Beckenplanung

Die Gattungen Asiens und Afrikas

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Re: Beckenplanung

Beitragvon Sam » 18.08.2015 - 13:25

Servus,

Zu wenig Deckung an der Wasseroberfläche, das hättest Du aber nach den bisherigen Beiträgen auch selbst merken können.

Ja das ist klar muss halt auch noch etwas wachsen :grins: Kommen aber noch einige Muschelblumen oben drauf.

In den Sekunden, in denen Du das Holzstück herausfummelst, schwimmen die Schlangenköpfe hektisch umher und Du weißt anschließend nicht, wer wo ist, und vor allem nicht, ob nicht beide in derselben Ecke hocken.

Ja das stimmt aber wenn ich eine normale Trennscheibe reinmache bis ich Abdeckung unten habe ist das Ergebnis wohl das gleiche. Soll ja auch nur im Notfall sein bevor einer stirbt.

UV ist Stromverschwendung bei Schlangenkopffischen.

Hä? Was hat UV mit Schlangenkopffischen zu tun?

Der Abstand der Filtermatte ist Platzverschwendung oder Schutzraum, wenn ein gejagtes Tier über die Matte hineingehüpft ist.

Du meinst den HMF an sich oder den Abstand vom HMF zur scheibe?

Ganz schlechte Idee in Kombination mit eine dicht geschlossenen Deckscheibe und luftatmenden Fischen. Wenn es dumm läuft, sammelt sich Kohlendioxid zwischen Wasseroberfläche und Deckscheibe, dei Schlangenkopffische atmen es dann ein und taumeln betäubt zu Boden, um ihr Leben auszuhauchen.

Denke nicht das meine Bioanlage da so Effektiv ist. Soll auch nur dafür da sein um die Pflanzen etwas zu unterstützen. Muss ja nicht dauerhaft immer mitlaufen.

Das gelingt Dir damit fast genauso gut wie mit Blubbern. Weniger Gasaustausch hast Du nur, wenn der Wassereinlauf unter Wasser erfolgt und möglichst ohne Oberflächenbewegung einhergeht.

Geht aber nicht anders da der HMF höher als mein Wasserstand ist.


Gleichzeitig, sonst wird der zweite ggf. als Eindringling oder Futtergabe aufgefasst. Aber eine Gewähr gibt es nie.

Wie werden sie sich wahrscheinlich verhalten? Erstmal Revier untereinander ausmachen? Ich weiß schon das jedes Tier da anders ist aber wäre nicht schlecht zu wissen wann ich eingreifen sollte :grins:

Gruß
Sam
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Re: Beckenplanung

Beitragvon K. de Leuw » 18.08.2015 - 14:16

Hallo,

Sam hat geschrieben:Kommen aber noch einige Muschelblumen oben drauf.


Ich weiß nicht, ob die vor Angriffen von Argtgenossen genügend Schutz bieten.

Ja das stimmt aber wenn ich eine normale Trennscheibe reinmache bis ich Abdeckung unten habe ist das Ergebnis wohl das gleiche. Soll ja auch nur im Notfall sein bevor einer stirbt.


Interessant, eine schlechte Lösung damit zu begründen, dass es gleichschlechte gibt. Und im Notfall besteht das Problem erst recht, dass Du ggf. dann beide Fische in einem Abteil hast und nicht einmal weißt, in welchem.

Hä?


Sind wir in der Kneipe?

Was hat UV mit Schlangenkopffischen zu tun?


UV-Klärer dienen der Entkeimung des Wassers, diese ist bei Schlangenkopffischen normalerweise überflüssig.

Du meinst den HMF an sich oder den Abstand vom HMF zur scheibe?


Ich meine den üppigen Raum zwischen Matte und Seitenscheibe.

Denke nicht das meine Bioanlage da so Effektiv ist.


Ob Deine Denke richtig ist, siehst Du ggf. erst, wenn die Fische tot sind.

Geht aber nicht anders da der HMF höher als mein Wasserstand ist.


Meine Filtermatten gehen alle bis zur Deckscheibe und damit deutlich über den Wasserstand hinaus. Der Einlauf ist aber i.d.R. unter Wasser oder in Höhe der Wasseroberfläche. Das Geheimnis ist, dass der Auslauf durch ein Loch in der Matte geführt ist.


Erstmal Revier untereinander ausmachen? Ich weiß schon das jedes Tier da anders ist aber wäre nicht schlecht zu wissen wann ich eingreifen sollte


Das kann Dir allenfalls der vorhersagen, der Dir die Tiere abgibt, denn der kennt sie am besten. Allerdings gibt es bei vielen Arten in einer Geschwistergruppe schon große Unterschiede. Ein eingespieltes Paar, das schon mal erfolgreich Junge hatte, bleibt in der Regel harmonisch bzw. Disharmonien stehen nicht im Zusammenhang mit einem Umsetzen.

Gruß, Klaus
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Re: Beckenplanung

Beitragvon emha » 18.08.2015 - 16:38

Ich kann zwar nichts fachliches beitragen, gewinne aber beim Mitlesen zunehmend das Gefühl Euch und insbesondere Dich, Klaus (da ich ja weiß, dass Deine Antworten ja positiv und zielführend gemeint sind) aufzufordern doch nett und respektierlich miteinander zu kommuninizieren. Das jedenfalls vorsichtshalber und es ist auch das richtige Zeichen nach außen. Könnte doch am Schluss sich einer ärgern oder- noch schlimmer - es sich doch wieder einige Rüpel angelockt fühlen, die hier die forenübliche Stänker-Kultur fördern möchten.

Man kennt sich doch nicht persönlich und Augenzwinkern, Humor (das hab ich selbst schon oft vergeblich ausprobiert) lässt sich ohne persönlichen Kontakt überhaupt nicht transoportieren.

Nur so zwischendurch (ihr habt ja beide recht!).

Viele freundliche Grüße, Martin
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Re: Beckenplanung

Beitragvon K. de Leuw » 18.08.2015 - 17:14

Lieber Martin,

gib mir doch bitte Nachhilfe, wo ich unangemessen unfreundlich gewesen sein soll.

Gruß, Klaus
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Re: Beckenplanung

Beitragvon emha » 20.08.2015 - 10:55

emha hat geschrieben:I.............nett und respektierlich .............



Macht einfach weiter, Martin
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Re: Beckenplanung

Beitragvon Sam » 27.08.2015 - 19:06

Hey
sorry war etwas beschäftigt in letzter Zeit :grins:

Interessant, eine schlechte Lösung damit zu begründen, dass es gleichschlechte gibt. Und im Notfall besteht das Problem erst recht, dass Du ggf. dann beide Fische in einem Abteil hast und nicht einmal weißt, in welchem.


Wie macht man es richtig?

Hä?




Sind wir in der Kneipe?


Hä ist eine Lebenseinstellung. Ich bin Unterfranke genauer gesagt EDELfranke. Ich darf das :grins: :grins: :bier:

UV-Klärer dienen der Entkeimung des Wassers, diese ist bei Schlangenkopffischen normalerweise überflüssig.

Das kann natürlich sein. Kenne das aus dem Gartenteich. Mit UV kann man da bis auf den Grund schauen. Ist aber nicht nachteilig,oder? Die paar lämpchen kosten ja nicht die Welt :grins:
Meine Filtermatten gehen alle bis zur Deckscheibe und damit deutlich über den Wasserstand hinaus. Der Einlauf ist aber i.d.R. unter Wasser oder in Höhe der Wasseroberfläche. Das Geheimnis ist, dass der Auslauf durch ein Loch in der Matte geführt ist.

Da muss ich zugeben, dass ich auf die Idee nicht gekommen bin. :roll: Gefällt mir ganz gut werde ich vielleicht mal umändern.

So jetzt mal ein Update von mir.

Ich habe nämlich jetzt ein Paar Channa sp. Cobalt Blue in meinem Becken.
Das umsetzen hat prima geklappt. Keine Aggressionen. Die zwei haben das Becken erkundet und haben sich immer wieder an einander "gerieben". Bis sie dann einfach weg waren.

Dann habe ich sie so gut wie nicht zu gesicht bekommen. Sie sind total schüchtern. Hab dann natürlich nicht ständig ins Becken geschaut sondern einfach ignoriert. Als ich dann der Hausarbeit nachging habe ich festgestellt das sie mich heimlich beobachten :razz: Von Tag zu Tag zeigen sie sich mehr. Gestern habe ich die Aquarienscheibe von außen mal geputzt und einer der beiden blieb einfach unter einer Wurzel liegen. Habe ihn zuerst garnicht gesehen weil sie durch den schwarzen Sand und das dunkle Holz fast unsichtbar sind.

Gefüttert habe ich bis jetzt noch nichts. Laut Vorbesitzer soll ich ruhig noch etwas warten und dann mit Regenwürmer versuchen das scheinen sie besonders gern zu mögen.

Männchen ist ca 20cm groß das weibchen minimal kleiner.
Habe die Tiere heimlich mit einer Kamera gefilmt. Sobald niemand in der nähe ist sind sie ziemlich aktiv. (schwimmen rum, begeben sich in Lauerstellung usw.)


Achja unter einer Wurzel haben sie sich ein riesiges Loch gebudelt. An der Stelle ist der Sand ca 8 cm hoch. Hat vorne und hinten einen Eingang. Nach vorne spitzen sie immer raus :grins:

Als ich sie eingesetzt habe waren sie ganz weiß hatten garkeine Farbe, jetzt sind sie super schön :grins:

Zu dem Muschelblumen die ich eingesetzt habe: Die Wurzeln sind fast 20 cm lang die Fische stehen unter diesen im Wasser und sind für mich fast nicht zu sehen. Das Licht ist auch viel viel dunkler. Wenn jetzt die Pflanzen am Boden mal richtig wachsen würden wäre es denke ich perfekt.

Soweit ich das beurteilen kann ist die Anfangsphase super gelaufen.


Gruß

PS: Verbesserungen nehme ich natürlich immer an :grins:
Sam
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Re: Beckenplanung

Beitragvon K. de Leuw » 27.08.2015 - 21:52

Hallo,

Sam hat geschrieben:Wie macht man es richtig?


Bei der Gestaltung der Rückwand eine Lücke vorsehen, in die die Trennwand hineinpasst.

Mit UV kann man da bis auf den Grund schauen.


In meinem sicher nicht, denn dort verhindern Hornkraut und Wasserlinsen das. Algenblüten hatte ich darin übrigens noch nie.

Die paar lämpchen kosten ja nicht die Welt


Du zahlst Deine Stromrechnung nicht selbst?

Ich habe nämlich jetzt ein Paar Channa sp. Cobalt Blue in meinem Becken.


In der aktuellen Amazonas ist ein Artikel über die Art, lesenswert!

Gefüttert habe ich bis jetzt noch nichts. Laut Vorbesitzer soll ich ruhig noch etwas warten und dann mit Regenwürmer versuchen das scheinen sie besonders gern zu mögen.


Denn Sinn dieses Tipps verstehe ich nicht, aber schaden wird es den beiden wohl nicht.

Sobald niemand in der nähe ist sind sie ziemlich aktiv. (schwimmen rum, begeben sich in Lauerstellung usw.)


Genauso aktiv werden sie, wenn sie erst einmal gelernt haben, dass der Typ dort vor der Scheibe Futter bringt.

Gruß, Klaus
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Re: Beckenplanung

Beitragvon Sam » 31.08.2015 - 19:46

Hi

Du zahlst Deine Stromrechnung nicht selbst?

Doch das tue ich. :grins: Sind aber trotzdem nur 4 LEDbirnen drin.

In meinem sicher nicht, denn dort verhindern Hornkraut und Wasserlinsen das. Algenblüten hatte ich darin übrigens noch nie.

Also mein Vater hat einen Koiteich der ist mit UV glasklar. Ist das UV längere Zeit aus (war mal kaputt) wurde es trüpp wie halt jeder andere See auch.


In der aktuellen Amazonas ist ein Artikel über die Art, lesenswert!

Hab ich im anderen Thread schon von dir gelesen. Danke für den Hinweis.
Achja das Buch habe ich übrigens dort bestellt allerdings kann es jetzt noch nicht sofort geliefert werden :roll:

Denn Sinn dieses Tipps verstehe ich nicht, aber schaden wird es den beiden wohl nicht.

Das kein Futter irgendwo rumliegt was sie nicht anrühren. Aber die bedenken waren um sonst. Futter wird angenommen sobald ich außer Sichtweite bin.

Genauso aktiv werden sie, wenn sie erst einmal gelernt haben, dass der Typ dort vor der Scheibe Futter bringt.

Da freu ich mich schon drauf :bier:

Gruß
Sam
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Re: Beckenplanung

Beitragvon Sam » 05.09.2015 - 19:04

So jetzt noch ne Frage :grin:

Sie nehmen jetzt Futter an aber nur wenn ich den Raum verlasse oder mich sehr weit vom Becken entferne. Jetzt weiß ich allerdings nicht wer wieviel gefressen hat. Ob es beide sind oder nur einer ? Hab jetzt 6 große Heimchen verteilt auf 2 Tage gefüttert.

Wieviel ist den ca normal pro Woche das sie nicht gleich verfetten? Hätte jetzt an 5 Heimchen pro Kopf gedacht so alle 3 Tage 2-3 Stück. Zuviel?

Gruß
Sam
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Re: Beckenplanung

Beitragvon Dirk64 » 06.09.2015 - 14:53

Hi Sam
Mit der Futtermenge liegst du in etwa richtig.
Ab und an bekommen meine auch Stinte, ich weiss, fettig usw. aber die gehen darauf ab wie Schmitz Katze :grin:
Ab und an kann man das mal machen. Was auch gerne genommen wird sind Regenwürmer und Shrimp.
Mein Paar schwimmt jetzt seit September 2013 bei mir und ist nicht verfettet. Im Winter bekommen die aber 2 - 3 Monate fast nichts.
1.JPG

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Gruß Dirk

PS: Cobalt Blue... gute Wahl
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Beckenplanung

Beitragvon Sam » 11.09.2015 - 16:24

Servus

also Futter hab ich einiges besorgt aber verfüttere aktuell nur was oben schwimmt da ich es falls sie doch nicht kommen es schnell wieder entfernen kann. Leider sind sie immernoch recht scheu und wollen beim fressen nicht beobachtet werden :roll:

Ich habe jetzt aus Styrodur ein Ring (Viereckig) gebastelt was auf der oberfläche schwimmt das ich dort füttere. Die Muschelblumen in kombination mit der CO2anlage wachsen wie verrückt. Alle anderen Pflanzen sind unverändert. Die Muschelblumen habe ich jetzt schon zum 2ten mal abgeschöpft da das Licht überhaupt nicht mehr durch scheinen konnte. Wie füttert ihr wenn die Oberfläche so stark bepflanzt ist? Hab am Anfang lebende Heimchen gegeben die nach 10 Sekunden schon auf den Muschelblumen gezirpt haben :grins:

Ich hab noch ein Problem mit meinem Wasser. Durch die Wurzeln die ich zwar 2 Wochen gewässert aber nicht abgekocht habe, habe ich nun einen Braunton. Durch den schwarzen Sand, das dunkle Holz und das schwache Licht mit der zusätzlichen braunfärbung des Wassers - kann ich so gut wie nichts erkennen. Die Fische sind natürlich dunkelbraun bis fast schwarz :grins: Denen gefällts mit Sicherheit.

Gibt es eine andere Möglichkeit als die Wurzeln abzukochen? Wie lang wird das Braun wohl bleiben?

Die Fische von Dirk sind auch Cobalt blue ? Aufjedenfall sehen die meinen sehr sehr ähnlich nur das meine wesentlich dunkler sind. Also jedenfalls wenn ich in der nähe bin. :grins:
Sam
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Re: Beckenplanung

Beitragvon K. de Leuw » 11.09.2015 - 17:22

Hallo,

Sam hat geschrieben:Die Muschelblumen in kombination mit der CO2anlage wachsen wie verrückt.


Da die das Kohlendioxid aus der Luft nehmen, ist eine Kohlendioxiddüngung überflüssig.

Alle anderen Pflanzen sind unverändert. Die Muschelblumen habe ich jetzt schon zum 2ten mal abgeschöpft da das Licht überhaupt nicht mehr durch scheinen konnte.


Wenn es da mal keinen Zusammenhang gibt ...

Wie füttert ihr wenn die Oberfläche so stark bepflanzt ist?


Vorher Unkraut jäten.

Hab am Anfang lebende Heimchen gegeben die nach 10 Sekunden schon auf den Muschelblumen gezirpt haben


Deshalb gibt es bei mir Heimchen und andere Grillen nur tot.

Durch die Wurzeln die ich zwar 2 Wochen gewässert aber nicht abgekocht habe, habe ich nun einen Braunton.


Den bekommt man durch Abkochen auch nicht weg.

Durch den schwarzen Sand, das dunkle Holz und das schwache Licht mit der zusätzlichen braunfärbung des Wassers - kann ich so gut wie nichts erkennen.


Noch ein Grund, warum sich bei den bodenständigen Pflanzen nichts tut. Über Aktivkohle filtern oder häufige Wasserwechsel oder Beleuchtung steigern.

Gibt es eine andere Möglichkeit als die Wurzeln abzukochen? Wie lang wird das Braun wohl bleiben?


Bist alle Huminstoffe heraus sind und Du sie aus dem Wasser geholt hast. Die Zeitdauer hängt von der Menge und Art der Wurzeln und Deinen Gegenmaßnahmen ab.

Gruß, Klaus
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Re: Beckenplanung

Beitragvon chidrup » 12.09.2015 - 10:44

Hallo Sam,

hab keine Erfahrung mit Channa aber sonst :cool:

Der Zusammenhang mit dem dunklen Verhältnissen und dem scheuen Verhalten der Fische ist mir sonnenklar.
Nach meinen Erfahrungen ist ein völliges Zuwuchern der Oberfläche nicht optimal. Ein Drittel etwa mache ich beim aufräumen frei.
Die Düngung mit CO2 ist nur dann nötig wenn man mit einem "High Tech" Aquarium aller Aquascaping etc. operiert. Das heisst mit sehr heller Beleuchtung und reichlich Pflanzendünger.
Bei Deinen dunklen Verhältnissen können die Pflanzen kaum etwas damit anfangen und das CO2 belastet nur.
Meine Becken stehen mit geringer Beleuchtung und nur im Einzelfall seltener Wurzeldüngung schön da.

Schöne Grüße
Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti
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Re: Beckenplanung

Beitragvon Sam » 13.09.2015 - 20:42

Hi

So wie ich das jetzt gelesen habe mögen Channa wieviele Verstecke durch Holz und Pflanzen und brauchen unterstände durch eine bewachsene Oberfläche. Beides bekomm ich anscheinend nicht hin. Was ist den jetzt wichtiger? Eher weniger Pflanzen an der Oberfläche und dafür mehr am Grund oder anders rum?

Ich habe ja 2 Arten Schwimmpflanzen an der Oberfläche und noch so durchs Becken treibende Pflanzen die weder oben noch unten sind. Müsste jetzt nachschauen wie die heißen irgend so ein Kraut. Also die Fische müssen sich schon etwas durchkämpfen.

Hab aber irgendwo gelesen ein perfektes Channabecken besteht aus einem Schubkarren Wurzeln und mehreren Eimern Pflanzen - das alles ins Aquarium und dann eimal umrühren. Naja oder so ähnlich. Auf jedenfall hab ich das so Umgesetzt :grins:

Die Beleuchtung finde ich auch ohne Wasserpflanzen etwas zu schwach. Würde am liebsten bessere LED´s einbauen aber die Channa´s scheinen das ja eher nicht so zu mögen.
Sam
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Re: Beckenplanung

Beitragvon K. de Leuw » 13.09.2015 - 21:53

Hallo,

Sam hat geschrieben:So wie ich das jetzt gelesen habe mögen Channa wieviele Verstecke durch Holz und Pflanzen und brauchen unterstände durch eine bewachsene Oberfläche. Beides bekomm ich anscheinend nicht hin. Was ist den jetzt wichtiger? Eher weniger Pflanzen an der Oberfläche und dafür mehr am Grund oder anders rum?


Siehst Du auf Dirks Bildern oder auf meinen eine völlig zugewucherte Oberfläche? Nein! Wie schon gesagt, reicht es völlig, einen Teil zuwachsen zu lassen, am besten den über den Wurzeln, damit im Rest des Beckens bodenständige Pflanzen leben können.

noch so durchs Becken treibende Pflanzen die weder oben noch unten sind. Müsste jetzt nachschauen wie die heißen irgend so ein Kraut.


Flutende Pflanzen, soweit auf den Bilder erkennbar, Hornkraut.

Hab aber irgendwo gelesen ein perfektes Channabecken besteht aus einem Schubkarren Wurzeln und mehreren Eimern Pflanzen - das alles ins Aquarium und dann eimal umrühren. Naja oder so ähnlich.


Genau, so ähnlich, aber mit eher wenig Ähnlichkeit.

Auf jedenfall hab ich das so Umgesetzt


Channa in Dose mit Gemüsebeilage, also tomatenfreie Feinschmeckerplatte ala Feinkost Albrecht.

die Channa´s scheinen das ja eher nicht so zu mögen.


Wenn die Rückzugsmöglichkeiten haben, kommen die mit helleren Beckenteilen hervorragend zurecht.
Übrigens ist das Auslassungszeichen vor dem Plural-s nicht einmal bei den Briten richtig ...

Gruß, Klaus
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