Channa orientalis - ein Tagebuch

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Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon cirdan » 30.11.2011 - 18:04

11.02.2011: Ich habe ein 160l Aquarium gekauft um junge Channa orientalis soweit an zu füttern, dass sie in einem 1700l Aquarium bei den Ctenpoma acutirostrum, pelleginii und kingsleyae eine Überlebenschange haben.

17.02.2011: Das Becken ist jetzt eingerichtet und bepflanzt.

26.02.2011: 5 kleine Channa orientalis (4 größere und ein etwas kleineres Tier) sind eingezogen und fressen noch am gleichen Tag rote Mückenlarven.

27.02.2011: Klein geschnittene Scampi werden gerne gefressen, Krill weniger gerne.

28.02.2011: Die kleinen Tiere sind mit Kompostwürmern noch überfordert. Bislang nur geringfügige innerartliche Aggressionen beobachtet.

06.03..2011: Die Channas fressen rote Mückenlarven, zerteilte Kompostwürmer und zerkleinerte Garnelen. Artemia und Krill werden weniger gern genommen. Habe 5 kleine Chichlasomas in das Becken gesetzt, etwa in der Größe des Kopfes der Channas - die Cichlasoma werden kaum beachtet.

10.03.2011: Zwischenzeitlich sind 15 Cichlasomas eingezogen

15.03.2011: Der kleine Channa hat etwas gelitten - habe ihn zu Microctenopoma fasciolatum in ein 100 Liter Aquarim gesetzt. Die Färbung des Fisches ist leicht marmoriert.

28.03.2011 Wenn die Channas etwas ausgehungert sind, beißen sie beim Füttern relativ unkontrolliert in alles was sich bewegt - z.B. in einen Chichlasoma, dieser wurde dann im Maul des Channa ca. 15sec. durch das Becken getragen, dann aber wieder frei gelassen. Habe das Gefühl, dass die Channas stark gewachsen sind - jedoch sind 2 deutlich größer als die anderen.

04.04.2011 Ein weiterer Channa hat stark gelitten - habe ihn auch zu den Microctenopoma gesetzt.

07.04.2011 Die großen fressen jetzt problemlos Regenwürmer. Die kleinen Channas bei den Micrctenopomas fressen auch wieder.

09.04.2011 Die beiden größten Channas habe ich mehrfach bei Paarungen beobachtet :-). Der 3te im Aquarium verbliebene Fisch zeigt eine auffällig marmorierte Haut, steht jedoch noch gut im Futter. Habe Angst, dass ich den falschen heraus fange - daher noch keine Aktion. Hoffe, dass sich im Microctemopoma Aquarium vielleicht noch ein zweites Paar bildet - geht u.U. die Haltung von 2 Paaren im großen Aquarium.

18.04.2011 Wiederholt Paarungen beobachtet.

26.04.2011 Die 3 Channas im großen Aquarium. haben den Osterurlaub gut überlebt - Von den 2 Fischen im Microctenopoma- Aquarium habe ich nur einen - in einem desolaten Zustand - entdeckt.

27.04.2011 Während der Fütterung hat ein Channa einen der Chichlasoma angegriffen und ein paar Dezimeter durch das Becken geschleppt. Der Cichlasoma wird das überleben.... Aber im großen Aquarium wird das (wenn die Channas ausgewachsen sind) spannend für die Sumatrabarben und die Kongosalmler.

02.05.2011 Die Channas im Microctenopoma- Aquarium sind wohl in den Fischhimmel eingegangen....

10.05.2011 Habe den überzähligen Schlangenkopf in das 1700 Liter Becken gesetzt - andernfalls wäre er unten gestorben.... Habe nie starke Aggressionen unter den Fischen beobachtet. Können die Channas vielleicht weniger "Stress" vertragen als z.B  Chichlasoma, Pseudotropheus, Melanochromis...?

12.05.2011 Das Männchen trägt Eier im Maul...

16.05.2011 Das Männchen frisst wieder - hat die Eier wohl auch verschluckt. Das Tier im großen Becken habe ich bislang nur selten gesehen - die anderen beiden werden wohl erst umziehen (wenn überhaupt), wenn sie größer sind.  Aufgrund der relativ versteckten Lebensweise wären die Fische in dem großen Becken bestimmt nur äußerst selten zu beobachten - wäre Schade.

05.06.2011 Während eines Kurzurlaubs hat die Nachbarin (9 Jahre) die Fische versorgt - das Channabecken ist umgekippt (überfüttert !). Die Channas haben Gott sei Dank überlebt. 9 tote Buntbarsche - 6 Überlebende. Also haben die orientalis keinen gekillt.

08.06.2011 Das Männchen trägt wieder Eier im Maul. Ich kann aber nicht sagen, ob das schon der Fall war, als das Becken gekippt war.

14.06. 2011 Männchen brütet noch (wie lange?) und lebt sehr versteckt. Bislang keine erhöhten Angriffe auf die Chichlasomas beobachtet. Das Männchen ist jetzt deutlich schlanker und kleiner als das Weibchen – das liegt vermutlich auch an der schlechteren Futterversorgung beim Brüten.

28.07.2011 Das Männchen hat in der Zwischenzeit ein weiteres Gelege gefressen/verloren. Habe in der vergangenen Woche alle Chichlasomas aus Channabecken gefangen. Grund: Ich befürchte, dass die Buntbarsche die Channas beim Brüten stören. Der Schlangenkopf im großen Aquarium lebt noch - sehr scheu und sehr versteckt. Habe ich ihn ein paar mal zwischen den Cryptocorynen am Boden gesehen. Er ist im Wachstum deutlich hinter den beiden anderen zurück geblieben. Channa orientalis hat wohl keinen Zweck im großen Aquarium.

01.08.2011 Habe ca. 2 mm große Jungfische bei den orientalis entdeckt - morgen gehts in den Urlaub - mal sehen was danach los ist....

17.08.2011 Habe es schon im Urlaub vom "Fish- Sitter" gehört - Jungfische im Channabecken - habe aber nie gedacht, dass die schon soooo groß sind (ca 12 mm). Anzahl: 30-40 Stück. Die Jungtiere wurden nicht zugefüttert, und ich bezweifle, dass im Aquarium genügend Infusorien für alle vorhanden sind/waren.

18.08.2011 Männchen und Weibchen haben eine Paarung vollzogen und waren während dessen dicht von den Jungfischen umgeben - sollte das eine Fütterung gewesen sein? Die gesamte Prozedur dauerte ca. 15-20 min.

19.08.2011 Habe das Verhalten von 18.08. zur gleichen Tageszeit (früher Nachmittag) erneut beobachten können.

24.08.2011 Die jungen orientalis fressen jetzt auch Cyclpos und Daphnien. Die Jungfische schwimmen nicht mehr im Schwarm/Pulk sondern sind im gesamten Aquarium unterwegs.

01.09.2011 Die Jungen orientalis verlieren ihre "Kinderfärbung". Der Channa im großen Aquarium ist auch in den Fischhimmel eingegangen.

09.09.2011 Habe erneut eine Fütterung mit Nähreiern beobachten können - wieder im Zuge einer Scheinpaarung der beiden großen Tiere. Die Paarung erfolgte jetzt unmittelbar vor der Frontscheibe des Aquariums, so dass man die Nähreier (Durchmesser ca. 0,5 - 0,7 mm, Farbe: Elfenbein) sehen konnte Die. Jungfische sind ca. 22mm groß.

12.09.2011 Die Jungfische fressen gierig rote Mückenlarven - sie beißen sich an dem Tiefkühlwürfel fest, so dass man sie aus dem Wasser heben kann. Bei den ersten Jungfischen ist eine Streifenzeichnung i. d. Rückenflosse erkennbar. Tiefkühl- Artemia wird noch (?) nicht gefressen.

15.09.2011 (abends) Das Weibchen hat einen unförmig fetten Bauch und erscheint nicht zur Fütterung - Bauchwassersucht? Legenot? Verstopfung? ...? Die Schuppen in der Bauchregion stehen ab...

16.09.2011 (morgens) Dem Weibchen scheint es wieder etwas besser zu gehen - sie schwimmt mehr umher. Ist auch wieder etwas schlanker - die Schuppen stehen jedoch noch immer ab. Die Färbung hat sich geändert - Oberseite: schlammiger Braunton, Unterseite: helles beige. Habe Teilwasserwechsel durchgeführt - hoffentlich hilfts. Die Jungfische sind OK - sie sehen jetzt (Körperform) wie Miniaturausgaben der Alttiere aus - sie bekommen eine Zeichnung im hinteren Teil der Rückenflosse. (abends) Das Weibchen sieht total zerstört aus - es fehlen ganze Schuppenfelder in der Bauchregion und am Rücken (insgesamt ca. 5% der gesamten Körperoberfläche) - die Flossen sind zerfetzt (Angriffe des Männchens?) und sie liegt lethargisch an der Wasseroberfläche. Ich fürchte das ich sie verlieren werde.

17.09.2011 Weibchen scheinbar auf dem Weg der Besserung - schwimmt wieder ein bisschen mehr herum.

18.09.2011 Zustand des Weibchens noch besser als gestern.

19.09.2011 Sie ist wieder fast die alte - nur in der Bauchregion (jetzt nicht mehr aufgequollen) sind noch ein paar struppige Schuppen. Nachdem sie den Jungfischen gierig ein paar Mückenlarven weggefressen hat, habe ich ihr ein wenig Garnelenfleisch gegeben - wurde bereitwillig gefressen

27.09.2011 Sie frisst wieder gut (Garnelen und Stinte) und auch sonst scheint mit ihr alles i.O. - nur die Flossen haben noch ein paar Macken und die Regionen in denen sie Schuppen verloren hat erscheinen deutlich dunkler als der Rest des Körpers. Die Jungfische wachsen weiter gut und messen jetzt ca. 35mm - Futter: Rote und schwarze Mückenlarven, Daphnien, Cyclops und Granulat.

29.10.2011 Ich habe einen Wasserwechsel durchgeführt. Nach dem Wasserwechsel gab es einen heftigen Streit zwischen den beiden großen Tieren. Agressor war bei allen Beobachtungen das Männchen. Die Jungtiere messen jetzt ca. 40mm - sie versuchen sich (im Zuge maßloser Selbstüberschätzung) an Mehlwürmern.

30.10.2011 Keine weiteren Streitereien beobachtet.

11.11.2011 Die Großen fressen jetzt kleine und mittlere Stinte am Stück.

20.11.2011 Die größeren Jungfische verlieren den Augenfleck am ende der Rückenflosse. Die beiden adulten Tiere haben jetzt wieder die gleiche Größe - das Weibchen ist aber fülliger.

30.11.2011 Nach einem Wasserwechsel vor ein paar Tagen und einer Reinigung des Aquariums sind viele Wasserpflanzen nicht wieder eingepflanzt worden.
Jetzt beobachte ich erste Agressionen (des Weibchens) gegenüber den Jungtieren.
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Beitragvon chk » 01.12.2011 - 08:05

Hallo.
Mein Lob!!! Vielen Dank. Solche Beiträge braucht ein Forum!
2 Sozialpunkte für Dich! 8) 8)

Jetzt beobachte ich erste Agressionen (des Weibchens) gegenüber den Jungtieren.
--> Sieht nach neuer Runde aus. Jungfische raus, sonst hast Du bald keine mehr.

Gruss, chk
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon cirdan » 13.07.2012 - 18:47

Update

13.07.2012 Den ganzen Winter und auch im Frühling hat sich nix getan - und ich dachte schon: Lass das Becken mal umkippen, vielleicht klappts dann wieder. Aber seit ein paar Tagen kaut er wieder :bounce: Die Jungfische loszuwerden war ein großes Problem. Aber jetzt sinds noch 5 und aus denen soll sich jetzt ein weiters Paar bilden.

Kann jemand sagen, ob die Fortpflanzung der orientalis von den Jahreszeiten abhängig ist?

LG Uwe
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon cirdan » 20.08.2012 - 17:28

Update

20.08.2012
P.S. Gestern habe ich den Schwimmpflanzenteppich im Channabecken gründlich gelichtet - hatte Angst, dass die Lieben (insbesondere die Kleinen) nicht mehr zum Atmen an die Oberfläche kommen. Als Resultat gabs kurze Zeit später heftig Haue für das Weibchen. Sie hat jedoch keine schweren Verletzungen davon getragen.... Heute ist alles wieder gut!

P.S. Die Brut im letzten Jahr hatte ca 40-50 Jungfische. Die Brut in diesem Jahr nur ca. 10.
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon n_schacht » 23.08.2012 - 19:15

Hallo Uwe,
orientalis sind tropisch und damit nicht so stark wie die subtropischen Channa den Jahreszeiten unterworden - dennoch reagieren auch sie auf Luftdruckveränderungen und geänderte Wasserwechselrhythmen.

Und heftige Haue nach Veränderungen am Becken sind bei Channa (leider) relativ normal, mein Auranti-Weibchen verprügelt nach jedem Wasserwechsel mein Männchen wenn sie die Chance dazu kriegt - mittlerweile versteckt er sich sobald der Schlauch im Becken auftaucht :lol: und sie muss ich damit begnügen, mich und die Wurzeln anzupöbeln... Am nächsten Tag kuscheln sie dann wieder :wink: und mittlerweile gibt es kaum noch zerrissene Flossen... Am Anfang sahen sie nach jedem Wasserwechsel beide schlimm aus.

Und merkwürdig dass deine Brut in diesem Jahr so klein ausgefallen ist, aber wenn sich die Eltern trotzdem liebevoll kümmern ist doch alles gut. :)

LG
Nicole
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon cirdan » 16.11.2012 - 20:52

Update
16.11.2012

Hallo,

ich bin gestern bei einer Recherche auf den Hinweis gestoßen, dass eine übermäßig mit Wasserlinsen (Lemna) bedeckte Wasseroberfläche die maulbrütenden Channa bei der Aufnahme der Eier (nach der Paarung, ins Maul) behindern kann.
Zur Zeit der letzten erfolgreichen Eiablage (eigenlich bis gestern) war die Wasseroberfläche in der Regel komplett mit Wasserlinsen und kleinem Froschbiss (Limnobium laevigatum) bedeckt.
Habe heute alle Wasserlinsen entfernt - und werde weiteres Wasserlinsewachstum unterbinden...

Uwe
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon Dirk64 » 17.11.2012 - 19:26

Hi Uwe
Habe heute alle Wasserlinsen entfernt

Kann ich mir kaum vorstellen :D
und werde weiteres Wasserlinsewachstum unterbinden...

Na dann viel Glück.....
Seitdem ich diese Biester im Becken habe, werde ich sie nicht mehr los :( .
Gruß Dirk
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon cirdan » 13.01.2013 - 18:59

Updat 13.01.2013

Das Wasserlinsenproblem ist gelöst - Devise: Immer wieder abfischen, auch wenns nur einzelne Blättchen sind.

Die Beiden sind mäkelig geworden, was das Futter angeht - Favoriten scheinen z.Zt. Granulatfutter und rote Mückenlarven zu sein !?! Shrimps und Mehlwürmer, die früher gerne genommen wurden sind derzeit total out. Auch mit Regenwürmern sind sie nicht zu locken.

Seit einigen Wochen probieren es die Beiden wieder mit einer Brut - das Männchen hat bereits mehrfach Gelege gefressen. Die Frage ist warum: Waren die Eier unbefruchtet? Oder was gibt es für Gründe.

Seit Montag brütet er wieder - dem Augenschein nach ein sehr großes Gelege. Mit einer so fetten Kehle habe ich ihn zuvor nicht gesehen.
Seit heute Nachmittag ist seine Kehle deutlich kleiner - dafür "kaut" jetzt auch das Weibchen. Hoffentlich geht das gut.

LG Uwe
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon ingo 66 » 08.02.2013 - 19:06

Hi Uwe,
berichte doch mal weiter.Ist recht interessant.
Wir haben seit ner ganzen Weile auch Probleme mit Eierschlucken bzw ausspucken.
Aber das mit der Entegrüze kann ich mir schon vorstellen.Wenn er versucht die Eier auszunehmen,dabei Entengrütze mit ins Maul bekommt und dann ein oder zwei Tage später mitbekommt daß da ja was im Maul ist was da nicht reingehört......
Auf jeden Fall werden wir morgen ne groß angelegte Säuberungsaktion in Sachen Entengrütze starten.

Grüße
ingo 66
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon pascal antler » 08.02.2013 - 21:15

Hi,Ingo...

Wenn Du die Linsen längerfristig eindämmen willst (so mach ich das immer)
Grob mit einem feinmaschigen Netz abkeschern und den Rest sauge ich vorsichtig mit einem Naßstaubsauger ab....
Gut gehen auch Goldfische.....die putzen alles ratzefatz sauber....

Gruß Pascal
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon cirdan » 12.02.2013 - 17:12

Hi zusammen,

alle Wasserlinsen entfernen!
Alle Wasser- und Schwimmpflanzen - Korkröhren,.... gut abspülen!
Die Wasserlinsen die oberhalb der Wasseroberfläche an den Glasscheiben (oder sonstigen Gegenständen) kleben abputzen. Und dann Wochenlang inspizieren und mit einem kleinen Kescher die letzten Linsen absammeln.

Das Becken ist jetzt linsenfrei :-)

Und der schwimmende Froschbiss läßt sich bedeutend leichter jäten!

Leider ist es auch mit der letzten Brut nix geworden....

LG Uwe
cirdan
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon ingo 66 » 14.02.2013 - 18:41

Hallo Pascal,hallo Uwe,
das Becken ist jetzt Entengrützefrei,was für eine Pipelei!!!!
Seit heute hat er wieder"nen dicken Hals"-mal sehen wie lange.... :roll: :roll: :roll:

Grüße
ingo 66
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon ingo 66 » 23.02.2013 - 10:52

Hallo,
wieder ne Luftnummer!!!!
Kann es an einer eventuellen Keimbelastung im Wasser liegen???
Dadurch"vergammeln"die Eier im Maul des Bocken und er spuckt sie aus?
Sollten wir mal einen Versuch mit reichlich sauberen,nur angesäuerten Wasser starten?
Was meint Ihr dazu?

grüße
ingo 66
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Re: Channa orientalis - ein Tagebuch

Beitragvon K. de Leuw » 08.11.2015 - 10:42

Hallo,

ich bin erst heute durch den Verweis in einem anderen Faden hierauf gestoßen.

ingo 66 hat geschrieben:Kann es an einer eventuellen Keimbelastung im Wasser liegen???
Dadurch"vergammeln"die Eier im Maul des Bocken und er spuckt sie aus?


Mindestens eine orientalis-Variante ist etwas sensibel in der Vermehrung und mag dazu angesäuertes Wasser. Insofern sag ich: Versuch macht kluch.

Welche Variante hast Du denn?

Bein schnellen Lesen ist mir aufgefallen, dass Du mit "marmoriert" die Stressfärbung der Schlangenkopffische beschreibst, sie aber offenbar nicht als dringendes Warnsignal verstehst. Unerklärlich ist für mich, dass Dir die in Gesellschaftsbecken umgesetzten Schlangenköpfe verstarben, für eine Folge zu späten Umsetzens haben sie wohl noch zu lange überlebt. Dagegen ist die üble Zurichtung des Weibchens durch das Männchen ein Hinweis auf Einrichtungsmängel. Und eine offenbar mangelhaft angelernte, neunjährige Nachbarin mit dem Fischsitten zu beauftragen ist insbesondere bei einem Kurzurlaub ein vermeidbarer Fehler.
Junge C. orientalis fressen übrigens von Anfang an Nähreier und benötigen keine Infusorien.

Gruß, Klaus
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