Wurmfutter wie oft?

Alles rund um Futter und Futterzuchten.

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Wurmfutter wie oft?

Beitragvon chidrup » 30.08.2013 - 11:56

Hallo,
weil in den Tonnen, Teichen und Becken gerade wenig zu holen ist, während Wurmkulturen immer etwas hergeben, und Regen- bzw. Kompostwürmer fast durchgehend zu finden sind, taucht die Frage auf,: wie oft kann man dieses Futter geben?
In den Medien heisst es ja beispielsweise zu Grindal: "sehr Fett und Eiweißreich nicht für die tägliche Fütterung geeignet". Natürlich wird auch für die verschiedenen Fischfamilien ein Unterschied gemacht. Manche sollen möglichst überhaupt nicht damit gefüttert werden.
Gerade die Familie der Barschartigen, dazu gehören auch meine Badis, scheinen besonders gerne Regenwürmer zu verspeisen. Jetzt soll ja der allgemein hohe Kollagengehalt der Würmer für Fische schwer verdaulich sein. Die Frage ist auch, ob man wie bei uns Menschen durch entsprechende Beikost die Verdaulichkeit verbessern kann und wie die verschiedenen Wurmarten zu betrachten sind.
Erwachsene Fische vertragen natürlich auch mal ein paar Tage Nulldiät.
Wie sind dazu eure Erfahrungen?

Gruß
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon ziggi » 30.08.2013 - 13:10

chidrup hat geschrieben:Wie sind dazu eure Erfahrungen?

vermeiden wenn möglich, (ab und zu!) reichen wenn nötig (zB Laichansatz, Aufpeppeln). Generell füttern wir zu fett und zu viel. Dem würde ich nicht noch mehr einheizen!
Gruß
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon Felix Stadtfeld » 30.08.2013 - 20:45

o=C
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Grüße

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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon KlausW » 30.08.2013 - 23:13

fff
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Grüße
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon Felix Stadtfeld » 30.08.2013 - 23:22

o=C
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Grüße

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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon Felix Stadtfeld » 30.08.2013 - 23:48

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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon chidrup » 31.08.2013 - 09:20

Guten Morgen,
es hätte mich auch gewundert wenn so viele Kollegen Mikro, Grindal, Enchytreen etc. nur pflegten um ab und an mal was aufzupäppeln.
@ Felix (Der Glückliche) Du bist mit den differenzierten Antworten eine echte Bereicherung für das gesamte Forum! Man merkt Deinen Enthusiasmus.

Dieses Lob möchte die anderen nicht abwerten!

Meine Fütterung ähnelt der von Felix. Nur finde ich hier in der Umgebung keine rechten Wasserflöhe, die sind sehr selten, so winzig wie Hüpferlinge, schwarz und ähneln auf den ersten Blick Muschelkrebsen.
Da in der Natur gerade Flaute ist (keine Ahnung warum), gebe ich 2-3 mal wöchentlich Grindal, zumal viel Badis Nachwuchs herumschwimmt.
Zu meiner Überaschung liessen sich die Jufis an Springschwänze gewöhnen. Die Eltern kommen dabei nicht auf Ihre Kosten, drum gebe ich diesen geziehlt, ab und an einen kleinen Regenwurm. Diese werden sehr gerne gefressen und ich habe einen positiven Eindruck.
Gleich viel Kollagen ist doch auch bei den Grindals oder?
Die ganzen Analysewerte mögen ja ein Hinweis sein, aber ich verlass mich lieber auf "meine Intuition" und Naturbeobachtung. Kann denn eine Müla, die in einer schwarzen Sägemehlbrühe schwimmt, verglichen werden mit der aus einer Pferdeäpfelpfütze (auch Schwarzwasser :razz: ) oder einer klaren Regenwasseransammlung?
Die Puppen haben sicher wieder andere Werte.
Klaus informierte:
......Zoologischen Schausammlung in Tübingen die Fütterung seiner Channas und aller anderen Fische mit ausschließlich Mehlkäferlarven bewerkstelligte.

Wenn man berücksichtigt, dass angeblich die Gesundheit der Enkelgeneration auch davon abhängt wie die Großeltern sich ernährten, dann sieht man hier eine Zeitbombe ticken. Nicht nachahmenswert!
Fortsetzung Zitat:
Fehlende Futterbestandteile würden in gewissem Masse synthetisiert

Das ist typischer Unsinn von einer Wissenschaft, die zwar exacte Zahlen vorgibt, aber immer noch von einem zweifelhaften Mind interpretiert wird.
Klaus schreibt:
.....Gefahr eines Durchstossens der Darmwand...

Habt Ihr schon einmal was gehört von Gerüchten, die in der Welt kursieren?
Selbst hier im Forum war es einmal Rote-, dann Schwarze Mückenlarven oder Fliegenmaden.
Was ich bisher erlebte war, dass bei kranken Cychliden die Roten Müla lebend wieder ausgeschieden wurden.

Einen schönen Sonntag
Gruß
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon ziggi » 31.08.2013 - 09:38

Ach so ne Diskussion wolltet ihr. Ne. Da kann ich nix zu beitragen. Bei mir ist das eher nur Praxis, und ich gucke den Futtertieren eher nicht unter's Röckchen.
Gruß
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon KlausW » 31.08.2013 - 11:03

rrr
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Grüße
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon chidrup » 31.08.2013 - 11:21

Hallo Frank,
Frank schrieb:
Ach so ne Diskussion wolltet ihr.

No falsch! Ich habe nach euren Erfahrungen gefragt.
Es ist anscheinend sehr schwierig in diesem Forum etwas zu schreiben ohne das sich gleich jemand auf den Schlips getreten fühlt. Jedenfalls habe ich nach Deiner Reaktion das Gefühl, dass es so ist.
Kein Vorwurf, aber Du hast mit Deiner ursprünglichen Antwort nur eine Meinung angegeben, die man ohne nähere Erläuterung keineswegs nachvollziehen kann. Unter Mitteilen von Erfahrung verstehe ich etwas ganz anderes! Das in einem Thread auch von der Frage abgewichen wird und Diskussionen entstehen finde ich nur bereichernd, jedenfalls wenn man beim Thema bleibt.
@ Klaus Danke für den ausführlichen Bericht. Hoffentlich will Niemand darauf herumhacken!

Gruß
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon Charlyroßmann » 31.08.2013 - 12:13

Hallo!
Komische Sache. Immer die Frage nach dem optimalen Futter für DIE Fische.
Ungefähr so sinnvoll wie die Frage nach dem optimalen Futter für DIE Vögel.
Gruß
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon ziggi » 31.08.2013 - 12:14

chidrup hat geschrieben:Es ist anscheinend sehr schwierig in diesem Forum etwas zu schreiben ohne das sich gleich jemand auf den Schlips getreten fühlt. Jedenfalls habe ich nach Deiner Reaktion das Gefühl, dass es so ist.

jain. Meine Zuchterfahrung lässt mich ganz einfach auf den von mir gebrachten Satz schließen. Wenn es dann letztendlich nur wieder um die Theorie geht, klink ich mich aus. Ich interessiere mich nicht für so was und halte es in der Form auch nicht für nötig. Um mehr geht es mir nicht. Wer wissen will wie ich füttere damit es läuft, soll halt einfach nachfragen.
Gruß
Frank
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon KlausW » 31.08.2013 - 13:41

b
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon chidrup » 31.08.2013 - 14:05

Hallo Frank,
Frank schreibt:
Meine Zuchterfahrung lässt mich ganz einfach auf den von mir gebrachten Satz schließen.


Ja das hab ich verstanden. Du lässt uns aber nicht teilhaben wie, mit welchen Fischen etc. dieser Schluss zustande kam, so dass wir mitdenken könnten. Ich vermute das dies für die von Dir gepflegten Fische auch zutrifft, aber so allgemein und absolut?
Keineswegs bin ich an theoretischem Geplänkel interessiert.
Mir geht es auch nicht um das optimale Futter, oder was und wie Jemand füttert, sondern darum, die in den Medien veröffentlichten sich oft widersprechenden und teils sehr vagen Pauschalaussagen zu spezifizieren.
Auf unserer Homepage steht beispielsweise bei Badis, aus meinem Gedächtnis zitiert; lässt sich über Winter problemlos mit Artemia und Grindal ernähren. Demnach kann die Fütterung von Grindal über Wochen, speziell bei diesen Fischen, nicht ganz verkehrt sein oder.
Im übrigen bin ich ein vorsichtiger Mensch, wenn sich die Risiken für meine Pfleglinge durch abgefragte Erfahrungen veringern lassen umso besser.
Wofür ist dieses Forum eigentlich gedacht?
Also wer in diesem Sinne beitragen möchte willkommen.

Gruß
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Re: Wurmfutter wie oft?

Beitragvon chidrup » 31.08.2013 - 14:17

Hallo Klaus,
das geht ja alles sehr schnell!
Klaus schreibt:
Die Aedes führten zu mehreren toten Schokos, bis ich die Fütterung eingestellt hatte, danach gab es keine toten Tiere mehr, mit den normalen Culex pipiens habe ich kein Problem.

Das ist eine gemachte Erfahrung, darauf kann man nicht herum hacken. Man könnte aber wenn man das verstehen will, nach Gründen forschen. (anderes Thema) Andere mit ähnlichen Erfahrungen könnten ebenfalls zu einem konkreten Ergebnis führen.

Gruß
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