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IGL-Forum • Thema anzeigen - Das ist mein 240l Becken

Das ist mein 240l Becken

Hier könnt ihr eure Aquarien vorstellen und Fragen zu Aquarien stellen.

Moderatoren: Team, freaky_fish

Beitragvon Charlyroßmann » 15.11.2011 - 15:49

Hallo, Klaus! Alle andern natürlich auch.
Vielleicht noch eines: Nitrat wird immer für harmlos gehalten. ist es eigentlich auch, nur stellt sich je nach Oxidationsverhältnissen im Aquarium immer ein Nitrat-Nitrit-Gleichgewicht ein, das bei guter Sauerstoffversorgung weit auf der Seite des Nitrats liegt. Kippt die Situation, d.h. wird das System nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, bildet sich aus dem relativ ungiftigen Nitrat hochgiftiges Nitrit und der Aquarianer ist froh über jedes Milligramm Nitrat, das dafür nicht zur Verfügung steht.
Und wer weiß etwas über den Stein der Weisen in der Altwasseraquaristik, die legendäre anaerobe Nitrifikation Ammoniak->Ammonium-> Nitrat
->Nitrit->gasförmiger Stickstoff, der dann komplett davonfliegt?
Ich weiß nur, daß man so richtig vergammelte Aquarien dafür braucht.
Gruß
Charly
PS: Klaus, daß du wegen Technikfeindlichkeit aus einem Forum geflogen bist, flößt mir tiefen Respekt ein. Ich habe das noch nicht geschafft, arbeite aber dran.
Drück mir die Daumen!
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Beitragvon K. de Leuw » 16.11.2011 - 12:56

Hallo zusammen,

auch wenn wir hier gerade einen Thread entern und umthematisieren (vielleicht mag ein Moderator die Beiträg ausgliedern?):

Charlyroßmann hat geschrieben:nur stellt sich je nach Oxidationsverhältnissen im Aquarium immer ein Nitrat-Nitrit-Gleichgewicht ein,


Das ist mir in dieser Form nicht bekannt, wird auch von meiner Suchmaschine nciht im www gefunden.

Kippt die Situation, d.h. wird das System nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, bildet sich aus dem relativ ungiftigen Nitrat hochgiftiges Nitrit und der Aquarianer ist froh über jedes Milligramm Nitrat, das dafür nicht zur Verfügung steht.


Ich kennen nur den Prozess der Denitrifikation, bei dem bestimmte Bakterien unter Sauerstoffabwesenheit den für ihren Stoffwechsel nötigen Sauerstoff dem Nitrat entziehen, wüsste aber nicht, dass dabei als wertvolles Zwischenprodukt entstehende Nitrit freigesetzt würde. Endprodukt sind Stickstoff und ein wenig Lachgas.

Und wer weiß etwas über den Stein der Weisen in der Altwasseraquaristik, die legendäre anaerobe Nitrifikation Ammoniak->Ammonium-> Nitrat
->Nitrit->gasförmiger Stickstoff


Ich halte das für Unsinn.
1. Um aus Ammoniak oder Ammonium Nitrit oder Nitrat zu machen, benötigen Lebewesen Sauerstoff. Welche Quelle sollten sie dafür unter anaeroben ("luftfreien", also sauerstofffreien) Bedingungen nutzen?
2. Blödsinniger Name: Nitrifikation bezeichnet den aeroben Umbau von Ammonium (Ammoniak) über Nitrit in Nitrat. Der anaerobe Abbau von Nitrat zu Stickstoff hingegen ist die Denitrifikation. Eine Kombination aus beidem als anaerobe Nitrifikation zu bezeichnen zeugt von mangelhaften Chemiekenntnissen und passt daher zu meiner Vermutung, dass es sich um eine Legende handelt.

Ich weiß nur, daß man so richtig vergammelte Aquarien dafür braucht


In solchen Aquarien könnten wie in der Natur beide Prozesse in verschiedenen Regionen ablaufen. Auf den vom Wasser umspülten Oberflächen findet die Nitrifikation statt, in den sauerstofffreien Schlämmen die Denitrifikation. Mit etwas Glück verbraucht die auch gleich die bei der dort ablaufenden Fäulniss entstehenden Gifte wie Schefelwasserstoff und nicht nur das Nitrat.

Bevor ich Versuche, solch ein Aquarium zu realisieren, eliminiere ich doch das Nitrat lieber mit Hilfe von Pflanzen. In meinen leitungswasserbefüllten Aquarien ist der Nitratgehalt immer unmittelbar nach dem Wasserwechsel am höchsten, weil das Leitungswasser um 20 mg/l Nitrat enthält.

In der modernen Aquaristik ist der sogenannte Wodkafilter bekannt, bei dem in einer anaeroben Filterkammer mit sehr wenig Strömung Alkohol zugesetzt wird, um die Denitrifikanten zu füttern.

Klaus, daß du wegen Technikfeindlichkeit aus einem Forum geflogen bist, flößt mir tiefen Respekt ein. Ich habe das noch nicht geschafft, arbeite aber dran.
Drück mir die Daumen!


Eher wegen offenen Aufbegehrens gegen Technik- und Messfetischismus. Aber bei den Terraristikforen war es noch schlimmer: Aus dreien bin ich raus (allerdings freiwillig), weil ich es leid war, ständig angegriffen zu werden, nur weil ich UV-Strahler bei nachaktiven Tieren für Ressourcenverschwendung halte und meine Tiere lieber hochwertig ernähre, anstatt sie mit pi-mal-Daumen dosierten Vitaminpräparaten zu vergiften, zumal mir erschreckenderweise dennoch die verlustfreie Aufzucht aller von mir vermehrten Reptilien gelingt. Bei der DGHT bin ich dann auch gleich ausgetreten, weil mir das VErhalten der Moderatoren und des Präsidiums in diesem Zusammenhang gar nicht passte.

Aber Charly, hier wirst Du wegen Technikfeindlichkeit nicht herausfliegen oder die gesamte Paro- und Terrassenkübelfraktion gleich mit. Mit denen gründen wir dann die Ressourcenoptimierte Gesellschaft für Labyrinther RGL.

Gruß, Klaus, der die Ausfallsicherheit seiner Aquarienanlage durch Minimierung von Heizerzahl und -leistung sowie durch Umstellung HMF (15 Aquarien) oder Komplettverzicht (9 Aquarien) auf Filter deutlich verbessert hat.
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Beitragvon OmaWetterwachs » 16.11.2011 - 14:07

Hey Ihr Lieben,

dankeschön für die tolle informative Diskussionseinlage und Erfahrungseinlage, habe sie mit großem Interesse verfolgt und es freut mich wirklich damit meinen Wissensschatz auffüllen zu dürfen, bzw. auch mit eigenen Erfahrungen und Überlegungen abzugleichen :)

Ihr kennt mich ja nicht, aber ich bin und werde sicherlich niemals ein Mensch sein, der mehr auf Meßwerte als der eigenen Intuition und Erfahrung vertraut .... denke es hat seinen Grund, dass mir viele Pflanzenfreunde nicht nur den berühmten "grünen Daumen" nachsagen, sondern manche sogar behaupten ich habe wohl sicherlich auch grüne Hände und wahrscheinlich ebensolche Füße :D

... aber hier gehts ja um ein neues Aquarium und seine zukünftigen Bewohner, wo es mir halt (noch) an praktischer Erfahrung und angelesenem Wissen mangelt... von daher wegen der Wasserwerte, bzw. hauptsächlich Nitrit gilt da bei mir gerade die Devise 'Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser'. Ich fand es auch echt spannend zu schauen wie z.B. mit Regenwasser mischen die Werte verändert, oder überhaupt die verschiedenen Werte unterschiedlicher Gewässer mal zu ermitteln.

Am Samstag sind wir also los gezogen in den Laden und haben dort eine Ewigkeit damit verbracht uns die Ausstellungs- und Verkaufsbecken anzuschauen.
T.leerii waren erwartungsgemäß dort, vom Jungfischtrupp bis zu einem prachtvoll ausgefärbten, adulten Männchen, das aus privater Hand stammte.
Schallerii gabs natürlich leider nicht, dafür aber gut ein Dutzend Trichopsis vittata, die ziemlich zerpfuckt aussahen ... kein Wunder in dem engen Becken, wo sie laut Verkäuferauskunft schon fast 1 Jahr drin waren.
Junge Dornaugen waren auch dort, fand sie in echt auch wesentlich ansprechender als auf Fotos, mein Mann nicht so wirklich..... die Glaswelse im gleichen Becken übten auf ihn dafür eine fast magische Anziehungskraft aus.
Aber nachdem mein Mann die Schachbrettschmerlen gesehen hatte war rasch klar, was zuerst das Becken beziehen würde.

Sind also heim gefahren mit 5 Sidthimunki und noch ein paar raschwüchsigen Pflanzen und Javamoos.

Das Aquarium wird langsam immer ansehnlicher, habe jetzt die große Wurzel noch mit Javamoos und Javafarn bepflanzt und ziemlich mittig eingesetzt.
Rechts ist Wasserpest angepflanzt und auf der Wasseroberfläche schwimmen immer mehr Froschbiß, Büschelfarn und Hornkraut. (rechte Seite gefällt mir noch nicht wirklich, da kommt wahrscheinlich auch noch Holz oder ein größerer Stein hin.
[img]http://www.jey-key.de/files/1321374090_aquanov2011c.jpg[/img]

Die ersten beiden Tage schwammen die Schmerlen ziemlich hyperaktiv durchs Becken und haben alles quasi im 'Dauerlauf' erkundet.
Futter gabs bisher nur einmal, aber sie haben keinen wirklichen Appetit drauf, denke weil sich im Aquarium (noch) genügend Schnecken befinden.
Mittlerweile sind sie etwas ruhiger geworden und ziehen meistens im Trupp durchs Becken ... und sind verdammt schwer zu knipsen, einfach zu schnell für meine kleine Bridge-Cam :evil:
[img]http://www.jey-key.de/files/1321447103_schmerlen2.jpg[/img]

Zwischdurch gehen sie auch mal einzeln oder zu zweit auf Entdeckungsreise oder liegen auf den Boden, Blättern und Steinen.
[img]http://www.jey-key.de/files/1321447303_schmerlen1.jpg[/img]

Die Schmerlen lieben die dichte Bepflanzung links und halten sich auch gerne in den Höhlen der Kokos, dem künstlichen Gebilde (links) oder auch Spalten im Holz auf.

Am Samstag werden wir wohl wieder los ziehen und uns einen oder zwei andere Läden anschauen.
Ich denke, ich werde die Schmerlen später noch aufstocken auf 10 Stück und dann mal intensiver Ausschau nach T.schallerii halten... und/oder T.leerii einsetzen.... obwohl ich dafür den Bewuchs lieber noch etwas dichter haben würde.

Zum Schluß noch kurz mein Gedankengang zum Nitritpeak; finde da wird ein ziemlicher Hype drum gemacht auf vielen Foren... dabei handelt sich doch nur um ein vorübergehendes Ungleichgewicht im Aufbau der natürlichen Bakterienflora, was auftreten kann.
Einen recht informativen, wenn auch nicht vollständigen Text dazu gibt es hier, kennt Ihr aber sicherlich schon:
http://www.deters-ing.de/Gastbeitraege/nitritpeak.htm

Liebe Grüße
Kerstin
Das Leben ist oftmals schwer,
darum braucht man sie so sehr,
die wirklich sorglos guten Tage,
Ich genieße sie, keine Frage!
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Beitragvon Charlyroßmann » 16.11.2011 - 19:33

Hallo, Kerstin!
Auch wenn die Viecher teuer sind, fünf sidhtimunki sind zu wenig.
Pack noch fünf drauf, du wirst es nicht bereuen.
Und die Dornaugen entfalten ihren Gigantencharme erst zu Hause im Aquarium.
@Klaus(Sorry, Kerstin, ich kanns nicht lassen) Nitrat<->Nitrit ist ein klassisches Redoxsystem. es funktioniert auch ohne Bakterien, zum Beispiel in der Wurst oder im Schinken, wo das zum Pökeln verwendete Nitrat-Nitrit-Gemisch die Sauerstoffaktivität reduziert und damit die Graufärbung des Produkts verhindert.
Und der Abbau des Ammoniaks bis zum gasförmigen Stickstoff funktioniert in Aquarien, wo aerobe Prozesse(im Filter) und anaerobe(im versifften Bodengrund) parallel laufen. Das sind die Aquarien, bei denen gasblasen aus dem Kies aufsteigen. Die Nummer mit dem Stickstoffabbau durch Pflanzen funktioniert nur, so lange du den Stickstoff, der mit der Fütterung eingebracht wird, auch in Form von Pflanzenmaterial immer wieder entfernst.
Die Pflanzen vernichten den Stickstoff ja nicht, sie speichern ihn nur, er bleibt also im Aquarium. Ein Rechenbeispiel dazu findet man in Schallers "Boshafte Aquarienkunde". Es läuft in etwa darauf hinaus, daß man, um eine ausgeglichene Stickstoffbilanz bei einem normal betriebenen und besetzten Aquarium zu erreichen, jede Woche die einem Salatkopf entsprechende Pflanzenmenge "abernten" muß.
Zeig mir das Aquarium, wo das geht.
Gruß
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Beitragvon Bettina76 » 16.11.2011 - 22:29

Charlyroßmann hat geschrieben:Auch wenn die Viecher teuer sind, fünf sidhtimunki sind zu wenig.

[color=darkblue]Das will sie doch, noch aufstocken hat sie doch geschrieben. :P [/color]

Es läuft in etwa darauf hinaus, daß man, um eine ausgeglichene Stickstoffbilanz bei einem normal betriebenen und besetzten Aquarium zu erreichen, jede Woche die einem Salatkopf entsprechende Pflanzenmenge "abernten" muß.
Zeig mir das Aquarium, wo das geht.

[color=darkblue]Ooooch...also das krieg ich fast hin...wenn ich die blöden Wasserlinsen abkescher...lach...
[/color]


Sieht prima aus das Becken jetzt Kerstin. Wobei ich die große Wurzel nicht ganz mittig gesetzt hätte. Finde es macht eine bessere Tiefenwirkung, wenn sie leicht versetzt wäre. Wenn Du rechts noch Steine oder so setzen willst, dann die Wurzel vielleicht ein Stück nach links...??? (nur ein Vorschlag)

Ich würde Dir als Schwimmpflanze noch den Hornfarn empfehlen. Zum einen weil der nicht so fusselig ist wie Salvinia, zum zweiten weil er fast immer super gut wächst und nicht pingelig ist, und drittens finde ich macht der ein tolles Wurzelwerk. Nicht so klein wie Wasserlinse/Salvinia und auch nicht so elendig lang wie Muschelblume und Froschbiss.

Bettina
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Beitragvon K. de Leuw » 16.11.2011 - 23:02

Hallo zusammen,

nur, weil Kerstin sich für das Entern Ihres Themas bedankt hat, lasse ich mich abermals durch Charly zu einer Antwort provozieren. :jump:
Doch zuerst zu Dir, Kerstin: Interessantes über den Nitritpeak liefert nicht nur Herr Kassebeer, sondern auch die DATZ 10/2011, dort wurden auch gleich die Starterbakterien, dei jetzt ja überall angeboten werden, mit durchwachsenem Erfolg getestet. Allerdings war man auch mit eingefahrenem Filtermaterial nicht sehr erfolgreich, während ich hier hoch und heilig versichere: Filtermaterial (bei HMF schwierig, dort ersatzweise Filtermulm) aus einem lange laufenden Becken mit den gleichen Wasserwerten wie sie das neue Becken haben soll, eine ordentliche Portion Bodengrund (gerne mit Mulmauflage) aus demselben und eine große Portion Pflanzen daraus in das neue Aquarium und es gibt keinen Fischpeak oder nur einen winzigen, der zu keiner Verhaltensauffälligkeit bei den sofort (sobald das Wasser klar ist) eingesetzten und vorsichtig gefütterten Fischen und Garnelen führt.
Das mit dem Hype stimmt, ist aber auch nachvollziehbar, wenn man schaut, wie viele Anfänger dort Klage führen, die blauäugig alle Anfängerfehler in einem Monat gemacht haben, für die unsereins mehrere Jahre benötigte, und dabei Fische im mehrfachen Dutzend durch Nitritvergiftung verloren, oft gleich mehrmals hintereinander, weil es so schön war, und weil man nach jedem toten Fisch die gesamte Wohnung desinfiziert.

Bei "Hornfarn" habe ich gemischte Gefühle, Ceratopteris cornuta könnte gehen, Ceratopteris thalictroides hingegen kann ein 240-l-Aquarium sehr dominieren, um es mal vorsichtig auszudrücken. Ich würde mehr Hornkraut nehmen (da schwimmt ja schon ein schöner Trieb), ich bin geradezu begeistert von der rotstengeligen Form, die Frau Kasselmann aus Mexiko mitgebracht haben soll. Allerdings eignet sich Hornkraut sehr gut als Substrat für Fadenalgen, gegen die dann langfristig wohl nur Amanogarnelen effektiv helfen.

Charlyroßmann hat geschrieben:Auch wenn die Viecher teuer sind, fünf sidhtimunki sind zu wenig.


Was ist schon teuer? Wie viele Kinobesuche bekommt man für eine?

Pack noch fünf drauf, du wirst es nicht bereuen.


Zustimmung.

@Klaus(Sorry, Kerstin, ich kanns nicht lassen) Nitrat<->Nitrit ist ein klassisches Redoxsystem. es funktioniert auch ohne Bakterien, zum Beispiel in der Wurst oder im Schinken, wo das zum Pökeln verwendete Nitrat-Nitrit-Gemisch die Sauerstoffaktivität reduziert und damit die Graufärbung des Produkts verhindert.


Nö, die Umwandlung von Nitrat in Nitrit erfolgt in den Fleischwaren durch Bakterien, der weitere Abbau zu Stickstoffmonoxid entweder spontan (wenn das Fleisch sauer genug ist) oder durch Enzyme von Bakterien oder des Fleisches selbst. Das Stickoxid reagiert dann mit dem Myoglobin (Farbstoff ähnlich dem Blutfarbstoff), das dadurch seine rote Farbe behält.

Und der Abbau des Ammoniaks bis zum gasförmigen Stickstoff funktioniert in Aquarien, wo aerobe Prozesse(im Filter) und anaerobe(im versifften Bodengrund) parallel laufen.


Das schrieb ich ja so.

Das sind die Aquarien, bei denen gasblasen aus dem Kies aufsteigen.


Ich habe mal eines erlebt, da enthielten diese Gasblasen anteilig Schwefelwasserstoff.

Die Nummer mit dem Stickstoffabbau durch Pflanzen funktioniert nur, so lange du den Stickstoff, der mit der Fütterung eingebracht wird, auch in Form von Pflanzenmaterial immer wieder entfernst.


Das hatte ich als selbstverständlich vorausgesetzt, die Fische wollen ja auch schwimmen können und ich will die Fische sehen können.

Die Pflanzen vernichten den Stickstoff ja nicht, sie speichern ihn nur, er bleibt also im Aquarium.


Vernichten geht ja sowieso nicht. Ganz korrekt formuliert: Sie bauen die Stickstoffatome in ihre Biomasse ein. Wenn man die Pflanzen außerhalb des Aquariums kultiviert und nur ihre Wurzeln mit Aquarienwasser umspült, entfernen sie sogar die Stickstoffverbindungen aus dem System Aquarium. Das hat bei mir schon ganz hervorragend funktioniert bei einem Schildkrötenaquarium.

Ein Rechenbeispiel dazu findet man in Schallers "Boshafte Aquarienkunde". Es läuft in etwa darauf hinaus, daß man, um eine ausgeglichene Stickstoffbilanz bei einem normal betriebenen und besetzten Aquarium zu erreichen, jede Woche die einem Salatkopf entsprechende Pflanzenmenge "abernten" muß.
Zeig mir das Aquarium, wo das geht.


Man kann ja viel ausrechnen, mich interessiert das noch weniger als das, was ich messen kann. Allerdings kann das mit dem Salatkopf schon hinkommen, wenn das Aquarium 500 Liter fasst. Aus meinem größten Aquarium mit Lebendgebärenden, die im Vergleich zu den Labyrinthern und Schlangenköpfen einen höheren Nahrungsumsatz haben und in gut 100 l leben, ernte ich wöchentlich etwa die Menge, die einem bis zwei Äpfeln entspricht. Bei meinen Banka-Schlangenköpfe ernte ich wöchentlich etwa das Volumen an Pflanzen, das ich als Futtertiere hineingebe. Der Nitratgehalt liegt immer unter 10 mg/l, oft sogar deutlich darunter, lediglich bei den Lebendgebärenden steigt er in der Folge von Wasserwechseln kurzzeitig darüber.
In meinem gut besetzten Zwergschwertträgeraquarium von 50 cm Kantenlänge, das als Technik nur eine Beleuchtung aufweist, sind Vallisnerien und Hornkraut so erfolgreich, dass der Nitratnachweis mit Dennerle Teststäbchen nicht gelingt. Das Aquarium habe ich im April 2010 in Betrieb genommen und mit einem Bund Vallisnerien sowie einer Portion Hornkraut besetzt. Danach habe ich täglich (12 der zwei bis drei Zentimeter langen Fische hatte ich überraschend auf der IGL-Börse erstanden und die mussten ja wohin) gefüttert (oft Lebend- oder Frostfutter, aber auch Flocken, Granulat und dekapsulierte Artemiacysten), alle zwei bis vier Wochen etwa 30% Wasser gegen Leitungswasser (etwa 20 mg/l Nitrat) getauscht und kaum Pflanzen geerntet. Bis letztes Wochenende war es eine monatliche Erntemenge von vielleicht 30 cm Hornkraut. Am letzten Wochenende habe ich dann etwa ein Dutzend Vallisnerien entnommen, weil sie nach all den Monaten endlich einen Vorhang entlang der Rück- und Seitenwände bildeten und ich weiteres Vordringen stoppen wollte.

Fazit: Biologie kann man letztendlich doch nicht berechnen, auch wenn Herrn Schallers (das müsste der sein, der mit der Benennung der Trichopsis-Art geehrt wurde, vielleicht sollte ich Bücher und keine Forenbeiträge schreiben :P ) Rechnung einen guten Anhaltspunkt und eine gute Visualisierung darstellt.

Schlaft gut
Klaus [/quote]
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Beitragvon Charlyroßmann » 17.11.2011 - 10:38

Mann, Klaus!
Du kennst die "Boshafte Aquarienkunde" von Erich Schaller nicht?
Das beste Aquarienbuch, wo gibt!
Und nein, nicht vom Schallerischaller geschrieben.
Unbedingt lesen!
Das Buch ist über dreißig Jahre alt, hat aber nix von seiner Aktualität verloren.
Ich habe übrigens mal vor Jahren was für die Homepageseite der IGL-Literatur-AG geschrieben zum Thema "was muß man als Aquarianer gelesen haben". Das liegt dort immer noch gut versteckt.
Und noch was zum Pökelsalz: alle Redoxsysteme, die mit Bakterien arbeiten, funktionieren auch ohne. Sonst wäre das Pökeln von Brühwurst(Lyoner, Bierschinken, Wiener) völlig sinnlos.
Sorry, Kerstin, daß wir hier deinen Fred zu einem über Wurst und Schinken umfunktionieren, aber, a man has to do what a man has to do.
Gruß
Charly
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Beitragvon K. de Leuw » 17.11.2011 - 17:34

Hallo Charly,

Charlyroßmann hat geschrieben:Du kennst die "Boshafte Aquarienkunde" von Erich Schaller nicht?


Doch, nur ist das mehr als ein Vierteljahrhundert her, dass ich es aus der Stadtbücherei geliehen hatte.

Ich habe übrigens mal vor Jahren was für die Homepageseite der IGL-Literatur-AG geschrieben zum Thema "was muß man als Aquarianer gelesen haben".


Ich habe es ja gelesen!

alle Redoxsysteme, die mit Bakterien arbeiten, funktionieren auch ohne.


Dem kann ich nicht zustimmen, schon gar nicht in dieser Absolutform. Nach meiner Kenntnis funktioniert der Übergang von Nitrat zu Nitrit in Wurst ausschließlich bakteriell. Im Labor geht es auch mit Hilfe von starken Reduktionsmitteln, in Speisen auch mit Hitze.

Sonst wäre das Pökeln von Brühwurst(Lyoner, Bierschinken, Wiener) völlig sinnlos.


Der Übergang von Nitrit zu Stickoxid funktioniert auch bei ausreichender Säuerung oder Zugabe geeigneter Reduktionsmittel wie Vitamin C.
All das ist für unsere Aquarien völlig irrelevant, dort funktioniert es ausschließlich anaerob bakteriell.

a man has to do what a man has to do.


Genau! :bounce:

Gruß, Klaus[/quote]
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Beitragvon CARNIVORE » 18.11.2011 - 12:11

Hi!
Also ich fülle neue Aquarien immer mit Wasser aus älteren Becken, dadurch verkürzt sich die Einfahrzeit enorm. Noch eine möglichkeit ist, den neuen Filter mit einem eingefahrenen zu tauschen.

Mfg Nico
Grüße von
IGL 057
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Beitragvon K. de Leuw » 18.11.2011 - 17:37

Hallo Nico,

da die nitrifizierenden Bakterien überwiegend substratgebunden leben, bringt die Verwendung gebrauchten Wassers sehr wenig.

Gruß, Klaus
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Beitragvon OmaWetterwachs » 18.11.2011 - 18:32

Na Ihr Thread-Piraten :P.. (und restlichen Leser natürlich auch)

...ich dachte ich wäre hier in einem Labyrinther Forum und plötzlich gehts um Wurst :lol:

@ Charly,
Auch wenn die Viecher teuer sind, fünf sidhtimunki sind zu wenig.

.. soooo teuer finde ich die gar nicht, jedenfalls nicht unbezahlbar.
Ich hatte halt die Befürchtung dass direkt 10 Viecherl auf einmal zuviel sind fürs neue Becken. Wahrscheinlich setze ich morgen die nächsten 5 dazu. :bounce:
Du kennst die "Boshafte Aquarienkunde" von Erich Schaller nicht?

kenne ich auch noch nicht, aber die Kurzbeschreibung hört sich so interessant an, dass ich es mir wohl sicherlich kurzfristig kaufen werde.

@ Bettina,
Wobei ich die große Wurzel nicht ganz mittig gesetzt hätte.

Ich wollte die ja auch eigentlich mehr nach rechts setzen, aber so bildet es imho bald eine schöne Sichtbariere (Javafarn drauf gepflanzt) , wenn ich mir wirklich 2,2 oder 2,3 T.leerii einsetze.
Ich würde Dir als Schwimmpflanze noch den Hornfarn empfehlen.

Ich glaube Schwimmpflanzen habe ich bereits mehr als genug ... Froschbiss, Hornkraut, Gemeinen Schwimmfarn... Wasserlinsen (unfreiwillig mitbekommen) und seit gestern auch noch Muschelblumen.

@Klaus,
Interessantes über den Nitritpeak liefert nicht nur Herr Kassebeer, sondern auch die DATZ 10/2011,

.. kann ich ja leider nicht lesen, hab mir aber jetzt mal ein kostenloses Probeexemplar bestellt, wird wohl vermutlich nicht gerade diese Ausgabe sein.

das neue Aquarium und es gibt keinen Fischpeak

.. hoffe nen Fischpeak, wie immer ich mir den auch vorstelle, wirds bei mir niemals geben :P :jump:
wenn man schaut, wie viele Anfänger dort Klage führen, die blauäugig alle Anfängerfehler in einem Monat gemacht haben, für die unsereins mehrere Jahre benötigte, und dabei Fische im mehrfachen Dutzend durch Nitritvergiftung verloren, oft gleich mehrmals hintereinander, weil es so schön war, und weil man nach jedem toten Fisch die gesamte Wohnung desinfiziert.

ja, das ist leider wirklich so, echt dramatisch ... habe ich kopfschüttelnd in vielen Foren mit extra 'Beginner Bereich' gelesen... ist doch echt schrecklich.

Ich würde mehr Hornkraut nehmen (da schwimmt ja schon ein schöner Trieb),

das ist nicht nur der eine Treib, den Rest sieht man auf dem Bild wohl nicht wirklich, sind mindestens 10 solcher Triebe im Becken drin und das Zeug wächst ja wirklich rasend schnell *staun*
ich bin geradezu begeistert von der rotstengeligen Form

*wow* soetwas würde mir sicherlich auch gut gefallen, mal was anderes :)

Hornkraut sehr gut als Substrat für Fadenalgen, gegen die dann langfristig wohl nur Amanogarnelen effektiv helfen.

.. würden die nicht von den T.leerii als Leckerbissen verspeist?

Jooouu, soweit läuft hier alles bestens, die Schmerlen sehen gesund und munter aus, die Pflanzen wachsen.
Paar zuviele Algen hatten sich an den Scheiben innerhalb von wenigen Tagen breit gemacht, aber nachdem ich sie weg gewischt habe hält es sich im Rahmen. Denke dass die immer mehr werdenen Pflanzen nehmen ihnen zunehmend die Nahrung.

Liebe Grüße und lieben Dank für Eure Anregungen
Kerstin
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darum braucht man sie so sehr,
die wirklich sorglos guten Tage,
Ich genieße sie, keine Frage!
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Beitragvon K. de Leuw » 18.11.2011 - 18:55

Hallo Kerstin,

OmaWetterwachs hat geschrieben:plötzlich gehts um Wurst


Irgendwie geht es doch immer um die Wurst. :D

das neue Aquarium und es gibt keinen Fischpeak

.. hoffe nen Fischpeak, wie immer ich mir den auch vorstelle, wirds bei mir niemals geben


Auch den kannst Du haben: Einfach mal die Larven aus dem Mosaikfadenfisch abschöpfen und großziehen ...

ich bin geradezu begeistert von der rotstengeligen Form

*wow* soetwas würde mir sicherlich auch gut gefallen, mal was anderes


[img]http://www.klausdeleuw.de/Ceratophyllum.jpg[/img]

PN mit Deiner Adresse an mich und ich schicke Dir bei passendem Wetter ein Stückchen zu. Geschenkt. Nein, ich bin kein Adressenhändler. :lol:

Hornkraut sehr gut als Substrat für Fadenalgen, gegen die dann langfristig wohl nur Amanogarnelen effektiv helfen.

.. würden die nicht von den T.leerii als Leckerbissen verspeist?


Das würde ich aufgrund der Größenverhältnisse un der eher friedfertigen Natur der Mosaikfadenfische nicht erwarten, wobei eine Verstümmelung nicht grundsätzlich auszuschließen wäre.


Weiterhin viel Erfolg!
Klaus[/i]
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Beitragvon Charlyroßmann » 21.11.2011 - 11:16

Hallo, Klaus!
An dem rotstengeligen Hornkraut bin ich auch interessiert.
Könnte dir zum Tausch Ceratophyllum submersum anbieten. Mit Fundort!
Gruß
Charly
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Beitragvon K. de Leuw » 21.11.2011 - 22:59

Hallo zusammen,

ihr bekommt beide welches, Deine Adresse, Charly, müsste ja irgendwo bei mit herumliegen.

Gruß, Klaus
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Beitragvon OmaWetterwachs » 02.12.2011 - 12:48

Hallo Ihr,

heute möchte ich noch einmal weiter berichten, wie sich mein Aquarium und sein Besatz nun bisher weiter enwickelt hat.
Zwar gibt es momentan in meinem Real-Life einige unschöne Entwicklungen, aber genau dafür ist ins 'Becken glotzen' und die Seele dabei baumeln lassen ein wundervoller Ausgleich :)

Mittlerweile tummeln sich im großen Becken 5 Mosaik Fadenfische und 10 Schachbrettschmerlen.
Wir haben uns für 2,3 T.leeri, bei denen man so gerade sicher das Geschlecht erkennen konnte. entschieden.
Das Becken war beim Einsetzen imho noch nicht ideal verkrautet, aber das hat sich mittlerweile gegeben.

[img]http://www.jey-key.de/files/1322823952_aquanov2011d.jpg[/img]

Teilweise ist kein einziger Bewohner auf Anhieb zu sehen, wenn man hinschaut Doch sie kommen rasch aus dem Dickicht heraus geschwommen sobald ich ans Becken trete und halten sich auch sonst recht oft dort auf.
Also als scheu würde ich sie absolut nicht bezeichnen, eher als ziemlich neugierig und sehr aktiv.

[img]http://www.jey-key.de/files/1322825179_aquanov2011e.jpg[/img]

Die Bilder der Leeris sind leider nicht wirklich gut geworden (ich übe noch), aber erkennen kann man die Bande ganz gut. Sie sind alle ca.5 - 6 cm. groß.
Erstaunlich fanden wir, dass die Männchen bei uns daheim, innerhalb weniger Tage deutlich an Farbe zugelegt haben.

[img]http://www.jey-key.de/files/1322825449_mosaikfadenfische1.jpg[/img]

[img]http://www.jey-key.de/files/1322825481_mosaikfadenfische2.jpg[/img]

[img]http://www.jey-key.de/files/1322825508_mosaikfadenfische3.jpg[/img]

Tjo... und weil mein Mann fast ebenso 'bekloppt' ist wie ich, haben wir jetzt schon 2 Becken ... er meinte, es müsse unbedingt ein 2. Becken her, falls mal irgendwas passiert und man was trennen müßte :D
Es ist nur ein 54 L Becken. aber da es ja auch doof ist ein leeres Becken laufen zu haben und mein Mann hier im Thread was von Garnelen gelesen hatte .....leben jetzt dort 2 Arten Zwerg-Garnelen, weil die ihm so gut gefielen.

[img]http://www.jey-key.de/files/1322825929_tigergarnele.jpg[/img]

Bisher läuft alles wirklich problemlos ...... nur für Schalleries haben wir noch keine Quelle finden können :evil:

Liebe Grüße
Kerstin

Ps: falls jemand ein paar schnell wachsende Schwimmpflanzen brauchen kann, bitte melden, das Zeug vermehrt sich wiie Hulle und ich habe gestern bereits eine ganze Schüssel voll auf den Kompost getragen..
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