Küchenabfälle zu Fischfutter

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Re: Küchenabfälle zu Fischfutter

Beitragvon K. de Leuw » 20.12.2013 - 00:20

Hallo zusammen,

Felix Stadtfeld hat geschrieben:ohne Nachteile ständig sehr viel selbstgezüchtete Drosophila an Fische gefüttert. Aber die hauen leider über die Schwimmpflanzen ab.


Das kann man minimieren, wenn man erst einen Teil des Aquariums von Schwimmpflanzen befreit und dann genau dort gut mit Wasser geschüttelte Fliegen hineingießt.

Das ist mir heute zu stressig, vor allem wenn Daphnien und/oder Cyclops das ganze Jahr verfügbar sind. Insekten verfüttere ich schon viel: Mückenlarven; wobei du da ja auf Schäden hingewisen hattest (die ich noch nicht erlebt habe).

Wachsmaden habe ich meinen Phelsumen wegen des hohen Nährwerts nur "zur Not" verfüttert.


Es ist erschreckend, mit wie wenig Futter Taggeckos auskommen: Mir ist im Frühling ein Godstaubtaggeckoweibchen abgehauen und es hat sich allen Fangversuchen durch Flucht in Bücherregale oder hinter Schränke oder Aquarien entzogen und lebt seitdem frei. Das Tier hat einen Aktionsradius, der nicht größer ist als der im Terrarium. Es wohnt einen Meter neben einem Dachfester, das den ganzen Sommer über stunden- und nächtelang geöffnet war (und sein musste), 2,5 m zur anderen Seite ist die Zimmertüre, die auch ständig offen steht. Ich habe das Tier nicht einmal gefüttert, in der Hoffnung, der Hunger könnte es in eine beköderte Falle locken, die Köder wurden verschmäht. Wenn ich das Zimmer betrete, höre ich den Gecko auf dem Reflektor einer Aquarienlampe laufen, es hängt dann, wenn ich im Raum bin, im Spalt zwischen einen großem Schrank und einem Aquarium, ist wohl genährt, hat gute Calciumvorräte in den Backen und ist leuchtend gefärbt und ohne Häutungsreste. Einen Schuber mit einem DATZ-Jahrgang, der auf dem Schrank steht, hat sie ein paar mal als Toilette benutzt. Offenbar reicht ihr das bisschen UV-Licht und die Wärme der Energiesparlampe über dem Aquarium, ab und zu etwas Wasser daraus und als Futter das, was sich so verläuft wie Zitterspinnen und entlaufene Ofenfischchen, die allerdings auf der anderen Seite des Zimmers tendenziell häufiger sind.

Gruß, Klaus
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Re: Küchenabfälle zu Fischfutter

Beitragvon Felix Stadtfeld » 20.12.2013 - 09:23

Hallo,

Danke für die Infos. Ja, entlaufene Phelsuma... Da kann ich auch ein Lied singen (astriata). Zu den Insekten: Ich krieg richtig Lust hier in meinem Wohnort zu faunatopics zu gehen und etwas auszuprobieren!
Grüße

Felix
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Re: Küchenabfälle zu Fischfutter

Beitragvon KlausW » 20.12.2013 - 14:50

d
Zuletzt geändert von KlausW am 02.05.2014 - 02:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße
Klaus Weissenberg

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Re: Küchenabfälle zu Fischfutter

Beitragvon Felix Stadtfeld » 21.12.2013 - 21:32

... noch mehr zu Soldatenfliegen als Fischfutter: http://de.aquaponics.wikia.com/wiki/Soldatenfliege

Gehe nach den Festtagen mal zum Hausverkauf von faunatopics (zum Glück liegt dieser Betrieb etwas außerhalb ...), die Tiere sind ja nicht teuer. Die heben auf ihrer Homepage eine Eigenschaft hervor, die ich äußerst beachtenswert finde, nämlich den sehr hohen Kalziumgehalt. Das ist ziemlich ungewöhnlich für gezüchtete Insekten! http://www.futtertiere.de/detail/item_id/10886/name/soldatenfliegenmaden-hermetia-,-gross,-dose,-ca-50-stueck-preissenkung!!-einzelfuttermittel
Grüße

Felix
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Re: Küchenabfälle zu Fischfutter

Beitragvon K. de Leuw » 21.12.2013 - 23:24

Hallo,

der Calciumgehalt soll vom Futter abhängen. Ich habe mal zerriebene Eierschalen gegeben, die wurden aber wohl nicht aufgenommen.

Das die Zucht kompliziert wäre, ist totaler Quatsch. Meine beiden Zuchtboxen - für Waschmittel vorgesehene Boxen aus der Haushaltwarenabteilung mit großem Fliegengittereinsatz - funktionierten tadellos, sie bekommen tagsüber Wärme von unten (Aquarienbeleuchtung, etwa 35°C am Behälterboden) und Licht sowie ab und zu Sonne vom Ostfester in einem halben Meter Entfernung. Es könnte sein, dass die Zucht im Winter etwas schlechter läuft, aber dann benötige ich ja auch weniger Maden und Fliegen. Gefüttert wird mit Gemüse-, Salat- und Kartoffelabfällen, nur Sellerie und Kohl nicht, die neigen zum Duften.

Gruß, Klaus
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