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IGL-Forum • Thema anzeigen - KF-Becken auch ohne Filter möglich?

KF-Becken auch ohne Filter möglich?

Formenkreise Betta coccina, Betta splendens und Betta bellica

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KF-Becken auch ohne Filter möglich?

Beitragvon Pharao » 03.02.2006 - 08:01

Hallo, :D
habe vor, meine 3 jungen KF o=C sobald sie groß genug sind und das mit der Geschlechteraufteilung klappt, aus dem Gesellschaftsbecken in ein Einzelbecken zu setzen. Habe mir sagen lassen, das heißt dann Artbecken oder so. Meine Frage: Reicht es aus, wenn ich neben Heizung und Licht nur einen Sprudelstein verwende? Oder muß ich auf jeden Fall einen Filter einsetzen? Was für Pflanzen setze ich in ein Becken ohne Filter? Muß ich dann etwas bestimmtes beachten?
Gruß aus Hessen :D
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Beitragvon Jan » 03.02.2006 - 10:19

Hallo,

also solch ein Becken sollte (40-)60 cm für ein Paar haben.

Einen Filter braucht es nicht (stört ja Schaumnestbauer ziemlich), allerdings sollten gut wüchsige/robuste=stark zehrende Pflanzen (mit) drin sein: einige Schwimmfarne z.B. eignen sich sehr gut, Javamoos oder Javafarn gehen auch recht gut, Vallisneria ebenfalls, um nur einige zu nennen.
Jedenfalls sollte das Becken einigermassen bewachsen sein, damit die durch Füttern entstehenden Nährstoffe aufgebraucht werden. (nicht zu viel Füttern)
Eine Abdeckscheibe ist für die Lutfeuchtigkeit und Temperatur auch sehr gut.

Licht ist für die Pflanzen wichtig und eine Heizung, falls die Zimmertemperatur zu niedrig ist bzw. man die Tiere immer in schönen Farben sehen will ohne ihnen eine Ruhepause gönnen zu wollen.
Die Temperatur darf nachts aber gerne einige Grad abfallen (Zeitschaltuhr).

Zu viel Licht sollte es aber auch nicht sein, da Labyrinther im allgemeinen eher lichtscheu sind und bei viel Licht das Algenwachstum angeregt wird. Eine Leutstoffröhre oder Energiesparlampe (Warmton) reicht vollkommen.

Wasserwechsel sollte so oft geschehen, dass ein zu viel an Algen entfernt wird (dann sind zu viel Nährstoffe drin) oder wenn das Wasser gar riecht oder ggf. am einfachsten regelmässig ein Viertel bis die Hälfte (je kleiner das Becken desto mehr) so alle 2-8 Wochen (da gehen die Meinungen sehr auseinander! Meist hängt die Meinung von der Wüchsigkeit der Pflanzen=den eigenen Erfahrungen ab).

Über solche Becken findest Du einiges im Parosphromenus Forum beschrieben - aber auch Bettas fühlen sich darin wohl.

Viele Grüsse,
Jan
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Beitragvon Pharao » 05.02.2006 - 08:50

Hallo, :D

erst mal Danke für die Antwort. Wie sieht es mit dem Sprudelstein aus? sollte der die ganze Zeit laufen oder nur Stundenweise? Das Becken in das die KF umziehen sollen hat 40 cm Breite.

Viele Grüße aus Hessen :alien:
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Beitragvon rocketeer666 » 05.02.2006 - 18:20

Hi!
Einen Sprudelstein brauchst du eigentlich gar nicht da die Labyrinther und gerade die Bettas vom Splendens Formenkreis in sehr sauerstoffarmen Gewässern leben. Die Belüftung macht nur Sinn wenn die noch so klein sind und das Labyrinthorgan noch nicht entwickelt ist. Was sich aber bei mir bewährt hat und zur Wasserqualität beiträgt sind Schnecken (zumindest in den Normalwasserbecken mit ph um 7) da diese alles überflüssige Futter und Abfälle versorgen die sonst das Wasser belasten würden.
Grüsse Christian
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Beitragvon Pharao » 15.02.2006 - 14:32

Hallo, regnerische Grüße aus Hessen, :D

erst mal Danke für die schnellen Antworten. Eine Frage hätte ich da aber noch: Wie sollten die idialen Wasserwerte aussehen? Speziell natürlich der PH-Wert? Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, das von den jungen KF doch mehr übrig geblieben sind. Die Zahl beläuft sich aktuell auf 7. Sind derzeit ca. 3 Monate alt. Hatten sich also noch einige im "Unterholz" versteckt. O-

Also dann, bin gespannt auf Antworten denn ich lerne gern dazu.
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Beitragvon Thomas P. » 15.02.2006 - 21:36

Hallo!

Meine erfolgreichsten (Auf-)Zuchtbecken sehen folgendermaßen aus:

40x35cm bis 70x35cm Grundfläche und Wasserstände von 15 bis 25cm. Normales Leitungswasser wie es bei mir aus der Leitung kommt (pH 7, KH 7, GH 9). Einen Heizstab und je nach Art 22-26 C. An Bepflanzung nehme ich immer Wasserlinsen und Hornkraut. Diese beiden Pflanzenarten wachsen wie Unkraut (manch einer bezeichnet sie auch als ein solches) und binden entsprechend viele Wasserinhaltsstoffe und geben entsprechende Hemmstoffe ab, die Algenwuchs einschränken.
Um das Wasser zu "reinigen" entferne ich regelmäßig einige Wasserlinsen, so daß nicht mehr als die halbe Wasseroberfläche bedeckt ist. Nicht mehr, denn es kann sonst zu einem Kollaps des Bestandes kommen, denn Hornkraut und Wasserlinsen geben auch "zwischenartliche" "Kampfstoffe" ab um sich auch gegenseitig am Wachstum zu hindern. Ähnlich verfahre ich auch beim Hornkraut. Ab und zu ein Stengel raus, Triebspitze abknipsen, "altes" Stück verwerfen, Triebspitze zurück ins Becken. Ich gebe meist, aber nicht immer, auch eine emerse Pflanze ins Becken. Diese ziehen auch sehr viele Nährstoffe aus dem Wasser.
Verdunstetes Wasser ergänze ich immer im Zuge eines Wasserwechsels der zumindest 50% beträgt. Diese Wechselmenge verhindert eine unnötige Aufhärtung des Wassers. Das Wasser wird zuvor einen Tag lang in einem Kanister aufbewahrt um das Gasgleichgewicht wiederherzustellen, nebenbei verschwindet in dieser Zeit u.U. zugesetztes Chlorgas. Ich benutze nie Wasseraufbereitungsmittel, entferne aber nur seltenst Mulm und abgestorbene Pflanzenteile aus dem Becken die quasi diese Rolle übernehmen.
Ich füttere fast ausschließlich Lebendfutter und erspare mir auf diese Art und Weise gammelnde Futterreste. Da ich keine Filter verwende wird das Lebendfutter auch nicht abgesaugt.
Ich würde keinen Sprudelstein einsetzen, da dieser gerade aus Sauerstoffgründen bei Labyrinthfischen unnötig ist. Nebenbei haut dieser das natürliche Gasgleichgewicht zusammen, zerstört etwaige Schaumnester, verwirbelt Jungfische als auch Lebendfutter (Daphnien können an in den "Panzer" eingedrungenen Luftblasen sterben, so auch Garnelen). Für die "notwendige" Wasserumwälzung reicht die thermische Wirkung des Heizstabes voll und ganz aus.
Ich setze keine Schnecken ein: rein chemisch betrachtet, setzen Schnecken Futterreste nur um und bereiten sie auf. Genausogut können dies auch Bakterien übernehmen. Schlußendlich sind es die Pflanzen die die Stoffelwechselendprodukte "verarbeiten" und quasi aus dem System nehmen. Schnecken können aber sehrwohl Fischeier (auch aus Schaumnestern) als auch nicht fluchtfähige Fischlarven fressen...
Statt der Schnecken nehme ich (manchmal) kleine Garnelen, die ausgezeichnete Futterverwerter sind (aber s.o.).
Als Lichtquelle nehme ich nach Möglichkeit Tageslicht direkt bei einem Fenster. Ja, wirklich! Probier´s mal. Bei entsprechenden Pflanzenmengen gibt es keine Problem mit Algen etc. Dafür wachsen die Pflanzen um so besser. Am Abend knipse ich eine 20W Halogenlampe an (vom Ikea).
Auf diese Art und Weise habe ich 60 Dario dario in einem 20 Liter Becken gezüchtet als auch mehrfach Betta splendens (WF und ZF) in Stückzahlen von bis zu 300 in einem 60 Liter Becken. Das sind aber keine Dauerbestandszahlen sonder nur während der Zucht. Sonst so wenig Fische wie möglich. Dies sollte aber auf jeden Fall so sein und hängt nicht mit dem Beckenaufbau zusammen!

Liebe Grüße,

Thomas
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Beitragvon Pharao » 20.02.2006 - 13:21

Hallo, aus dem mittlerweile wieder von Schneegestöber gebeutelten Nordhessen, :alien:

vielen Dank für die umfangreiche Antwort. Hat mir auf jeden Fall weiter geholfen. Auch bei meinem Gesellschaftsbecken benutze ich keine Aufbereitungsmittel für das Wasser. Wir haben hier so gutes Leitungswasser, daß das nicht nötig ist. Spart auch ein wenig Geld. Mit Schnecken habe ich bereits meine Erfahrungen gemacht, nicht gerade positive. Würde mich also freuen, wenn ich keine brauche. Darf ich gefrostete Mückenlarven auch zum "Lebendfutter" zählen? Verfüttere die sehr gerne an meine jungen KF o=C . Die nehmen sie auch dankbar an und ich hatte bisher nicht den Eindruck, das etwas übrig bleibt. Die Idee mit dem Fenster scheidet leider aus da ich nicht die Möglichkeit zum stellen habe. Wie sind Garnelen zu pflegen? Falls ich mich dafür entscheiden sollte sie dazu zu setzen. Eine Bekannte hat auch welche, hatte mich aber bisher noch nicht weiter interessiert. Durch mein Aufzuchtbecken weiß ich, daß sich nach 2 Tagen der erste Film von altem Wasser absetzt. Wie sieht das nach 3 oder 4 Wochen aus? Kann mir irgendwie nicht richtig vorstellen, daß das so richtig ist!? Muss ich in dem geplanten Becken die Pflanzen düngen?

Viele Grüße :jump:
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Beitragvon Thomas P. » 20.02.2006 - 18:05

Bitte, gerne, kürzer ging´s eh nicht :-)!
Meiner Erfahrung nach wirst Du keine Schnecken brauchen. Schlußendlich durchlaufen alle biogenen Stoffe einen Mineralisierungsprozess, in dem am Schluß entweder Pflanzen diese verwerten bzw. der Pfleger diese durch Wasserwechsel entfernt und in anderer Form und Zusammensetzung wiedereinbringt. Somit erübrigen sich sowohl Schnecken, denn bakterielle Abbauprozesse laufen auch ohne der "Vorverdauungsstufe" Schnecke, als auch Pflanzendünger, denn Pflanzen, wie erwähnt, decken ihren Bedarf aus, grob gesprochen, Futterresten und den Inhaltsstoffen des "frischen" Leitungswassers. Echte Mangelerscheinungen können natürlich mit Pflanzendüngern gedeckt werden, jedoch mußte ich in den von mir beschriebenen Aquarien noch nie welchen einsetzen.
Gefrostetes Futter ist insofern nicht als Lebendfutter anzusehen, weil es, so banal es klingen mag, nicht mehr lebt :-)! Wenn keine übermäßigen Futterreste übrigbleiben ist dagegen nichts einzuwenden. Lebendfutter hat den Vorteil das Miniökosystem nicht schlagartig zu belasten, sich zersetzendes Futter jedoch schon. Daraus folgt: bei Lebendfutter kann man Tage im voraus füttern, alle anderen Futtersorten müssen dem Bedarf der Fische entsprechen, denn sonst gibt es die Belastung durch verdautes Futter (ob durch Fisch, Garnele oder Schnecke ist letztendlich egal) und sich zersetzender Reste, und das auf einen Schlag. Ich muß dazu sagen, daß meine Becken beträchtlichen Futtermengen standgehalten haben!
Ich habe in meinen Becken Neocaridina denticulata gepflegt, die sogenannte Rückenstrichgarnele. Diese ist verhältnismäßig pflegeleicht und vermehrungsfreudig. Das beste Jungfischfutter das es gibt - junge Garnelen. Ich hoffe jetzt bin ich keinem Garnelenliebhaber auf die Zehen gestiegen... Die Haltungsbeschreibungen der verschiedenen Arten würde zu weit führen. Ich empfehle Dir daher die Seite www.garnelenzucht.de zu besuchen.
Mit dem Oberflächenfilm meinst Du wohl die berühmte Kahmhaut. Diese ist an und für sich unschädlich, sie besteht zum Teil auf Grund bakterieller Aktivitäten. Ich sauge Sie jedenfalls im Zuge des Wasserwechsels ab, wobei diese sich in manchen Becken hartnäckig über Monate hält, in anderen nach 4 Wochen verschwunden ist.

Liebe Grüße,

Thomas
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Beitragvon Pharao » 25.02.2006 - 08:58

Hallo, Grüße aus dem gefrosteten Hessen,

hätte da noch mal eine Nachfrage:

Habe inzwischen einen jungen KF in sein neues zu Hause gesetzt. Der hatte sich nun gar nicht mehr mit einem seiner Artgenossen vertragen. Meine Frage betrifft die Garnelen, habe mir erst einmal 3 Stück besorgt. In der Zoohandlung sagte man mir, die brauchen auf jeden Fall sauerstoffreiches Wasser um Nachwuchs zu kriegen. Dann kann ich sie aber doch nicht in das KF-Becken setzen. Oder wie hast Du das gehandhabt? Habe sie jetzt erst einmal in das normale Becken gesetzt um nichts falsch zu machen. Wie bekomme ich den Nachwuchs hinterher aus dem Nest? Oder schwimmen die gleich frei? Im Internet steht, um Garnelennachwuchs aufzuziehen braucht man Brackwasser, das ja bekanntlich einen Salzanteil hat. Brauche ich dann noch ein kleines Becken mit solchem Wasser für die Garnelen? Wäre für eine Antwort, wie immer, sehr dankbar.

Gruß Maritta
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Beitragvon Thomas P. » 25.02.2006 - 11:47

Hallo Maritta!

1.) Das sich Deine jungen B.splendens jetzt prügeln werden ist logisch und wäre vermeidbar gewesen. Ich habe vor allem die Befürchtung, daß sie sich nie wieder in der Art verstehen werden wie bisher, aber dazu habe ich selbst zu wenig Erfahrungen gemacht. Normalerweise trennt man B.splendens nicht und setzt sie anschließend wieder zusammen sofern man sie gemeinsam pflegen möchte. Schau in diesem Unter-Forum unter "Friedliche B.splendens". Du findest dort einiges zum Thema Aggression. Ich würde Dir dringend empfehlen bevor Du Handlungen setzt nachzulesen, im Internet zu "googeln" oder hier im Forum zu fragen.
2.) Weißt Du welche Garnelen Du gekauft hast? Denn es gibt Arten, wie die von mir bereits erwähnte Neocaridina denticulata als Rückenstrichgarnele bekannte Garnele, die reine Süßwasserarten sind. Meines Wissens nach baut keine Süßwassergarnelenart Nester! Oder wie meintest Du? Informier Dich zuerst im Internet zu den verschiedenen Arten, dort findest Du vor allem auch Fotos zum Vergleich. Sollte Dir Dein "Zoofachhändler" Caridina japonica, also Amano- oder Yamamoto-Garnele angedreht haben wirst Du sie nur unter großem Aufwand selbst züchten können. Besagte Art braucht nämlich zur Fortpflanzung zwischenzeitlich wirklich Salzwasser. Aber dazu braucht es insgesamt einen Fachmann, der das auch besser erklären könnte.
3.) Das sauerstoffreiche Milieu ergibt sich bei entsprechendem Wasserpflanzenwuchs von selbst. Natürlich dürfen nicht allzuviele Sauerstoffzehrer im Becken sein. Also so wenig Fische wie möglich, kein gammelndes Futter usw.. Sonst funktioniert es mit den Garnelen wie von mir bereits beschrieben quasi von selbst, wenn das Becken den von mir gemachten Angaben entspricht.

Liebe Grüße,

Thomas
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Beitragvon Pharao » 26.02.2006 - 08:23

Hallo, es schneit schon wieder. :D

Danke für die schnelle Antwort. In der Zoohandlung habe ich weiße (durchsichtige) Amanogarnelen gekauft. Also die falschen (!). Macht aber nichts, sind auch sehr schön anzusehen. Ich hatte der Dame geschildet was ich vor habe und hat mir diese drei dann verkauft. Hätte mal lieber den Namen genauer aufschreiben sollen. Meine KF sind mittlerweile ca. 3 1/2 Monate alt. Die beiden größten haben sich so gefetzt, daß ich es für ratsam hielt, sie zu trennen. Sie haben auch beide entsprechend "Farbe gezeigt". Ich bin mir also sicher, daß es sich um Männchen handelt. Später hatte ich dann vor, ein Weibchen in das extra angelegte Becken zu setzen. Bin davon ausgegangen, daß das ohne größere Probleme möglich sei. Leider kann ich noch nicht sagen, ob und wie viele Weibchen ich tatsächlich habe. Aber, so ist das halt mit den Anfängern, versuchen immer alles besonders richtig zu machen. Sorry. Da meine Schwester sich ein 200 L-Becken angeschafft hat, werde ich die Garnelen sicher an sie weiter geben können. In dem Gesellschaftsbecken in dem die jungen KF im Moment noch schwimmen, haben sie sich leider angewöhnt, immer alle an der gleichen Stelle auf ihr Futter zu warten. Da kamen dann auch die ersten handfesten Balgereien bei raus. Obwohl die beiden Männchen sich ansonsten in getrennten Ecken aufhielten. Die KF waren übrigens noch nie getrennt vorher, sie waren lediglich vorher in einem kleineren Aufzuchtbecken zusammen bevor ich sie in das große gesetzt habe in dem sich natürlich keine weiteren KF befanden.

Also, bis dann, Maritta :alien:
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