wie gesagt kein schwerer Befall, von sechs Fischen haben vier jeweils zwei, drei Pünktchen. Alle fressen gierig wie zuvor, streiten...ganz normal eben.

Wenn jemand Erfahrungen beisteuern kann, nur her damit. Auch Infos über Ichthyo bei anderen Labyrinthern sind dazu interessant, immerhin Verwandtschaft.
Komischerweise gibt das Netz darüber nichts genaues her.


Grüße Chris
chris78
Forumsfreund
 
Beiträge: 84
Registriert: 18.02.2009 - 15:12
Wohnort: Saarlouis

Beitragvon sig11 » 03.03.2009 - 21:49

Hallo,

ich hab zwar zum Glueck noch keine Erfahrung mit Ichtyo, aber ich wuerde die Temperatur nicht auf ueber 30 Grad erhoehen. Die Temperaturerhoehung soll ja zum einen bewirken, dass der Lebenszyklus moeglichst schnell ablaeuft, und somit die Behandlung moeglichst schnell durchgefuehrt ist. Dazu reichen aber schon 28 Grad, um den Zyklus auf 10-12 Stunden zu bringen (laut Hoffmann: Fischkrankheiten). Zum anderen ist die Hoffnung, dass noch hoehere Temperaturen die Erreger abtoeten. Das muss aber nicht sein, belastet dafuer aber u.U. die Fische. Als Mittel wuerde ich inzwischen Sera Protazol benutzen (laut Hieronimus in "Aquaristik - aktuelle Suesswasserpraxis 4/2007"). Guck auch mal da: http://www.aquamax.de/HG03.htm (inkl. Unterseiten) und da: http://www.tobias-moeser.de/aquaristik.php (inkl. Unterseiten zu Ichtyo). Auf beiden Seiten sind aber die Infos zum resistenten Ichtyostamm wohl nicht mehr aktuell (siehe wie schon erwaehnt z.B. "Aquaristik - aktuelle Suesswasserpraxis 4/2007").

Gruss,
Andreas
sig11
Sehr guter Forumsfreund
 
Beiträge: 203
Registriert: 03.03.2007 - 23:07
Wohnort: Hamburg

Beitragvon Fischmann » 03.03.2009 - 22:36

Hallo Chris, Hallo Andreas!
Meine Erfahrungen mit Ichthyos in der Aquaristik sind eher dürftig, deswegen war mein Beitrag auch eher als Frage gemeint. Ich habe mit diesen Erregern aber leider sehr oft beruflich in der Fischzucht zu tun. Wir haben da leider das Pech, dass die lange Zeit üblichen Medikamente auf Malachitgrün- und Methylenblau-Basis nicht mehr im Speisefischbereich verwendet werden dürfen. Deswegen sind wir ständig auf der Suche nach alternativen Behandlungsmethoden.
Ich kann Andreas nur zustimmen, wenn er rät, Medikamente zu benutzen. Die Erreger beschleunigen ihre Entwicklung auf jeden Fall mit der Temperaturerhöhung. Das ist aber nur vorteilhaft, wenn man sie in dieser Zeitspanne effektiv bekämpft. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auf Nummer sicher gehen (Chemiekeule). Wenn du, Chris, das aber aus was weiß ich für Gründen ablehnst, kann ich nur raten, im Becken die Bedingungen so zu belassen, wie sie sind. Der Ichthyo ist ein Schwächeparasit, der fast überall vorkommt. Den holst du dir ganz leicht mit dem Lebendfutter (wenn du nicht einfrierst). Der Neubesatz wird da auch der Grund für den Ausbruch gewesen sein. Jede Änderung der Haltungsbedingungen (auch Temp.) schwächt die Fische und arbeitet für den Parasiten. Was aber wirklich zu empfehlen ist, ist der sehr häufige Wasserwechsel. Das gefährliche für den Fisch ist nicht das weiße Pünktchen, sondern die Schwärmer, die frei werden, wenn die "Muttertierchen" sich teilen. Das ist für die Fische richtig Stress. Wenn du mit deinen Wasserwechseln schneller bist als die Teilung, verdünnst du die Schwärmer und damit die Erreger immer weiter, bis sie vielleicht! verschwinden. Drauf verlassen kann man sich nicht, deswegen zusätzlich die Chemie.
In Bezug auf den resistenten Ichthyo-Stamm wollen wir mal nicht an das schlimmste denken. Aber auch in dem Fall sollten die Wasserwechsel lindern. Ich kann aber nur sagen, handle schnell! Wenn man Pünktchen sieht, sind die Kiemen und Haut schon flächig befallen. Wäre schade um die Fische!
Viel Erfolg und viele Grüße
Torsten
Fischmann
Forumsfreund
 
Beiträge: 74
Registriert: 08.02.2009 - 21:45
Wohnort: Meiningen

Beitragvon fischmichi » 04.03.2009 - 10:10

Hallo alle,

Fischmann hat geschrieben:...
Ich kann Andreas nur zustimmen, wenn er rät, Medikamente zu benutzen. Die Erreger beschleunigen ihre Entwicklung auf jeden Fall mit der Temperaturerhöhung. Das ist aber nur vorteilhaft, wenn man sie in dieser Zeitspanne effektiv bekämpft. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auf Nummer sicher gehen (Chemiekeule). Wenn du, Chris, das aber aus was weiß ich für Gründen ablehnst, kann ich nur raten, im Becken die Bedingungen so zu belassen, wie sie sind.
...


Es gibt natürlich auch gute Behandlungsmethoden ohne Medikamente anzuwenden. Siehe folgenden Link:

http://www.aquamax.de/HG03UG03.htm

Mit dem Diatomic-Filter habe ich selbst schon gearbeitet und hervorragende Ergebnisse erzielt. Es können ja sowieso nur die Schwärmer bekämpft werden, und die werden mit einem Diatomic-Filter bestens herausgefiltert.

Fischmann hat geschrieben:...
Der Ichthyo ist ein Schwächeparasit, der fast überall vorkommt. Den holst du dir ganz leicht mit dem Lebendfutter (wenn du nicht einfrierst).
...


Diese Aussage kann ich so auf keinen Fall unkommentiert lassen. Dass hört sich ja an, als ob hier ein Trockenfutterproduzent spricht.
In den ersten 30 Jahren meines Zierfischhobbys (und ich bin diesem Hobby seit fast genau 50 Jahre treu geblieben) habe ich meine Fische fast ausschließlich mit selbst gefangenem Lebendfutter versorgt und Ichthyophthirius multifiliis ist im Schnitt (wenn überhaupt) vielleicht alle 5 Jahre mal aufgetreten.
Eher ist es umgekehrt. Lebendfutter führt zu gut konditionierten Fischen, bei denen dann auch das Immunsystem bestens funktioniert. Und wie hier richtig bemerkt wurde, ist Ichthyophthirius multifiliis ein Schwächeparasit, welcher bei einem starken Immunsystem wenig Chancen hat.

Ich bin seit ca. 20 Jahren im Zoo-Handel tätig, und da gibt es wirklich oft mit Ichthyophthirius multifiliis große Probleme. Das hängt meiner Meinung nach mit dem arg geschwächten Immunsystem zusammen. Die Fische sind nach den wahnsinnigen Transportwegen (kommen ja fast alle aus Asien oder Südamerika) oft in nicht guter Verfassung, und der Handelsstreß tut sein Übriges (wenn jeden Tag im geschlossenen Zimmer hinter mir einer mit Kescher hinterher rennen würde, so lange wie ein Fisch würde ich wohl nicht leben).

Das Einzige, was ich mir mal mit Lebendfutter eingeschleppt hatte, waren Süßwasserpolypen (in Zuchtbecken die absolute Jungfisch-Freßmaschine) und Karpfenläuse (für viele kleineren Fische auch eine tödliche Beigabe). Wenn man mitbekommt, wo diese Parasiten vorkommen, geht man dort eben nicht tümpeln.

Beste Grüße

Michael
fischmichi
Michael Müller

"Die Frage heißt nicht: Können Tiere denken oder reden? Sondern: Können sie leiden?" (Jeremy Bentham)
Benutzeravatar
fischmichi
Vorbild des Forums
 
Beiträge: 439
Registriert: 04.12.2003 - 14:13
Wohnort: Kleinmachnow (bei Berlin)

Beitragvon Anke » 04.03.2009 - 10:53

Hallo,

"off topic"
Kann man die Bilder von Chris etwas kleiner machen, es ist ziemlich ermüdend dauernd hin- und herzuscrollen beim Lesen.

Gruss
Anke
Benutzeravatar
Anke
Vorbild des Forums
 
Beiträge: 729
Bilder: 1
Registriert: 14.01.2006 - 21:36
Wohnort: Mönsheim

Beitragvon chris78 » 04.03.2009 - 14:49

Hallo zusammen,

so langsam wird´s ja doch lebendig. ...sorry für die zu großen Bilder, ich achte das nächste Mal drauf.
Nicht dass mich jemand mißversteht: Nein ich habe nichts gegen eine Chemiekeule. Aber ich weiß eben nicht, ob nicht gerade die Sphaerichthys zu den gegen Malachitgrün empfindlichen Fischen gehören oder nicht. Bei Welsen, Zwergbuntbarschen und vielen Salmlern soll es ja recht riskant sein. Deshalb hoffe ich auf Erfahrungsberichte hier.
Zudem wird das Becken per HMF gefiltert, den kann ich schlecht herausnehmen um die Bakterien zu schützen.

Futter gibts ohnehin nur Lebend- oder Frostfutter, anderes wird ja nicht genommen. Lebendfutter kommt zur Zeit aus fischfreiem Gartenteich bzw. aus der Regentonne.
Ansonsten gehts den Fischen top, verfressen und zur Zeit keine sichtbaren Pünktchen. Ich werte das aber mal noch nicht als Ende der Erkrankung, erst mal abwarten. Wenns doch schlimmer wird, habe ich sera punktol hier stehen.

mfg Chris
chris78
Forumsfreund
 
Beiträge: 84
Registriert: 18.02.2009 - 15:12
Wohnort: Saarlouis

Beitragvon Thomas P. » 04.03.2009 - 20:57

fischmichi hat geschrieben:wenn jeden Tag im geschlossenen Zimmer hinter mir einer mit Kescher hinterher rennen würde, so lange wie ein Fisch würde ich wohl nicht leben


Eine wahrhaft entsetzliche Vorstellung!
--------------------------------------------------------------
Mein Senf: http://www.igl-home.de/forum/phpBB2/vie ... 4311#14311

Liebe Grüße,
Thomas P.
Vorbild des Forums
 
Beiträge: 477
Registriert: 03.02.2006 - 21:59
Wohnort: Wien

Beitragvon chris78 » 05.03.2009 - 17:42

Servus,

@Thomas:
Na das stimmt doch zuversichtlich. Ich habe jetzt jeden Tag zwischen 50 und 80 Litern Wasser gewechselt, zum Glück regnet es reichlich. Dabei habe ich immer den Boden des Aquariums so weit wioe möglich abgesaugt.
Temperatur ist tags bei 32°C und fällt nachts auf 27. Zwei der Fische scheinen die Wärme nicht besonders zu mögen, sie sitzen manchmal für kurze Zeit unter dem Heizstab, hier strömt wohl kühleres Wasser nach. Bei Fütterung werden sie aber sofort aktiv und fressen genauso gierig wie ihre Kollegen. Ich kann bei zwei Tieren je ein winziges Pünktchen erkennen, sonst nichts mehr.

Was ich bisher ebenfalls nicht gefunden habe, sind eindeutige und übereinstimmende Beschreibungen der Geschlechtsunterschiede. Gibt´s überhaupt welche?
Das einzige was mir auffällt, ist dass die beiden größten Tiere eine dunkel gefärbte/gebänderte Caudale haben (bei den anderen farblos). Sie scheinen sich auch häufiger miteinander zu kloppen als die anderen. Das kann aber auch Einbildung sein, bzw. könnte die gleiche Größe der Grund dafür sein.


Grüße Chris
chris78
Forumsfreund
 
Beiträge: 84
Registriert: 18.02.2009 - 15:12
Wohnort: Saarlouis

Nächste

Zurück zu Schokoladenguramis, Spitzkopfguramis

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast