Neues "Praxisbecken"

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Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Alexandra » 09.07.2012 - 08:10

Hallo zusammen,

nun ist es langsam soweit. Seit nun gut 4 Wochen läuft das neue Becken in meiner kleinen "Fußpflegepraxis" ein.
Es handelt sich um ein 240l Becken, mit schwarzem feinen Kies, gut bepflanzt, mit kleinen Steinaufbauten rechts und links im Becken und die Tage soll eventuell noch eine schöne Wurzel mit ins Becken.
Gefiltert über HMF, derzeit ohne Heizung, im Winter werde ich vor allem Nachts nicht um eine Heizung herum kommen.
Bilder werd ich die Tage noch machen.

Mein Wasser kommt aus der Leitung mit einem ph von ca. 7,5, KH 6, GH 11...soweit ein paar Eckdaten.

Natürlich könnte noch das ein oder andere entsprechend angepasst werden.

Und nun kommt ihr mit ins Spiel...
Was den Besatz angeht, so grübele ich ebenfalls schon seit einigen Wochen. Ich mag keine überbesetzten Becken, aber gerade weil meine Kunden natürlich auch drauf schauen, wäre es schon schön wenn sie hin und wieder auch einen Fisch zu Gesicht bekommen :P

Seit kurzem pflege ich eine Junggruppe Betta unimaculata Muara Wahau in einem 80er Becken. Wenn diese ausgewachsen sind dacht ich sie in besagtes Becken umzusetzen, denn das 80er stelle ich mir als zu klein vor wenn die mal ausgewachsen sind.
Da stellt sich mir dann die Frage was kann ich dazu setzen?

Gerne würde ich ja mein M. opercularis Päärchen mit dort überwintern...was mir so auch noch nicht wirklich kopfzerbrechen bereitet, aber das wäre eben dann nur über die Wintermonate mit darin. Über den Sommer wäre das Becken nur mit den "Champions" doch ein bissl leer.

Was würde da eventuell noch passen?

Interessant fände ich ja noch die Pseudosphromenus Dayi oder auch ein paar Knurrer wie T. pumila oder auch T. vittata.

Was meint ihr? Könnte das funktionieren? Oder habt ihr noch ein paar Vorschläge?

Natürlich könnte ich die M. opercularis auch anderweitig überwintern....wie gesagt alles noch Theorie nur bevor ich was in die Tat umsetze würden mir Tipps von entsprechenden Haltern und deren Erfahrungen sher weiter helfen. Sollen sich ja auch alle wohl fühlen :)

Wäre sehr dankbar über ein paar Meinungen.

LG Alex
Liebe Grüße

Alex
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon aquaristiker » 09.07.2012 - 16:15

Hallo Alex,

müssen es denn unbedingt andere Lahyrinther sein? Passen würde auch eine große Gruppe Barben. Die Fünfgürtelbarbe oder die Rubinbarbe (Odessabarbe) wären sehr gut geeignet. Die bringen Leben in die Bude, sind farblich sehr attraktiv (zumindest die Männchen) und sehr friedfertig. Ich würde aber nur eine Art wählen, davon jedoch eine Gruppe von mindestens 20 Tieren. Du solltest auf einen Männchenüberhang achten. Du wirst begeistert sein (und deine Patienten ebenfalls).
Ich habe in meinigen meiner Betta-Becken Barben dieser Arten mitvergesellschaftet, das funktioniert sehr gut.

Gruß, Hendrik
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Martin G. » 09.07.2012 - 17:23

Hallo,

in eine Fußpflegepraxis gehören doch entweder Garra rufa oder, was ich in Kambodscha gelernt habe, Tilapia sp. Die ersparen viel Arbeit und machen Spaß... ;)

Gruß, Martin.
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Alexandra » 09.07.2012 - 18:40

Martin G. hat geschrieben:Hallo,

in eine Fußpflegepraxis gehören doch entweder Garra rufa oder, was ich in Kambodscha gelernt habe, Tilapia sp. Die ersparen viel Arbeit und machen Spaß... ;)

Gruß, Martin.



Hallo Martin,

das wollte ich den armen Tierchen nicht antun :P
Liebe Grüße

Alex
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Alexandra » 09.07.2012 - 18:52

Hallo Hendrik,

nein es MÜSSEN nicht unbedingt andere Labyrinther sein, das waren nur Beispiele die mich persönlich faszinieren und mit deren Pflege ich schonmal geliebäugelt hatte.

Auch Zwergfadenfische hatte ich früher mal gehalten und fand und finde die wunderschön, wäre mir da aber etwas unsicher wegen den M. opercularis.

Bin dankbar für jede Anregung ...Rubinbarben sind z.B. bislang an mir vorbeigeschwommen, musste ich erstmal googeln.
Liebe Grüße

Alex
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Alexandra » 11.07.2012 - 07:43

Schade das keiner mehr eine Idee oder entsprechende Erfahrungswerte hat :(

Bin beim suchen und googeln noch über Kardinalfische "gestolpert", würden die nicht auch gehen? Gefallen mir ehrlich gesagt noch etwas besser und von den Haltungsbedingungen müssten die doch auch ganz gut passen.

Ginge vielleicht auch die ein oder andere Salmler Art?
Liebe Grüße

Alex
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon K. de Leuw » 11.07.2012 - 08:33

Hallo Alex,

bei Fischen unterhalb eienr gewissen Größe, also z. B. den Zwergknurrern und Kardinälen hätte ich gewisse Bedenken, sie könnten als Kampffischfutter enden. Ich habe zwar schon erlebt, dass geschlechtsreife Maulbrüter auch Jungguppys verschonten, aber heranwachsende fraßen Fische bis 2 oder 3 cm Länge. Bei B. unimaculata habe ich es allerdings nicht versucht.

Momentan sind im Handel sehr gut gefärbte Rote von Rio verfügbar, die haben stehen auch bei 22°C super und kontrastieren farblich schön mit den Kämpfern - wenn denn letztere sie nicht fressen.

Gruß, Klaus
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Charlyroßmann » 11.07.2012 - 10:44

Hallo!
Klaus hat recht. Die Zwergknurrer und die Kardinäle enden als unimaculata-Futter.
Gruß
Charly
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Alexandra » 11.07.2012 - 13:49

Werden das auch solche Fressmaschienen :P dachte da die Muara Wahau mit 8cm ausgewachsen angegeben werden und die Tanichthys albonubes (nicht die micagemmae) meist mit 4-5cm aufgeführt werden das es klappen könnte.

Aber es sind meine ersten Unimaculata und ihr kennt sie besser...da muß ich noch ein bissl weiter schauen.

Danke Klaus für den Tipp mit den Roten von Rio, da werd ich die Tage mal ein Auge drauf haben.

Heute mittag las ich einen Bericht von Rainbow Shiner. Scheinen ja wirklich tolle Tiere zu sein, auch die Größe müsste dann hinhauen, aber ich denke die werden zuviel Unruhe ins Becken bringen.
Aber wer von denen noch nix gehört hat, es scheinen wunderschöne sehr interessante Tiere zu sein, vielleicht sogar auch eine mögliche Gesellschaft für Makropoden.

Was die knurrenden Zwerge angeht, da werd ich demnächst mal eines meiner kleineren Aquarien entsprechend herrichten...die mögens ja offensichtlich auch gerne wärmer, so das es auch schon von dieser Seite her nicht passt.

Vielen lieben Dank nochmal an Klaus und Charly für eure Einschätzung :)
Liebe Grüße

Alex
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Martin G. » 11.07.2012 - 14:08

Hallo Alex,

ich hatte beide Kardinäle über einige Jahre. Relevante Endgrößenunterschiede gibt es da keine.

Gruß, Martin.
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon K. de Leuw » 11.07.2012 - 14:12

Hallo Alex,

der Rote von Rio wäre auch nicht hundertprozentig sicher vor den Kampffischen, auch wenn er bei gleicher Länge wie die Kardinälchen hochrückiger ist.
Für die Shiner bleibt Dein Aquarium im Winter mutmaßlich zu warm.

Gruß Klaus
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Alexandra » 11.07.2012 - 15:04

Hallo Klaus,

ja das wäre zu warm.
Hatte nur noch nie von denen gehört und fand sie wunderschön....auf den Bildern....!
Liebe Grüße

Alex
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon K. de Leuw » 11.07.2012 - 15:16

Hallo Alex,

Alexandra hat geschrieben:Hatte nur noch nie von denen gehört und fand sie wunderschön....auf den Bildern....!


Lebendig sind sie genauso schön.

Gruß, Klaus
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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon Alexandra » 12.07.2012 - 08:12

Hallo,

zwar ganz was anderes, aber ich hatte mich gestern abend mal im hießigen Zooladen ein bissl umgeschaut und die hatten sehr schöne schon recht stattliche Diamant Regenbogenfische.
Was ich so im www gefunden habe über die, haben die ähnliche Ansprüche, sind mit 6-8cm Endgröße und recht hochrückig vielleicht auch nicht wirklich gefährdet und angeblich nicht ganz so wuselig wie Barben oder Salmler, was ja vielleicht auch von Vorteil wäre.

Aaaaber im Netz liest man viel...was meint ihr, könnte das vielleicht klappen?
Liebe Grüße

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Re: Neues "Praxisbecken"

Beitragvon aquaristiker » 16.07.2012 - 14:20

Hallo, hier mal meine Rubinbarben, die ich mit Betta pugnax Than Pliu zusammen in einem 80 cm Becken halte. Geht wunderbar und so wuselig sind Barben nun auch wieder nicht. Im Gegenteil, die Fische haben sehr oft ihre entspannten Phasen. Mir gefällt es aber besser, wenn die Männchen miteinander kämpfen, selbsverständlich ohne das Blut fließt:-)

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