Trichopsis Pumila Jungtiere

Trichopsis

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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon Fischli » 19.09.2016 - 15:30

Hallo,

seit es wieder ganz überwiegend Lebend- und Frostfutter gibt sind die Kleinen gut gewachsen, 3 Jungfische haben es bisher geschafft, einer ist schon recht stattlich, die beiden kleineren haben aber auch schon Zeichnung.

Ich habe noch 5 Alttiere dazu gesetzt, jetzt sind sie recht aktiv, und seit neuestem bewacht einer eine Welshöhle (für die kein Wels im Becken ist, aber die Höhle hatte ich noch und sie stützt gleichzeitig die Wurzel). Jeder der sich nähert wird verscheucht, gehe also davon aus, dass wieder gelaicht wurde und das Nest in der Höhle ist.

Ich bin gespannt, ob man von denen etwas sehen wird oder sie den Mitbewohnern zum Opfer fallen.

Jedenfalls tolle Tiere!

Gruß
Angelika
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon fildertaucher » 20.09.2016 - 21:58

Hallo Angelika,

ich kann Deine Begeisterung nachvollziehen, Trichopsis pumila sind wirklich schöne und sehr interessante Fische. Weiterhin viel Freude mit Deiner Truppe!

viele Grüße

Tino
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon Fischli » 03.10.2016 - 20:39

Hallo,

ich habe sehr unerwartet wieder Jungtiere.

Hatte etwas Mulm abgesaugt in einen Eimer und dort überschüssigen Froschbiss zwischengeparkt, nach knapp 3 Wochen beschlossen, dass ich den Froschbiss nicht mehr benötige und wollte ihn wegwerfen. Er war auch schon im Beutel. Und dann sah ich im Eimer so kleine Striche flitzen, mit 2 Augen...

Habe dann einen kleinen Glaskasten besorgt (12 Liter) und das Wasser mit Mulm und Froschbiss umgefüllt. Konnte 8 kleine Fischlis zählen, ca. 5-7mm lang. Habe sie erst einmal mit Nauplien gefüttert, die haben sie gut genommen. Da ich in den nächsten Tagen nicht immer da bin muss ich mal sehen, wie ich das mit der weiteren Fütterung mache. Ich habe eine 'Füttervertretung', die aber sicher kein Lebendfutter geben wird. Habe heute Staubfutter probiert, konnte aber nicht erkennen dass sie das fressen.

Oder soll ich sie lieber doch ins große Becken setzen?

Gruß
Angelika
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon ThomasG » 04.10.2016 - 20:40

Hallo Angelika,

im großen Becken sind bestimmt noch mehr Larven.
Ich würde vor dem Urlaub einen gut bemoosten Stein, evtl. Filterschwamm o.ä. dazu tun, damit etwas Kleinstlebewesen in dem "neuen Becken" sind. Falls du einen Ansatz mit Pantoffeltiren hast, kannst du einen Luftschlauch nehmen und mit Absperrhahn tröpfchenweise rein tropfen lassen. Aber Wasserstand beachten!
Weiteres Futter wären Essigählchen, die überleben einige Tage im Wasser.
So hast du einen Versuch, ob wenigstens einige Larven deine Abwesenheit überleben.
Grüßle aus Stuttgart
Thomas G

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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon Fischli » 27.10.2016 - 07:08

Hallo,

die Kleinen haben meine Abwesenheit gut überstanden.

Ich hatte Moos, Algen und noch etwas Mulm aus dem großen Becken ins kleine verfrachtet und zusätzlich wurde Fischbrutstaubfutter mit Nauplien gefüttert.

Schnecken habe ich vorsichtshalber auch ins kleine Becken gesetzt.

Gestern gab es Moina Salina (das kleinste Lebendfutter, was es hier im Laden gibt) und ich habe Artemiaeier angesetzt um selbst Nauplien zu ziehen.

Die Knurrer sind auch schon etwas gewachsen und sehen jetzt mehr nach Fisch und weniger nach Larve aus.

Im großen Becken sind von den ganz kleinen im August 2 durchgekommen, die jetzt so 2 cm groß sind und schon ganz wie die großen aussehen, voll ausgefärbt etc.

Gruß
Angelika
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon Fischli » 30.10.2016 - 11:07

Hi,

ich habe da nochmal eine Frage zu meinem kleinen techniklosen Pumilaaufzuchtbecken.

Ich habe jetzt eine Abdeckung besorgt, damit die Kleinen sich nicht erkälten, ansonsten steht das Becken techniklos auf der Fensterbank.

Es ist eine Menge Mulm drin und etwas Moos und Algen und ein kleiner Javafarn, und Froschbiss bedeckt die Oberfläche.

Ich würde gern etwas Mulm entfernen, das wird aber nicht so einfach sein ohne Fische mit abzusaugen, die verstecken sich ja gern im Mulm.

Meine Frage ist allerdings eine andere, wie oft sollte ich in diesem Becken Wasserwechsel machen? Bislang habe ich das alle 1-2 Wochen gemacht, gut die Hälfte. Sollte es häufiger sein, oder sollte ich an der Beckeneinrichtung etwas ändern? Ich ziehe jetzt Nauplien mit denen ich sie füttere, und die fressen sie auch gut.

Ich zähle insgesamt noch 6 Jungtiere in dem 12l Becken (30x20x20).

Gruß
Angelika
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon chidrup » 31.10.2016 - 08:41

Hallo Angelika,

bei Becken auf der Fensterbank ist eine isolierende Unterlage wichtig, um Kältebrücken zu vermeiden. Mit Mulm absaugen würde ich warten bis die Larven größer sind.
Im Mulm befinden sich meist viele Futterorganismen. Schnecken können zur Beckenhygiene beitragen.

Schöne Grüße
Chidrup Rolf Welsch IGL 288
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Re: ein paar Fragen

Beitragvon Trichopsis » 21.06.2018 - 13:23

Hallo Angelika,

fast zwei Jahre nach dem letzten Beitrag zu deinem Thema komme ich mit einigen Fragen. Ich nehme an, dass in so einem grossen, wunderschoen bepflanzten Aquarium deine T.p. sich inzwischen staendig weitervermehrt haben.

Ich habe seit 6 Tage zum ersten Mal 2 Zwergknurrguramis, online gekauft. Ein Dritter war sichtbar krank und starb nach 4 Tagen.
Sie sind weniger als 20mm und 25mm klein. Ich hatte T.p. bestellt mit der Erwartung, dass die Fische gleich anfingen zu knurren, aber nie war Stille mir unangenehmer. Ich wusste nicht, dass sie so schoen und zierlich und "lieb" sind und habe sie fuer das Knurren gekauft. [Als Trost haben die 3 Mini-Schneckenbuntbarsche, Neolamprologus multifasciatus, wohl die kleinsten Buntbarsche der Welt - meine sind auch Jungtiere - nach einem halben Tag schon angefangen ihr Becken zu rearrangieren. Die zwei Weibchen sind ganz dunkel gefaerbt und offensichtlich zum Laichen bereit: sie warten auf dem Maennchen bei dem Eingang ihrer Schneckengehaeuse.]

Ich moechte gerne wissen:
- wie alt meine Zwergchen mit <20mm und <25mm sein koennten,
- bei welcher Groesse und in welchem Alter sie anfangen zu knurren,
- ob beide Geschlechter knurren, oder dass ich hoffen muss es seien nicht zwei Weibchen.

Hoffentlich bekommst du meine Fragen zu lesen.

Vielen Dank im Voraus.

Herzliche Gruesse.
Miguel
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon Lilith Winter » 22.06.2018 - 06:23

Hallo,

Meine kleinen hatten nach ca 6 Wochen angefangen zu knurren, hört sich wirklich klasse an.

Leider werden sie nicht sehr alt, 1 - 1 1/2 Jahre.

Nur die Männchen können knurren.

Lieben Gruß
Michaela
Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon Fischli » 23.06.2018 - 09:40

Hallo Miguel,

der Antwort von Michaela habe ich nichts hinzuzufügen :)

Leider haben sich meine zwar immer gut vermehrt, aber als ausgewachsene Tiere nie lange gelebt.
Krankheiten konnte ich nie erkennen, sie sind einfach irgendwann verschwunden, so dass ich inzwischen leider keine mehr habe.

Meine Annahme ist, dass der Beibesatz vielleicht zu stressig fü die Tiere war, abwohl es eigentlich alles recht friedliche Gesellen sind (Sterbais, Otos und 3 Funkensalmler (Restbestand einer großen Gruppe).
Ich würde die Zwerge gern wieder halten, dann aber in einem Artbecken, was ich derzeit nicht realisieren kann.

Wünsche dir mit deinen viel Freude!

Gruß
Angelika
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon K. de Leuw » 23.06.2018 - 12:31

Hallo,

Fischli hat geschrieben:Krankheiten konnte ich nie erkennen,


Als ich noch welche hatte, zeigten die kurz vor dem Tod Anzeichen von Vergreisung. Dann schnappten sie nach Nahrung, spuckten sie aber nach ausgiebigem Kauen wieder aus.

3 Funkensalmler (Restbestand einer großen Gruppe).


Die können aus Langeweile (zu kleine Gruppe) richtige Biester werden.

Gruß, Klaus
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon Trichopsis » 23.06.2018 - 16:13

Gute Nachmittag und Danke fuer eure Antworten und gute Wuensche.

Ich bin froh nach so langer Zeit noch Antwort zu bekommen: ein Glueck, das ich soeben beim Spam guckte.
Lilith Winter hat geschrieben:Meine kleinen hatten nach ca 6 Wochen angefangen zu knurren, hört sich wirklich klasse an. Leider werden sie nicht sehr alt, 1 - 1 1/2 Jahre.
Wie gross waren deine nach etwa 6 Wochen?

Fischli hat geschrieben:Leider haben sich meine zwar immer gut vermehrt, aber als ausgewachsene Tiere nie lange gelebt.
Krankheiten konnte ich nie erkennen, sie sind einfach irgendwann verschwunden, so dass ich inzwischen leider keine mehr habe.Meine Annahme ist, dass der Beibesatz vielleicht zu stressig fü die Tiere war,
Ich würde die Zwerge gern wieder halten, dann aber in einem Artbecken, was ich derzeit nicht realisieren kann.
Es tut mir leid, dass sie zur Zeit "ausgestorben" sind.
[Ich bitte um Verzeihung fuer den schematischen layout, dann kann ich meinen eigenen Gedanken besser folgen.]
- Da der <25mm-Fisch den <20mm-Fisch im 75l Becken zuviel mobte, ist er jetzt im 59,5x29,5x31,5cm Aquarium mit 40l Wasser, zusammen mit den Schneckenbuntbaerschen. Sie achten gar nicht auf ihn, und bewegen sich sowieso nicht ausser ihren winzigen Revieren mit diameter 10-15cm.
Er mag wohl die Stroemung des - sehr kleinen - Aussenfilters https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_ ... U5SIVJBDAJ nicht so, aber dann haette er nicht mobben muessen. Er ist uebrigens neugierig und fast ebenso spielerisch als er im 75l war.

- Ich habe ein nicht geloestes Problem mit Pflanzen: der Javafarn ist der einzige, der nach zwei Jahren noch lebt. Zum Beispiel eine ganze Menge Horblatt ist nach knapp einem halben Jahr verschwunden:
IMG_3334.JPG

Deswegen ist kein Becken dichtverkrautet :-( .
Ich duenge mit Seachem Flourish.
- Koennte man an diesem Forum - bin ganz neu hier - auch Pflanzen eroertern?

Herzliche Gruesse,
Miguel
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Re: Trichopsis Pumila Jungtiere

Beitragvon Lilith Winter » 23.06.2018 - 17:30

Hallo,

Meine sind keine 3 cm. Ich hatte gleich 7 Fische genommen und halte sie in einem Artenbecken. So kann ich die Futteraufnahme besser kontrollieren. Außerdem finde ich sie total süß und sie sind überhaupt nicht scheu, darum sollen sie auch für sich bleiben.

In den ersten 2 Wochen gab es ausschließlich Lebendfutter, Microwürmer, Wasserflöhe, Mückenlarven und Artemia. Habe es nun auch mit Trocken- und Frostfutter versucht, läuft.

Meine Becken werden nicht mehr regelmäßig gedüngt, war mir einfach zu viel Arbeit mit den Pflanzen. Lotus, alle Arten von Hygrophila, Cryptocoryne geht normalerweise immer. Flipperlotus ist schön, pflegeleicht und die Schwimmblätter mögen alle meine Fische. Kongo- und Javafarn ist auch kaum kaputt zu bekommen. Wenn ich schnell ein Becken bepflanzen und zuwachsen lassen will, dann hole ich von Wasserflora ein schnellwachsendes Algen-Set. Viele Pflanzen für kleines Geld, sind keine besonderen Pflanzen, aber sie erfüllen ihren Zweck.

Ein- bis zweimal wöchentlich dünge ich mit Provito von EASY-LIFE. Da drin ist alles enthalten und es ist nicht das teuerste. Du kannst auch bei flowgrow mal reinschauen, dort kannst du fast alles über Wasserpflanzen erfahren.

LG
Michaela
Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.
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