P. nagyi im neuen Becken


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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon ziggi » 14.03.2014 - 12:53

Für die Zukunft: generell kann man sagen, dass ein Paar = kein Paar. Man kann das Risiko von (nicht ersetzbaren) Verlusten oder solchen Nummern wie bei dir (eventuell würde es helfen einen der Partner auszutasuchen) umgehen, indem man immer mindestens 2 Paar eintütet.
Gruß
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon Windsbraut » 14.03.2014 - 13:24

ziggi hat geschrieben:Für die Zukunft: generell kann man sagen, dass ein Paar = kein Paar. Man kann das Risiko von (nicht ersetzbaren) Verlusten oder solchen Nummern wie bei dir (eventuell würde es helfen einen der Partner auszutasuchen) umgehen, indem man immer mindestens 2 Paar eintütet.


Da würde ich nicht uneingeschränkt zustimmen. Ich habe, wenn man es überhaupt so ausdrücken will, jetzt nur mit dem nagyi-Paar Pech. Wenn ich von quindecim oder rubrimontis ein zweites Paar hätte, hätte ich möglicherweise doppelt soviele Junge - und damit wieder genau das Problem, welches ich schon angesprochen habe und von dem auch Volker berichtet. Ich habe mit einem Paar Betta hendra so viele Jungfische, dass ich nur hoffen kann, dass sie sich noch etwas untereinander dezimieren, bis sie so groß sind, dass ich sie abgeben kann.
Ich habe damals ein paar Badis kanabos gekauft, das war das erste Mal seit Jahren, dass sie importiert waren. Und sie haben sofort Junge gehabt, noch bevor die Fische anderer Forenmitglieder welche hatten. Und ich habe dennoch von diesen ersten Jungen noch immer welche herumschwimmen - weil es nicht genug Interessenten gibt. Diese Jungen lasse ich bei den Eltern, obwohl sie sich zoffen. Wenn ich sie einzeln setzen wollte, müsste ich anbauen - und so weiter: weil sie mit dem Brüten unter idealen Bedingungen nicht aufhören.

Nein - mir ist es lieber, ein Paar macht Schwierigkeiten und hat halt keine oder wenig Junge, als wenn ich hinterher zuviele Fische einer Art habe und die Mengen gar nicht adäquat unterbringen kann.
Herzlichst,
Stefanie


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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon PatrickG » 14.03.2014 - 13:48

Ich versuche von meinen Paros immer einige in Reserve zu haben, ist ja oft schwierig den gleichen Stamm oder sogar die Art nochmal so einfach zu bekommen. Dann sitzen die alle (Artenbecken) zusammen und wenn ich sie vermehren möchte, wird separiert. Man braucht dann eben 2 Aquarien pro Art. Aber klar, nicht jeder hat den Platz dafür.
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon Windsbraut » 14.03.2014 - 14:06

PatrickG hat geschrieben:Ich versuche von meinen Paros immer einige in Reserve zu haben, ist ja oft schwierig den gleichen Stamm oder sogar die Art nochmal so einfach zu bekommen. Dann sitzen die alle (Artenbecken) zusammen und wenn ich sie vermehren möchte, wird separiert. Man braucht dann eben 2 Aquarien pro Art. Aber klar, nicht jeder hat den Platz dafür.


Ja, das klingt nicht schlecht - vor allem, weil mich eigentlich auch mal das Verhalten von Paros in der Gruppe interessieren würde. Aber das wird sich bei mir jetzt auch von allein ergeben, da ich ja die Nachkommen einer Art ohnehin zusammen im Artbecken halte, bis ich Fische davon abgeben kann - oder selber ein Paar separieren will.

Ich werde natürlich auch den einzelnen nagyi-Jungfisch nicht abgeben, sondern einen entsprechenden Partner dafür besorgen, sobald ich das Geschlecht sicher erkennen kann. Derzeit halte ich es aufgrund der (für das jugendliche Alter sehr deutlichen) weißen Flossensäume in Dorsale und Anale und der schon kräftigen rotbraunen Färbung der Dorsale für ein Männchen - was meint ihr?
Herzlichst,
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon emha » 14.03.2014 - 15:01

Windsbraut hat geschrieben:Ich habe mit einem Paar Betta hendra so viele Jungfische, dass ich nur hoffen kann, dass sie sich noch etwas untereinander dezimieren, bis sie so groß sind, dass ich sie abgeben kann.
Nein - mir ist es lieber, ein Paar macht Schwierigkeiten und hat halt keine oder wenig Junge, als wenn ich hinterher zuviele Fische einer Art habe und die Mengen gar nicht adäquat unterbringen kann.


Wenn du so steuerst, wird die Erhaltung Zufall, was ich - nur um Mißverständnissen vorzubeugen - gar nicht kritisiere. Wenn andere Züchter genug Tiere haben (und das sollte bei P. nagyi so sein), ist das kein Problem. Du wirst ggf. erleben, dass von z. B. 100 hendra 97 Männchen sein können. Es gibt allen möglichen Mist und man merkt es zu spät. 94 Männer kann man die nächsten 4 Jahre dann anschauen. Also mittlere Stückzahlen und mehrere Bruten verschiedener Paare aufziehen oder Parallelzüchter suchen (ich hatte deshalb immer 2 Paten im P-P angeregt, im Idealfall nahe und befreundet).

Dein Jungtier ist ein Weibchen. Falls ein Cherating oder Pekan-Nenas-nagyi ist (deren Vorfahren ich beide gefangen und mitgebracht hatte) und du es loswerden willst; ich hätte Verwendung dafür. Oder gebe dir ein M.

Bist du in HH? Martin
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon Windsbraut » 15.03.2014 - 07:39

Hallo, Martin,

danke für deine Antwort.

emha hat geschrieben: Du wirst ggf. erleben, dass von z. B. 100 hendra 97 Männchen sein können. Es gibt allen möglichen Mist und man merkt es zu spät. 94 Männer kann man die nächsten 4 Jahre dann anschauen. Also mittlere Stückzahlen und mehrere Bruten verschiedener Paare aufziehen.


Ja, das ist mir klar - aber ich fürchte, das Risiko, zuviele Junge eines Geschlechts zu haben, wird doch nicht durch mehr Zuchtpaare minimiert, oder? Soweit ich weiß, sind die Gründe für ein Missverhältnis in den Geschlechtern doch eher in Wasserparametern, Temperaturen o.ä. zu suchen - doch eher nicht im Elternpaar? Ich hätte also theoretisch bei zwei Paaren auch das Risiko, nicht nur 94, sondern 188 junge Männchen zu betrachten ....


emha hat geschrieben:Dein Jungtier ist ein Weibchen. Falls ein Cherating oder Pekan-Nenas-nagyi ist (deren Vorfahren ich beide gefangen und mitgebracht hatte) und du es loswerden willst; ich hätte Verwendung dafür. Oder gebe dir ein M.


Oh, das hätte ich nicht gedacht. Es ist noch so klein (noch nicht ganz 2 cm) und zeigt wesentlich mehr Farben als seine Mutter jemals gezeigt hat. Die hat keine so deutlichen, weißen Flossensäume, und auch das Rotbraun in der Dorsale ist bei ihr viel schwächer. Aber wenn du es sagst, glaube ich dir gern. Du hast den Kennerblick! :zwinker:
Ich würde den Fisch ungern abgeben, sondern lieber den passenden Partner dafür suchen. Meine nagyi stammen von deinen aus Pekan Nenas ab.

emha hat geschrieben:Bist du in HH? Martin

Nein, ich werde nicht in Hamburg sein.
Herzlichst,
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon Windsbraut » 27.03.2014 - 17:37

na .............. was hab' ich gesagt:

Bild

... sein dämlicher Gesichtsausdruck kommt vom Futterschnappen :zwinker:
Herzlichst,
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon ziggi » 28.03.2014 - 09:55

Wie groß ist die Garnelenpopulation im Becken? Vielleicht sieht er die einfach als Fressfeinde, und haut sich da den Nachwuchs lieber selber rein? Einfach mal alle Möglichkeiten beleuchten...
Gruß
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon Windsbraut » 28.03.2014 - 10:17

Das ist doch der einzige Nachwuchs auf dem Bild .................. wie ich schon sagte, ist er zufällig in's Garnelenbecken geraten und hat nur darum überlebt. Im Becken des alten nagyi-Paares (bei dem kein Nachwuchs hochkommt) sind keine Garnelen.

Ich habe dieses Bild gepostet, weil der Jungfisch doch ein Männchen ist.
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon chidrup » 28.03.2014 - 11:49

Hallo Stefanie,

versuch doch einfach die Methode mit der für die Brut passierbaren Abtrennung zu perfektionieren um zu weiterem Nachwuchs zu kommen.

Herzlichst
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon Windsbraut » 28.03.2014 - 14:23

Hallo, Rolf,

ja, grundsätzlich ist das keine schlechte Idee - aber sie war bisher bei den anderen Paros nicht nötig, und ich weiß nicht, ob sie bei den nagyi das Problem löst............

Schaut euch dieses Bild meines Jungfisches mal an und sagt mir, was ihr denkt:
Bild
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon ziggi » 28.03.2014 - 15:32

Windsbraut hat geschrieben:Das ist doch der einzige Nachwuchs auf dem Bild .................. wie ich schon sagte, ist er zufällig in's Garnelenbecken geraten und hat nur darum überlebt. Im Becken des alten nagyi-Paares (bei dem kein Nachwuchs hochkommt) sind keine Garnelen.

ok. Das war aus deinem Post nicht ansatzweise ersichtlich...
Gruß
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon Windsbraut » 28.03.2014 - 15:58

... das war das Thema des Threads seit dem Wiederaufleben durch meinen post vom 8. März 2014 ........... in dem ich von dem wundersamen Auftauchen dieses einzigen Jungfischs berichtete ....... von dem ich am 13.3. ein neues Bild postete und der Meinung war, dies sei ein Männchen. Wozu Martin am 14.3. sagte, es sei ein Weibchen .......... weshalb ich gestern ein neues Bild postete, auf dem man erkennen kann, dass es ein Männchen ist ...........
Herzlichst,
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Re: P. nagyi im neuen Becken

Beitragvon Windsbraut » 30.03.2014 - 06:43

Diskussion zu dem Jungfisch weiter hier.
Herzlichst,
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Doch Nachwuchs!

Beitragvon Windsbraut » 03.05.2014 - 06:59

Offenbar schafft es hin und wieder ein ganz gewitzter, seinen Eltern im nagyi-Becken zu entkommen. Diesen Jungfisch habe ich gestern entdeckt:

Bild
Bild
Bild

Fragt mich nicht, wie man in einem 12-Liter-Becken, welches man täglich kontrolliert und beobachtet, einen Jungfisch so lange übersehen kann ......... Der hier ist locker drei Monate alt, über einen Zentimeter lang. Aber offensichtlich hilft meine Aktion, Jungfischen sofort nach dem Ausschwimmen reichlich Deckung zu bieten. Ich habe die einseitig geschlossene Brutröhre gegen eine an beiden Seiten geöffnete ausgetauscht und diese so in Lomariopsis und unter Riccia eingebettet, dass Jungfische beim Ausschwimmen sofort im "Dickicht" verschwinden können. (Wenn der Vater sie nicht schon in der Höhle verspeist). Bie diesem hat es offenbar geklappt, der war sogar vor meinen Augen sicher :zwinker:
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