Überflüssiges

Fragen und Anregungen zum Thema Technik

Moderatoren: Team, freaky_fish

Beitragvon Anke » 01.04.2010 - 19:37

Sonja,

sach bloß Du hast Blaualgen :P

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Beitragvon Bettafreundin » 02.04.2010 - 07:47

Hallo,

ich kann da nur zustimmen, dass viele Kunden beratungsresistent sind.

Aber, wenn sich jeder mal an seine Anfänge zurück besinnt, wird er sich da auch an so mache Fehler erinnern. Es kann mir keiner erzählen, dass er alles von Anfang an richtig gemacht hat. Bestimmt sind da auch einige Fische im Fischhimmel gelandet.

Nocheinmal zu der Aussage von K. de Leuw:

Dafür brauche ich keine Kohlendioxidanlage, da nehme ich einfach beim ersten Auftreten ein paar Tage hintereinander ein Glas Sprudelwasser und war sie bisher immer los.


Ich halte das für eine gefährliche Aussage, da dies nur in einem Becken ohne Fische gut geht.

1. senke ich drastisch damit den pH-Wert.
2. salze ich das Wasser damit auf und
3. kann ich durch eine ungeregelte CO2-Zufuhr den Fischen die Luft zum Atmen wegnehmen.

Dieses kann man in anderen Foren nachlesen. Aufrgrund dieses Ratschlags haben einige Fische Ihren Löffel auch schon abgegeben.

Ich betreibe zurzeit nur ein Becken mit einer CO2-Düngeanlage. Die anderen tuns auch ohne. Bei denen muss ich halt mit meinen Bartalgen leben.


Schöne Ostern trotzdem
Grüße

Helga (IGL-Nr. 080)
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Beitragvon K. de Leuw » 02.04.2010 - 08:07

Hallo,

sicher haben wir alle Fehler gemacht, aber das ist noch lange kein Grund, dass alle Aquarianergenerationen nach uns dieselben Fehler wiederholen.

Bettafreundin hat geschrieben:
Dafür brauche ich keine Kohlendioxidanlage, da nehme ich einfach beim ersten Auftreten ein paar Tage hintereinander ein Glas Sprudelwasser und war sie bisher immer los.


Ich halte das für eine gefährliche Aussage, da dies nur in einem Becken ohne Fische gut geht.

1. senke ich drastisch damit den pH-Wert.
2. salze ich das Wasser damit auf und
3. kann ich durch eine ungeregelte CO2-Zufuhr den Fischen die Luft zum Atmen wegnehmen.


Bei einem Glas Sprudelwasser (200 ml) auf mindestens 54 l Wasser? Wohl eher nicht, weder auf den pH bezogen noch auf den Salzgehalt (mal abgesehen davon, dass der Unterschied zwischen Sprudel- und Leitungswasser je nach Marke und Wasserversorger variiert und Sprudelwasser durchaus weniger Salze enthalten kann als Leitungswasser). Deine Bedenken würde ich somit allenfalls bei sehr weichem Wasser teilen. Der 3. Satz ist übrigens völlig falsch: Nur ein Teil der Fische atmet Luft, diese ist aber weiterhin über der Wasseroberfläche vorhanden. Der Sauerstoffgehalt des Wassers wird durch die Zugabe von Sprudelwasser gar nicht beeinflusst. Du meinst wahrscheinlich, dass die Fische bei zu hoher Kohlendioxidkonzentration beim Ausatmen behindert werden, weil sie ihr Kohlendioxid schlechter loswerden, und dass durch den erhöhten Kohlendioxidgehalt in ihrem Blut das Atemzentrum dann verrückt spielt mit u.U. tödlichen Folgen.

Gruß, Klaus
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Beitragvon JürgenE » 02.04.2010 - 10:23

Hallo, Sonja,


sonja hat geschrieben:Moin,
ich sag Euch was überflüssig ist, und das obwohls gänzlich umsonst ist:


BLAUALGEN!


30 ml Wasserstoffperoxid (3%) auf 100 l Wasser. Vorher Wasserwechsel und diese kleinen grünblauen Bakterien möglicht entfernen.

Gruß, Jürgen
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Beitragvon K. de Leuw » 02.04.2010 - 11:04

Hallo zusammen,

Jürgene hat geschrieben:30 ml Wasserstoffperoxid (3%) auf 100 l Wasser. Vorher Wasserwechsel und diese kleinen grünblauen Bakterien möglicht entfernen.


Vorsicht:
1. Bitte mit dem nach dem Absaugen zuzuführenden Wasser mischen, wenn Dir sonst Fische in die 3%ige Lösung schwimmen, verätzt es sie. Ich bevorzuge den Söchting Oxydator, den kann man auch mal zwischendurch einsetzen, wenn der erste Befall sichtbar ist, man aber keinen Wasserwechsel machen mag.
2. Feinfiedrige Pflanzen wie Hornkraut vertragen die Kur ähnlich schlecht wie die Cyanophyceen.
3. Da die Lösung mit der Zeit zerfällt, sollte der Vorrat in den Kühlschrank. Wenn man in der Apotheke Lösungen mit Konzentrationen über 20% verlangt (zum selbstverdünnen, ist billiger als verdünnte zu kaufen), kommt man ins Bombenbuch. :o Beim Nachkauf kleinerer Mengen sollte man die leere Flasche wieder mitnehmen, ansonsten kauft man immer eine neue Flasche mit.

Gruß, Klaus
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Beitragvon Bettina76 » 02.04.2010 - 12:46

Hi,

ich fasse mal kurz zusammen: Beginn des threads war überflüssige Aquarientechnik, schleichender Übergang zur Beratungsresistenz von Kunden, gelungener Doppel-Salto zu Blaualgen, gefolgt von Tips zur Beseitung derer, für eine Userin, die noch nichtmal geantwortet hat, ob sie denn überhaupt welche hat...

Und da heißt es immer, den Gedankensprüngen einer FRAU kann man nicht folgen??? :jump:

Ihr seid gut...lach...

Bettina
Man hat immer ein Becken mehr, als man wollte, und doch immer eins zuwenig.
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Beitragvon sonja » 02.04.2010 - 12:53

Hallo Bettina,
doch doch, die Userin hat Blaualgen und zu bereits vergangenen Zeiten diesbezüglich im Forum schon mal um Pflanzenspenden gebettelt. Deswegen wird es dem einen oder anderen, und vor allem Anke, die so sarkastisch in der Wunde gekratzt hat :wink: , bekannt gewesen sein.

Ich habe Anfangs versucht diesem Beitrag zu folgen, bin dann aber mangels Willenstärke gescheitert, und habe aus Protest und Resignation meinen kurzen, für mich klar auf den Punkt bebrachten Post gebracht.

Über den Söchting Oxidator habe ich auch schon nachgedacht. Werde mir wohl doch mal einen zulegen.
Lieben Gruß,

Sonja
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Beitragvon Anke » 02.04.2010 - 14:19

Hallo Bettina,

das liegt daran, dass bald die Frühjahrstagung stattfindet.

Das zeigt sich bei uns IGL-lern immer mit erhöhter Forentätigkeit.

Liegt wohl an der freudigen bzw. ungeduldigen Erwartung....

Gelle

Anke
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Beitragvon Charlyroßmann » 04.04.2010 - 19:06

So, jetzt mal was konstruktives von mir:
Das mit dem H2O2 gegen Blaualgen funktioniert hervorragend.
Nur den Aufstand mit der Apotheke kann man sich sparen.
Jeder anständige Zooladen 8doch, die gibts) verkauft 10%iges und 3%iges H2O2 als Oxidatorenlösung.
@Helga Was für eine Giftbrühe, glaubst du eigentlich, ist dein Sprudelwasser?
Guck einfach mal auf das Etikett.
Doch,mündige Verbraucher machen so was.
Normales Mineralwasser ist mit Leitungswasser identisch, nur ist CO2 zugesetzt.
Natriumarmes hat noch weniger Salz als normales Leitungswasser.
Und das bißchen CO2 in einem Becher Wassr ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Du kannst in ein Hundert-Liter-Becken ruhig fünf Liter Sprudel kippen ohne daß was passiert.
Charly
P.S.: Helga hat insofern recht, als daß man mit Sprudelwasser in unverdünnter Form hervorragend Pflanzen schnecken-, planarien-, hydra- und sonstwasfrei kriegt.
Einfach die Pflanzen über Nacht in Sprudelwasser legen.
"wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" A. Camus
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Beitragvon K. de Leuw » 04.04.2010 - 23:43

Hallo!

Charlyroßmann hat geschrieben:Nur den Aufstand mit der Apotheke kann man sich sparen.
Jeder anständige Zooladen 8doch, die gibts) verkauft 10%iges und 3%iges H2O2 als Oxidatorenlösung.


Zu demselben Preis?

Normales Mineralwasser ist mit Leitungswasser identisch, nur ist CO2 zugesetzt.


Das ist sachlich falsch. Tafelwasser ist Leitungswasser mit Köhlendioxid (und z.T. weiteren Zusätzen), Mineralwasser stammt aus einer Mineralwasserquelle und muss bestimmte Kriterien erfüllen (Mineralwasserverordnung), der Quellort muss genannt sein.

Natriumarmes hat noch weniger Salz als normales Leitungswasser.


Leider auch falsch, das Wasser in meiner Leitung hat 30 mg/l Natriumionen, Mineralwasser nennt man natriumarm, wenn es weniger als 100 mg/l hat

Gruß, Klaus
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Beitragvon Charlyroßmann » 05.04.2010 - 11:17

Okay, wieder eine Bildungslücke gestopft.
Danke, Klaus!
H2O2 aus dem Zooladen ist sogar billiger.
Ich weiß das deshalb, weil ich fürs Aquarium das Zeug aus dem Zooladen nehme, während ich für die Praxis das etwas teurere aus der Apotheke nehmen muß.
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