rutilans Larven krank?

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rutilans Larven krank?

Beitragvon Lusi » 12.12.2012 - 08:48

Hallo!
Habe mal wieder rutilans Nachwuchs Handaufzucht, da die Eier im Elternbecken bis jetzt immer nach dem 2. Tag verschwunden waren. Die Jungen sind erst geschlüpft, doch wachsen sie mir zu langsam. Es gibt auch schon ein paar Ausfälle. Wenn man gaaanz genau inschaut, erkennt man daß die Schwanzflosse milchlich scheint. Möchte nicht unnötig Mittel einsetzen. Hat jemand einen Tip?
Grüße
Lusi IGL 146
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Re: rutilans Larven krank?

Beitragvon Lusi » 12.12.2012 - 09:00

Ich denke es ist Oodinium.
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Re: rutilans Larven krank?

Beitragvon ThomasG » 12.12.2012 - 09:10

Hallo Lusi,

gegen Odinium hat Martin Hallmann eine Methode beschrieben, wie diese Plagegeister bekämpft werden können. Müsste hier im Forum zu finden sein.
Es war die Methode mit Hexa-Ex bzw. Spirohexal und Salzzugabe. Mit dem Salz wäre ich jedoch bei den winzigen Larven etwas vorsichtiger.
Viel Erfolg!
Grüßle aus Stuttgart
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Re: rutilans Larven krank?

Beitragvon Lusi » 12.12.2012 - 09:26

Danke Thomas, ich werde berichten, bei mir half immer Oodinium (Kupfer), ich probiers mal vorsichtig aus.
Grüße
Lusi
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Re: rutilans Larven krank?

Beitragvon Michael » 13.12.2012 - 00:12

Hallo Lusi,
gerade bei so kleinen Jungfische braucht man etwas was schnell hilft, deshalb würde ich auch was mit Kupfer nehmen. Sieht man bei den Elterntieren auch einen Befall?
Gruß, Michael
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Re: rutilans Larven krank?

Beitragvon Lusi » 13.12.2012 - 20:07

Hallo!
Ja, Kupfer vorsichtig dosiert hat geholfen. Sieben Junge sind übrig und fressen Artemianauplien. Mehraufwand gibts nur dadurch, daß ich jetzt die Arbeit der Schnecken übernehmen muß, die ich währebnd der Behandlung natürlich entfernt habe :-) Die Eltern haben gar nix (sonst hätten sie nicht gelaicht).
Evtl. versuch ichs mal nach der Methode "Hallmann" mit Hexa-Ex. Wenns dann mal wieder soweit ist. Alle anderen Becken sind "gesund".
Grüße
Lusi
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Re: rutilans Larven krank?

Beitragvon emha » 14.12.2012 - 08:58

Wenn es irgendwie geht behandle alle Beckeninsasseb prophyllaktisch (auch wenn du keinen Befall siehst), Sonst hast du bald wieder damit zu tun.

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Re: rutilans Larven krank?

Beitragvon Lusi » 14.12.2012 - 09:19

Ja, danke das mach ich.
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Re: rutilans Larven krank?

Beitragvon Michael » 16.12.2012 - 04:11

Hallo Lusi,
und das Aquarium, in welches du die Schnecken getan hast, ist ja jetzt auch mit Odinium besetzt.
Gruß, Michael
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Re: rutilans Larven krank?

Beitragvon Lusi » 18.12.2012 - 08:57

Hallo!
Die rutilans Eier ziehe ich getrennt in einem kleinen Behälter auf bis sie frei schwimmen. Die Schnecken darin hab ich in eine kleine Schüssel verfrachtet um sie vor der Behandlung zu schützen. Die kommen später in ein größeres Becken wo sie keinen Schaden anrichten werden - hab ich schon oft gemacht. Habe im Moment 15 Aquarien in denen nie Oodiniumbefall auftritt, wenn überhaupt dann ca. alle 2 Jahre mal in einem einzelnen Becken, meistens Aufzuchtbecken. Den Befall bekomme ich im frühen Stadium immer sehr gut mit halb-dosierten Oodinol weg. In den beiden ruti-"Zucht"becken, in denen jeweils 1 Pärchen sitzt, mach ich jetzt mal eine "Kur", obwohl die Elterntiere gesund sind. Dann dürfte in den kleinen Becken, die ich extra dafür anlege, auch kein Befall stattfinden, denn sie bekommen ja das selbe Wasser... Ich kenne mich auch mit absolut steriler Arbeitsweise aus, hab schon im medizinischen Labor gearbeitet. :) Aber das ist wohl eine Philosophie für sich - wann fängt eine sterile Zucht an ...??? Und sollte man sowas anstreben? Andere Meinungen (und Erfahrungen) dazu wären mir lieb.
Ich berichte und werde meine Jungen auch im Forum anbieten wenns soweit ist. Im Moment hab ich noch 7 junge rutilans, die schon fast ausgewachsen sind. Ich denke es sind aber mind. 6 Weiber leider.
Grüße
Lusi
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