Vergesselschaftung?

Trichopsis

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Vergesselschaftung?

Beitragvon Eisklotz » 23.11.2009 - 15:47

hi leute,


Ein bekannter von mir will sich ein 60er Becken einrichten. Dazu will er sich 5 Zwergknurrer und 5 dornaugen setzen.

Seine frage:
Passen die beiden Arten zusammen? bzw sind die paar fische nicht schon zu viel für ein 54l aquarium?

Er hat vor, das Becken dicht zu bepflanzen (natürlich auch mit schwimmpflanzen)und nur mit schwacher strömung.

Lg patrick
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Beitragvon Charlyroßmann » 25.11.2009 - 08:54

Hallo, Patrick!
Doch, das müßte wunderbar funktionieren.
Da müßten bei den Knurrern sogar Junge groß werden.
Charly
P.S.: Endlich mal einer, der die Knurrer nicht ins Nano-Aquarium stecken will.
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Beitragvon Eisklotz » 26.11.2009 - 09:49

k, danke

und noch eine kleine frage von ihm: viele oder wenige junge?^^
denn die geschäfte in unserer nähe nehmen eher seltener Jungfische ab(manchmal schon gegen futterproben), und die kleinen in ein 200l becken zu Makros/Purpurbrachtbärschen als lebendfutter zu werfen wär ein bisschen bestialisch, oder?

lg
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Beitragvon freaky_fish » 26.11.2009 - 12:52

Hallo Patrick

Ob viele oder wenig Junge durchkommen hängt unter anderem von der Bepflanzung/Versteckmöglichkeiten ab. Pauschal kann man das nicht sagen. Allerdings haben die trichopsis pumila eher kleine Gelege, ich würde mit wenig Jungen rechnen und die braucht er auch, um den eigenen Bestand aufrechtzuerhalten. Und man bringt sie auch ganz gut privat unter, falls es doch mal mehr sein sollten. Als Lebendfutter sind sie zu schade (finde ich).

Viele Grüße
Verena
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Beitragvon Eisklotz » 27.11.2009 - 16:58

danke, werds ihm ausrichten!
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Beitragvon Eisklotz » 27.11.2009 - 21:36

wenn du sagst, man braucht die jungfische um den bestand aufrecht zu erhalten, meinst du damit, dass die Pumilas eine hohe sterblichkeitsrate haben?

lg
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Beitragvon Eisklotz » 27.11.2009 - 21:55

jetzt hat er noch ne frage...

Um die passende wasserqualität für die beiden arten zu erhalten, kann man da dauerhaft über torf filtern?
ph wert soll dann ja nicht unter 5/5.5 gehen, was ja für die beiden arten gut wäre. außerdem soll der torf ja die kalk- und gesamt hhärte auf beinahe 0 reduzieren, was wiederum nicht schlecht/besser als 7-8 für diese beiden wäre
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Beitragvon Charlyroßmann » 28.11.2009 - 16:25

Hallo, Patrick!
Wie kommst du auf die Idee, daß T. pumila weiches und saures Wasser brauchen?
Pumila lassen sich in jedem Wasser züchten, sofern es dich nicht gerade um Flüssigbeton handelt.
Ich würde mit dem pH keinesfalls unter 6,0 gehen.
Charly
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Beitragvon freaky_fish » 28.11.2009 - 17:38

Hallo Patrick,
wenn du sagst, man braucht die jungfische um den bestand aufrecht zu erhalten, meinst du damit, dass die Pumilas eine hohe sterblichkeitsrate haben?

Uralt werden die Knurrer jedenfalls nicht. Ich versuche, immr so früh wie möglich Nachwuchs großzuziehen, für den Fall der Fälle...

Wie sind die WW in dem Becken? Schließe mich da Charly an, wenn es nicht gerade Betonwasser ist, sind die t. pumila da nicht so wählerisch.

Viele Grüße
Verena
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Beitragvon Eisklotz » 28.11.2009 - 18:16

er will das becken erst einrichten, d.h. noch keine wasserwerte vorhanden.
er meint bloß, dass bei den Kleinen Knurrern fast überall steht, dass die nen ph wert von 5,5-7 brauchen und KH >8°.
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Beitragvon Eisklotz » 28.11.2009 - 18:18

Eisklotz hat geschrieben:was wiederum nicht schlecht/besser als 7-8 für diese beiden wäre

sry das war i-wie noch auf den ph wert bezogen^^
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Beitragvon Charlyroßmann » 28.11.2009 - 18:53

Hallo, Patrick!
Weißt du, wie die meiste Literatur entsteht?

Man setze sich an des Tisches Mitte,
links ein Buch, rechts ein Buch
und schreibe das dritte.

Trichopsis pumila habe ich selbst schon im Berliner Leitungswasser, GH 18 und pH 7,2, nachgezogen. In mehreren Generationen.
Viel Erfolg und laß die blöde Wasserpanscherei!
Charly
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Beitragvon fischmichi » 29.11.2009 - 11:04

Hallo,

ich kann Charly nur Recht geben. Habe Trichopsis pumila in unserem Kleinmachnower Leitungswasser bei KH 12-14 und GH ca. 22 (den pH-Wert habe ich nicht gemessen, dürfte aber knapp unter 8 gewesen sein) mehrfach nachgezogen. Auch den Pfauenaugenbuschfisch (Ctenopoma weeksii) habe ich jahrelang bei diesen Wasserwerten intensiv nachgezogen.

Meine Fische haben wahrscheinlich die Bücher nicht gelesen. :lol:

Beste Grüße Michael
fischmichi
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Beitragvon Eisklotz » 29.11.2009 - 18:07

Befplanzung mit frei schwimmindem Teichlebermoos, Indischem Wasserwedel und evtl einer keinbleibenden planze für den Rasen ok?
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