Badis tuivaiei

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Re: Badis tuivaiei

Beitragvon Charlyroßmann » 08.05.2014 - 15:18

;-)
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Re: Badis tuivaiei

Beitragvon K. de Leuw » 08.05.2014 - 16:24

Hallo Charly,

Charlyroßmann hat geschrieben:Ha, Rolf!
Witzbold!
Badisbuch!
Du wirst dann einer von den fünfen sein, die das Ding kaufen.
Das homerische Gelächter der Verlage hör ich jetzt schon.


Das sehe ich anders, zumindest wenn man die Gattung Dario mit dazunimmt. Die Auflage des Parobuches könnte es durchaus erreichen - und die des Channa-Büchleins erst Recht. Hast Du mal diese Verlage kontaktiert? Wenn ich mir so anschaue, über welche Gattungen es Art-für-Art-Titel gibt, scheint es mir, als wäre der NTV durchaus daran interessiert, Spezialisten zu bedienen.

Ich kaufe auch eins, und das, obwohl ich gerade einmal Dario dario mein Eigen nenne.

Gruß, Klaus
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Re: Badis tuivaiei

Beitragvon Charlyroßmann » 09.05.2014 - 09:06

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Re: Badis tuivaiei

Beitragvon K. de Leuw » 09.05.2014 - 09:22

Hallo Charly,

nein, aber beim Schlangenkopfbändchen gehe ich davon aus, dass der Verlag die Kosten trug. Allerdings kenne ich das Honorar auch nicht, als Fotograf habe ich für mein Bild nichts bekommen (was aber von Anfang an klar und o.k. war).

Gruß, Klaus
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Re: Badis tuivaiei

Beitragvon Charlyroßmann » 09.05.2014 - 10:05

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Re: Badis tuivaiei

Beitragvon emha » 19.05.2014 - 20:08

Ich war im Urlaub und möchte nachträglich doch noch etwas Mut für das Badisbuch von Charly machen:


Charly, man muss kein Geld mitbringen, man muss nur bereit dazu sein. Man kann ganz sicherlich ein Buch über Badis & Dario an den Mann bringen, zumal es (1.) keines gibt, (2.) die Gattungen derzeit expandieren und (3.) Du ja ein umfangreiches Wissen über die (4.) schönen Blaubarsche wiedergeben kannst bzw. gesammelt hast. Schöne Fotos (5) machst oder hast Du oder bekommst sie von Freunden. Viele IGLer würden sicher eines kaufen, auch wenn sie nicht ausschließliche Badioten sind (ich auch, einfach aus Gründen des Bezuges und in der Hoffnung noch was Allgemeines/ ein paar Tricks dazu zu bekommen).

Allerdings hatten wir (Finke & Hallmann) diesen Prinzipkauf in der IGL (Parobuchmäßig) überschätzt, da die Spezialisten doch wenige sind und unser Buchpreis auch leider höher sein musste. Aber um die Fachverbände wie IGL, FFC und AKL herum gibt es viele ungeahnte Kaufinteressenten, die bei einer Preislage um 10-20€ noch eher kaufen. Da gehen dann auch die Verlage dran, verlegen das Buch auf ihr Risiko und zahlen ein (geringes) Honorar.
Das Parobuch war vom Konzept zu umfassend, wir wollten ein anderes Buch in neuer ungewohnter Machart präsentieren, wir hatten zuviele Leute bereitas scheckig gemacht, deren Hilfe angenommen, Lektoren bemüht, zuviel Photos gemacht, zuviel und zu speziellen Text für ein normalverdauliches Buch über Paros (Arten mit Bildern, davor das passende Aquarium mit Kurzpflege & -zucht). Deshalb konnten wir die durch einen erfolgsorientierten Verlag drohende "massiven Eindampfung/ Kastration" eines Konzeptes nicht aushalten und haben den bekannten Weg gewählt. Wir wollten es so.
Dabei hatten wir sehr auf die IGL, das P-P. und den AKL gehofft. Tatsächlich hat der (kleine) Erfolg unsere
Vorstellungskraft überstiegen, aber vor allem außerhalb der gedachten vermeintlich sicheren Adressaten lag die Überraschung.
Innerhalb der genannten Gruppen haben wir (in dem nur dreiviertel Jahr der Erhältlichkeit) etwa 100 Bücher verkauft, außerhalb weitere 150 -200. Für mich erstaunlich (viel). Allerdings bekamen wir nur gute Kritiken und viel Zuspruch und Förderung.

Dadurch hat das Parobuch locker den Einsatz der Druck- und Herstellungskosten wiedereingespielt und wurde kein Drauflageprojekt, obwohl es so erstellt wurde wie wir wollten. An ein Autorenhonorar ist nicht zu denken, so oder so ist es nicht von Bedeutung: Es macht Spaß, bringt (hoffentlich) anderen Freude und einem selbst was. Fortbildung im Bücherschreiben, "Ruhm & Ehre", ökonomisch läuft es unter Idealismus. Ich habe viel, viel gelernt und das Überlegen, wie man etwas zum Leser transportiert, so dass es gut und ehrlich ist, hat mich weitergebracht.
Außerdem konnte/ musste ich mich mit vielen schlauen Menschen auseinandersetzen und meine Gedanken prüfen.

Wir würden das wieder so machen (sind aber wissentlich aber ungeplant und durch Sturheit/Konsequenz dahingekommen).

Es gibt also zwei Wege:

1. Wie Parobuch, dann läuft das wie oben skizziert, Verkauf unwesentlich besser oder schlechter (vielleicht
etwas dünner und dadurch in der Herstellung günstiger). Das Buch wird gegenüber der 2. Variante letztlich dicker, eigenartiger und teurer als wenn ein Verlag als ökonomische Bremse mitsteuert. Manche, aber wenigere(!) finden das toll. Risiko beim Autor.
Ich teile die Einschätzung dass einige hundert Exemplare (wie Parobuch) verkauft werden könnten.

2. Kleiner Umfang, so wie man es kennt, da geht der NTV. Verlag ggf. ran und zahlt auch ein Honorar. Gibt
aber einen Rahmen vor!

Ich fände es toll, wenn es klappen würde.

Martin
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