Makropoden

Macropodus, Malpulutta, Pseudosphromenus

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Re: Makropoden

Beitragvon Fischli » 01.05.2017 - 08:39

Hallo Erich,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

Meine Opercularis wollte ich da auch nicht reinsetzen, für die überlege ich höchstens eine 'Sommerfrische'.

Ich habe mir auch die Links angesehen, sehr interessant, ich werde mich wohl mal wieder mehr mit unserem Teich beschäftigen :grin: . Molche, Kröten, Ringelnattern, Mückenlarven, Daphnien, Libellenlarven - ist alles schon da. Ich würde nur an der Bepflanzung und Struktur noch etwas arbeiten müssen, und dann natürlich Ocellatus auftreiben.

Gruß
Angelika
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Re: Makropoden

Beitragvon fildertaucher » 05.05.2017 - 00:03

Hallo Angelika,

die Molche und Frösche sind nicht das Problem- aber ob Ringelnattern die richtigen Gesellschafter für Macropodus ocellatus sind, da habe ich starke Zweifel :roll:

viele Grüße

Tino
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Re: Makropoden

Beitragvon Fischli » 05.05.2017 - 08:27

Hallo Tino,

soweit ich weiß ernähren Ringelnattern sich in der Natur eher von Fröschen und Molchen, nicht von (gesunden) Fischen. Und da haben sie bei uns reichlich Auswahl, auch, weil es in direkter Umgebung diverse Wassergräben gibt. Erich schreibt davon, dass ein Teich für Ocellatus möglichst naturnah sein soll. Und in der Natur (und nur in nicht allzu 'gepflegten' Bereichen) kommen eben auch die Ringelnattern vor.

Werde das aber noch mal überdenken.

Gruß
Angelika
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Re: Makropoden

Beitragvon Erich Willems » 22.05.2017 - 21:50

Hallo,

fildertaucher hat geschrieben:die Molche und Frösche sind nicht das Problem- aber ob Ringelnattern die richtigen Gesellschafter für Macropodus ocellatus sind, da habe ich starke Zweifel :roll:


Warum sollten Ringelnattern nicht die richtige Gesellschaft für Rundschwanzmakropoden in einem naturnahen Teich sein?
Also bei mir gibt es Ringelnattern an den Teichen und ich kann nicht erkennen, dass sie eine Gefahr für den Fortbestand meiner Minipopulationen in den Teichen sind.

Ringelnattern sind interessante Tiere.

Warum sollten Ringelnattern ein Problem sein, Molche z.B. aber nicht?
Molche haben einen recht hohen Nahrungsbedarf, wenn sie im Wasser zur Vermehrung sind. Sie fressen alles, was ins Maul passt und sie nicht rechtzeitig als Gefahr erkennt. Mit anderen Worten, sie dürften außer Kaulquappen auch die Larven der Rundschwanzmakropoden fressen.
Aber auch dieses stellt keine erkennbare Bedrohung für die erhaltende Reproduktion der Rundschwanzmakropoden dar.

Kleine Wasserfrösche sind für die RMakros bestimmt kein Problem. Aber See oder Teichfrösche könnten mit Leichtigkeit einen adulten R-Makrop. fressen. Sie fressen genauso leicht andere Frösche die in der Größenordnung dieser Fischchen sind.
Aber auch das stellt keine ernsthafte Gefahr für die Fischchen dar, selbst dann nicht, wenn sie sich auf dem selben Moospolster in der Sonne braten :zwinker: .


Fischli hat geschrieben:soweit ich weiß ernähren Ringelnattern sich in der Natur eher von Fröschen und Molchen, nicht von (gesunden) Fischen. ... Und in der Natur (und nur in nicht allzu 'gepflegten' Bereichen) kommen eben auch die Ringelnattern vor.


Ringelnattern ernähren sich von dem was erreichbar ist.
Frösche sind für sie leichter erreichbar als im freien Wasser schwimmende Fische. Können sie einen passenden Fisch überraschen oder in die Enge treiben, fangen sie auch den, auch wenn er ganz gesund und topfit ist :).

Bei mir auf der Seite gibt's übrigens ein paar (schleche, wie meist) Fotos dazu. Ich hatte nämlich das sagenhafte Glück, zwei Ringelnattern die gleichzeitig auf Jagd waren, dabei beobachten zu können, wie sie jeweils einen adulten Rundschwanzmakropoden fangen konnten. Sie hatten die beiden an ihrem Sonnenplatz -glaub' ich -, also halb außerhalb der Wassers bzw. mit kaum Wasser unter den Flossen, überraschen können. Einer der Makropoden konnte sich aus dem Maul seiner Schlange wieder rauswinden und sich vom Ufer ins Wasser zurückzappeln und weg. Die andere Schlange war schlauer und hat ihre Beute weit genug vom Wasser weggebracht, bevor sie anfing den Fisch in Schluckposition zu manövrieren.

Aber nicht bange machen lassen. das passiert nicht so oft und stellt bei mir keinerlei Gefahr für die Gruppe dar. Auch die Molche, die gewiss träger als Rundschanzmakropoden im Wasser sind, werden durch die Ringelnattern nicht nennnenswert dezimiert. Die Bergmolchgruppe umfasst mindesten 30 Tiere, manche ganzjährig und pro Teich gibt's mindestens 30 adulte R-Makropoden.

Die Ringelnattern bewegen sich übrigens zu meiner Freude in meinen Teichen nicht nur in <nicht allzu 'gepflegten' Bereichen>, sondern sowohl im krautigen als auch im freien Wasser.
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Re: Makropoden

Beitragvon Erich Willems » 30.05.2017 - 23:02

Hallo,

dachte mir, ich setze noch den Link rein zu der Bilderfolge,
die "meine" Ringelnattern bei der Makropodenjagd zeigt:

http://erabo.de/aqua/Bestand/3114
Erich Willems
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