Betta rubra

Formenkreise Betta albimarginata, Betta foerschi, Betta picta, Betta pugnax und Betta unimaculata.

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Re: Betta rubra

Beitragvon Lilith Winter » 15.09.2015 - 06:48

Hallo Klaus, hallo Tino,

Ich will den HMF doch gar nicht schlecht machen. Kann ich auch nicht, mein Gartenteich läuft seit 20 Jahren einwandfrei damit. Sollte einer der Aussenfiltern den Geist aufgeben, werde ich ihn auch wieder einsetzen.

Aber nicht jetzt! Ich greife nicht in ein gut und stabil laufendes System ein.

Unangenehm laut finde ich sie auch. Drei davon im Wohnzimmer und die Gemütlichkeit ist dahin.


Gruß,
Lilith
Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.
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Re: Betta rubra

Beitragvon K. de Leuw » 15.09.2015 - 11:12

Hallo Tino,

fildertaucher hat geschrieben:und er ist auch nicht so scheisse laut :grin:


wie was? Ein HMF? Mattenfilter können auf unterschiedlichste Weise betrieben werden, in unterschiedlichen Lautstärken, auch ein Luftbetrieb ist nicht zwingend lauter als eine Motoraußenfilter.

Gruß, Klaus
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Re: Betta rubra

Beitragvon fildertaucher » 15.09.2015 - 14:02

Hallo Klaus,

das stimmt schon, aber luftbetriebene kenne ich nur in laut :)

während ein Motoraussenfilter oder -innenfilter i.d.R. nicht hörbar ist.

viele Grüße

Tino
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Re: Betta rubra

Beitragvon K. de Leuw » 15.09.2015 - 14:42

Hallo,

fildertaucher hat geschrieben:das stimmt schon, aber luftbetriebene kenne ich nur in laut


Und was Du ncht kennst, gibt es auch nicht ...

während ein Motoraussenfilter oder -innenfilter i.d.R. nicht hörbar ist.


Von dieser Regel gibt es so viele Ausnahmen, dass "besonders leise" ein Werbeargument ist. Mal abgesehen davon kann man HMF durchaus mittels Motorfilter betreiben, strenggenommen läuft einer meiner HMF mit Luftheber und dem später hinzugekommenen Außenfiltertopf, der den UV-Wasserklärer beschickt und dessen Motorgeräusch durchaus deutlich über meiner Hörschwelle liegt. Der Außenfilter saugt nämlich in der Kammer des HMF an und benötigt daher kein Filtermaterial (was sonst gegen Versumpfen des Klärers sinnvoll wäre), so kann ich ihn bei Bedarf z.B. schnell mal mit Aktivkohle oder anderem Spezialfiltermaterial beschickten. Auch ein Abbau des Filters mit Klärer und der Anbau an einem anderen Aquarium geht so schneller vonstatten und erfordert keine Installation eines neuen Filters.

Gruß, Klaus
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Re: Betta rubra

Beitragvon nichtdoch » 15.09.2015 - 16:29

Hallo,

wenn ich einen intakten Außenfilter am Aquarium und sonst nur 2-3 Becken hätte würde ich den auch dort lassen. Funktionieren tun die, keine Frage. HMF funktionieren auch, auch keine Frage. Bei Cyanobefall kann aber ein Filter mit Gehäuse von Vorteil sein, weil innen dunkel. Damit haben die gewünschten Filterbakterien keine Konkurenz durch Photosynthese betreibente Cyanobakterien. Letztendlich sitzen ja beide am selben Tisch.

Andersrum hatte ich früher mal plötzlich keine Cyanos mehr, als der alte Außenfilter den Geist augegeben hat und ich auch in dem Becken auf HMF umgestiegen bin. Fazit: Wenn was funktioniert würde ich es einfach so lassen.

Gruß, helmut

(dann noch kurz was anderes: Könnte man den Cyanos möglicherweise per Konkurenz durch Phototrophe Rhodospiraillaleae beikommen, also den Bakterien die zum Silagieren von zukünftigem Viehfutter mitverwendet werden?)
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Re: Betta rubra

Beitragvon chidrup » 15.09.2015 - 20:15

Hallo Helmut,

Könnte man den Cyanos möglicherweise per Konkurenz durch Phototrophe Rhodospiraillaleae beikommen, also den Bakterien die zum Silagieren von zukünftigem Viehfutter mitverwendet werden?)


Meine Becken werden durchweg mit EM-Produkten eingerichtet und gepflegt, das sind unter anderem viele verschiedene lebende Mikroben, die auch als Siliermittel zugelassen sind. Für die Aufrechterhaltung der Beckenhygiene bietet das viele Vorteile.
Cyanobakterien habe ich trotzdem, aber nur in Becken die Schneckenfrei sind.
Eine Handvoll Posthornschnecken und die Plage ist zuende, die Pflanzen wachsen wieder wunderbar und es bleibt so. :cool:

@ ALLe
Hab diese "Schneckenterapie" in mehreren Becken erfolgreich durchgeführt und hier ist der beste Pflanzenwuchs, obwohl ich nur Leitungswasser verwende.

Meine div. Becken werden je nach Bedarf mit den unterschiedlichsten Filtern betrieben. Am liebsten sind mir Topffilter, von einer renommierten schwäbischen Fa., wegen einfachem Wasserwechsel und -Reinigung, lange störungsfreie Standzeit, also absolut zuverlässig und geräuschlos.
Was einmal funktioniert würde Ich auch nicht ändern.

Schöne Grüße
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Re: Betta rubra

Beitragvon nichtdoch » 16.09.2015 - 20:03

Off Topic
Hallo Rolf,
ich verwende die Bakterien um Buchenlaub für meine emersen Cryptocorynen zu fermentieren. So eine Art Terra Preta Anleihe.
Den Eisendünger der Japanischen Premiummarke habe ich in Verdacht, EMs zu enthalten. pH-wert und Geruch würden stimmen. Einen Sinn könnte ich mir auch herdichten und die Idee mit den EMs kommt ja aus Japan.

Gruß, helmut
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Re: Betta rubra

Beitragvon chidrup » 16.09.2015 - 20:15

Hallo Helmut,

ja man kann viele gute Sachen damit anstellen. Vielleicht sollten wir mal einen EM-Thread aufmachen.

Übrigens bei der Verwendung von EM kippt der Filter beim Stromausfall nicht so schnell um, da diese Mischung sowohl mit Sauerstoff als auch anaerob funktioniert.

Schönen Abend
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Re: Betta rubra

Beitragvon ThomasG » 16.09.2015 - 20:42

Hallo an euch Eingeweihte,

was ist EM?

(Ich oute mich hier als Unwissend)
Grüßle aus Stuttgart
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Re: Betta rubra

Beitragvon nichtdoch » 16.09.2015 - 21:18

Hallo Thomas,

EM ist ein Kürzel für Effektive Mikroorganismen. Die werden unter anderem als Silagier oder Kompostierhilfe verwendet. Buchenlaub bekomme ich damit unter Luftabschluss recht zügig in den richtigen Zustand für Cryptocorynen fermentiert. Terra Preta nachbauen ist auch eine Anwendung.

Allerdings geht es mit dem Zeug auch manchmal in so eine Art esoterische Ecke und einiges den Mikoorganismen zugeschriebene macht auf mich einen recht konstruierten Eindruck.

Gruß, helmut
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Re: Betta rubra

Beitragvon K. de Leuw » 16.09.2015 - 21:46

Hallo,

chidrup hat geschrieben:Übrigens bei der Verwendung von EM kippt der Filter beim Stromausfall nicht so schnell um, da diese Mischung sowohl mit Sauerstoff als auch anaerob funktioniert.


Das verstehe ich nciht. Anaerob heißt ja nichts anderes als ohne Luftzugang, hier im Übertragenen Sinne ohne Sauerstoff. Das passiert in JEDEM Filter, der kein Frischwasser mehr bekommt. Ein populärer Begriff für anaerobe Zersetzung ist Fäulniss, und genau dabei entstehen giftige Produkte wie z.B. Schwefelwasserstoff (riecht nach faulen Eiern) oder Nitrit. Das wären nun schon sehr interessante EM, die die üblichen Fäulnisbakterien in Schach halten, ohne Sauerstoff auf die Produktion von Giften verzichten und entweder zum aeroben Stoffwechsel wechseln können oder beliebig lange (?) Zeiträume in einen Ruhezustand fallen können, bis mal wieder Sauerstoffarmut herrscht.

Gruß, Klaus
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Re: Betta rubra

Beitragvon Lilith Winter » 10.10.2015 - 05:07

Guten Morgen

Seit letztem Wochenende sind die Babys da. :grin:

Habe dann doch ein zusätzliches Becken aufgestellt. Nachdem er die Babys entlassen hat, hat sich das Männchen sofort über die Garnelen hergemacht und sieht richtig gut aus. Nächste Woche darf er dann wieder zu den anderen.

Auch im großen Becken kommt seit Montag ein kleiner, ca. 2,5 cm, Pugnax zur Fütterung.

Nur das Sambaliung-Männchen will nicht mehr brüten. Madame ist jetzt das dritte mal leichbereit und er verzieht sich in eine Ecke. Egal welchen Aufstand sie betreibt. Kann das am Alter liegen?

Lieben Gruß und ein schönes Wochenende,
Lilith
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