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IGL-Forum • Thema anzeigen - Was ist los mit dem Fadenfisch?

Was ist los mit dem Fadenfisch?

Trichogaster (ehemals Colisa) und Trichopodus (ehemals Trichogaster)

Moderator: Team

Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon chidrup » 22.08.2013 - 13:33

Hallo Monika,
aha das hatte ich missverstanden :oops: .
Sitzen die Neuen und die Alten jetzt zusammen? Schon allein die Fische zusammen zu bringen ist oft ein Risiko für beide Seiten. Aber man muss es ja schliesslich eingehen.

Dann bis heute Abend.
Gruß
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Charlyroßmann » 22.08.2013 - 16:12

Hallo!
Kleiner Tipp zum Fadenfischfutter: Kaninchenpellets. Die sind rein pflanzlich und werden extrem gern gefressen.
Und mich wundert, daß noch niemand hier das T-Wort in die Runde geworfen hat. T wie Tuberkulose.
Die Fischtuberkulose ist in den Aquarienfischbeständen praktisch allgegenwärtig. Gut, das heißt bei Fadenfischen "hart", also mit Temperaturschwankungen, kalorien- und proteinarmem Futter versorgte Tiere widerstehen der Krankheit. Zu "gut" gefütterte(Artemia sind am schlimmsten) werden leichter krank.
Meine Trichogaster(Trichopodus sind in der Hinsicht problemlos) kriegen Tümpelfutter, Mikro und Trockenes. Und nie niemals nicht Artemia oder Frostfutter. Und: Hungerzeiten! Zwei Wochen in Urlaub fahren, alle Stecker ziehen und nicht füttern!
Gruß
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon chidrup » 22.08.2013 - 17:04

Hallo Charly,
Charly schrieb:
Und nie niemals nicht Artemia oder Frostfutter.

Wie machst Du das mit der Aufzucht ohne Artemia?
Zu Tuberkulose, EOS oder wie auch immer. Wir können ja nicht verhindern, das wir die Krankheit einschleppen. Heilbar ist sie auf keinen Fall. Sie springt sogar auf andere Arten im Gesellschaftsbecken über. Beispielsweise Buntbarsche, Bärblinge und andere Labyrinthfische.
Meine Frage: ist dann das Aquarium infiziert, so das neue Fische bzw. Nachzuchten etc. immer wieder krank werden können, oder ist es erledigt wenn der kranke Fisch draussen ist?
Meine nächste Frage wie kann man ein, ich scheue mich zu sagen "verseuchtes Aquarium" heilen?
Ich würde gerne dem Problem näherkommen.
Übrigens Dein neues Avatar passt gut!
Gruß
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Mona » 22.08.2013 - 21:12

Hallo an alle,

vielen vielen Dank für alle, die geschrieben haben. Ich versuche es mal kurz zusammen zu fassen:
Wir werden es nicht herausfinden, was der Fisch genau hatte. Schon gar nicht, können wir die genaue Ursache ermitteln.

Jedoch ist meine bisherige Fütterung nicht optimal. So kurz uznd gut und einfach. Aber dann kommt das Problem:

Ich soll ballaststoff- und abwechslungsreich füttern, am besten viel Lebendfutter - richtig?
Also nach allem, was ich jetzt noch einmal gelesen habe, könnte ich mir vorstellen, Cyclops zu züchten. Das ist doch sicher schon mal ok.

Aber weshalb kein Frostfutter???
Und nie niemals nicht Artemia oder Frostfutter.

Ich glaube wohl, dass es nicht so gut ist, wie Lebend, aber was kann denn daran schädlich sein? Ich hätte zurzeit Cyclops, Moinas, weiße Müla und Gamarus im Gefrierschrank. Wenn ich das Frostfutter gründlich spüle, sollte es doch gehen, oder?

Trockenfutter wäre dann dieses zu empfehlen:
wie z.B. J*L GranoVert, S*ll Kelp Flakes, Tr*pical Spirulina Granulat und ähnliches. Auch Welstabs gibts für herbivore Welse, also Pflanzenfresser und die Fadenfische knabbern da gerne dran.

bzw.
Rezept für Spirulina-Kugeln (die ich für meine Schnecken selbst mache)

Und Kaninchenpellets - Da muß ich mal im Tierfutterhandel fragen, da ich mich damit überhaupt nicht auskenne. Muß man da auf irgend etwas achten?

Auch Fastentage und Ruheperioden bei reduzierter Temperatur helfen wie immer.

Bisher machen wir grundsätzlich einen Fastentag pro Woche. Ist das zu wenig?
Im Sommer haben wir 26-29°, im Winter ca. 26°. Reicht das, oder muß ich versuchen, im Sommer die Temperatur für 2 Wochen runter zu kriegen, oder kann es der Einfachheit halber auch im Winter sein?

UNd dann kommt für mich noch die Gretchenfrage? Können auch meine Kupfersalmler damit leben? So richtig habe ich noch nicht die Möglichkeit gefunden, an das Futter das Namens-Zettelchen anzubringen, was die Flossenträger dann auch beachten. :grins:

Und habe ich noch etwas wichtiges vergessen?

viele Grüße

Monika
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Felix Stadtfeld » 22.08.2013 - 23:23

Hallo,

das klingt natürlich alles verwirrend; ist es aber nicht. Alphabetisch geordnet:

Artemia sind toll zur Aufzucht, aber für die (ewachsenen) Fadenfische eigentlich zu proteinreich. Auch hier spielt die Menge eine Rolle. Ich kann sie füttern, muss mich dann aber extrem zurückhalten. So wie bei Schokolade beim Menschen...

Cyclops & Co würde ich niemals züchten wollen. Auch meine Moina-Zuchten haben nie dauerhaft floriert. Das alles macht am Ende mehr Arbeit als die Fische. Lebendfutter tümpeln! Es muss ja nicht so oft sein, wie das Haferflockenbeispiel zeigt. Tümpeln ist allerdings auch eine Glaubensfrage...

Frostfutter kann man verfüttern, es hat aber drei Nachteile:
  • es ist teuer und oft in schlechter Qualität (unterbrochene Kühlkette) im Angebot. Verdorbenes Futter ist nicht gesund

  • wenn ich es nicht spüle, trage ich durch den Austrag aus beschädigten Körperhüllen der Futtertiere viele Phosphate u.a. in mein Aquarienwasser, so dass der Keimdruck im Aquarium steigt

  • wenn ich es spüle, ist es logischerweise zu arm an wichtigen Inhaltsstoffen


Das gilt natürlich nicht für Frostfutterrezepturen mit einem Bindemittel (B.... Garnelenmix oder Selbstgemachtes. Es gibt Rezepte für Mbunas (z.B. von Spreinat), die gehen sollten. Aber der Aufwand ist gar nicht nötig!)

Kupfersalmler machen alles (Ernährung und Temperaturschwankungen) sehr gut mit.

Temperaturen im genannten Bereich sind zu hoch. Auch 2 Grad weniger bringen da nichts. Die Fische vergreisen bei jahreszeitlich schwankenden Temperaturen weniger schnell. Eine ständig hohe Temperatur bedeutet Dauerstress für die Fische. Labiosa lassen sich wie andere Fische aus Nordindien und Birma (Badis, Barben, Bärblinge usw.) gut im ungeheizten Zimmeraquarium halten, mit höheren Temperaturen zur Zucht ([url]http://www.seerose-frechen.de/Aqua_MS/Sonstige_Laby_MS/Trichogaster_labiosa_neu.html[/url]). Beachte einfach wie bei jedem Fisch die Temperaturen im Lebensraum der Art (z.B. http://www.climate-charts.com/Locations/m/MM48057.php, der Ort liegt etwas höher als der Inlé). Interessant sind dabei auch die starken Tag-Nacht-Schwankungen. Genau braucht man das auf gar keinen Fall nachahmen, es reicht aus, nicht gleichmäßig zu heizen, die Heizung an die Beleuchtungsschaltuhr zu koppeln, im zentralgeheizten Raum im Winter gar nicht zu heizen. Die Vorfahren deiner Kupfersalmler in Brasilien erlebten ähnliche tägliche und jahreszeitliche Schwankungen mit Tiefsttemperaturen in der Trockenzeit im Südwinter.

Tuberkuloseerreger sind allgegenwärtig. Das ist kein Grund zur Panik. Ich muss nur verhindern, dass der Erreger eine Chance bekommt, den Fisch zu töten. Gesunde Tiere kommen mit der Anwesenheit der Fischtuberkulose (so wie mit anderen Erregern und Parasiten auch) zurecht. Ich habe Fischtuberkulose latent in einigen Becken (Lebendgebärende und Labyrinther aus dem Zoohandel sind da "gute" Quellen). Symptome der Krankheit zeigen aber immer nur (sehr) sehr wenige gestresste, alte, geschwächte Tiere. Beim Menschen ist Tuberkulose auch eine "Krankheit der Armen". Der Weg, Aquarien "parasitenfrei" zu betreiben, den z.B. manche Diskushalter eingeschlagen haben, trägt dagegen paranoide Züge. Also: kein Grund zur Panik. Gute Lebensbedingungen helfen.
Grüße

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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Charlyroßmann » 23.08.2013 - 09:33

Hallo!
Da war Felix schneller als ich.
Genau das Gleiche wollte ich auch schreiben.
Gruß
Charly
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Mona » 23.08.2013 - 10:31

Hallo,

danke für die ausführliche Anwort. Ich muß gestehen, ich habe mich verschrieben. Ich meinte nicht Cyclops, sondern Daphnien, mit der Zucht. Dafür sollte doch der berühmte Mörtelkübel im Sommer ausreichen. :grin:
Sollte das klappen, würde ich es im Winter im Haus versuchen. Und mehr Arbeit, als Artemias zu zeiehn , kann es doch auch nicht sein. Da habe ich es immerhin mal geschafft, einige Generationen im AQ zu vermehren.

Tümpeln ist nicht so mein Ding. Soweit ich weiß, ist es in der freien Natur nicht mehr erlaubt. Ein Versuch, MüLas in einem Miniteich (Hälfte einer Kinder-Sandkastenmuschel) zu ziehen, hat ein Jahr ein paar Portionen eingebracht. Danach hat sich in dieser Pfütze ein Frosch sein zu Hause gesucht. Und so sehr ich mich auch über den Frosch freue, MüLas gibt es dort seitdem nicht mehr. :grins:

Bliebe noch, das Lebendfutter im Aquaristikladen zu kaufen. Da weiß man aber nie, aus welcher Quelle es stammt. Daher war ich da bisher skeptisch.

Meine Mitstreiter im örtlichen Aquarienverein haben mir zu Frostfutter geraten. Das bestellen sie immer gesammelt und haben damit bisher gute Erfahrungen. Ich habe aber bisher nur sehr wenig davon verfüttert und wollte eigentlich den Anteil jetzt erhöhen.

wenn ich es spüle, ist es logischerweise zu arm an wichtigen Inhaltsstoffen


Das verstehe ich nicht. Wir essen doch auch gefrorenes. Das soll doch die Vitamin-schonenste Konservierungsmöglichkeit sein. Event. könnte man es auch mit Vitaminen anreichern. Ich habe das mal bei Nachbarn mit einem Gecko gesehen. Da wurden die Heimchen vor dem Verfüttern immer mit einem Vitaminpulver bestreut. Gibt es das für Fische auch?

Mit den Temperaturen habe ich ds größte Problem. Ich habe u.a. deshalb Fadenfische, weil überall im Internet steht, dass sie hohe Temperaturen vertragen. Bei uns stehen die Aquarien im Obergeschoß. In meinem waren heute morgen ohne Heizung 28°.

Im Winter habe ich bisher die Heizung auf 26° gestellt. So wie ich das eben gelesen habe, kann ich die Heizung wahrscheinlich ganz einmotten, da unser Haus gut isoliert ist.

Da wir nun aktuell Sommer haben, muß ich mir aber erst mal etwas einfallen lassen, wie ich nachts die Temperatur runter kriege. Mein Freund hat gerade an seinem AQ eine tolle PC-Lüftung angebracht. Da werde ich mal ganz lieb sein müssen.... :grins:

viele Grüße

Monika
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon CARNIVORE » 23.08.2013 - 15:54

Hallo,

also ich würde zu Jürgens Haferflocken-Bericht beifügen das ein Gewächshausteich, wie der im Botanische Garten Halle/S., kein geschlossenes System ist wie unsere Aquarien, dort gibt es zwangsläufig (Lüftung!)viele Mücken/Larven, Ameisen, Fliegen, Käfer, Blattläuse...Und sehr wahrscheinlich auch allerlei Wassergetier, auch einiges an Fischbrut dürfte den Proteinbedarf decken.
Demnach ist in Gewächshausteichen das Füttern mit Haferflocken nur ein Zubrot.

Monika das käufliche Lebendfutter stammt meist aus Polen oder Russland.
-Das Frostfutter zersetzt sich "von innen" über -40°, aber halt sehr langsam. Außerdem sprengen die Eiskristalle die Zellen, kennt jeder der schon bei Frost seine (Bier)Flaschen im Auto vergessen hat.
-Temperaturabsenkungen kann man durch abendliches Kalt-Wasserwechseln erreichen.
-Vitaminkonzentrat gibt es in flüssiger Form für Fische zum Beispiel von S..A.

Gruss Nico
-
Zuletzt geändert von CARNIVORE am 13.09.2013 - 15:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße von
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Felix Stadtfeld » 23.08.2013 - 18:00

Hallo,

Tümpeln muss man nicht, darf man aber in den meisten Bundesländern:

[url]http://www.tuempeln.de/futter/rechtslage.html[/url]

Überhaupt ist die Seite empfehlenswert, z.B. auch für Lebendfutterzuchtanleitungen [url]http://www.tuempeln.de/futter/lebendfutter_1.html[/url].

Auf Verdacht zu vitaminisieren, finde ich wenig sinnvoll. Hypervitaminosen (bei fettlöslichen Vitaminen) sind ebenso schädlich wie Hypovitaminosen. Im Zoofachhandel erhältliche Vitamintropfen werden selten richtig gelagert. Ich habe früher die Multibionta Tropfen verwendet (aus der Apotheke, d.h. fachgerecht = kühl gelagert). Auch Fischölpräparate gehen. Ist aber alles zu diesem Zweck nicht nötig.

Wenn du "à tout prix" Frostfutter willst, dann wähle die Sorten, die du auch als Lebendfutter verfüttern würdest. Die Akzeptanz ist oft schlechter als bei Lebendfutter (meiner Erfahrung nach bei Daphnien und schwarzen Mückenlarven besonders stark, Cyclops und weiße Mückenlarven gehen [wenn es denn sein muss] besser).
Grüße

Felix
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Mona » 23.08.2013 - 22:32

Hallo Felix,

danke für den Link mit dem Tümpeln. Die Meldung, dass es verboten ist, geistert halt immer durchs Internet. Aber so wie es aussieht , stimmt das nicht ganz.

Ich bin auch nicht gegen Lebendfutter. Natürlich stimme ich jedem zu, der sagt, dass dies die beste Futterquelle ist. Daher werde ich morgen auch im Baumarkt einen Mörtelkübel kaufen und dort in Kürze nach der von Dir verlinkten Anleitung Daphnien einsetzen. Das finde ich halt einfacher, als durch die Gegend zu ziehen und zu tümpeln. Einen geeigneten schattigen Platz im Garten haben wir auch. Event. frage ich auch mal meine Nachbarin. Die hat einen sehr naturnahen Teich und kann dort sicher auf ein paar Mückenlarven verzichten. :grin:

Dann sollte doch zusätzlich zu den hoffentlich bald zahlreichen Daphnien, das Forstfutter auch nicht schaden. Damit kann ich dann auch unterschiedliche Arten abdecken. Ansonsten werde ich mich noch nach anderem Trofu und nach Kaninchenpellets umsehen.

Mein Freund hat übrigens gerade schon die Abdeckung für die Lüfter ausgemessen, denn im Sommer jeden Tag einen WW von mind. 30 Liter (damit könnte ich die Temperatuer um ca. 4° senken) ist mir doch zu aufwendig. Mal schauen, ob ich auch da einen guten Mix der Maßnahmen hinkriege.

Dann wollen wir doch mal sehen, ob das nicht bald besser klappt. Ich danke jedenfalls allen noch einmal für die sehr guten Tipps und die Geduld mit meinen zahlreichen Fragen.Diees Thema ist ja fast schon [shadow=blue]"Der große Leitfaden zur erfolgreichen Fadenfischhaltung"[/shadow] geworden.

viele Grüße

Monika
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Mona » 12.09.2013 - 20:06

Hallo,

ich wollte mal ein kurzes Update geben:

Ich habe meine Fütterung folgendermaßen umgestellt. Ca. 3x die Woche gibt es Lebendfutter in Form von Daphnien. Die bekomme ich bisher aus dem Handel. Parallel dazu habe ich im Garten eine 90-Liter-Mörtelwanne hingestellt. Letzte Woche hab eich auch einen 20-LIter -Cube im Keller angesetzt. Beide sehen gut aus. Morgen muß ich mal schauen, ob die Flöhe auch nach den Gewiitern der letzten Tage noch im Kübel sind, oder ob die meisten ausgeschwemmt wurden. Als Trockenfutter habe ich nun GranoVert von JBL. Ab und an, aber inzwischen eher selten, gibt es Moinas oder weiße Mückenlarvern als Frostfutter.

Bisher sehen alle gut aus. Sie sind wohl noch recht scheu, so dass ich nicht wirklich sagen kann, ob noch alle da sind. Gerade habe ich aber noch 5 von 6 gesund gesehen, also ist wohl alles ok. Bisher konnte ich auch noch keine Männchen entdecken. Ab welchem Alter sollte das eigentlich zu erkennen sein?

viele Grüße

Monika
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Charlyroßmann » 13.09.2013 - 09:11

Hallo!
Irgendwie wissen wir immer noch nicht so ganz genau, um welche Fadenfische es sich eigentlich handelt.
Den Bildern nach müssten es Trichogaster labiosa sein.
Das ist nämlich wegen der Temperaturansprüche nicht ganz unwichtig. T. labiosa haben von allen Trichogaster das südlichste Vorkommen und brauchen es am wärmsten, es sei denn - und jetzt wird es kompliziert - sie kommen aus dem Inle-See in Zenralburma, der etwas höher liegt und wo es demzufolge etwas kühler ist. Auch das ist nicht ganz unwichtig, weil in letzter Zeit häufig Nachzuchten von den Inle-Fischen angeboten werden.
Die Geschlechter sind bei fast allen Fadenfischen(Ausnahme Trichogaster lalius und Trichopodus trichopterus) erst bei fast ausgewachsenen Fischen zu erkennen. In welchem Alter das so weit ist, hängt stark von der Temperatur und von der Fütterung ab. Ein warm gehaltener und reichlich gefütterter Fisch wächst natürlich schneller.
Gruß
Charly
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Felix Stadtfeld » 13.09.2013 - 10:51

Hallo,

das hört sich ja schön an. Granovert finde ich auch gut.

Leider florieren die Daphnien um diese Jahreszeit nicht mehr so richtig. Ich habe zur Zeit (was auch schön ist) wenige Daphnien und viele Cyclops im Netz.

Klimadaten vom Inlé hattest du ja schon oben als Link erhalten.
Grüße

Felix
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon Mona » 13.09.2013 - 12:05

Hallo Felix,

Cyclops sind mir zu kompliziert zu ziehen und zu kaufen bekomme ich sie auch nicht. Tümpeln ist halt nicht so mein Ding.
Bezüglich der Temperatur wird es in meinem Becken jetzt jahreszeitlich bedingt auch besser. Mein Partner bastelt mir auch gerade eine Lüftung für's Aquarium. Für seins hat er schon eine und die ist super! Somit habe ich also Hoffnung, dass ich die Temperatur auch an Tagen, wo es vielleicht doch noch einmal wärmer wird, in den Griff bekomme. Ich habe immer noch keine Heizung an.

viele Grüße

Monika
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Re: Was ist los mit dem Fadenfisch?

Beitragvon rtheurich » 14.09.2013 - 12:33

Hallo Monika,

Die Fische, die du von mir erhalten hast sind Nachzuchten von Irrawaddy-Wildfängen, also nicht aus dem Inlé-See. Ich halte sie auch eher warm, so 26-27 Grad, erst bei 29-30 Grad fangen meine an zu balzen und ein Schaumnest zu bauen.

Gruß
René
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