Wasserasseln

Alles rund um Futter und Futterzuchten.

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Wasserasseln

Beitragvon chidrup » 20.02.2013 - 12:23

Hallo Alle,

kennt Ihr das auch? Eine Frage oder Problem steht im Raum und schon stolpert man über die Lösung bzw. Antwort.
So wunderte ich mich über die vielen Krabbelbeine unterhalb einer dicken Eisschicht in einem großen und etwa 1m tiefen Wasserbecken. "Die hat der Frost erwischt", dachte ich, und sah dann das die Tiere offensichtlich noch lebten. Zwischendurch hat's ja mal getaut, und dann fand ich die ganze Sippe an den Wänden krabbeln. Diese Tiere die aussehen wie eine Kreuzung aus Kellerassel und Flohkrebs hatte ich vorher nie bemerkt.
Jetzt steht mein 2. Becken vor mir, auch wieder mit Bodengrund nach meiner probiotischen Methode eingerichtet, mit Stecklingen und Ablegern und einigen Tümpeltierchen initiert und zu etwa einem Drittel gefüllt.
Bisher hatte ich mich noch nicht getraut, diese etwas gefährlich aussehenden Wasserasseln, die R.Brode im Makropoden 2/11 beschreibt, (Danke Richard) mit hineinzunehmen.
"Wenn die schädlich sind, wie bekomme ich sie wieder hinaus", dachte ich.
Leider wurde aber nichts davon erwähnt, was sie mit Pflanzen machen.
Weiss das jemand oder muss ich das selbst herausfinden?
Jedenfalls finde ich die Wasserasseln in Gewässern mit hohem Laubeintrag und denke, dass sie wie Flohkrebse auch als "Laubschredderer" fungieren.
Als Futter dürften sie für Bettas, und andere die größere Happen jagen, sehr interessant sein. Hier sind sie gerade auch in Mengen zu finden.
Gruß
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Re: Wasserasseln

Beitragvon chidrup » 20.02.2013 - 20:54

Nachtrag,
es gibt einen Eintrag bei Wikipedia über die Wasserassel (Asellus aquaticus). Leider weiss ich nicht wie man einen Link setzt.
Jedenfalls heisst es sie ernährt sich von Biofilmen und pflanzlichen Ablagerungen. Ist ein Indikator für schlechte Wasserqualität und kommt mancherorts sogar in den Wasserleitungen vor. Na dann dürfte sie sich in unseren Aquarien nicht halten.
Könnte trotzdem für uns ein interessantes Lebewesen sein denke ich.

Gruß
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Re: Wasserasseln

Beitragvon freaky_fish » 20.02.2013 - 22:16

Hi Chidrup,
ich hatte bis zum letzten Winter über Jahre Wasserasseln in einem Mörtelkübel auf dem Balkon. Dann kam sehr langer Frost und das Wasser war komplett durchgefrohren und das war es dann leider für die Asseln, das haben sie nicht überlebt.
Die Wasserasseln schaden Pflanzen nicht, sie verwerten nur totes Laub und abfaulende Pflanzentteile. Gesunde Pflanzen bleiben unbelästigt. An größere Betta und bestimmt auch Makropoden u.ä. kann man vor allem die kleineren Exemplare ganz gut verfüttern. Im Aquarium habe ich sie noch nicht gehalten.

Ich hätte gerne wieder welche, fand die Tiere interessant und nützlich. :grin:

Liebe Grüße
Verena
Der wahrhaft Ethische nimmt sich die Zeit, einem Insekt, das in einen Tümpel gefallen ist, ein Blatt oder einen Halm zur Rettung hinzuhalten. Und er fürchtet sich nicht, als sentimental belächelt zu werden.

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Re: Wasserasseln

Beitragvon speedy_ » 21.02.2013 - 09:06

Asellus aquaticus auf Schwammfilter :

Bild

Stimmt Verena, hübsch sind sie auch noch :grin:

Leicht zu kultivieren und ein tolles Futter auch für Süßwassernadeln.
Viele Grüße,
Marion
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Re: Wasserasseln

Beitragvon Charlyroßmann » 21.02.2013 - 11:52

Hallo!
Wasserasseln als Aquarienbewohner sind ein bißchen langweilig. Sie sind nämlich nachtaktiv.
Im normalen Aquarium ist es ihnen außerdem zu sauber. Die Tiere fressen den Biofilm in erster Linie vom Fallaub der Waldtümpel. Dort kann man sie manchmal in sehr großen Mengen fangen. Das Problem ist, sie aus dem halb vergammelten Laub zu sortieren. Bei mir vermehren sie sich langsam, aber stetig in einer Regentonne, die unter den Bäumen steht und in der der Boden je nach Jahreszeit bis zu 30cm hoch mit Laub bedeckt ist. Die beste Erntemethode ist, zwei oder drei gute Hände voll von dem Laub in ein grobes Salatsieb zu geben und das Ganze über Nacht in einen Eimer Wasser zu hängen. Die bodenorientierten Wasserasseln verlassen das Sieb und landen ohne Laub im Eimer. Das restliche Laub im Sieb, in dem sich immer noch Asseln aufhalten, kommt zurück in die Regentonne.
Ja, und wer frißt die Viecher? Paros auf jeden Fall nicht. Ich mache meinen Badis assamensis und den großen Makropoden ab und zu eine Freude damit. Mehr gibt die Zucht auch nicht her.
Gruß
Charly
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Re: Wasserasseln

Beitragvon sonja » 21.02.2013 - 11:59

Moin,
und hier das Nano-Projekt (heute gibts doch alles auch als "Nano" ;-) )

Ich hatte eine ganze Zeit Wasserasseln, in einem 10L Aquarium. Mit besagtem Laub drin.
Das ging ne ganze Zeit wunderbar, bis ich aus Platzgründen meine Heterandria elegans mit dazu setzen musste. Die elegans vermehrten sich wunderbar, die wasserasseln waren irgendwann ausgestorben. Natürlich nicht gefressen, aber anscheinen durch vermehrte "Hygiene" in Form von Wasserwechseln und vielleicht die "störenden Einflüsse" der Fische starben sie aus.

Also auch 10 L im Keller gehen, aber nicht direkt mit Fischen im Aquarium, sozusagen als permanenter Dauerfutterspender.
Lieben Gruß,

Sonja
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Re: Wasserasseln

Beitragvon chidrup » 21.02.2013 - 15:10

Hallo,
na, da ist ja schon eine Menge an Info zusammen getragen!
Die Asseln sind denke ich bei Sonja ausgestorben, weil die Kärpflinge die Brut jeweils gefressen haben. So wie ich die verwandten Kellerasseln kenne, die bei mir die Blumentöpfe bevölkern, können die Tiere auch das Becken verlassen, wenn es Ihnen nicht mehr gefällt.
Die Teiche auf meinem Nachbargrundstück sind unter hohem Baumbstand mit viel Laubeintrag; genau das was Du Charly beschreibst.
Leicht ernten kann ich sie, weil sie auch tagsüber, in einem großen Steinbecken an den Wänden krabbeln. Das könnte sich allerdings ändern wenn es wärmer wird.
Inwieweit sie aquarientauglich sind werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Ich habe da einige Ideen.
Sie sollen ja etwa 100 Junge/Weibchen werfen und diese werden sicher auch von Paros gefressen.
Direkt geschädigt werden sie von sauberem Wasser sicher nicht.
Weiter so :cool:
Herzlichst
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Re: Wasserasseln

Beitragvon I.W. » 14.03.2013 - 09:45

Moin!

Ich habe größere Mengen Wasserasseln in meiner "Lebendfutterzucht" (Mörtelwanne mit groben Kiesgrund, Laub und überschüssigem Moos) im Garten. Der "Zuchtansatz" war ein Eimer mehr oder weniger verrottetes Laub und Wasser aus einem Teich mit eben den Asseln und verschiedenen Daphnien und Cyclops. Ziel war eigentlich die Vermehrung von Daphnien und Cyclops. Dazu haben auch Eintagsfliegen den Bottich für sich entdeckt. Diese sind Indikatoren für wenig belastetes Wasser.

Aus versehen sind dann mal Asseln bei meinen T. chuna bzw bei den Boraras/Garnelen gelandet. Da ich versuche die Aquarien mit Laub, Totholz und vorwiegend Schwimmpflanzen naturnah einzurichten, haben die Asseln immer genug totes organisches Material und können sich halten. Jungasseln habe ich im Aquarium noch keine gesehen. Die Honigguramis gehen nicht an die Asseln und die Boraras aufgrund der Größe sowieso nicht.

Neuerdings sind ein paar kleine Killis bei mir eingezogen und die lieben die halbwüchsigen Asseln. Die großen zu verfüttern hab ich noch nicht versucht.


Was ich damit eigentlich sagen wollte: Fische die die Asseln bewältigen können nehmen sie gerne und dass Asseln nur in "verschmutzten" Gewässern vorkommen ist Quatsch. Die meisten Aquarien sind unnatürlich steril und dadurch halten sich Asseln meist nicht. Die Definition von "sauber" und "verschmutzt" oder "hygienisch" und "unhygienisch" weicht bei vielen Aquarianern von den Kriterien in der Natur/Biologie/Wissenschaft ab.


Beste Grüße
Ingo
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Re: Wasserasseln

Beitragvon chidrup » 14.03.2013 - 11:20

Hallo Ingo,

wenn man sich die Wasserasseln anschaut, nur Panzer und Beine dann fragt man sich, was daran überhaupt fressbar sein soll.
Die Honigguramis gehen nicht an die Asseln und die Boraras aufgrund der Größe sowieso nicht.

Ich weiss nicht welche Zwergbärblinge Du pflegst, aber B.maculata lernen Brocken zu schlucken an denen sie beinahe ersticken. Sie schnappen halt lieber im Freiwasser.
Eintagsfliegenlarven im Bottich mit stehendem Wasser, kommt mir seltsam vor; bist Du sicher?
Die meisten Aquarien sind unnatürlich steril und dadurch halten sich Asseln meist nicht. Die Definition von "sauber" und "verschmutzt" oder "hygienisch" und "unhygienisch" weicht bei vielen Aquarianern von den Kriterien in der Natur/Biologie/Wissenschaft ab.


Da sprichst Du mir aus der Seele!
Gruß
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Re: Wasserasseln

Beitragvon I.W. » 14.03.2013 - 11:32

Zwischen Panzer und Beinen müssen ja auch Muskeln, Organe und Reserven für schlechte Zeiten sein. Der Rest sind halt "Ballaststoffe". Garnelen werden ja auch von vielen Fischen gerne gefressen und bestehen fast nur auch Panzer und Beinen...

Ich habe B. brigittae. Die hauen sich auch ganz schön was rein, aber Wasserasseln sind definitiv ne Nummer zu groß und hart.

Ich bin mir sicher mit den Eintagsfliegenlarven. Verwechslungsgefahr mit anderen Larven besteht da ja kaum, außer mit Steinfliegenlarven. Aber die kommen nur in fließendem Wasser vor, Eintagsfliegenlarven auch in stehendem.

Gruß,
Ingo
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Re: Wasserasseln

Beitragvon Windsbraut » 14.03.2013 - 22:16

Ich hab' auch Wasserasseln in manchen Becken. Sind übrigens nicht nacht-, sondern eher dämmerungsaktiv. Ich habe welche in einem noch unbesetzten Becken für Paros, das ist wohl schummrig genug, um sie auch tags beobachten zu können. Habe heute übrigens auch Jungtiere gesehen, die sind noch fast weiß und sehen aus, als wären sie recht weich - die sind sicher selbst für Paros essbar.
Sie fressen Detritus, an lebende Pflanzen gehen sie nicht. Was ich mal gelesen habe, war ein äußerst interessanter Beitrag von einem erfahrenen Aquarianer, der berichtete, dass er Wasserasseln in Aquarien ganz bewusst einsetzt, um Verpilzung von Gelegen zu verhindern. Den Tipp hat er wohl mal Junge bekommen, als seine Betta-Gelege immer verpilzten. Er hat es probiert, war zuerst entsetzt, als er sah, dass die Wasserassel sich über die Eier hermachte - und sah dann, dass sie jedes Ei säuberlich putzte.

Ich muss mal suchen, vielleicht finde ich den link noch.
Herzlichst,
Stefanie


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dann kann man ihn essen.

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Re: Wasserasseln

Beitragvon chidrup » 15.03.2013 - 06:52

Hallo Stefanie,

wo nimmst Du das bloss alles her?! :zwinker:

Bei mir ist die Wasserassel im hellen Aquarium auch tagaktiv.
Was ich mal gelesen habe, war ein äußerst interessanter Beitrag von einem erfahrenen Aquarianer, der berichtete, dass er Wasserasseln in Aquarien ganz bewusst einsetzt, um Verpilzung von Gelegen zu verhindern. Den Tipp hat er wohl mal Junge bekommen, als seine Betta-Gelege immer verpilzten. Er hat es probiert, war zuerst entsetzt, als er sah, dass die Wasserassel sich über die Eier hermachte - und sah dann, dass sie jedes Ei säuberlich putzte.

Die gleiche Story schreibt R.Brode im Makropoden 2/11?
Gruß
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Re: Wasserasseln

Beitragvon Windsbraut » 15.03.2013 - 07:37

chidrup hat geschrieben:Die gleiche Story schreibt R.Brode im Makropoden 2/11?
Gruß


Guten Morgen!

Ja, das kann gut sein, dass ich es da gelesen habe. Den link habe ich nämlich nicht gefunden...
Herzlichst,
Stefanie


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Re: Wasserasseln

Beitragvon chidrup » 11.08.2013 - 09:30

Hallo,
zur Zeit gibt es Wasserasseln in großen Mengen und in allen Größen. Sie sind mitunter nicht leicht zu fangen und halten sich an Keschern und Sieben fest.
Wenn man Wasserlinsen abschöpft wimmelt es von Asseln. Auch schwimmende Aststücke hängen voll.
Mit etwas Geduld kann man sie herauslesen.
Gruß
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Re: Wasserasseln

Beitragvon chidrup » 30.05.2014 - 09:58

Hallo,
Wasserasseln sind in Behältern mit ein wenig vergammelndem Laub leicht zu vermehren. Als Futtertiere sind sie allerdings nur bedingt geeignet. Zu bestimmten Zeiten tragen die adulten Tiere Ihre Geschlechtsprodukte unter dem Bauch. Badis beissen dann geziehlt in den Bauch und fressen entweder das ganze Tier oder nur die Mitte. Junge Wasserasseln werden dagegen kaum beachtet.

Gruß
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