Tigriopus californicus

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Tigriopus californicus

Beitragvon speedy_ » 27.11.2012 - 12:54

Vielleicht kann ich ja RalfP mit meiner Frage in diesen Bereich locken :)

T. californicus - belüften oder nicht belüften, das ist hier die Frage.
Die Meinungen sind sehr unterschiedlich, was würdest du mir raten ?
Bester Salzgehalt, 15, 25 oder 35 ?
Viele Grüße,
Marion
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Re: Tigriopus californicus

Beitragvon RalfP » 28.11.2012 - 21:03

Hi, angebissen :-)

ich belüfte die Freilandkulturen, die in flachen Plastikwannen im Garten in voller Sonne stehen nur wenn es wirklich warm wird (> 30 Grad). Im Winter halte ich sie im Keller in einer 200l Regentonne, die ich ebenfalls mit wenigen grossen Blasen belüfte, da mir die Oberfläche im Verhältnis zum Volumen zum Gasaustausch zu klein erscheint.
Angeblich bricht sogar bei im Winter durchgefrohrenen Kulturen ab 4 Grad wieder das Leben aus.

Ich halte sie bei 35 Promille, aber auch nur, weil das als Wechselwasser bei meinen Meerwasserbecken anfällt.
Die scheinen da eine recht grosse Toleranz zu haben.

Mein "Wissen", wenn man es denn so nennen will, über T. californicus Vermehrung habe ich u.A. aus:
http://www.ifmn.net/zuchtberichte/zoopl ... rpods.html
und den dort aufgeführten Links.

Gruesse,
Ralf
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Re: Tigriopus californicus

Beitragvon speedy_ » 29.11.2012 - 08:47

Hallo Ralf,

danke dir. :)
Auf der Seite der IFMN war ich gestern, ich hatte mich an diese "Quelle" erinnert. Vor ca 2,5 Jahren hatte ich durch "Meerwasser-Wolfgang" den Tipp bekommen mich dort einzulesen. Auch wegen der Nachzucht von Seepferdchen. Tolles Projekt !

Meine Tiggerpods kamen mit ca 15 Promille an, ich werde sie langsam weiter aufsalzen.

***
Für alle Interessierten, so sehen sie aus :

Bild
Viele Grüße,
Marion
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Re: Tigriopus californicus

Beitragvon RalfP » 29.11.2012 - 11:46

Moin,

ich füttere sie übrigens genau wie Wolfgang das inzwischen macht.
Mit so ziemlich allem, was mir in die Finger kommt... altes Flockenfutter, geschenkte Futterproben etc.,
die im Freiland füttere ich im Sommer fast gar nicht.

Auch ich konnte beobachten, dass die Vermehrung sehr schleppend läuft, wenn man von Anfang an zu viel Wasser nimmt. Es scheint da eine Mindest-Populationsdichte zur Vermehrung zu brauchen. Neue Ansätze "verdünne" ich nach und nach.

Alle Fälle von zusammengebrochenen Kulturen waren bisher auf zu viel Futter oder zu viel Wärme im Hochsommer in praller Sonne zurückzuführen. Starke Regengüsse mit entsprechender plötzlicher Verdünnung haben keinen Schaden angerichtet.

Viel Erfolg!
Ralf
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