ungeheizt

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Beitragvon chk » 13.09.2011 - 09:39

Constantin hat geschrieben:
Charlyroßmann hat geschrieben:Trichogaster chuna, fasciata und lalius.
Charly


Kommen diese Arten im Winter mit Temperaturen von 16-18°C zurecht? Vielleicht sogar noch (zumindest über Nacht) darunter?

Ich habe T. lalia in Ali Puduar (NO-Indien) angetroffen.
Dort wo meine Channa und Dario Dario herkommen.
Ich halte alle endemischen Channa aus NO-Indien unbeheizt bis Min. 12 C°
In der Regel so 16 - 18 C°

Die Chinesischen Channa
C. argus
C. asiatica
C. maculata kann man bei noch tieferen Temp. halten und züchten.

Gruss, chk
>===:{ } >=:]
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Beitragvon Constantin » 13.09.2011 - 09:50

Charlyroßmann hat geschrieben:Die sollten mit solchen Temperaturen zurechtkommen. Farbe und Lebhaftigkeit sind dann aber nicht zu erwarten.


Danke für die Antwort! Da frage ich gleich noch mal eine Kleinigkeit weiter. Welche Beckengrößen sollte man für die Arten jeweils ansetzen, wenn man sie im Daueransatz extensiv (natürlich ohne Beifische) "für den Hausgebrauch" nachziehen möchte?
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Beitragvon Constantin » 17.09.2011 - 19:21

Ich möchte nicht aufrdinglich sein. Aber kann mir denn niemans zu meiner Frage einen Tip geben?
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Beitragvon R.Brode » 17.09.2011 - 20:04

Wenn du komplett extensiv ziehen willst, also so, dass einige Junge auch wirklich groß werden, ohne dass es zu Streitereien mit den Alttieren kommt (was ab einer bestimmten Größe, in der dann Revieransprüche entstehen passiert), dann wird das kaum undter 80cm gehen.

Extensiv-light geht dann auch ab 50-60cm, da musst du dann allerdings schon die Jungen ab einer Größe von 1-2cm rausfangen und gesondert groß ziehen.
viele Grüße , Richard Fischer, geb. Brode

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Beitragvon hallo » 17.09.2011 - 21:47

Hallo,
ich halte alle Paros bei Zimmertemperatur und sie vermehren sich auch im Winter bei 18°C.

Die mache da keine Probleme nur die Entwicklung der Eier und Jungen dauert noch länger als im Sommer ;)

Gruß
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Gruß Bennie

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Beitragvon Constantin » 18.09.2011 - 19:25

Danke für die Antwort! Das sind ja noch unkomplizierte Aquariengrößen, für die man im Fall der Fälle noch irgendwo Platz findet. :D
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Beitragvon R.Brode » 19.09.2011 - 10:40

Momentmal, nur damit wir hier keine Missverständnisse aufbauen:

es geht hier schon um Colis/Trichogaster, oder???
viele Grüße , Richard Fischer, geb. Brode

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Beitragvon Charlyroßmann » 19.09.2011 - 16:39

Hallo!
50-60 cm mögen für chuna und lalius okay sein, bei fasciata gibt es da Mord und Totschlag. Ich benutze 60er-Becken für paarweise Kurzansätze von T. fasciata, und auch da muß ich mit viel Kraut arbeiten, weil sonst die Mädels übel zerrupft werden. Große Fadenfische, also T. fasciata, labiosa, leerii und trichopterus brauchen auf Dauer mindestens Meterbecken. T. pectoralis und microlepis brauchen noch mehr Platz.
Gruß
Charly
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Beitragvon K. de Leuw » 19.09.2011 - 17:21

Hallo Charly,

Charlyroßmann hat geschrieben:50-60 cm mögen für chuna und lalius okay sein


50 cm bedeutet 35 l netto, oder? Ich bin für einen Artikel in der DATZ 5/94 in einer Literaturschau im Makropoden abgewatscht worden, weil ich die Revierbildung von T.-chuna-Weibchen und die Veränderung der Reviergrenzen eines Männchens und zweier Weibchen im Zuge der Brut in einem ca. 35 l fassenden Wasserteil eines stark strukturierten und bepflanzten Paludariums beschrieb. Es hieß sinngemäß, ich beschriebe das Verhalten bei der Pflege in zu kleinem Aquarium, dabei waren die 35 l auf eine etwa doppelt so große Fläche wie in einem Standard-50er verteilt. Der Artikel war mit einer Grundrissskizze sowie einem Foto, auf dem man den niedrigen Wasserstand erkennen kann, illustriert, also gehe ich davon aus, dass der Autor der Rezension die Grundfläche für zu klein hielt. Wenn man ihm folgt, muss das Aquarium für ein Trio eine größere Grundfläche haben als ein 80er-Standardaquarium.

Gruß, Klaus

PS: Ich verlor damals ein Weibchen, dass ich völlig erschöpft und zerrupft separierte. Das Männchen hatte sein Revier komplett übernommen und auch das des anderen Weibchens so stark verkleinert, dass ich eine Trennscheibe einsetzte. An dieser gab es regelmäßig Drohduelle mit dem Männchen. Und das, obwohl der Wasserteil bis auf die vordersten wenigen Zentimeter ziemlich verkrautet und von Holz durchzogen war, so dass ich das Männchen kaum zu Gesicht bekam und die Brutpflege nur von oben beobachten konnte.
Insofern hatte der Autor der Rezension ja nicht Unrecht, aber der Schreibstil war unangemessen vorwurfsvoll, denn offenbar werden immer noch, 17 Jahr später, Aquarien mit zu kleiner Fläche empfohlen. Damals allerdings (vor 1994) waren meine Beobachtungen noch nicht publiziert und ich verließ mich auf mein Wissen aus Büchern.
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Beitragvon Constantin » 20.09.2011 - 10:10

Schön dass ihr das nochmal klarstellt! Ich fragte ja auch deswegen weil ich gern Aquarien habe, in die ich mich nicht großartig einmischen muss. Möglichst auch nicht zur (Bestandserhaltungs-) Zucht. Nur bei den kurzlebigen kleinen Fadenfischen kommt man um eine eigene Nachzucht ja kaum herum.
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