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IGL-Forum • Thema anzeigen - Aquarium an sehr schwerem Standort

Aquarium an sehr schwerem Standort

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Aquarium an sehr schwerem Standort

Beitragvon Max Wolf » 30.01.2018 - 10:54

Hallo alle zusammen,
wir haben bei mir in der Arbeit ein Aquarium das an einem sehr schwierigen Platz steht. Im Winter ist es relativ kühl (ca. 15-17°C und im Sommer wird es auch öfters über 30°C. Es gibt leider keinen anderen sinnvolleren Platz. Das Aquarium fasst ca. 350l.

Da mir nun die Pflege dieses Aquariums in dem sich aktuell nur ein paar Wasserschnecken befinden übertragen wurde bin ich am planen, welche Fische wir einsetzen sollen, die mit diesen Temperaturen klar kommen.
Die Wasserhärte vom Leitungswasser ist um die 15°dgH aber kann theoretisch komplett eingestellt werden.

Als erstes sollen viele Pflanzen rein, da das Aquarium sehr hell steht, auch wenn es zum Glück keine direkte Sonne abbekommt. Hier dachte ich an schnellwüchsige Valisneria und Hygrophila. Es soll trotz dem Standort möglichst pflegeleicht sein. CO2-Düngung wäre vermutlich möglich, aber wenn wir darauf verzichten können wäre es besser.

Der Fischbesatz: :fisch:
Meine Überlegung waren Labyrinther, da die ja mit der Sauerstoffarmut bei sehr warmen Wasser gut klar kommen. Da ich mit Labyrinthern, abgesehen von Betta splendens, bisher eher wenig Erfahrung habe meine Fragen:
Welche Arten, wären am besten für solch einen Standort geeignet? Und wie viele Fische davon einsetzen? Es sollte am besten auch keine Art sein, die sich ununterbrochen vermehrt, die man dann schlecht vermitteln kann aber trotzdem sehr territorial ist. Optisch würden mir Paradiesfische und Honigguramis sehr gut gefallen.
Gefüttert werden kann Flocken- und Frostfutter sowie gelegentlich lebend. Aber nicht ausschließlich!!

Ich hoffe mir können hier ein paar von euch weiter helfen. Vielen Dank schonmal.

Gruß Max o=C
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Re: Aquarium an sehr schwerem Standort

Beitragvon chidrup » 31.01.2018 - 08:12

Moin Max,

bei mir ist in allen Becken ein guter Pflanzenwuchs ohne CO2. Eine allzu helle technische Beleuchtung ist dabei nicht angezeigt. Makropoden sind auf jeden Fall hier eine gute Wahl. Im Freien werden sogar plötzliche Temperaturschwankungen zwichen 10°C und 30°C problemlos vertragen. Bei Honigguramis bin ich mir nicht sicher ob der kühle Winter überstanden wird.
Eine Gesellschaft von 10-15 Paradiesfischen wäre ein guter Besatz. Die Wasserschnecken, ausser Turmdeckelschnecken würden allerdings verschwinden!
Ich würde keine verschieden Arten Labyrinther vergesellschaften.
Bei der Bepflanzung ist die Wasseroberfläche interessant. Vallisnerien würden hier gute Dienste tun. Als pflege wäre die gelegentlich Ausdünnung erforderlich. Die meisten Schwimmpflanzen sind eher problematisch. Entweder sie wuchern zu schnell oder sie kümmern.
Weiterhin sind Cryptocoryne zu empfehlen, die wenn sie nach der Eingewöhnung anfangen zu wachsen sehr einfach zu halten sind. Das gleiche gilt für Javafarn. Hygrophila, Bacopa, Rotala, und andere Stängelpflanzen sind gut geeignet. Diese werden von anderen Aquarianern gerne weitergegeben.

Viel Spaß mit dem Projekt!

Schöne Grüße
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Re: Aquarium an sehr schwerem Standort

Beitragvon ThomasG » 31.01.2018 - 09:20

Hallo,

meines Wissens müssten sowohl Colisa lalia wie Colisa chuna, zumindest die Wildform bzw. Wildfänge, so niedrige Temperaturen sehr gut vertragen.
In ihrer Heimat ist es im Frühjahr, insbesondere bei Schneeschmelze aus dem Himalaja, auch nicht wärmer.
Grüßle aus Stuttgart
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Re: Aquarium an sehr schwerem Standort

Beitragvon Max Wolf » 31.01.2018 - 09:26

Hallo Chidrup, hallo Thomas,
danke für eure Antworten
Dann ist die Wahl der Hauptfische mit Paradisfischen [color=#BF4000]oder[/color] Colisa relativ sicher. Jedenfalls nicht [color=#BF4000]und[/color]. Gleich so viele werden es jedoch eher nicht werden, da ich nicht sofort am Anfang mit einer alzu großen Rechnung aufschlagen möchte. Ich denke eher dass es erstmal nur zwei Pärchen werden. Oder wären 2 Trios besser? Sind die Tiere nicht so Territorial wie Bettas?

Würden, wenn die Schnecken gefressen werden Garra rufa oder Garnelen als Algenvertilger funktionieren?

Gruß Max
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Re: Aquarium an sehr schwerem Standort

Beitragvon CARNIVORE » 31.01.2018 - 14:53

Hallo Max,

besetzen könntest du mit folgenden Labyrinthern:
-M.opercularis
-M.ocellatus
-M.spechti
-M.hongkongensis
-S.capensis
-Ps.cupanus
-T.lalius
-B.smaragdina
-B.picta
-Pa.ocellatus
-Pa.liniatus
-A.testudineus
-Badis + Dario

gut dazu passende Algenfresser:
-Otocinclus affinis
-Ancistrus spec.

Die Schnecken werden bei den meisten keine Chance haben. Lieber eine größere Anzahl Fische einsetzen, dann gibt es weniger Stress für den einzelnen.
Grüße von
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Re: Aquarium an sehr schwerem Standort

Beitragvon K. de Leuw » 31.01.2018 - 19:57

Hallo zusammen,

CARNIVORE hat geschrieben:S.capensis


sind schon deswegen keine gute Empfehlung, weil sie kaum zu bekommen sind. Außerdem ist die Art ziemlich aggressiv und dass Temperaturen von 30°C vertragen werden, bezweifle ich, denn ihr Labyrinth ist ja wohl reduziert.

-Ps.cupanus
ist ja wohl tropischer Herkunft und als relativ unscheinbarer Fisch von 6 cm für ein so großes Becken, das auch Nichtaquarianer erfreuen soll, nicht die erste Wahl.

Auch bei
-Pa.ocellatus
und
-Pa.liniatus
(letzterer falsch geschrieben) zweifle ich an, dass hohe Temperaturen vertragen werden, außerdem sind die Fische selten erhältlich und wären selten zu sehen.

-A.testudineus

Diese "graue Maus" kommt wenigstens zum Betteln an die Scheibe. Es wäre sicher spannend zu sehen, ob der Pflanzenwuchs ausreichend wäre, dem Fraßdruck der Kletterfische standzuhalten. Mein mit 8 Kletterfischen besetztes 350-l-Aquarium ist das einzige, aus dem ich nicht wöchentlich Schwimmpflanzen entfernen muss, sondern gelegentlich sogar welche ergänze. Versuche mit bodenständigen Pflanzen habe ich schnell aufgegeben.

Dario


Sehr schöne Fische, die man im 350-l-Becken selten sehen wird, wenn man nicht gleich Dutzende einsetzt. Aber vielleicht vermehrt sich ja eine Starterpopulation ausreichend, wenn man täglich feines Lebendfutter reicht. Aber eher sterben auch die Ausgangstiere, wenn die Temperatur länger die 30°C-Marke überschreitet, denn wie Badisarten haben sie ja kein Labyrinth.

gut dazu passende Algenfresser:
-Otocinclus affinis


Passen hervorragend ins Maul einiger der vorher genannten Arten, die Temperaturtoleranz schlage ich jetzt nicht nach. Der richtige Name ist übrigens Macrotocinclus affinis, allerdings wird diese Art praktisch nciht gehandelt, sondern mehrere andere Ohrgitterwelsarten werden falsch deklariert verkauft.

-Ancistrus spec.


Die oft falsch als dolichopterus oder Blauer Antennenwels gehandelte Art neigt dazu, Fraßversuchen durch Mitinsassen (z.B. Sandelia und Anabas) durch Aufstellen der Flossenstacheln zu begegnen, was dann damit endet, dass sie im Schlund des sterbenden Räubers verendet. Dieses Risiko sehe ich auch bei Otocinclus. Als Fische finde ich sie interessant, als Algenfresser enttäuschend, wahrscheinlich, weil es sich um aufwuchsfressende Gemischtköstler und keine Algenfresser handelt, die gerade die lästigsten Algen wie Kiesel- und Pinselalgen gar nicht fressen können.

Dann ist die Wahl der Hauptfische mit Paradisfischen oder Colisa relativ sicher.


Diese Arten halte ich auch für gut geeignet für das Becken an dem genannten Standort.

Gleich so viele werden es jedoch eher nicht werden, da ich nicht sofort am Anfang mit einer alzu großen Rechnung aufschlagen möchte. Ich denke eher dass es erstmal nur zwei Pärchen werden.


Dann würde ich Paradiesfische vorschlagen. Zwei Paare geht gut, wobei es oft schwierig ist, Weibchen zu kaufen, weil junge Männchen diesen ähneln. Wenn Du die im Frühjahr in das dicht bepflanzte Aquarium einsetzt, werden sie wahrscheinlich bald zur Fortpflanzung schreiten. Wenn Du ausreichend feines Futter bietest, kommen genügend Jungfische durch, so dass Du ab Herbst einen schönen Besatz hast.

Bei Colisa (eigentlich Trichogaster, die großen Fadenfische müssen eigentlich Trichopodus heißen) klappt das mit dem Aufwachsen der Jungfische bei den Eltern eher nicht, dazu kommt, dass T. chuna recht klein und außerhalb der Fortpflanzungszeit auch recht schlicht gefärbt ist.

Oder wären 2 Trios besser?


Bei beiden Gattungen ist beides o.k.

Sind die Tiere nicht so Territorial wie Bettas?


Es gibt so viele verschiedene Arten der Gattung Betta mit so unterschiedlicher Territorialität, da liegen Makropoden und Fadenfische irgendwo in der Mitte - wobei eine gemeinsam aufgewachsene Männer-WG von B. splendens lange Bestand haben kann und oft erst zusammenbricht, wenn die Mitgliederzahl durch natürliches Lebensende oder Entfernen von einigen Fischen zu klein wird. Was oft übersehen wird, ist, dass die Weibchen auch territorial sind. Viele Labyrintherweibchen verteidigen große Reviere um das Revier des brutpflegenden Männchens. Ich hatte schon T. chuna, da grenzten zwei Weibchen Reviere gegeneinander und gegen das Männchen ab.

Was übrigens auch noch möglich wäre, wäre die Pflege eines (!) Pärchens einer subtropischen Schlangenkopfart, z.B. Channa bleheri ohne weitere Gesellschaft.

Auf Kohlendioxiddüngung würde ich verzichten, weil bei Überdosierung ein Kohlendioxidsee auf der Wasseroberfläche entstehen kann. Wird der von Labyrinthern eingeatmet, ist das oft tödlich.

Gruß, Klaus
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Re: Aquarium an sehr schwerem Standort

Beitragvon Max Wolf » 31.01.2018 - 21:03

Hallo Klaus,
vielen Dank für dir Ausführungen. Ich werde nächste Woche erstmal die Pflanzen besorgen und dann wenn die etwas angewachsen sind die Fische. Ich werde euch bei Interesse auf dem Laufenden halten.
Gruß Max
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Re: Aquarium an sehr schwerem Standort

Beitragvon chidrup » 01.02.2018 - 08:20

Guten Morgen,

zu den Empfehlungen:
Gefüttert werden kann Flocken- und Frostfutter sowie gelegentlich lebend. Aber nicht ausschließlich!!


Damit scheiden Badis und Dario schonmal aus.

Colisa (Trichogaster) und auch M. occellatus haben den Nachteil, dass sie sehr oft krankheitsanfällig und kurzlebig sind. Obwohl ich diese sehr mag, kommen sie mir nicht mehr in die Anlage, weil nach meiner Erfahrung die Krankheiten auf andere Arten übergehen. Für einen Anfänger kann das sehr frustrierend sein, da es kaum geeignete Gegenmittel gibt. (siehe auch die vielen Erfahrungsberichte hier im Forum)

Was oft übersehen wird, ist, dass die Weibchen auch territorial sind. Viele Labyrintherweibchen verteidigen große Reviere um das Revier des brutpflegenden Männchens.

Da kann ich Klaus nur zustimmen! Die W können zu wahren Furien werden.

Besser mit drei Paaren anfangen ansatt mit zwei Trios.

Die Algenkontrolle in einem solchen Becken ist schwierig, weil die Schnecken attackiert werden.
Mit Garra hab ich keine Erfahrung, bei den Garnelen kommt als Algenfresser nur die Amanogarnele in betracht, die Fadenalgen konsumiert. Eine Gruppe siamesische Rüsselbarben (Crossocheilus oblongus) wäre eine Möglichkeit.
Ansonsten erstmal schauen wie das Becken sich entwickelt.

Schöne Grüße
Chidrup Rolf Welsch IGL 288
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Re: Aquarium an sehr schwerem Standort

Beitragvon pumila » 10.02.2018 - 23:37

Hallo Max,

das beste Mittel gegen Algen ist guter Pflanzenwuchs, da braucht es auch keine "algenfressenden" Fische. Und es ist normal, dass neu eingerichtete Becken Phasen mit stärkerem Algenwuchs durchlaufen, bis sich die Pflanzen etabliert haben und auch die Beckenbiologie eingespielt ist. Das braucht etwas Geduld ;)
Grüsse
Alex
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