Ionentauscher

Fragen und Anregungen zum Thema Technik

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Ionentauscher

Beitragvon Cartman » 24.05.2009 - 10:09

Hallo

Aktuell benutze ich eine Osmoseanlage,allerdings als ich die letzte Nebenkosten Abrechnung bekam bin ich fast in Ohnmacht gefallen..
Kein Wunder bei den zig Tausend Liter die jeden Monat in den Abguss fließen eine Osmoseanlage ist einfach nicht mehr tragbar brauche grob ~ 250-300l die Woche.
Da ich seit längerem ein Projekt plane und dadurch mein Verbrauch deutlich ansteigt muss ich umdenken...lange rede kurzer sinn ...Meine Frage taugt sowas ? :

>Click<

Bin im diesem bereich vollkommen unerfahren...brauche in beide Röhren ? Wie wird das System angeschlossen bzw. wo fliesst das Wasser raus...was brauche ich alles zum Betrieb der Anlage ?
Lauge und Säure ? Kein Problem komme aus der Lebensmittelindustrie bin geübt mit dem Umgang.


Danke im voraus

Gruss Tom
Cartman
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Beitragvon Anke » 24.05.2009 - 10:40

Hallo Tom,
ich benutze seit einigen Jahren Ionentauschersäulen und bin sehr zufrieden damit.

Das angenehme für mich dabei ist, dass ich relativ schnell die Wassermenge zur Verfügung habe die ich brauche und zwar mit einem Leitwert nahe 0 und einem pHwert von etwa 4,3.
Die Regeneration ist etwas lästig, wird aber zur Gewohnheit, und wenn Du die Säulen gross genug nimmst (was Du unbedingt solltest) musst Du das auch nicht zuu oft machen.

Ich schicke Dir per PN mal einen Link zu der Firma, von der meine Säulen sind..sehr zu empfehlen, sowohl von der Beratung, Preis als auch von der Qualität der Teile.

Liebe Grüsse
Anke
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Beitragvon Cartman » 24.05.2009 - 12:29

Hallo Anke

Vielen Dank für den Link...in der tat die Anlage ist um einiges besser aber was brauche ich den alles von dem "Zubehör" welches man unten aussuchen kann ? Sprich Stark/Schwach Basisch, mit/ohne Entlüfter ,Anschlüsse ...

Wow wann man mit dem Vollentsalzer diesen PH wert erreichen kann frage ich mich was ich die ganze Zeit mit einer Osmoseanlage gemacht habe :oops: ...Das würde einige Probleme lösen es ist oft langwierig den PH von Osmosewasser vernünftig runter zu bekommen...

Nimmst du das Wasser so wie es rauskommt oder jagst du es noch durch ein Kohlefilter oder ähnliches ?

Gruss Tom
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Beitragvon Anke » 24.05.2009 - 13:13

Hallo Tom,

ruf einfach dort an, die erklären Dir genau, was Du brauchst.
Rechne Dir vorher in etwa aus, wieviel Wasser Du brauchst, dann können die Dir auch sagen, welche Säulengröße für Dich sinnvoll ist.
Und mach bloß nicht den Fehler zu kleine Säulen zu kaufen...die sind zwar erstmal günstiger, aber wenn Du ständig regenerieren musst wirst Du damit nicht froh, und kaufst Dir dann doch die Grösseren...so wie ich :oops:

Ich mache immer gleich etwa 250 Liter Wasser, das sammle ich dann in Tonnen, die belüftet werden, dadurch steigt der pHwert wieder etwas an, das bremse ich mit Torfgranulat, welches in Säckchen in den Tonnen hängen.

In der Regel gebe ich beim Wasserwechsel einen "Schluck" Leitungswasser zu, je nach Bedarf..

Gruss
Anke
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Re: Ionentauscher

Beitragvon K. de Leuw » 24.05.2009 - 16:17

Hallo Tom,

Cartman hat geschrieben:Aktuell benutze ich eine Osmoseanlage,allerdings als ich die letzte Nebenkosten Abrechnung bekam bin ich fast in Ohnmacht gefallen..
Kein Wunder bei den zig Tausend Liter die jeden Monat in den Abguss fließen eine Osmoseanlage ist einfach nicht mehr tragbar brauche grob ~ 250-300l die Woche.


300l pro Woche macht maximal 1,5 Kubikmeter Wasserverbrauch. Was kostet der bei Euch? Bei uns etwa 2 Euro pro Kubikmeter, macht 3 Euro pro Woche oder 160 Euro im Jahr.
Die Rechnung würde ich daher vorher genau machen:
Osmoseanlage:
- 160 Euro Wasserkosten bei 300 l Reinwasser
- jährlich neue Vorfilter
- alle zwei Jahre eine neue Membran
(Angaben zum Austausch von Dennerle)
Ionentauscher:
- gut 30 Euro Wasserkosten, Spülwasser nicht gerechnet.
- Säulenlebensdauer?
- Regenerierchemikalien
- Arbeitszeit?

Es gibt übrigens Leute, die leiten das Konzentrat der Reversosmoseanlage in den Spülkasten des WC, ich verwende es teilweise für Aquarien mit Fischen, die härteres Wasser mögen (der Nitratgehalt von 20 mg/l ist bei stark nitratzehrenden Pflanzen kein Problem, die Gesamthärte meines Konzentrats liegt bei etwa 20°dH).

Gruß, Klaus
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Beitragvon K. de Leuw » 24.05.2009 - 16:23

Hallo Anke,

Anke hat geschrieben:pHwert von etwa 4,3.


Mir ist der pH von um die 6 aus meiner Reversosmose lieber, denn runter bekommt man ihn eher leichter als rauf.

Gruß, Klaus
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Beitragvon Cartman » 24.05.2009 - 18:25

Hallo Klaus


Trinkwasser 1,35 €
Abwasser 2,70 €

Das ist nicht gerade günstig da kommt einiges zusammen vor allem wenn ich bedenke was in den Abfluss fließt...

Die Arbeitszeit sind Peanuts wenn ich bedenke wie viel Zeit ich damit verbringe den PH runter zu bekommen....

Auch kann ich keine Schläuche durch die Wohnung ziehen um den Spülkasten zu befüllen.Währe zu umständlich jedes mal wenn man beim Pinkeln war einen Schlauch vom Bad ins Klo zu ziehen...auch muss ich das Wasser irgendwo Auffangen was einigen Platz frisst,Platz den ich leider nicht habe.

Der Dschungel auf der Terrasse wird nur mit Regenwasser gegossen.

Auch habe aktuell keinerlei Hartwasserfische hauptsächlich Arten aus dem Weich/Sauer bereich sowie Arten aus alkalischen aber recht weichen Gebieten

Salzsäure und Lauge bekomme ich relativ günstig über meinen Ehemaligen Arbeitgeber..

Eine Membran kostet 90 € Euro und war nach 14 Monaten fällig

Im großen und ganzen spricht aus meiner Sicht nicht mehr viel für die Osmoseanlage

______

Hallo Anke

Ja werde wohl die nächsten Tage anrufen...ich hoffe die versuchen mir nicht was anzudrehen was man nicht wirklich braucht...Um wie viel geht den der PH wieder hoch ? Also muss ich im Prinzip das Wasser jedes mal ne weile Stehen lassen das sich der PH Wert wieder einpendelt ?




Danke

Gruss Tom
Cartman
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Beitragvon K. de Leuw » 24.05.2009 - 19:10

Hallo!

Cartman hat geschrieben:Eine Membran kostet 90 € Euro und war nach 14 Monaten fällig


Wucher, wenn man überlegt, dass mich die Dennerle-Anlage mit zwei Vorfiltern 99 € gekostet hat und auch regulär nur 30 oder 40 € teurer ist. Abgesehen davon war die Lebensdauer zu gering. Ich kenne eine Anlage, die läuft seit Jahren mit der ersten Membran...

Gruß, Klaus
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