Wie weiter?

Die Zuchtformen des Kampffisches

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Wie weiter?

Beitragvon Floh » 17.10.2008 - 09:25

Hallo Leute,

nach eine eetwas längeren Pause habe ich eine Frage zur Aufzucht von jungen Kampffischen.
Mein Kampffischmännchen hatte ein Nest gebaut, die Eier waren drin und ich habe mir dann mal ans Herz gefaßt und das Nest heraus genommen, das Männchen mit ins kleinere Aquarium.
Als sich dann die ersten Larven entwickelt haben, habe ich das Männchen noch zwölf Stunden drin gelassen, dann heraus genommen.

Ich zähle momentan 30 Jungfische. Ich habe diese kleine Becken genau über die Heizung gestellt, besser gesagt drauf mit Thermometer. Die Temparatur beträgt 28 Grad. Das kleine Becken ist nach oben hin offen. Mit einem dünnen Schlauch sauge ich immer etwas Wasser ab und gebe frisches hinzu.

Die Larven können nicht unbedingt auf den Boden fallen, da ich große breite Blätter von Aquariumpflanzen drin habe, das heißt die meisten Larven liegen auf den Blättern. :D
Ich würde gerne versuchen, das ich alle Jungfische durch bekomme, aber mal abwarten.

Was kann ich jetzt noch tun, damit der Großteil meiner Jungfische überlebt, was gebt ihr da an Futter rein.

Wenn jetzt nicht alle Jungfische durchkommen istd as auch nciht so wild, aber ich habe mich mal an den Büchern gehalten, wo erfahren Züchter das auch machen und siehe da, es funktioniert. :)

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Beitragvon Carmen » 17.10.2008 - 16:28

Hallo Floh,

die kleinen fressen ab dem Freischwimmen schon Artemia Nauplien. Diese kannst Du ganz einfach in ein PET-Flasche oder Einmachglas selbst züchten.

Artemiaeier gibt es im Fachhandel und billiges Meersalz in jedem Supermarkt.

1 geh. EL Meersalz auf 1 Liter Leitungswasser, dazu einen halben TL Artemiaeier. Durchlüfter reinhängen, fertig.

Mit der Salzkonzentration musst Du ein wenig spielen, je nach Hersteller brauchst Du mehr oder weniger Salz um ein optimales Schlupfergebnis zu erzielen.

Gruß
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Beitragvon Floh » 17.10.2008 - 21:43

Hallo Carmen,

vielen Dank für den Hinweis. Da werde ich mich mal dran versuchen.
Mit Druchlüfter ist eine Pumpe gemeint, oder?

Ich habe den Kleinen erstmal Staubfutter gegeben, allerdings ganz wenig,
Ich hoffe ganz stark, das bis Sonntag Mittag viele durchkommen.
Einige schwimmen schon ziemlich gut frei herum andere machen es sich etwas schwer, aber es sieht gut aus.

Das mit den Artemia Nauplien klingt ganz gut, das probier ich.

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Beitragvon Nora » 18.10.2008 - 10:02

Hi Floh,

du kannst auch noch gekochtes Eigelb (in Wasser gebröselt) und Microwürmchen füttern.

Gruss, Nora
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Beitragvon Floh » 19.10.2008 - 10:16

So, erstmal recht herzlichen Dank, für die Tips. :)

Aber es kam wie es kommen mußte, ich habe wohl nur 7 Fische durchbekommen.
Woran hat es gelegen:

Nun, ich hatte einen kleinen Behälter und die Jungfische dort drin und gefüttert, als ich dann am abend nach Hause kam, lagen viele Jungfische tot auf den Boden.
Ich hatte auch keine Pumpe benutzt und eigentlich hatten sich die Jungfische gut gemacht.
Jetzt habe ich ein größeres Becken, eine Pumpe rein und den Jungen gehts gut.
Vielen von euch werden jetzt wohl die Haare zu Berge stehen, so wie ich das gehandhabt habe, aber gut, es ist passiert und kann ich jetzt nicht mehr ändern, aber daraus lernt man.

Beim nächsten mal, werde ich das Männchen und das Weibchen gleich in das größere Becken setzen, jetzt hab ich ja den Dreh raus, wie es richtig geht.
Bin zwar etwas enttäuscht, weil ich nicht mindestens 20 Jungfische durchbekommen habe, aber gut, 7 sind auch schon mal ein Anfang.

Ich hae bei den 7 Jungfischen zwei, die eine jetzt schon etwas dunklere Färbung haben und der Rest hat noch keine Farben, kann man daraus etwas ableiten?

Ich werde demnächst mal noch ein paar Bilder meiner Fische rein stellen, die bei mir im Aquarium schwimmen.

Ich hoffe jetzt nur, das meine 7 Jungfische in den nächsten Tagen an Größe zulegen.

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Beitragvon Carmen » 19.10.2008 - 10:39

Hallo Floh,

ist vielleicht nicht verkehrt, dass es nur 7 sind.
Bei den Zuchtsplendens kannst Du die Männer nicht zusammen in einem kleinen Becken lassen.
Die zerbeißen sich die Flossen. 15 Männer würde 15 Einzelbehälter bedeuten.

Viele versuchen Schleierkampffische zu züchten ohne sich darüber im klaren zu sein, das sie für 2-4 Monate viel Wasserwechsel in vielen kleinen Behältern machen müssen.

Gruß
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Beitragvon Floh » 19.10.2008 - 11:40

Also Züchten würde mich ja wirklich interessieren.
Es ist ja nicht so, das ich nicht wüßte, was da alles gemacht werden muss, habe ja auch Bücher zu Kampffischen zu Hause.
Und wenn man die Bücher aufmerksam liest, merkt man, wie schwer eine richtige Zucht ist.

Auch ist es schön, das es hier im Forum jede Menge Leute gibt, die ebenfalls darauf hinweisen und auch Erfahrungen mit Kampffischen haben.

Ich hatte vor vielen Jahren schon mal Nachwuchs bei Kampffischen. Und jetzt hat es mich wieder gepackt.
Erstmal versuchen einen Stamm aufzubauen.

Was mich wirklich reizen würde, wenn ich mir einen Grünen Kampffischstamm aufbauen könnte. Also grüne Kampffische. Ich kenne die Farbvererbunglehre bei den Splendens und weiß, was für ein immenser Aufwand da zu betreiben ist.

Ich bekomme von meiner Nachbarin ihr großes Aquarium und ich bin eigentlich mehr auf den Geschmack eines Gesellschaftsaquarium für Kampffische gekommen.
Ich würde also gerne Splendends, Kriegerischer Kampffisch, Maulbrüter haben wollen, auch die großen Maulbrüter.

Erst mal schauen, welche Farben meine Jungfische haben. Wie gesagt, es wäre ein Traum grüne Splendens zu haben.

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