Planung Asiabecken 200l

Hier könnt ihr eure Aquarien vorstellen und Fragen zu Aquarien stellen.

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Planung Asiabecken 200l

Beitragvon Danara » 05.05.2011 - 21:23

Hallo Leute,

Ich bin schon seit ein paar Wochen dabei mein erstes Aqurium zu planen. Zuerst war es nicht ganz ernsthaft aber irgendwei kam ich von dem Gedanken eines eigenen Beckens nicht mehr los. Heute hab ich ein Gebrauchtes 200l Becken erstenden 100X45X50 es wird also langsam ernst.

Mein Becken soll ein Asiabecken werden mit Labyrinter-Fischen.

Leitungswasser hab ich getestet ph 6,5 - 7, GH 8 (war erster versuch, weis nicht ob das hundertprozentig stimmt)



Technik ist Geplant ein Hamburger Mattenfilter, CO2 Anlage, Licht 2 Röhren?

Einrichtung:

Sand (so dunkel wie möglich, wenn ich finde schwarz)
Bodengrund
2 Wurzeln die bis an die wasseroberfläche reichen sollten
Höhlen aus schiefergesein, Kokosnüsse oder ähnliches
Laub für den Boden, eventuell mit Torf filtern


Planzen:

verschienden Wasserkelchsorten, Krause Wasserähre, Valsneria, kleine Ambulie, Indischer Wassersern, Rotala wallichii, Javafarn, Froschbiss


Mein absoluter Lieblingsfisch währe ein Blauer Fadenfisch (Trichogaster trichopterus) 1W/1M

dazu hätte ich gerne:

ca. 15 Keilfleckbärblinge (alternativ auch andere Bärblinge)
ca. 15 Zwergschmerlen
Maulbrütende Kampffische zB Betta simplex, picta oder albimarginata
(weis noch nicht genau welche Art gefallen mir alle, warscheinlich die, die ich besorgen kann oder bekomme :wink: )
dachte an 1W/2M ?
zur Algenbekämpfung noch 2 Ohrgitterharnischwelse

Frage

1) ist der Blaue Fadenfisch möglich, hab in Foren recht wiederspröchliche Aussagen gehörte, von ja 2 Paar kein problem - bis nur ab 120m, möchte aber nicht an die Grenze des Besatzes gehen, sollte aber schon auch etwas zu sehen sein.

Als Alternative finde ich auch die Knurrenden Gurmis ganz Süß. Aber ich befürchte die Zwergguramis würden wohl im Becken untergehen bzw. wohl nicht zu den anderen Fischen passen?


Aber Tchopsis vittata könnte gehen. Währe eine Gruppenhaltung mit den anderen Fischen möglich ca. 6 Tiere oder ist das zu viel. Habe auch gelesen das sie agressiv sein können. Ist die Art leicht zu halten?


2) ist der Andere Wunschbesatz so OK?

3) Krieg ich probleme mit zu viel Nachwuchs bei den Maulbrütenden Kampffischenm und den Gurramis

4) Welche der Maulbrütenden Art könnt ihr mir empfehlen bzw. welch hat die schönsten Farben auch ohne Balzkleid?

5) Weis jemand wo ich die Tiere bekomme? Vor allem die Wildformen der Kampffische hab ich noch nie im Handel gesehen.



Da ich momentan etwas knapp bei kasse bin und bis jetzt nur ein leeres Glasbecken erstanden habe, Werden die Fisch erst in 3/4 Jahr bis einem Jahr einziehen. Die Fische haben also noch etwas zeit. Kommt dann auch auf die Einfahrzeit und das wachstum der Pflanzen an. (Solten schon etwas gewachsen sein).

Hoffe ich hab jetzt nicht zu viel geschrieben :D


Hoffe auch eure fachliche Meinung oder auch Konstruktive Kritik


Gruss Johanna
Danara
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Beitragvon chk » 06.05.2011 - 07:53

Ciao Johanna,
das hört sich in meinen Ohren doch gut an, was Du Dir überlegt hast.
Ich würde sagen: go for it.

Gruss, chk
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Beitragvon GaNjA » 06.05.2011 - 08:22

Hi und Willkommen im Forum!
Das hört sich doch alles schonmal super an, hast dir doch schon genug Gedanken gemacht, ich würde auch sagen so schnell wie es geht Licht drüber machen und schonmal einrichten und vorallem Wasser rein!
Viel Spass auch hier im Forum schonmal!
MfG
Marco Graumann
mobil neue nummer, hab ich aber nicht im Kopf ;)

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Beitragvon Danara » 06.05.2011 - 09:59

Danke das sind meine Überlegung ja schon mal nicht so Verkehrt!

Zum Schnellen Aufstellen hab ich leider Momentan noch das Problem, das ich noch keinen passenden Schrank habe ( die Üblichen gefallen mir nicht und sind mir auch zu nieder). Aber das ist schon in Arbeit. Ich freu mich auf jeden fall auf das Aquarium und werde euch über den Stand auf dem Laufenden halten.

Gruss Johanna
Danara
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Beitragvon Phillip » 06.05.2011 - 10:04

Hallo Johanna,

im Großen und Ganzen gut durchdacht.
Ich find gut, dass du dir so viele Gedanken machst, bevor du das Aquarium einrichtest bzw. die Fische kaufst!
Macht leider nicht Jeder so...
Im Folgenden nur ein paar Überlegungen.

Ein Asiabecken (fast) nur mit asiatischen Pflanzen, auch das gefällt mir.
Es kann sehr hilfreich sein die wissenschaftlichen Namen zu verwenden oder zumindest zu kennen, bei deinen Wunschpflanzen handelt es sich doch um:
div. Cryptocoryne, Aponogeton crispus, Vallisneria, Limnophila sessiliflora, Hygrophila difformis, Rotala wallichii, ok bei Javafarn (Microsorum pteropus) wird tatsächlich eher der deutsche Name verwendet, bei Froschbiss (Limnobium laevigatum) detto.
Übrigens wird es noch "asiatischer" wenn du den Froschbiss gegen Salvinia tauschst.
Bei der genauen Auswahl ist http://www.flowgrow.de äußerst hilfreich. Du musst entscheiden, ob du wirklich schon zum Anfang Pflanzen möchtest die nicht einfach zu kultivieren sind. Limnophila sessiliflora ist bei flowgrow als schwierig eingestuft und Aponogeton crispus soll zwar recht unverwüstlich sein, mitunter aber riesig werden (schaut dabei aber sicher super aus).

Bei "Ohrgitterharnischwelsen" geht's um Otocinclus, oder?
Zunächstmal bin ich kein Freund davon Fische "ihrer Aufgabe" wegen zu halten. Das mit der "Algenbekämpfung" in Ehren, aber dieses Märchen wird jedem Anfänger erzählt und die entsprechenden Welse verkauft. "Algenfresser und Putzerfische" sind nur ein Teil in der langen Geschichte um die "Fach"-Verkäufer... Erstens fressen die entsprechenden Welse erfahrungsgemäß nicht genügend Algen, als dass man mit ihnen effektiv eine Algenplage bekämpfen könnte, zweitens funktioniert die Prävention mit genügend vielen, schnell-wachsenden Pflanzen (im Sinn von Individuen, nicht Arten) um Welten besser und ist wesentlich sinnvoller.
Wenn dir Otocinclus unabhängig von ihrer "Aufgabe" gefallen, dann ist das natürlich was Anderes, aber heißt es nicht immer, dass sie in Gruppen (5-7+) gehalten werden sollen und nicht ganz unproblematisch in der Pflege sind?
Außerdem sind's Südamerikaner, die willst du doch garnicht im Asiabecken haben. :wink:

Der restliche Besatz kommt mir persönlich recht viel für ein Meterbecken vor.
2 Trichogaster trichopterus + ca. 15 Keilfleckbärblinge + ca. 15 Zwergschmerlen + 3 maulbrütende Kampffische?
Vielleicht funktioniert es aber auch super, in jedem Fall musst du entscheiden, was du willst.
Ich bin nach ein paar Jahren Aquaristik draufgekommen, dass auch in diesem Fall weniger mehr sein kann. Wenn man weniger Tiere hat, hat man mehr Zeit sich mit ihnen zu beschäftigen und "kennt" sie dadurch besser.

Die von dir genannten Labyrinther solltest du über das Forum bekommen können, vor allem die "wilden" Kampffische.

Gruß,
Phillip

PS: zum Thema "Fachberater": man braucht auch keine Dennerle Röhren! Die sind die gleichen wie die ganz normalen "Dreibandenlampen" aus dem Baumarkt nur mit anderem Etikett und um einen vielfach höheren Preis. http://hereinspaziert.de/spektren/spektren.htm
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Beitragvon Danara » 06.05.2011 - 16:30

Hallo Philip

- Danke für den Tipp, Salvinia find ich auch viel schöner

Hab die Deutschen Namen geschrieben weil ich dei Lateinischen nicht alle bei der Hand hatte und sie es mir zu kopliziert war - bin mir auch noch nicht sicher wegen den Pflanzen, auch ob ich so viele rein machen kann, Sollte schon ein kräftig bewachsenen und Buntes Becken werden - weis nur nicht wie sehr sie sich ausbreiten und das Becken ewentuel überwuchern.
Den Wasselch (Aponogenton crispus) werd ich glaub ich weg lassen.

Die Limmophila sessilifora hab ich nur unter der stufe leich gesehn ich dacht eher das die Rotala wallichii (rot) schwierig wird aber die find ich so schön.


Zu dem Besatz:

- Der Otocinclus war nur ein Gedanke, weil er vielen anfängen empfohlen wird im Asiabecken brauch ich ihn eigentlich nicht wirklich, also gestrichen

- Wegen der Besatzstärke, Der Blaue Fadenfisch ist halt recht groß aber habe ja den Knurrenden Gurami Trichopsis vittata im Auge - ging dann der Restliche Besatz?
Könne auch die Schmerlen raus lassen - aber dann hab ich nichts am Boden

Und zur Ansich ich sollt wissen was ich will. Ich hab es geschrieben was ich will, weis nur nicht ob das so geht, hatte noch kein Aquarium.
Leider kann ich mich nicht mit einem Artenbecken anfreunden obwohl mir das warscheinlich einige raten würden.

Schönes Wochenende

Johanna
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Re: Planung Asiabecken 200l

Beitragvon K. de Leuw » 06.05.2011 - 18:32

Hallo Johanna und herzlich willkommen!

Danara hat geschrieben:Leitungswasser hab ich getestet ph 6,5 - 7, GH 8 (war erster versuch, weis nicht ob das hundertprozentig stimmt)


Schaue doch einfach auf der Homepage Deines Wasserversorgers nach.

Technik ist Geplant ein Hamburger Mattenfilter


Gute Wahl

CO2 Anlage


Deine Pflanzenliste klingt nicht so, als wäre das erforderlich.

Sand (so dunkel wie möglich, wenn ich finde schwarz)
Bodengrund


Ist Sand kein Bodengrund?

eventuell mit Torf filtern


Bringt Bei Deiner Härte allenfalls Farbe ins Wasser, die bekommst Du aber sowieso durch Wurzel und Laub.


Mein absoluter Lieblingsfisch währe ein Blauer Fadenfisch (Trichogaster trichopterus) 1W/1M


Da sind die Wasserwerte o.k., Torf ist Verschwendung

ca. 15 Keilfleckbärblinge (alternativ auch andere Bärblinge)


Wenn Du nicht züchten willst, sind auch für die die Wasserwerte o.k.

ca. 15 Zwergschmerlen


Kenne ich mich nicht mit aus.

Maulbrütende Kampffische zB Betta simplex, picta oder albimarginata


Bei den albimarginata weiß ich nicht, ob Du davon in dem großen Gesellschaftsbecken viel siehst.

dachte an 1W/2M ?


Bei den größeren Arten (man schreibt das 2,1), 4,2 bei der kleinen.

zur Algenbekämpfung noch 2 Ohrgitterharnischwelse


1. Nicht nötig.
2. Gruppenfisch, wenn dann 5 bis 10
Sie wegzulassen ist eine sehr gute Entscheidung.

1) ist der Blaue Fadenfisch möglich, hab in Foren recht wiederspröchliche Aussagen gehörte, von ja 2 Paar kein problem - bis nur ab 120m, möchte aber nicht an die Grenze des Besatzes gehen, sollte aber schon auch etwas zu sehen sein.


Für zwei Männchen wird es wahrscheinlich zu klein sein, dann eher 10 Fadenfische und weniger Beifische, so simulierst Du den Schwarm in der Trockenzeit außerhalb der Fortpflanzungszeit und verhinderst wahrscheinlich die Fortpflanzung mit Revierbildung.

Als Alternative finde ich auch die Knurrenden Gurmis ganz Süß. Aber ich befürchte die Zwergguramis würden wohl im Becken untergehen bzw. wohl nicht zu den anderen Fischen passen?


Das Problem sehe ich nicht, vor allem nicht, wenn Du T. vittata oder T. schalleri nähmest.

Aber Tchopsis vittata könnte gehen. Währe eine Gruppenhaltung mit den anderen Fischen möglich ca. 6 Tiere oder ist das zu viel. Habe auch gelesen das sie agressiv sein können. Ist die Art leicht zu halten?

Ja, zur Gruppengröße habe ich aber keine Erfahrung.

2) ist der Andere Wunschbesatz so OK?

s.o.

3) Krieg ich probleme mit zu viel Nachwuchs bei den Maulbrütenden Kampffischenm und den Gurramis

Der größte Teil wird gefressen werden.

5) Weis jemand wo ich die Tiere bekomme? Vor allem die Wildformen der Kampffische hab ich noch nie im Handel gesehen.


Im Bodenseeraum kenne ich mich diesbezüglich nicht aus. Aber ich würde mich hier
http://joomla.igl-home.de/index.php?option=com_content&view=article&id=93%3Abayern&catid=81%3Aregionalgruppen&Itemid=184&lang=de
mal umschauen, vielleicht kannst Du ja Kontakte finden und in Deiner Umgebung was von privat erstehen. Die IGL Österreich befindet sich gerade im Aufbau.

Da ich momentan etwas knapp bei kasse bin

Sparmöglichkeiten:
1. Spielkastensand als Bodengrund, der kostet viel weniger und hat bereits Langzeitdünger in Form von Lehm. Hälfte bis 2/3 ungewaschen zuunterst, darauf etwas gewaschenen, um weniger Wassertrübung anfangs zu haben.
2. Pflanzen schnorren, die meisten Aquarianer werfen regelmäßig welche weg. Da anfangs aber sehr viele gut wachsende Pflanzen gleichzeitig hinein sollten, um typische Algenprobleme zu umgehen, solltest Du geschenkte Stengelpflanzen hineingeben und nach und nach durch die Wunschbepflanzung ersetzen. Gut dafür geeignet sind Hornkraut, Nixkraut und Hornfarn, da könnte ich Dir eine Portion von schicken. Auch etwas Javafarn könnte ich dazupacken.

Ich finde das Aquarium mit zwei Trichopodus trichopterus, je 15 Keilfleckbarben und Zwergschmerlen und einem Trio oder Sextett kleiner oder sehr kleiner maulbrütender Kampffische nicht überbesetzt, würde aber die Arten nicht gleichzeitig einsetzen, sondern im Wochen- oder 14-Tage-Takt (oder mit noch mehr Zeit dazwischen), damit die Bakterienfauna sich anpassen kann.

Gruß, Klaus[/url]
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Beitragvon freaky_fish » 06.05.2011 - 20:59

Hallo Johanna,
ich schließe mich im wesentlichen Klaus an, und doppelt schreiben muss man ja nicht. Deswegen nur Zusätze:

Zwergschmerlen: Meinst Du Yunnanilus Arten? Die sind problemlos in Deinem Leitungswasser zu halten. Ich würde aber eher zu mehr al 15 Individuen raten...sie lieben große Gruppen.
Wir haben 12 in 60 Litern und der Bodenbereich scheint alles andere als überfüllt.

Zu den Betta albimarginata: Meine weigern sich strikt, irgendwelches nicht lebende Futter zu nehmen (auf Frostfutter wird verschmäht). Und auch andere Halter haben mir das schon berichtet. Das solltest Du bei Deiner Besatzplanung also berücksichtigen, dass Du regelmäßig Lebenfutter benötigst, wenn Du die Albis als Maulbrüter nehmen solltest.

Liebe Grüße
Verena
Der wahrhaft Ethische nimmt sich die Zeit, einem Insekt, das in einen Tümpel gefallen ist, ein Blatt oder einen Halm zur Rettung hinzuhalten. Und er fürchtet sich nicht, als sentimental belächelt zu werden.

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Beitragvon sonja » 06.05.2011 - 21:44

Hallo Johanna,
hallo Verena,

ein Punkt der bei Vergesellschaftung immer wieder gern übersehen wird, das Fressverhalten.
Verena hat es angesprochen, in Bezug auf das Futter selber. Lebendfutter, Trocken-, Frost. Da kann es Probleme geben.

Dann muss man noch das Fressverhalten an sich bedenken. Die Keilfleckbarben sind zum Beispiel gierige Fresser, da bleibt für eher zurückhaltendere Fische nicht viel übrig. Über kurz oder lang bleiben die futtertechnisch meiner Meinung nach auf der Strecke.
Wenn man im Gegensatz so viel füttern muss bis alle was abbegkommen haben, wirds andere Probleme geben, da zu viel Belastung im Wasser.

Ich habe selber ein 240 L Gesellschaftsbecken, und bin ganz aktuell dabei, dieses Problem zu überdenken, da mir meine LDA 25 gerade der Reihe nach eingehen. Eine Überlegung woran das liegen könnte, ist die Futtermenge, die denen noch zur Verfügung steht.

Ansonsten willkommen im Forum, in der Aquaristik, und viel Spaß hier!!!
Lieben Gruß,

Sonja
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Beitragvon Phillip » 07.05.2011 - 11:52

Hallo Johanna,

meine Aussage dass Salvinia ach so "asiatisch" wären, war so leider nicht ganz richtig, eine falsche Verknüpfung von mir, weil Michael seine Betta rutilans damit "zugedeckt" hatte...
Hier also die volle Wahrheit:
Nach Christel Kasselmann ist S. cucullata im tropischen Asien heimisch (braucht aber anscheinend eine starke Beleuchtung um nicht zu kümmern), S. molesta ist fast überall eingeschleppt, aber eigentlich aus Brasilien und S. auriculata aus dem tropischen Mittel- und Südamerika.
Laut flowgrow stammt S. natans aus Europa und Asien, ist aber im Handel nicht erhältlich, bzw. dort nur falsch bezeichnet und meist S. molesta.
Nur damit ich hier keine Unwahrheiten verbreite...

Sonjas Anmerkung zum Fressverhalten möchte ich bekräftigen, das übersieht man tatsächlich schnell mal. Es macht es einem als Anfänger auch nicht unbedingt leichter, weil man selten Informationen zu dem Fressverhalten verschiedener Fische bekommt, aber es sollte nicht unterschätzt werden.

Schönes Wochenende,
Phillip

PS: mit Limnophila sessiliflora und Rotala wallichii ist es eh so wie du geschrieben hast. Wo war ich nur mit den Gedanken gestern? Ich meinte die Rotala wallichii, die als schwierig eingestuft ist...
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Beitragvon freaky_fish » 07.05.2011 - 20:11

Hallo Johanna
hallo Sonja
und alle anderen auch

stimmt, das Fressverhalten an sich spielt auch eine große Rolle bei der erfolgreichen Vergesellschaftung.
Und auch ich mache die Erfahrung, dass die Keilfleckbarben sehr schnell und gierig sind. Gerade mit den genannten Betta albimarginata wird das schwierig, diese sind sehr langsam und "mäkelig". Bis die sich entschieden haben ob das Futter genehm ist wäre schon alles in den Mägen der Barben. Die Yunnanilus erlebe ich als lebhaft und flink beim Futter, die würden genug abkriegen. Zu den anderen Betta Arten kann ich mich nicht äußern, die hatte ich noch nicht.
Ich hatte noch nie ein Fisch-verhungert-Problem, aber schon ein Problem mit Verfettung....vergesellschaftete waren Betta imbellis mit L46. Auf Dauer ging das überhaupt nicht, weil die Betta sich bis zum Rand vollgeschlagen haben. Ein Beispiel am Rande...

Liebe Grüße
Verena
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Beitragvon Danara » 08.05.2011 - 22:07

Hallo

@ K.de Leuw: Mit Bodengrund meinte ich eine Schicht Langzeitdünger für die Pflanzen unter dem Sand. Hat mir der Aquarianer der mir das Aquarium verkauft hat empfohlen. Ich hatte da ja bedenken das sich der Dünger mit dem Sand vermischt (man soll ja damit der sand nicht hart wird Turmdeckelschnecken ins Aquarium tun).
Soll ich den Dünger weglasse? Oder ist der sinnvoll?

@ sonja
@ frecky_fisch Aslo ich muss sagen mit dem Fressverhalten hab ich mich noch nicht wirklich beschäftigt. Gelsen hab ich nur das B. albimarginata sehr langsam frisst. Man bekommt auch nicht wirklich viel information darüber.

Sollt das heißen ich kann die Bärblinge nicht in das Becken tun oder war das nur ein Denkanstoß?
Das die B. Albimarginata auch nur lebendfutter annehmen und ich noch nicht weiß wie gut es mir gelingt dieses zu züchten hab ich mich für den B simplex entschieden (der nimmt so viel ich gelesen habe auch frostfutter und gelegentlich trockenfutter)


Der Besatz währe dann

1,1 Trichogaster trichopterus
Schachbrettschmerlen (mehr als 15 ?)
15 Keilfleckbärblinge
2,1 Betta simplex


Zu meiner Alternative (gefällt mir von Tag zu tag besser):

Anstatt Trichogaster trichopterus eine Gruppe T. vitatta. Kann mir jemand eine Besatzstärke vorschlagen und ob das mit dem Übrigen besatz so gehen würde?


Danka

Gruß Johanna
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Beitragvon K. de Leuw » 08.05.2011 - 22:32

Hallo,

Danara hat geschrieben:Soll ich den Dünger weglasse? Oder ist der sinnvoll


Es kommt darauf an. In einem sehr hellen Becken mit anspruchsvollen Pflanzen hat er möglicherweise seine Berechtigung. Meinen robusten Pflanzen in eher schwächer beleuchteten Becken reicht er Lehmanteil des Spielkastensandes und ab und zu eine Ton- oder Lateritkugel o.ä.

sollt das heißen ich kann die Bärblinge nicht in das Becken tun oder war das nur ein Denkanstoß?


Du solltest sie nicht mit den Weißsaumkampffischen vergesellschaften. Bei den Picta oder Simplex hätte ich da weniger Bedenken, zumal sie auch größere Brocken bewältigen als die Barben. Die Fadenfische kann man sowieso mit ganz feinem Futter, das lange schwimmt, ernähren.

hab ich mich für den B simplex entschieden (der nimmt so viel ich gelesen habe auch frostfutter und gelegentlich trockenfutter)


Der nimmt auch Grillen und andere Insekten passender Größe (auch als Frostfutter).

Gruß, Klaus
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Beitragvon Danara » 21.05.2011 - 12:17

Dann wäre der Besatz so ok?

In einen anderen Forum hiß es der Blauer Fadenfisch sei für dei Bettas zu ruppig? Krige ich damit ein Problem?

Mich würde es freuen wenn es geht :D Aber ich will auch keinen Stress wenn ich die Tier hab. (Möchte ja ein schöne Becken an dem man seine Freude hat)


Gruss Johanna
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Beitragvon Charlyroßmann » 23.05.2011 - 09:38

Hallo, Johanna!
Ein kleiner Änderungsvorschlag: von den Betta eine Gruppe. 3,2 oder sogar 4,3 sind besser. Du hast von den Fischen mehr, wenn du sie in der Gruppe hältst. Und was die Fadenfische angeht, versuch von trichopterus die Wildform zu kriegen, die sehen zwar auf den ersten Blick nicht so schön aus wie die blauen, aber wenn sie mal ausgefärbt sind...Guck mal im Labyrintherwiki auf der IGL-Homepage nach!
Viel Spaß mit dem Aquarium!
Charly
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