Microctenopoma ansorgii

Gattungen Anabas, Belontia Ctenopoma, Microctenopoma, Sandelia

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Beitragvon Anke » 23.07.2009 - 20:28

Hallo thomas,

also bei mir sind die Weibchen deutlich kleiner als die Männchen und die Farben wesentlich blasser....

gruss
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Beitragvon Thomas70 » 24.07.2009 - 06:45

Hallo Anke,

hhm, meinst du, dass das beides Männchen sind? Ich habe noch ein 3. Tier, das deutlich kleiner ist. Hier bin ich sowieso davon ausgegangen, dass es ein Weibchen ist. Ich werde versuchen, mal bessere Bilder von allen Tieren zu machen. Danke schon mal.
Gruß
Thomas
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Beitragvon GaNjA » 24.07.2009 - 08:06

Hi Ctenopoma Fans!
Ich denke auch bei C.Ansorgii kann man das Geschlecht an den Flossen festmachen.
Soweit ich weiß ist es ein klein wenig wie bei Betta´s.
M hat spitz ausgezogene Flossen und W eher rundliche.
Oder kann man das hier nicht so gut pauschalisieren?

MfG
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Beitragvon fischmichi » 24.07.2009 - 08:23

GaNjA hat geschrieben:Hi Ctenopoma Fans!
Ich denke auch bei C.Ansorgii kann man das Geschlecht an den Flossen festmachen.
Soweit ich weiß ist es ein klein wenig wie bei Betta´s.
M hat spitz ausgezogene Flossen und W eher rundliche.
Oder kann man das hier nicht so gut pauschalisieren?

MfG
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Hallo,

erstmal muss ich hier eine leicht Korrektur anbringen. Es geht hier nicht um die Gattung Ctenopoma, sondern um Microctenopoma.
Dieser Unterschied ist besonders wichtig, wenn es um die Geschlechtsunterschiede geht.
Die spitz ausgezogenen Flossen der Männchen sind eindeutige Geschlechtsmerkmale, aber eben für die Gattung Microctenopoma.

Da es sich im vorliegenden Fall ja um Microctenopoma ansorgii handelt, bin ich der Meinung, dass die Fische auf den Abbildungen Männchen sind. Wahrscheinlich noch ziemlich junge. Auch das gegenseitige imponieren deutet auf Rivalitätsgerangel unter Männchen hin.

Bei der Gattung Ctenopoma sind die Geschlechter eigentlich nur an Hand der Dornenfelder hinter den Augen und an der Schwanzwurzel zu unterscheiden.

Gruß Michael
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Beitragvon GaNjA » 24.07.2009 - 22:42

Hi Michael!
Vielen Dank für deinen Beitrag!
Sehr gut zu wissen, da ich mich seid kurzer Zeit doch sehr für diese Fische interessiere.
Zuerst habe ich immer nur ein Foto gesehen, und dann bei Anke "Live & in Farbe"...
MfG
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Beitragvon Thomas70 » 25.07.2009 - 05:06

Hallo Michael,

ich vermute, dass du Recht hast. Die Fische sind wirklich noch sehr jung und auch noch ziemlich klein. Dann hoffe ich mal, dass zumindest der 3. Fisch, der noch 1 cm kleiner ist, ein Weibchen ist. Aber ich wollte die Gruppe bei der nächsten Gelegenheit sowieso noch aufstocken.
Gruß
Thomas
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Beitragvon sonja » 29.12.2009 - 21:48

Hallo Anke,

vorhin habe ich völlig unverhofft und übberraschend Larven bei meinen (deinen) M. ansorgiis schwimmen sehen. Sie müssen gerade frisch geschlüpft sein. Ich hatte in dem Becken nicht mit Nachwuchs gerechnet, da die zwei Kerle sich doch ziemlich angezickt haben, und ich es für zu klein halte. Ich hatte eigentlich vor ein Männchen rauszunehmen, konnte nur noch nicht beobachten zu welchem der beiden sich die Dame mehr hingezogen fühlt.

Nun habe ich etliche Junge abgeschöpft und sie in einer Schüssel im Eltenbecken schwimmen. Das sollte hoffentlich für die ersten Tage gehen. Anfüttern mit Pantoffeltierchen?
Lieben Gruß,

Sonja
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Beitragvon sonja » 12.01.2010 - 21:36

Ich stell mal einfach weiter meine Fragen...

Wie schnell wachsen die Kleinen?
Da wir Anfang des Jahres ein paar Tage weg waren, habe ich sie in ein 12 Liter Becken überführt, und meine Urlaubsvertretung hat sie mit Pantoffeltierchen gefüttert.
Ich finde sie immer noch winzig. Bin zwar an Winzfische gewöhnt, aber ein wenig verwundert mich das langsame Wachstum schon.
Lieben Gruß,

Sonja
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Beitragvon Fischmann » 12.01.2010 - 22:29

Hallo Sonja!
Mir ging es Ende des Jahres ebenso, dass ich unvermutet kleine Jungfische in einem eingerichteten 80er Becken entdeckt habe. Es war sehr schwierig, die immerhin schon bis zu 9mm großen Jungfische zu fangen und zu überführen. Das Elternbecken war sehr verkrautet, das Schaumnest nur zu erahnen. Das Bewachen des Männchens war eher lässig, trotz 2 weiterer Männer im Becken. Die kleinsten der überführten Jungfische (ins Einhängebecken) waren 6-7mm. Ich habe noch einige Tage mit Pantoffeltieren gefüttert, aber bald schon parallel Artemia gegeben, da auch schon größere dabei waren. Ab diesem Zeitpunkt wuchsen sie wie der Teufel. Heute sind die kleinsten 1.5cm, die größten 2,5cm. Sie wachsen erheblich schneller als meine lalias, nehmen auch sehr großes Lebend -und Frostfutter, aber auch 1mm Forellenbrutfutter. Was sie einmal im Maul haben, spucken sie nicht mehr aus. Die kritische Futterphase, so die ersten 2 Wochen, haben sie sich selber im Elternbecken ernähren müssen (sind auch nur 16 Stück).
Halte uns doch mal auf dem Laufenden, mit was du in welcher Größe weiterfütterst.
Viele Grüße
Torsten
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Re: Microctenopoma ansorgii

Beitragvon valgaard » 23.02.2013 - 08:46

Hallo, ich weiß der Beitrag ist schon älter, aber ich habe diese tollen Fische gerade erst entdeckt und würde gerne welche halten.

Meine Fragen wären: welche Farbvarianten gibt es, welche Wasserwerte benötigen sie zur Pflege und zur Vermehrung, wie sollte das Geschlechterverhältnis aussehen, und wie groß sollte ein Becken sein für eine kleine Gruppe. Habe z.B. ein Becken von 60Bx40Tx60H also 144l zur Verfügung.

Wie sollte die Einrichtung aussehen, Standard? Ewas Holz, Pflanzen und Steine? Schwimmpflanzen für Schaumnester oder Moos? Sand oder Kies, bevorzuge ja eigentlich immer dunkelbraunen Sand.

Und zu guter letzt wo bekomme ich richtig schöne Tiere her? komme aus nrw, kreis recklinghausen. Gerne auch Versand von Privat wenn jemand ne gute Quelle weiß?

Vielen Dank schon mal.

Gruß

Val
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Re: Microctenopoma ansorgii

Beitragvon fischmichi » 23.02.2013 - 11:18

Hallo Val,

einfach mal die Suchfunktion in diesem Forum bemühen, da wurde schon ziemlich viel über Microctenopoma ansorgii geschrieben.

Dein Aquarium finde ich nicht optimal für die Haltung dieser hübschen Fische. Das betrift die Höhe des Aquariums. Es handelt sich ja hierbei um versteckt lebende Labyrinthfische aus dem Flachwasserbereich. Ich hatte sie gehalten und gezüchtet bei ca 25 cm Wasserstandshöhe.

Noch kurz einiges zur erfolgreichen Haltung. Dichte Bepflanzung, weiches ( 3° KH) leicht saures Wasser (ph-Wert bei 6), keine starke Wasserbewegung, Lebendfutter (Frostfutter ersatzweise).

Gruß Michael
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Re: Microctenopoma ansorgii

Beitragvon Guilfish » 08.09.2017 - 21:53

Hallo, ich poste mal hierein, da es mir erst einmal nur um die Geschlechtsbestimmung geht.

Ich habe seit etwas über einem Monat erstmalig M.Ansorgii bei mir schwimmen.
Und natürlich wüßte ich gern, ob ich hier ein Päärchen erwischt habe.

Bei dem größeren denke ich, wirds ein Männchen sein. Das ist auch das einzige der beiden, das auf den Spiegel anspricht und eine deutliche Streifenbildung zeigt.

Aber da die Ansorgiis bei mir neu sind, möchte ich hier gern den Rat der erfahrenen Mitglieder hier einholen.

Zum Üblichen: Verstecke habe ich geschaffen, deswegen erscheint das Becken oft auf den ersten Blick leer, da Sie die einzigen Bewohner (50*50 Bodenfläche aktuell) bisher sind. Wasserwerte möchte ich leicht sauer fahren, LW max. 300, Anteil torfgefiltert und die Temperatur eher kühl also leicht über Zimmertemperatur, im Winter ca. 22 Grad.

Vielen Dank schon einmal für Euere Einschätzungen

Martin

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