Betta macrostoma mit Garnelen

Formenkreise Betta albimarginata, Betta foerschi, Betta picta, Betta pugnax und Betta unimaculata.

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Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon bk89 » 27.11.2015 - 17:04

Hallo,

ich wollte wissen ob es möglich ist B. macrostoma mit Garnelen zu vergesellschaften. Mit Amanogarnelen beispielsweise?
Können die den macrostoma Jungen gefährlich werden oder werden die Jungfische ignoriert? Hat vll schon jemand Erfahrungen?

MfG
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon ThomasG » 27.11.2015 - 21:21

Hallo,

zwar habe ich mit macrostoma noch keine Erfahrungen, aber mit anderen maulbrütenden (kleinere) und div. Schaumnestbauern.
Bei keinen meiner Bettas haben Garnelen länger überlebt; die haben die zum fressen gerne :grin:
Da macrostoma nicht klein sind, werden wohl auch ausgewachsene Amanos bald über den Jordan gehen.
Grüßle aus Stuttgart
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon bk89 » 27.11.2015 - 21:40

Ok, das habe ich mir schon gedacht. Schade. Danke für die Antwort.
Eine andere Frage: wenn schon ein harmonisierendes Pärchen vorhanden ist, kann man da ein weiteres Männchen dazusetzen, ohne dass es zu (heftigeren) Auseinandersetzungen kommt. Oder geht das nicht gut? Hat jemand evtl. Erfahrung hierbei?
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon Lilith Winter » 29.11.2015 - 19:42

Hallo,

Meine ersten Amonos lebten ca. 10 Minuten.

Beim zweiten Versuch hatte ich sie erst groß gezogen und nun leben sie völlig unbehelligt mit pugnax und sambaliung zusammen.

Zur Zeit ziehe ich Red fire groß, für die kleinen Bettas und die Badis ( die noch kommen ).

Gruß

Lilith
Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon ThomasG » 30.11.2015 - 09:48

Hallo,

bedenke sollte man, dass die macrostoma geringfügig größer als die pugnax sind. Wenn es überhaupt funktionieren sollte, müssen die Garnelen schon vorher im Becken sein oder evtl. bei Nacht ins Becken gelassen werden. Sonst ist der Futterreflex wohl doch zu groß.
Ich habe auch schon 2,5 cm, also halbwüchsige Betta imbellis gesehen, die gleichgroße Red Fire zerlegt haben. Wenn ein Fisch das mal raus hat, haben die Garnelen keinen Spass mehr.
Grüßle aus Stuttgart
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon K. de Leuw » 03.12.2015 - 15:43

Hallo zusammen,

um auf den unbeantworteten Teil der Garnelenfrage zurückzukommen: Amanogarnelen erbeuten und verzehren weiße Mückenlarven, für ungeschickte Jungfische kann ich es nicht bestätigen, würde es aber auch ncht ausschließen. Allerdings habe ich wachsende Populationen Lebendgebärender Zahnkarpfen in Aquarien mit Amanos, obwohl deren Junge teilweise deutlich kleiner sind als weiße Mückenlarven.
Fazit: Bei Maulbrütern würde ich keine merklichen Jungfischverlust erwarten, bei Nestbauern kann ich mir eine Plünderung durch Garnelen vorstellen.

Gruß, Klaus
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon ingo 66 » 11.10.2016 - 09:38

Hallo,

Ein Kumpel von uns war vor einigen Jahren irgendwo bei Brunei in nen Bachabschnitt mit B.macrostoma schnorcheln und hat erzaehlt dass es dort wo die Marcos leben kaum andere Fische gab,dafuer aber massenhaft irgendwelche Garnelen welche offenbar als Futter dienten.
Dann waeren Garnelen doch ein hervorragendes Futter fuer Betta macrostoma im Aquarium.
Aufgrund ihre Chitin"panzers"somit prima Rohfaserlieferant,oder?
Gruesse
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon JensC » 11.10.2016 - 10:06

Hallo,

bei mir ging es mit den sambaliung gewaltig schief. Als sie noch klein waren, kein Problem. Die Amanos waren im ganzen Aquarium unterwegs. Irgendwann habe ich dann ein Weibchen mit einer Garnele im Maul erwischt, ich dachte, die wäre vielleicht vorher eines natürlichen Todes gestorben.

Tatsache ist aber, dass von 14 Amanos nach kürzester Zeit nicht eine einzige mehr übrig war. Ich denke, die sambaliung sind ja recht nah an den macrostomas. Ungefährlich ist das also nicht.

Viele Grüße,

Jens
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon ThomasG » 11.10.2016 - 15:43

ingo 66 hat geschrieben:Hallo,

Ein Kumpel von uns war vor einigen Jahren irgendwo bei Brunei in nen Bachabschnitt mit B.macrostoma schnorcheln und hat erzaehlt dass es dort wo die Marcos leben kaum andere Fische gab,dafuer aber massenhaft irgendwelche Garnelen welche offenbar als Futter dienten.
Dann waeren Garnelen doch ein hervorragendes Futter fuer Betta macrostoma im Aquarium.
Aufgrund ihre Chitin"panzers"somit prima Rohfaserlieferant,oder?
Gruesse


Ja als Futter sind Garnelen sicher prima, nur auf Dauer wohl zu teuer. Aber als Vergesellschaftung somit nicht geeignet! Ich vergesellschafte ja auch keine Bettas o.ä. mit Channas.
Grüßle aus Stuttgart
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon ingo 66 » 11.10.2016 - 17:12

Hi,
ach naja....teuer.....
Wir haben eh ne"Futternelenzucht"am laufen.Irgendwelche Red Fire und diverse Mixe die sich rasant vermehren.
Aber Bettas mit Channas.....
https://www.youtube.com/watch?v=f-FhvwqWcWw
schaut Euch das mal an.

Gruesse
ingo 66
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Re: Betta macrostoma mit Garnelen

Beitragvon K. de Leuw » 11.10.2016 - 22:03

Hallo,

ingo 66 hat geschrieben:Aber Bettas mit Channas.....
https://www.youtube.com/watch?v=f-FhvwqWcWw
schaut Euch das mal an.


Es gibt im Raubfischforum ein Mitglied mit demselben Namen wie der Youtuber nutzt (xrank). Was mir auffällt: Einer der Unis hat eine leichte Verletzung vor der Rückenflosse, die von einem Channa, aber auch von einem Artgenossen stammen könnte. Außerdem ist die Aggressivität der Channa noch nicht auf dem Höhepunkt, weil sie keine Junge führen, ja wohl nicht einmal verpaart sind. Ein aufgerissenes Unimaculatamaul scheint sie einzuschüchtern.

Andererseits: Große maulbrütende Betta und kleine maulbrütende Channa von etwa gleicher Größe habe ich mal vor Jahren gemeinsam aufgezogen, ich konnte keine Verluste feststellen. Als ein Channapaar mit der Brutpflege begann, waren alle Artgenossen und die Kampffische völlig unbeschädigt, und ich benötigte mehrere Brutversuche, bis ich das zum Männchen gehörige Weibchen identifizieren konnte, um das Paar umzuquartieren. Das ist jetzt 10 Jahre her, seitdem halte ich verschiedene Bettaarten mit verschiedenen Channaarten (meistes Reservetiere oder Jungfischgruppen) zusammen ohne dass ich je Verletzungen ode Verluste unter den Kämpfern zu beklagen hatte. Außer Futterneid gibt es kaum Interaktionen zwischen den Arten (ganz im Gegenteil zu unterschiedlichen Bettaarten, die sich gerne gegenseitig auch heftig scheuchen). Interessanterweise ging die Vergesellschaftung mit den stachelbewehrten Anabas mit Channa mal schief: Ich musste mal einen verhakten Anabas aus dem Maul eines Schlangenkopfes lösen.

Bettaarten sind übrigens auch keine Waisenknaben: In Brutstimmung tötete bei mir mal ein Pärchen großer Maulbrüter aus der pugnax-Gruppe das zweite Männchen - so viel zur empfohlenen Triohaltung. Ich sah den Angriff, aber auch sofortiges Herausfangen konnte den Tod nicht abwenden.

Gruß, Klaus
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