Neuer Schokorianer...

Sphaerichthys, Parasphaerichthys, Ctenops

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Beitragvon Wagtail » 03.12.2009 - 21:49

Den Knurris sind die Wasserwerte eigentlich egal, eher umgekehrt, zu saures Wasser mögen sie nicht.
Und die Größe Des Aquariums ist doch etwas grenzwertig.


Ich habe den PH-Wert nie gemessen. Aber unter 7pH war es sicherlich.

Die Größe war optimal als Zuchtbecken (für ein Päärchen) und Aufzuchtbecken (von dessen Jungtieren).

gruß tobi
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Beitragvon fischmichi » 03.12.2009 - 22:11

Wagtail hat geschrieben:...
Die Größe war optimal als Zuchtbecken (für ein Päärchen) und Aufzuchtbecken (von dessen Jungtieren).

gruß tobi


Darüber lässt sich streiten, ich würde höchstens "ausreichend" sagen, aber niemals "optimal".

Gruß Michael
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Beitragvon tassilo » 03.12.2009 - 22:16

freaky_fish hat geschrieben:Hallo Tassilo,

Im Becken jetzt: pH 6,8, KH 6 und GH 11. Ist das OK ?

Das sind sehr gute Wasserwerte für die Knurrer.

Freu Dich einfach an den Kleinen, es sind wunderschöne und interessante Fische. Und bestimmt läßt auch der Nachwuchs nicht lange auf sich warten (sofern Du Männchen und Weibchen hast).
Hinsichtlich TBC usw....es ist schon so, dass die Tiere aus dem Handel oft nicht die widerstandsfähigsten sind und TBC in sich tragen. Aber vielleicht hast Du ja stabile Tiere bekommen. Meiner Erfahrung nach tritt ein Ausbruch der TBC häufig nach Eintreten der Geschelchtsreife und nach ein paar Mal Ablaichen auf (also frühzeitig Nachwuchs großziehen).

Unabläßlich für die Gesundheit der Knurrer ist hin und wieder Lebenfutter.

Vergesellschaftung könnte ich mir mit trichogaster chuna oder betta imbellis gut vorstellen.

Das schüttelst du so aus dem Ärmel, Verena ? Respekt ! Ich habe stundenlang Bücher wälzen und Forenbeiträge lesen müssen, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass diese beiden Arten dazupassenpassen könnten. :) Herzlichen Dank auch für die anderen Tipps. Momentan genießen die fünf Babys den Luxus von 100 Litern, ich lass sie erst einmal wachsen.

Auch ist mein Faible für S.osphromenoides nach wie vor ungebrochen. Vielleicht erhört mich ja hier doch noch ein Schokofreund mit Nachwuchs, dann ziehen die Knurrer, wie schon geschrieben, in ein 60er um. :)

Gruß, Tassilo
Zuletzt geändert von tassilo am 11.12.2009 - 17:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Wagtail » 04.12.2009 - 09:21

fischmichi hat geschrieben:Darüber lässt sich streiten, ich würde höchstens "ausreichend" sagen, aber niemals "optimal".

Gruß Michael


Wohl kaum. - Aber wie du schreibst stimmt es auch, es hat voll und ganz ausgereicht.

Mir ging es nur darum aufzuzeigen, welche Bandbreite von Bedingungen T.pumila "toleriert". Davon dass er in Schwarzwasser nicht haltbar - züchtbar ist - davon kann keine Rede sein! Auch wenn er es sicher nicht essentiell benötigt. T.pumila ist halt ziemlich euryök, was die Wasserparameter angeht.

Die Beckengrößediskussion kannst du gerne im entsprechenden Fachforum eröffnen - hier ist es wohl unangebracht.

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Beitragvon fischmichi » 07.12.2009 - 18:33

Wagtail hat geschrieben:
fischmichi hat geschrieben:Darüber lässt sich streiten, ich würde höchstens "ausreichend" sagen, aber niemals "optimal".

Gruß Michael


Wohl kaum. - Aber wie du schreibst stimmt es auch, es hat voll und ganz ausgereicht.
....

tobi


Hallo,

das ist ja wohl ein wenig vermessen, was MEIN Streitobjekt ist, entscheide einzig und allein ICH.

Wagtail hat geschrieben:...
Mir ging es nur darum aufzuzeigen, welche Bandbreite von Bedingungen T.pumila "toleriert". Davon dass er in Schwarzwasser nicht haltbar - züchtbar ist - davon kann keine Rede sein! Auch wenn er es sicher nicht essentiell benötigt. T.pumila ist halt ziemlich euryök, was die Wasserparameter angeht.

Die Beckengrößediskussion kannst du gerne im entsprechenden Fachforum eröffnen - hier ist es wohl unangebracht.

tobi


Wenn ich Tiere in "Gefangenschaft" halte (und was Anderes ist ein Aquarium in meinen Augen nicht), dann versuche ich, ihre Haltungsbedingungen den natürlichen Verhältnissen anzupassen. Ein gutes Schwarzwasser hat in für mein Verständnis ein pH-Wert von 5-6, und das entspricht meiner Meinung nach nicht unbedingt den natürlichen Verhältnissen von T.pumila. Dass die Fische anpassungsfähig sind habe ich nie bezweifelt.

Und 12 Liter hat auch nichts mit natürlichen Verhältnissen zu tun. Damit sollte man bei der Haltung von T.pumila nicht prahlen. Im Mittelalter saß auch so manch einer im Verließ und ist daran nicht krepiert. Und hätte man ihm noch ein Partner dazu gegeben, hätte er sich vielleicht auch vermehrt.

Mit der Beckengröße habe ich nicht angefangen, und wo ich die diskutiere ist auch meine Sache, und ich diskutiere sie dort, wo sie angesprochen wurde.

Ich möchte das hier jetzt aber nicht weiter führen, ich wollte nur meinen Standpunkt in Bezug auf artgerechte Haltung darlegen und außerdem klarmachen, dass ich immer noch selbst entscheide, worüber ich mich streite und worüber ich wo diskutiere.

Beste Grüße Michael
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Beitragvon Wagtail » 08.12.2009 - 08:57

Hallo,

Wenn ich Tiere in "Gefangenschaft" halte (und was Anderes ist ein Aquarium in meinen Augen nicht), dann versuche ich, ihre Haltungsbedingungen den natürlichen Verhältnissen anzupassen. Ein gutes Schwarzwasser hat in für mein Verständnis ein pH-Wert von 5-6, und das entspricht meiner Meinung nach nicht unbedingt den natürlichen Verhältnissen von T.pumila.


Man findet die Tiere in Reisfeldern, Büffelsuhlen bis hin zu überschemmten Wiesen, Sümpfen, Teichen, lanssamfließenden Bächen,Flüssen,Kanälen.
Extrem saure PH Werte von 4-5 weisen die Biotope wirklich nicht auf - PH 6 ist jedoch nicht ungewöhnlich.
Ich habe den PH Wert mit Torf und Erlenzapfen unter 7 gedrückt. Sowas gibts im Verbreitungsgebiet durchaus. T. pumila schwimmt nicht nur in alkalischen (und abwassergetrübten) Klongs und lehmgetrübten Büffelsuhlen, oder überdüngten Reisfeldern. Zumindest finde ich erstere natürlicher, als letztere Biotope...

Und 12 Liter hat auch nichts mit natürlichen Verhältnissen zu tun. Damit sollte man bei der Haltung von T.pumila nicht prahlen. Im Mittelalter saß auch so manch einer im Verließ und ist daran nicht krepiert. Und hätte man ihm noch ein Partner dazu gegeben, hätte er sich vielleicht auch vermehrt.

Nein - hat es auch nicht, ist ja auch nen Zuchtbecken gewesen.
Die Tiere haben nach 3 Tagen abgelaicht und die Larven sind wesentlich besser in 12L auf zu ziehen, als in 54 oder 100L. Thema Futterdichte etc.
So mach(te) ich es halt...wenn du dir im Wohnzimmer ne 500L fassende Büffelsuhle anlegst, um ein Gelege T.pumila aufzuziehen, is das dein Bier.

Es mag genauso klappen, wie mein 12L Permeat-Zapfen-Torf-Tee, aber daraus ein "Gesetz" abzuleiten und abzustreiten, dass es auch anders geht, finde ich völlig daneben. Und genau deswegen habe ich überhaupt nur gepostet.

ich immer noch selbst entscheide, worüber ich mich streite und worüber ich wo diskutiere

Das kannst du gerne! Ich dachte nur, dass es für alle Mitleser und der Ordnunghalber sinnvoller ist es gleich an richtiger Stelle zu posten. Darüber entscheiden dann wohl letztendlich doch die Moderatoren- oder auch nicht.


gruß tobi

PS: Ich habe nicht gestritten, lediglich diskutiert - somit hast du dich allein gestritten, oder wie man bei uns zu Hause sagt: "allein aufgeregt".
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Beitragvon fischmichi » 08.12.2009 - 11:01

Wagtail hat geschrieben:...
...wenn du dir im Wohnzimmer ne 500L fassende Büffelsuhle anlegst, um ein Gelege T.pumila aufzuziehen, is das dein Bier.

...


Als jemand der sich schon 50 Jahre mit Haltung und Zucht von Zierfischen beschäftigt, muß ich solch Blödsinn nicht mehr kommentieren und steige aus dieser Diskussion aus.

Habe halt auch mein Stolz (ein anderer würde vielleicht Altersstarrsinn sagen).

Gruß Michael
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Beitragvon tassilo » 08.12.2009 - 12:39

Wie man sieht, sind einige Teilnehmer schon in Adventsstimmung. :wink:

Da nun wohl ungeklärt bleiben wird, ob man T.pumila besser in 500-Liter-Büffelsuhlen oder in 12-Liter-Schwarztee aufzieht,
wage ich es mal, mit einer simplen Frage den Salto rückwärts zu den Schokos zu vollziehen:

Gibt es im Raum München-Rosenheim-Innsbruck jemanden, der Sphaerichthys osphromenoides (oder eine andere Art der Gattung)
schwimmen hat und in naher Zukunft womöglich sogar Nachwuchs anbieten kann ?

Gruß,
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Zuletzt geändert von tassilo am 02.01.2010 - 13:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon tassilo » 02.01.2010 - 13:19

hoppla...
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