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IGL-Forum • Thema anzeigen - Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

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Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

Beitragvon Lilith Winter » 26.07.2015 - 17:19

Einen wunderschönen Tag,

ein Jahr liegt jetzt hinter mir, mit sehr viel Arbeit, Lernen, Fehler machen und ganz viel Freude.

Angefangen hatte alles mit einem Betta Splendens, Onkel Addi. Tatsächlich war das etwas sehr langweilig und so kam ein zweites Becken mit einem zweiten Betta Splendens hinzu. War immer noch langweilig. Durch Zufall fand ich bei einem Händler eine Gruppe Betta Albimarginata. Also drittes Becken.

Mein viertes Becken war dann schon etwas grösser, 80 cm. Hier kam eine Gruppe Betta spec. kalaputta sambaliung hinein. Jetzt war es endgültig um mich geschehen. Super schöne Fische und ich kann ihnen stundenlang zuschauen. Jede Menge Stress hatte ich mit dem Weibchen, sie hatte beschlossen das unterlegene Männchen zu töten. Trennung - wieder zusammen - endgültige Trennung. In diesem Becken sind noch drei Honiggurami, Dornaugen und Zwergpanzerwelse.

[attachment=3]IMG_5759.jpg


Mein kalaputta - Männchen:


[attachment=0]IMG_5692.jpg



Mein Dreamteam hat es sogar geschafft ein Baby zu bekommen. Besser gesagt: Ein Baby hat es geschafft zu überleben. Da ich nicht züchten möchte, unternehme ich auch nichts um eine Brut aufzuziehen. Trotzdem habe ich mich riesig über diesen Einen gefreut.

[attachment=4]IMG_5689.jpg


Im November kam dann ein grösseres Becken, 150 cm, als Geschenk ins Haus. Die Bedingung war - richtige Fische, solche die schwimmen und bunt sind, am besten Neons. Ausserdem die drei kleinen Becken sollten weg.
Becken eingerichtet, B. albimarginata und Onkel Addi rein. Ausserdem 20 Blauaugen und noch 10 Regenbogenfische bestellt.

Fressnapf hatte gerade von einem anderen Geschäft alle Fische übernehmen müssen und war überfüllt. Also 10 Regenbogen für je 1,-- Euro mitgenommen. Am nächsten Tag sah ich es - Maulfäule! Erstmal alles mit dem Vornamen Betta wieder raus und die kranken behandelt. 4 habe ich durchbekommen und die Bettas haben wieder ihre eigenen Becken.

März/April diesen Jahres durfte ich dann auch Bekanntschaft mit der Blaualge machen. 6 Wochen lang alles ausprobiert was ich über die Bekämpfung gelesen hatte. Was geholfen hat weiß ich immer noch nicht, war auf jeden Fall eine teure und frustrierende Angelegenheit. Zumal jeder der schon mal gehört hatte, dass einer einen kannte der schon mal ein Aquarium gesehen hatte wusste sofort - hoffnungslos, das wirst du nicht hinbekommen.
Ich hab es hinbekommen, leider die Blauaugen nicht. Blauaugen vertragen keine größeren Wasserwechsel. Positiv ist, beim Anblick einer Grünalge denke ich nur noch " Ahhh Wasser scheint OK zu sein ". Ich bin dadurch wirklich ruhiger geworden.

[attachment=2]IMG_5721.jpg


Jetzt sind in diesem Becken auch noch ein Gruppe Betta Pugnx eingezogen und damit bin ich restlos glücklich und zufrieden.

[attachment=1]IMG_5771.jpg


Die Pflanzen müssen jetzt noch nachwachsen, bevor die B. pugnax kamen hatte ich nochmal kräftig zurück geschnitten.

Nicht zu vergessen ist mein unterlegenes Männchen, er hat jetzt eine eigene Frau bekommen. Sie findet ihn klasse und er scheint auch nicht abgeneigt zu sein.

Ein grosser Dank geht an Thomas und Henning, den Züchtern meiner Fische, dafür, dass sie mir als Anfängerin überhaupt welche überlassen haben.

Lieben Gruß an alle und besonders an die, die bis hier gelesen haben,

Lilith
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Re: Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

Beitragvon chidrup » 27.07.2015 - 06:38

Hallo Lilith,

schöne Pflanzenbecken hast Du da!

März/April diesen Jahres durfte ich dann auch Bekanntschaft mit der Blaualge machen


Es ist ganz einfach, Posthornschnecken egal welche, verwandeln Cyanobakterien in handliche dunkle Kotpellets und die Pflanzen wachsen danach besonders schön. Das ganze geht so schnell man kann dabei zuschauen.

Falls sie wiederkommen probiers einmal.

Schöne Grüße
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Re: Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

Beitragvon fildertaucher » 27.07.2015 - 14:29

Hallo Lilith,

da muss ich dem Rolf zustimmen, das sind sehr schön gestaltete Becken mit interessantem Besatz :)

viele Grüße

Tino
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Re: Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

Beitragvon Lilith Winter » 28.07.2015 - 07:11

Guten Morgen,

danke, ich versuche ein geordnetes Chaos hinzubekommen. Mein erster Versuch sollte in Richtung Aquascaping gehen. Ist mir zu aufgeräumt und bei der jetzigen Fischauswahl achte ich eher auf Verstecke und Ruhezonen.

Erster Versuch:

[attachment=4]IMG_4838.jpg


Dann kam die Blaualge und ich hatte alles rausgerissen. Posthorn- und Blasenschnecken werden immer wieder reingesetzt und von den Regenbogen aufgefuttert. Keine Chance! Es sind jede Menge Geweih- und Zebraschnecken drin.

Das größte Problem war, ich kannte sie nicht und es war auch nichts zu sehen. Das Becken hatte furchtbar gestunken und ich beschloss die Moose zu schneiden, wegen evtl. gammelnder Futterreste. Unter dem gesamten Moosbesatz sass sie und konnte ungehindert wachsen. Den Geruch werde ich nie wieder vergessen und ja, ich rieche jeden Morgen am Wasser.

Ich muss gestehen - ich finde meinen Besatz auch toll!! :grins:

[attachment=3]IMG_5809.jpg


[attachment=2]IMG_5810.jpg


Die B. pugnax leuchten himmelblau, die Flossen sind fast durchsichtig bis auf einen blauen äusseren Rand. Und das Verhalten ist mit dem der B. kalaputta sambaliung überhaupt nicht zu vergleichen. Die Zusammenstellung ist 4M/1W, es sollten eigentlich 3/2 werden. Wenn ich aber sehe, dass die kleine Lady schon zwei Kerle zum Brüten gebracht hat, der dritte wird gerade von ihr verfolgt und angebaggert, dann lasse ich es so wie es ist.


Hier nochmal ein Bild von meinem B. splendens. Onkel Addi ist jetzt ca. 1,5 Jahre alt und hat massive Schwierigkeiten seine Schwanzflosse zu tragen. Er kann noch schwimmen, aber immer nur noch kurz. Es sind jetzt an den Scheiben Hölzer und Röhren angebracht, ausserdem habe ich die feingliederigen Pflanzen entfernt und durch Anubia ersetzt. So kann er in allen Bereichen liegen und hat keinen Kampf mehr mit Flossen gegen Pflanzen.

[attachment=0]IMG_5783.jpg


Und noch eins von meinem B. albimarginata Männchen, die sind wirklich nur zur Fütterung mal zu sehen, oder wenn man lange genug sucht. Sie sind nicht wirklich scheu, beobachten aber lieber aus dem Hintergrund.

[attachment=1]IMG_5775.jpg

Mit den richtigen Fischen, für mich passenden Fischen, ist es wirklich total interessant und bringt viel Freude. Schade nur, dass ich erst so spät angefangen habe.

Wie immer einen lieben Gruss und noch einen schönen Tag,

Lilith
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Re: Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

Beitragvon K. de Leuw » 28.07.2015 - 15:22

Hallo Lilith,

gegen Blaualgen bzw. Cyanobakterien (es sind nämlich photosynthesetreibende Bakterien und keine Algen) kann eine Erhöhung des Redoxpotentials wirken. Um es mal praktischer und weniger kluggeschissen auszudrücken: Der Einsatz eines Oxidators, d.h., eines Gerätes, das mit Wasserstoffperoxidlösung und einem Katalysator gefüllt wird und dann langsam besonders reaktiven Sauerstoff an das Wasser abgibt, hat bei mir die Plage beendet, insbesondere in fischbedingt schneckenfreien Becken. Leider gibt es wohl nur einen Hersteller solcher Geräte, daher sei mir die Schleichwerbung erlaubt: Söchting. Die Wasserstoffperoxidlösung zerfällt mit der Zeit auch in der Vorratspackung, im Kühlschrank hält sie etwas länger.

Viel Erfolg weiterhin
Klaus
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Re: Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

Beitragvon chidrup » 29.07.2015 - 10:21

Hallo,

in einschlägigen Pflanzenforen wird empfohlen das Wasserstoffperoxid direkt auf die Cyanos zu sprühen!
Meine Erfahrungen mit der Zugabe von H2O2 beim Wasserwechsel, zur Regulierung von Cyanobakterien sind eher negativ! Eine Zeitlang hab ich das ausprobiert, ohne nachhaltige Wirkung auf die "Algenblüte".
Wenn man wie hier Wert auf guten Pflanzenwuchs legt, können Nachteile entstehen da die Nährstoffe durch Oxidation zu unlöslichen Verbindungen festgelegt werden. s. auch Krause Handbuch Aquarienwasser S. 115 Bedeverl.
Für mich ist so ein Oxidator ein überflüssiger Störkörper im Becken.
Moose sind je nach den Verhältnissen pflegebedürftig und müssen von Zeit zu Zeit stark reduziert werden.
Es reicht natürlich nicht, ab und zu einige Schnecken einzubringen. Bei meiner "Schneckentherapie" hab ich Fische, die Schnecken belästigen solange umquartiert.
Na zum Glück ist ja das Problem behoben.

Schöne Grüße
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Re: Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

Beitragvon K. de Leuw » 29.07.2015 - 11:05

Hallo,

chidrup hat geschrieben:in einschlägigen Pflanzenforen wird empfohlen das Wasserstoffperoxid direkt auf die Cyanos zu sprühen!
Meine Erfahrungen mit der Zugabe von H2O2 beim Wasserwechsel, zur Regulierung von Cyanobakterien sind eher negativ! Eine Zeitlang hab ich das ausprobiert, ohne nachhaltige Wirkung auf die "Algenblüte".


Ich rate davon ab, das Wasserstoffperoxid direkt ins Aquarium zu geben, es ist einfach zu ätzend und die Wirkung zu kurzfristig (hält allenfalls Stunden nach dem Wasserwechsel an). Ziel ist es, das Redoxpotential zu erhöhen und nciht die Cyanobakterien wegzuätzen.

Wenn man wie hier Wert auf guten Pflanzenwuchs legt, können Nachteile entstehen da die Nährstoffe durch Oxidation zu unlöslichen Verbindungen festgelegt werden. s. auch Krause Handbuch Aquarienwasser S. 115 Bedeverl.


1. Das passiert sowieso, um das zu verlangsamen werden sie ja mit Chelaten komplexiert. Letztere konnen aber in Weichwasser zu Wachstumsstörungen bei Jungfischen führen, weil sie die Verfügbarkeit von Calcium- und Magnesiumionen einschränken.
2. Es geht vornehmlich um Eisen. Eisenmangel hatte ich bisher - ohne zeitlichen Zusammenhang zur Wasserstoffperoxidbehandlung - nur bei Wasserkelchen und Schwertpflanzen, die dann Düngetabletten oder ähnliches erhielten, die im Bodengrund kaum dem Wasserstoffperoxid ausgesetzt sind.
3. Blaualgen stören das Wachstum der Pflanzen massiv, insofern spielt zusätzlicher Nährstoffmangel keine große Rolle. Im Anschluss an die Peroxidbehandlung wird man sich dann eh um die Pfanzen kümmern und ggf. düngen.
4. Wasserkelche, Najas, Schwertpflanzen und Hornfarn zeigten keine negativen Reaktionen auf den Einsatz eines Oxidators über wenige Füllungen beim Sichtbarwerden erster Cyanophyceen bis zu deren Verschwinden.

Für mich ist so ein Oxidator ein überflüssiger Störkörper im Becken.


Für mich auch, aber wenn Posthornschnecken gefressen werden, stört er weniger als eine Cyanophyceendominanz. Man kann ihn ja auch verstecken (sollte aber zumindest aus einem Blickwinkel einfach den Füllstand kontrollieren können.

Es reicht natürlich nicht, ab und zu einige Schnecken einzubringen. Bei meiner "Schneckentherapie" hab ich Fische, die Schnecken belästigen solange umquartiert.


Was im Extremfall bedeutet, zwei gleich große Becken zu haben, eines mit den Fischen und eines mit den Schnecken. Alle paar Monate oder Jahre lässt man Fische und Schnecken die Becken tauschen ...

Gruß, Klaus
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Re: Ein Jahr Aquaristik und ich bin noch dabei

Beitragvon Lilith Winter » 08.08.2015 - 12:35

Hallo ihr Beiden,

Ich glaube über Blaualgen streitet sich die halbe Welt.

Ganz schneckenfrei ist mein Becken nicht, der Boden ist voll mit Turmdeckelschnecken und Geweihschnecken. Ich hatte nächtelang Alles gelesen, was ich darüber gefunden hatte. Bei jedem wirkt was anderes. Zwei Mal hatte ich Gift genommen und am nächsten Tag wieder raus. Die Blauaugen haben das nicht vertragen, ebenso die Dunkelkur.

Letztendlich war es wahrscheinlich meine Hartnäckigkeit. Morgens und abends wurde abgesaugt, befallene Pflanzen habe ich auf den Kompost gebracht und, alles was möglich war, immer wieder mit Essig gekocht.

Sie sind weg! Vielleicht wären sie auch ohne dem Stress verschwunden. Ich weiß ziemlich sicher, wäre mir das schon beim ersten Becken passiert, dann wäre das Thema Aquarium sehr schnell erledigt gewesen.

Jetzt sind alle drei Becken Selbstläufer. Selbst die Scheiben muss ich nur noch von außen putzen. Wasserwechsel, Pflanzen pflegen, fertig.

Vor drei Tagen ist mein Onkel Addi gestorben. Mein Splendens mit dem alles begann.

Lieben Gruß und ein schönes Wochenende,
Lilith
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