Verhalten von Betta spec, kalaputa sambaliung

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Verhalten von Betta spec, kalaputa sambaliung

Beitragvon Lilith Winter » 12.09.2014 - 07:09

Auch hier einen schönen guten Morgen,

nachdem mein Pärchen angefangen hatte das unterlegene Männchen, nicht nur zu jagen, sondern auch zu beissen flogen sie kurzerhand aus dem Gesellschaftsbecken raus.

Die Beiden teilen sich ihr Becken jetzt nur noch mit zwei Rennschnecken und das seit ca. 3 Wochen. Jetzt interessieren sie sich überhaupt nicht mehr für einander. Ganz selten sind sie mal zusammen zu sehen, meistens ist immer nur einer ausserhalb der Höhle. Im Gesellschaftsbecken waren sie unzertrennlich, immer nur zu zweit und am besten auch mit Körperkontakt. 5 Mal hatten sie abgleicht, wobei das Männchen nie länger als 4 Tage gebrütet hatte.

Jetzt wo sie die Vorraussetzung für eine ruhige Vermehrung hätten, nix, garnix! War das Verhalten im Gesellschaftsbecken nur Stressabbau und jetzt verhalten sie sich völlig normal? Wollen sie gar nicht alleine sein? Mache ich mir einfach zu viele Gedanken??

Über Aufklärung würde ich mich riesig freuen.
Lieben Gruß,
Lilith
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Re: Verhalten von Beta spec, kalaputa sambaliung

Beitragvon Henning Zellmer » 06.10.2014 - 08:32

Hallo Lilith,
die ocellata-Verwandtschaft ist schwer zu berechnen, insbesondere wenn man sie als Paar ohne weiteren Besatz in einem Becken hält. Ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht. Sie mögen sich nur, wenn sie beide laichwillig sind. Ansonsten wird der unterlegene "Partner", gejagt und gebissen. Das kann bis hin zum Tod gehen, in deinem toll eingerichteten Becken wird der/die Unterlegene aber genügend Verstecke finden. Der Besatz mit anderen Fischen ist hilfreich, weil sich Agressionen dann verteilen. Allerdings muss genug Platz sein und die Beifische müssen das vertragen können. Barben und Bärblinge (wenn nicht zu klein) eignen sich dafür gut. Du wirst deine Kampffische dann auch viel öfter beobachten können.
Um das Ablaichen anzuregen, kannst Du mal etwas (unbehandeltes) Flußkrebs- oder Garnelenfleisch füttern. Aber aufpassen, die fressen, bis sie platzen!
Viele Grüße
Henning
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Re: Verhalten von Beta spec, kalaputa sambaliung

Beitragvon Lilith Winter » 13.10.2014 - 19:21

Hallo Henning,

Ich hatte mir die Sache mit der Trennung ca. 4 Wochen angesehen und beschlossen - so geht das auch nicht. Also zurück ins Gesellschaftsbecken.

Völliger Frieden! Dann fingen die Kerle an sich aufzuplustern, nicht sehr aggressiv, und das Weibchen hat sich rausgehalten. Nun ist das Paar wieder zusammen und der kleinere wird weggestupst, keine jagen und beißen mehr. So finde ich es angenehm und ausgeglichen.

So hatte die Trennung für 3 Fische und einem Menschen enorm viel Stress raus genommen. Und, ganz wichtig - sie sind wieder ohne Scheu. Der Lütte pennt sogar an der Frontscheibe. :-))

Lg, Lilith
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Re: Verhalten von Beta spec, kalaputa sambaliung

Beitragvon chidrup » 13.10.2014 - 20:27

Hallo Lilith,

die Pflanze, rechts im Bild mit den grasartigen langen Blättern, was ist das?

Schöne Grüße

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Re: Verhalten von Beta spec, kalaputa sambaliung

Beitragvon Lilith Winter » 14.10.2014 - 08:14

Guten Morgen,

Das ist ein schmalblättriger Riesenwasserfreund, Hygrophila Siamensis. Auf Abbildungen sieht er immer völlig anders aus.

So leben meine drei Schönen jetzt:


image.jpg


Fressnapf, Peine, hat seit längerem welche zu verkaufen. Laut Verkäufer will sie niemand haben, die breite Masse findet sie nicht schön.

Lieben Gruß,
Lilith
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Re: Verhalten von Beta spec, kalaputa sambaliung

Beitragvon chidrup » 14.10.2014 - 10:51

Hallo Lilith,

Hygrophila hatte ich mir auch gedacht, aber meine als H.corymbosa "Thailand" gekauften Pflanzen sehen ganz anders aus. Blätter breiter und kürzer, wachsen nicht so vertikal, Stengel rötlich. Eher eine empfindliche Sorte besonders gegen Rückschnitt. Im Moment sind meine nicht so fotogen.
Abgesehen von den Blumentopfscherben gefallen mir Deine Becken gut. ;-)

Schöne Grüße
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Re: Verhalten von Beta spec, kalaputa sambaliung

Beitragvon Lilith Winter » 14.10.2014 - 12:48

Hallo. Childrup,

Im großen Becken hab ich nur noch das Windlicht aus Ton. Gefüllt mit Steinen dient es als Laich-Abstreif-Platz für die Dornaugen, funktioniert super.

Sonst fand ich die Töpfe auch nicht schön. Da aber alle Becken neu sind, hab mein erstes im Juni aufgestellt, und ich mich erstmal reinfinden musste, war das am Anfang die einfachste Lösung für mich. Wer will wo, wie schlafen, sich verstecken oder ungesehen durch das Becken schwimmen. Ich fand das sehr verwirrend. Jetzt weiß ich wer was will, die Pflanzen sind groß und die Scherben hab ich entsorgt.

Onkel Addi, B. Splendens, benötigt sogar einen Schlafplatz, dem reichen keine Pflanzenblätter. Hat er bekommen.

LG,
Lilith
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