Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 03.08.2018 - 21:05

Hallo Helmut,

zwei Laichkopps sind auch im Becken, ein ziemlich großer in babyblau und ein etwas kleinerer in lila :bier: Andere Wolle aus Polyacryl habe ich auf die Schnelle in nicht auftreiben können. Morgen gehe ich mal schauen, ob ich welche in Olivgrün bekomme.

Michaela:
das Licht ist per Zeitschaltuhr geschaltet, also immer zur gleichen Zeit an. Schön, wenn es zukünftig am Abend länger an ist, bisher ging es relativ früh aus, fand ich.

Viele Grüße

Bettina
inell
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 11.08.2018 - 20:12

Hallo zusammen,

wir sind zurück.

Das Männchen mit den Glubschaugen habe ich vergangenen Samstag Abend erlöst. :cry: Das Auge wurde schlimmer, das Tier hat sich auch zurückgezogen u war sehr ruhig.
Danach habe ich nochmal einen großen WW gemacht und am Sonntag bevor wir losgefahren sind, nochmal. Außerdem Rolfs Eichenrinden-grüner-Tee-Tonikum jeweils nochmal bis zur empfohlenen Konzentration zugesetzt.

Wir sind heute am späten Nachmittag zurückgekommen und mussten entdecken, dass das letzte Männchen ein etwa 1 mm großes Loch am Rücken hat. Im Keller hatte ich noch ein 40er-Becken (Rechteckbecken, Kantenlänge 40 cm), in dem schwimmt es jetzt. Mit Rolfs Eichenrinden-Sud und einigen größeren schwimmenden Ceratopteris cornuta als Deckung aus dem großen Becken. Die habe ich in schwach rosa Kaliumpermanganat-Lösung desinfiziert. (Michaela, du hattest was geschrieben von Desinfektion mit Carbon – damit kann ich nichts anfangen – was meinst du damit?) Gleich wede ich das Becken aus Karton für die Rück- und Seitenflächen noch eine Abdeckung bauen.

Im Quarantänebecken ist mindestens die nächsten Tage ein großer täglicher WW geplant. Und jeweils die entsprechende Zugabe von Rolfs Tonikum. Passt das so? Wie groß soll der WW sein? Ich vermute, dass die Wunde bakterieller Natur ist und damit Rolfs Tonikum besser ist als das im Netz empflohlene SpirohexolPlus von JBL, seht ihr das anders? Wie soll ich am besten vorgehen? Mein Mann hat’s noch rechtzeitig zum Zookölle geschaft und sicherheitshalber Spirohexol gekauft, außerdem noch zwei Bund Wasserpest.

Momentan ist die Temperatur ohne Heizung bei 25 Grad. Ist das i.O. oder wäre eine höhere Temperatur besser? Wenn ja: wie hoch?
Ach ja: in dem Becken ist kein Filter.

Im großen Becken werde ich heute und mindestens morgen nochmal jeweils einen großen WW machen und den Eichenrinden-Sud zugeben. Ist das so OK?

Während des Urlaubs habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, die Wurzeln zu entfernen und mit den empfohlenen Pflanzen und ggf. Keramikwurzeln hoffentilch besser einrichten. Ich habe einfach einige Zeit gebraucht, mich mit diesem Gedanken anzufreunden, das hat nichts mit der Erkrankung des letzten M. opercularis zu tun, diese zeigt mir aber nochmals, dass ihr Recht hattet. Aber letzte Woche war ich (aus heutiger Sicht leider) noch nicht so weit. Das war irgendwie als ob man zum Arzt geht und damit rechnet, für einige Tage Tabletten zu bekommen und der sagt dann, der Arm muss komplett amputiert werden ...

Die empfohlenen Pflanzen sind:
Hygrophila polysperma
Hygrophila corymbosa
Bacopa monnieri
und Vallisnerien.

Ich werde wohl morgen Abend die Bestellung aufgeben, die Pflanzen wässern, desinfizieren und nächstes WE einpflanzen.
Als Vallisnerien kämen wahrscheinlich in Frage: V. spiralis, V. australis (wird mir aber eigentlich zu groß) und V. nana. So OK? Könnte ich statt Vallisnerien auch Cryptocoryne crospatula var. balansae sein? Die gefällt mir gut.


Aber bei allen schlechten Nachrichten gibt es auch gute:
Die Pflanzen sind in dieser Woche alle ein gutes Stück gewachsen, :grin: warum auch immer. Das betrifft z.B. die Hygrophila polysperma, Heteranthera zosterifolia, Rotola rotundifolia, Ludwigia repens rubin, Gymnocoronis spilanthoides, Limnophila sessiflora und den Ceratopteris cornuta.

Außerdem sind nach dieser Woche kaum mehr Spuren von Blaualten zu erkennen und auch auf den Wurzeln waren kaum mehr Algen! :grin:

Ein Foto vom betroffenen Fisch folgt, ist noch nicht vom Handy auf den Rechner übertragen.

Viele Grüße Bettina
inell
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon Lilith Winter » 12.08.2018 - 16:00

Hallo Bettina,

Wie lange sind deine Lampen denn jetzt an? Vielleicht hat die ausreichende Beleuchtung ja schon den Wachstumsschub ausgelöst. Durch das Wachsen der Pflanzen regeniert sich das Becken von alleine. Ich würde jetzt nicht so viel drin rumfummeln. Wenn du keine kranken Tiere mehr drin hast, der Rest gesund und munter ist, dann Finger weg!

Carbon = Easy-Life carbo.

Soll gegen Algen helfen und wird an Stelle von CO 2 eingesetzt, ist aber ein reines Desinfektionsmittel. Ich nehme es nur um Pflanzen oder Gegenstände zu desinfizieren, aber vorsichtig, nicht alle Pflanzen vertragen es, wenn man sie darin zu lange badet.

Den großen WW im eigentlichen Becken würde ich auch nicht machen. Wie gesagt, Finger weg. Wenn die Pflanzen da sind, die Wurzel vorsichtig entfernen, neue Pflanzen rein. Evtl Düngekugeln oder, wenn ( unbehandelt) Lehmboden vorhanden ist, dann daraus kleine Kugeln formen und an die Pflanzen bringen. Mehr nicht!

Gruß
Michaela
Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 12.08.2018 - 19:27

Hallo Michaela,

keine vermehrten WW im Hauptbecken - super, schon Arbeit gespart. Ich dachte nur, dass es aufgrund des infizierten Fischs sinnvoll wäre, einige große WW kurz hintereinander zu machen.

Beleuchtungszeit:
Aufgrund der Hitze und weil wir letzte Woche nicht da waren habe ich am Nachmittag/Abend bis heute um eine Stunde auf 5 Stunden erhöht - inklusive Sonnenauf- und -untergang. Ich habe auch schon überlegt, ob es daran liegt. Ab heute habe ich nochmals erhöht. Ich hatte md. 6 Stunden im Kopf und mir war nicht bewusst, dass das 6 Stunden am Stück sein sollten.

Dem Makroporen-Männchen im Quarantänebecken geht es, so weit ich es beurteilen kann, gut. Ich habe heute einen WW von 75 % gemacht und *nichts verschreien will* den Eindruck, dass sich die Wunde etwas verkleinert hat.

Ach ja, nochmal was:
ich habe nach hohen keramischen Wurzeln gesucht und irgendwie kaum etwas gefunden. Da mein Becken relativ hoch ist hätte ich gerne etwas Schmales mit md. einer Höhe von 30, besser 35 cm. Aus Plastik/Polyresin gibt es schon etwas mehr Auswahl. Gibt es da so wenig oder habe ich nicht richtig gesucht? Falls ihr was wisst wäre ich dankbar.

Viele Grüße

Bettina
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon K. de Leuw » 12.08.2018 - 21:48

Hallo Bettina,

vier Stunden Licht? Da muss man sich wundern, dass nicht längst alle Pflanzen verhungert sind.

Gruß, Klaus
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon Lilith Winter » 13.08.2018 - 07:32

Guten Morgen,

@ Klaus: Das wenige Licht wurde von fast allen überlesen. Darum machten die Vorschläge in Bezug auf die Wasserwerte auch keinen Sinn. Aber, Bettina ändert es ja gerade.

@ Bettina: zum Wochenende kannst du dann von 2 x 5 Stunden schon auf 2 x 6 übergeben. Dann aber auch düngen und einige Stängel entspitzen damit sie sich schön verzweigen.

Keramik oder Kunststoffartikel gibt es wirklich nicht viel schönes. Du kannst aber auch aus dem Garten oder dem Wald Zweige sammeln und verwenden. Obst, Nuss, Eiche oder Buche geht immer. Ich mag im oberen Bereich die Birkenzweige sehr gerne, halten nicht so lange wie die anderen, sind aber schön filigran und richtig platziert sehen sie aus wie reingefallen. Das ist aber natürlich Geschmacksache.

Wichtig ist , dass du auf dem richtigen Weg bist und dir das Becken bald Freude statt Stress bringt, dann klappt das auch mit den Fischen.

Gruß
Michaela
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 14.08.2018 - 21:55

Hallo Michaela,

Wichtig ist , dass du auf dem richtigen Weg bist und dir das Becken bald Freude statt Stress bringt, dann klappt das auch mit den Fischen.


ja, im Moment sieht es so aus, danke.

Viele Grüße

Bettina
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Re: Helles Knötchen am Kopf von Macropodus opercularis

Beitragvon inell » 03.09.2018 - 18:29

Hallo, ich möchte mal ein Update machen.

Das letzte Labyrinther-Männchen war leider auch nicht mehr zu retten, wir haben es erlöst, mein Mann hat das mal gelernt.

Die Wurzeln sind raus, die neue Bepflanzung ist drin, hoffentlich, wenn die Pflanzen gut gewachsen sind, besser für Makropoden geeignet. Die Lichtdauer ist auch deutlich erhöht, so dass das hoffentlich klappt mit dem Pflanzenwachstum. :grin:

Aber es gibt auch schlechte Neuigkeiten: seit einiger Zeit hatte ich das Gefühl, dass die Kardinälen weniger werden. Leider musste ich feststellen, dass das Gefühl nicht trügt. Vorletzte Woche sind drei verstorben :sad: , letzte Woche nur einer. Aber einer ist sehr dünn, er wird sicherlich auch noch sterben. Letzte Woche habe ich bei einer Fischtierärztin angerufen, sie hat mich an das CVUA Stuttgart verwiesen. Die Expertin für Zierfische dort ist aber momentan in Urlaub und erst nächste Woche wieder da. Der Kollege sagt, dass Zierfische nicht sein Bereich seien, das mache keinen Sinn. Also muss ich erst mal abwarten :-( .

Wobei bei genauerem Überlegen schon deutlich früher sehr vereinzelt Kardinälchen verstorben sein könnten. Schon im April oder Mai ist mir ein sehr dünner Fisch aufgefallen, ich habe aber keinen Toten gesehen, allerdings auch nicht danach gesucht, wie ich das aktuell mindestens ein Mal täglich mache.

Aber auch bei den Kardinälen gibt es zumindest momentan etwas Positives: letztes WE habe ich hinter dem HMF zwei junge Kardinäle entdeckt. Den beiden geht es gut. Der größere dürfte jetzt pbeinahe 1,5 cm haben, der kleinere hat auch schon gut einen cm. Falls eine Medikamentengabe notwendig sein sollte werden die beiden aber wahrscheinlich wenig Chancen haben ...

So, das war's für den Moment.

Viele Grüße

Bettina
inell
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