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IGL-Forum • Thema anzeigen - Überflüssiges

Überflüssiges

Fragen und Anregungen zum Thema Technik

Moderatoren: Team, freaky_fish

Beitragvon GaNjA » 26.03.2010 - 12:47

colisa18 hat geschrieben:Hallo Phillip,

Phillip hat geschrieben:Also im Prinzip ein stilisiertes Idealbild der Natur,


??? Also Wurzeln der umliegenden Bäume, Bodenbedeckung Laub und Schlamm, total verkrautet ...

Phillip hat geschrieben:eingerichtet nach fixen Regeln (graphische Elemente wie goldener Schnitt).

Also Ikebana unter Wasser

Jeder der sich längere Zeit mit Aquaristik beschäftigt hat, weiß, dass ein solch eingerichtetes Becken nur sehr kurz so aussieht. Jede einzelne Pflanze sucht sich ihren Platz und verdrängt nach ein paar Wochen die andere Art. Um ein Becken langfristig so zu "erhalten" ist nahezu tägliche Pflege nötig.
Hast du schon mal versucht Moos in Form zu schneiden? und, wie lange hält das dann?

Im Übrigen, wie ich sagte oder meinte, jedem das seine - aber realistisch bleiben -.

Und ein Oberflächengewächs, wie Riccia es ist, das an der Wasseroberfläche auch super aussieht, zu vergewaltigen am Boden oder Wurzel zu wachsen, ist auf Dauer nahezu unmöglich.

Nicht böse sein, aber diese Schaubecken haben wohl nicht viel mit der täglichen Aquaristik zu tun.


Hi!
Ich muss auch mal meinen Klugschiß dazu geben :P
Also der Begriff "Aquascaping" ist vielleicht neu, wird jedoch meines erachtens nach schon ewig betrieben... bestes bsp. wie hier jemand schrieb, und wohl auch die meisten betreiben werden, ist ein Becken mit viel Moos, Holz, Farne vielleicht sogar noch cryptos und/oder anubia usw... damals musste man ja froh sein wenn man überhaupt sein becken beheizen konnte, geschweige denn Licht überm becken hatte. Und das ging auch! Ich darf mich allerdings nun im technischen fortschritt wiegen und eine Lampe Filter und sogar Silikon anstatt Kit verwenden :D ich denke einfach nur das man in letzter zeit alles mögliche aus der technik rauszuholen versucht um eben diesen "Amano-Stil" perfekt immitieren zu können bzw einfach eine "perfekte" aquaristik betreiben wollen um eben alle parameter kontrollieren und zu steuern müssen (oder versuchen), und manche Leute brauchen dazu eben 1000watt Co2, Bodenfluter - superaussenfilter am besten mechanisch geregelt über pc und PH sonde und und und - manch einer braucht es eben und hat das Geld, und manch andere wissen sich halt anders zu helfen und es funktioniert auch!
Persönlich mag ich den Amano stil sehr anzuschaun, es ist einfach eine Augenweide, mir jedoch auch manchmal noch zu kahl oder es fehlt einfach etwas... jedoch ist dieses Becken hier der ungeschlage "Kracher" meinerseits...
[img]http://www.ada-germany.de/images/index_pic_1_big.jpg[/img]
quelle: http://www.ada-germany.de/

Es sieht einfach g-e-i-l aus wie ich finde! Mir persönlich zwar etwas viel wasser drinne, aber ich muss meine becken irgendwie nur immer zu 2/3 oder 3/4 füllen, reicht ja auch aus :lol:
MfG
Marco Graumann
mobil neue nummer, hab ich aber nicht im Kopf ;)

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Beitragvon Bettafreundin » 30.03.2010 - 20:18

Hallo Ihr CO2 Hasser, :) :P :)

ich kann nur sagen, daß meine Betta pugnax seit der pH-gesteuerten Zugabe von CO2 paarungbereits sind. Wenn man beobachtet wie sich pH-Wert nach oben bewegt ohne CO2 Zugabe, der überdenkt vielleicht nocheinmal seine Aussage.

Aber jedem seine Meinung. Ich bin glücklich mit meiner kontrollierten CO2 Zugabe, da ich damit auch meine Bartalgenplage beseitigt habe. Wobei meine Rüsselbarben auch beteiligt waren.
Grüße

Helga (IGL-Nr. 080)
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Beitragvon K. de Leuw » 30.03.2010 - 21:57

Hallo Helga,

Bettafreundin hat geschrieben:Hallo Ihr CO2 Hasser,


Wer redet denn davon: Bier, Limonade, Sprudel, Sekt und in Maßen im Wasser und in der Luft für die Pflanzen.

ich kann nur sagen, daß meine Betta pugnax seit der pH-gesteuerten Zugabe von CO2 paarungbereits sind. Wenn man beobachtet wie sich pH-Wert nach oben bewegt ohne CO2 Zugabe, der überdenkt vielleicht nocheinmal seine Aussage.


Oder nimmt einfach Eichenenxtrakt o.ä.

Aber jedem seine Meinung. Ich bin glücklich mit meiner kontrollierten CO2 Zugabe, da ich damit auch meine Bartalgenplage beseitigt habe.


Dafür brauche ich keine Kohlendioxidanlage, da nehme ich einfach beim ersten Auftreten ein paar Tage hintereinander ein Glas Sprudelwasser und war sie bisher immer los. Oft reicht es schon, die Oberflächenströmung zu verringern oder so naturnahe Dinge wie einen Sprudelstein abzuschalten.

Wobei meine Rüsselbarben auch beteiligt waren.


Womit wir bei einem neuen Thema wären:
Dem Anfänger (bitte nicht missverstehen, ich meine nicht Dich, Helga) mit seinem 60er Komplettset, voll ausgestattet mit Kombjuda, der die automatische Wassernachfüllung aus der Leitung, die Düngung der Pflanzen mit Kohlendioxid und Zaubernährsalzmischung sowie das Licht mit Mond- und Sonnenauf- und untergang und die Heizung (zehntelgradgenau) steuert, werden die Fische nach Berufen aufgequatscht: 2 Panzerwelse zum Boden sauber halten, 2 sich anschließend karnickelartig vermehrende Antennensaugwelse unbekannter Art und Herkunft für die Scheiben, die dann die Schwertpflanzen zerlegen, 1 Rüsselbarbe gegen Fadenalgen (dass sie Pinselagen nehmen, ist mir neu), die im Alter faul und ob des viel zu kleinen Beckens zum Rüpel wird ebenso wie die einsame Saugschmerle, 3 Ohrgitterwelse gegen Algen auf den Blättern der Schwertpflanzen (die aber ohnehin von den Antennenwelsen zerfressen werden), die gleich mit ins frische Becken kommen und dann demonstrieren, wie ein Nitritpeak wirkt, oder sich wenig später als zu empfindlich für Anfänger erweisen. Und dann noch drei Blaue, drei Gelbe, drei Rote und drei Grüne und noch ein paar Beilbäuche, weil die Oberfläche so leer ist. Und noch einen so possierlichen Zwergkrallenfrosch, den man angeblich mit Flockenfutter im Gesellschaftsbecken prima über die Runden bekommt. Und das Geheule gibt es dann in den Foren und das nervende oder zumindest langweilende Becken in den Kleinanzeigen der örtlichen Zeitung.

Gruß, Klaus

PS: Bitte den Satiremodus nicht übersehen, wobei ich alles schon erlebt habe, aber nciht in einem Becken.
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Beitragvon fischmichi » 31.03.2010 - 09:22

Hallo alle,

ohne den "Satiremodus" im Beitrag von Klaus zu übersehen, muss ich doch feststellen, dass der "Unterton" dieses Beitrages sich gegen den Handel richtet. Ich möchte nicht bezweifeln, dass es viele Zoogeschäfte gibt, wo es mit der richtigen Beratung doch sehr schlecht aussieht. Aber es gibt auch genug, die sich bemühen, durch fachgerechte Beratung dem Käufer letztendlich ein Erfolgserlebnis zu gewähren.

Wo wären wir den alle, wenn es den (guten) Zoohandel nicht gäbe ?
Wir würden dann wahrscheinlich nur die Fische von Speisekarten her kennen :( .

K. de Leuw hat geschrieben:
... werden die Fische nach Berufen aufgequatscht ...


Gruß, Klaus

PS: Bitte den Satiremodus nicht übersehen, wobei ich alles schon erlebt habe, aber nciht in einem Becken.


Was ist daran so falsch, wenn es richtig gemacht wird, und nicht so, wie Klaus es in seinem Beitrag beschrieben hat.

Gruß Michael
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Beitragvon Thomas P. » 31.03.2010 - 11:29

Je größer der wirtschaftliche Zwang, desto eher ist die Integrität des Anbieters in Gefahr. Und dies ist unabhängig vom Gewerbe.
Unter dem Strich behaupte ich, dass genauso viel "Schrott" von Privatpersonen (an die man dann i.d.R. nicht mehr rankommt) wie von gewerblichen Anbietern weitergegeben wird.
Im Unterschied zum privaten "Kleinviehverkäufer", gibt es jedoch von gewerblichen Anbietern, öfter als man glauben mag, bewusste Fehlberatungen um Folgegeschäfte anzubahnen und da sind Ancistrus sp. ein sehr gutes Beispiel. Dank dieser Tiere kann man vom Flüssigdünger über Algenvernichtungsmittel, Pflegetonika, Bodengrund, Algenfuttertabletten, neue Pflanzen, CO2-Anlagen usw.usf. je nach "Talent" so ziemlich alles verkaufen, nur um die "Gitterlochkrankheit" der großblättrigen Pflanzen zu kurieren.

Meiner Erfahrung nach MUSS der Käufer selbst gut informiert sein - vom Anbieter darf er sich nichts erwarten.
Glorreiche Ausnahmen im Zoofachhandel machen den Job nicht lange, sind selbstständige Idealisten oder arbeiten Teilzeit, jedenfalls entsprechen sie nicht der Majorität.
Thomas

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Beitragvon K. de Leuw » 31.03.2010 - 12:53

Hallo Michael,

fischmichi hat geschrieben:ohne den "Satiremodus" im Beitrag von Klaus zu übersehen, muss ich doch feststellen, dass der "Unterton" dieses Beitrages sich gegen den Handel richtet.


Nicht gegen alle Händler und schon gar nicht ausschließlich gegen die. Wenn ich z.B. mit den "großen Denenrle-Ratgeber" zu Gemüte führe, dort steht auf Seite 88 "Terminplan für das "Einfahren" des Aquariums: 2.Tag: Die erforderliche Anzahl Algenfresser einsetzen, kaum füttern!" Das ist genau die Sorte Tipps, mit Hilfe derer ein Anfänger dann seine Truppe Ohrgitterwelse umbringt, entweder durch Nitritpeak oder durch Verhungern der ohnehin oft zu mageren Wildfangtiere. Übrigens sollen dann am 7. Tag je 100 l 5 bis 10 "kleinere" Fische eingesetzt werden, am 22. Tag dann der endgültige Fischbesatz (werden die bisherigen Fische dann entsorgt, weil z. B. Buntbarsche nun mal keine "kleineren" Fische sind?).
Der große Wurf ist auch der Satz: "Die Fische werden erst eingesetzt, wenn die Pflanzen angewachsen sind (kennt Ihr Pflanzen, die bereits am 2. oder auch am 7. Tag angewachsen sind?) und genug Sauerstoff für die Fische erzeugen." Das letzte ist der absolute Brüller, was machen die Fische nachts oder in einem Malawibecken?
Und dann auf Seite 103 werdemn viele Arten als Algenfresser angepriesen, von denen man "viele" einsetzen soll, aber zu Risiken und Nebenwirkungen wird nur bei Apfelschnecken und Harnischwelsen hingewiesen, bei Rüsselbarbe, Saugschmerle und allen Lebendgebärenden (darunter den Floridakärpfling!) sowie Trichopodus trichopterus (seltsamerweise nur die blaue und gelbe Farbform) sieht man nur Vorteile. Übrigens, gekauft habe ich ihn nicht, aber einem geschenkten Gaul schaue ich dann doch auch in´s Maul.


Wir würden dann wahrscheinlich nur die Fische von Speisekarten her kennen


Och ne, ich kenne seit meiner Kindheit Fische aus der Natur wie z. B: den Stichling.


Was ist daran so falsch, wenn es richtig gemacht wird, und nicht so, wie Klaus es in seinem Beitrag beschrieben hat.


Du meinst also, ein Aquarium z. B. artgerecht (Wasserwerte!) für die Ohrgitterwelse einrichten und dann eine Gruppe von zehn oder mehr von ihnen darin pflegen und vermehren? Gegebenenfalls mit einer ähnlich großen Gruppe von Panzerwelsen und Salmlern, die ebenfalls zur Fortpflanzung schreiten? Nichts.
Aber 1 Rüsselbarbe, eine Saugschmlerle, 3 Ohrgitterwelse und 2 Schwerträger, dazu 5 Neons und 5 Sumatrabarben und ein Paar Fadenfische und ein Paar Korallenplatys und 4 Kardinälchen im 60er ist dann doch die eher typische Anfängerfischsuppe.

Gruß, Klaus
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Beitragvon K. de Leuw » 31.03.2010 - 13:22

Haoo nochmal,

oder auf sera.de:
"Zierfische leben in unterschiedlichen Wasserschichten. Es gibt Arten, die meistens oben, in der Mitte oder unten im Aquarium schwimmen. Damit in allen Wasserschichten Fische schwimmen, versuchen Sie, dies bei der Zusammenstellung zu berücksichtigen."
"Die meisten Zierfische leben in der Natur in Schwärmen und sollten auch im Aquarium in Gruppen von 6 – 8 Exemplaren gehalten werden."
"Lebendgebärende Zahnkarpfen begeistern Anfänger und fortgeschrittene Aquarianer. Sie sind ständig aktiv und sehr friedlich. Die farbigen, lebhaften Fische halten sich überwiegend im oberen Drittel des Aquariums auf." Bei Schwertträgern kommen Todesfälle durch rivalisierende Tiere vor, und meine Lebendgebärenden halten sich auch nicht an die Aufenthaltsbvestimmungen.
"Salmler halten sich überwiegend in den mittleren Wasserschichten auf. Sie zeigen ein sehr ausgeprägtes Schwarmverhalten und kommen um so besser zur Geltung, je mehr Fische einer Art Sie gemeinsam pflegen." Da hält sich nicht einmal der beliebteste Salmler der Welt dran.
Boah, was positives:
"Entgegen manchmal verbreiteten Äußerungen sind Panzerwelse keine "Müllschlucker", sondern benötigen eben so wie die anderen Aquarienfische hochwertige, ausgewogene Nahrung!" Klar, man hat Welstabletten im Programm.
Wieder Bullshit:
"Kampffische sind in vielen verschiedenen Farben er hältlich. Die Männchen bekämpfen sich untereinander äußerst heftig, deshalb sollte stets nur ein Männchen, zusammen mit einem Weibchen, gepflegt werden. Anderen Fischen gegenüber sind die Kampffische völlig friedlich."
Und dabei schüttelt es mich:
"Empfehlenswerte Fischkombinationen

Es ist immer vorteilhaft, Fische zu kombinieren, die sich in unterschiedlichen Wasserschichten aufhalten, zum Beispiel Guppys, Fadenfische, Neonfische und Panzerwelse oder Platys, Barben, Zwergbuntbarsche und Panzerwelse. Dazu sollten Sie in beiden Fällen einige Algenfressende Fische einsetzen. Kleine bis mittelgroße Exemplare des Blauen Antennenwelses (Ancistrus cf. dolichopterus) sowie der Ohrgitter-Zwergharnischwels (Otocinclus cf. affinis) sind besonders empfehlenswert. Diese Fische raspeln unentwegt Algen von den Scheiben, Steinen und Pflanzenblättern ab. Auch die Lebendgebärenden Zahnkarpfen (Guppys, Platys, Black Mollys, Schwertträger usw.) fressen Algen.
Die meisten Zierfische fühlen sich bei Wassertemperaturen um 25 °C und einem neutralen pH-Wert (6,5 – 7,5) wohl."
Die Pflanzenauswahl zeigt dann eine eingepflanzten (!) Javafarn.

Und dann folgen Beispiele "pflegeleichter Aquarien", allesamt überbesetzt:
60 l: Keilfleckbarbe (Trigonostigma espei) 15
Papageienplaty Hifin (Xiphophorus variatus) 10 (welche Härte und pH-Wert soll man da nehmen?
Oder das Biotop-Aquarium "Asien" von 1 Paar Zwergfadenfische, 6 Diamant-Regenbogenfische (Asien?), 3 Paaren Eilandbarbe, 4 Siamesische Rüsselbarben, 5 Dornaugen und 7 Amanogarnelen im 80er Becken finde ich auch gelungen.
Biotop Mittelamerika 80 cm: 2,3 Schwertträger, 2,3 Platys (Vermehrung, Bastardisierung?), 5 Schwarzbinden-Panzerwelse und 2 Antennenwelse.
Südamerika 80 cm wieder überbesetzt: 5 Kirschflecksalmler, 6 Trauermantelsalmler, 1,1 Kakadu-Zwergbuntbarsche, 6 Sterbas Panzerwels und 7 Ohrgitter-Zwergharnischwelse. Und so geht es weiter, Becken um Becken.

Ich fasse zusammen: "Beratung" durch die Industrie braucht keiner!
Und wenn man dann bedenkt, dass genau solche Firmen Händlerschulungen machen, muss man sich nicht wundern.

Gruß, Klaus
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zu allem und jedem ........

Beitragvon emha » 31.03.2010 - 13:27

kann man Argumente suchen und auch finden. Ich fragte mich auch schon, was für "Sorgen" die haben, die sich mit angeblich unnötigem Zeug in der Aquaristik beschäftigen und auch, welche Sorgen jene haben, die glauben andere davor "beschützen" zu müssen. Da offensichtlich keiner sich vom jeweils anderer Seite bekehren lassen will, muss die Wahrheit dazwischen liegen bzw. differenzierter zu suchen sein.

Ich will einen Transfer anbieten: Ich kenne jemand, die verzweifelt versucht ihren Garten wunderschön hinzubekommen. Wie ein Märchen soll er aussehen (wie in den Zeitschriften vom Gärtner von Eden). Jedes Frühjahr wird eine Unsumme Geld investiert. Da diejenige, die ich meine, völlig untalentiert ist und sozusagen gar keinen grünen Daumen hat, würde ich das Ganze als "fortwährendes Nachbessern" bezeichnen. Nebenbei investiert sie wirklich weitere Unsummen in weiterführender Literatur (auch das nützt bei ihr nicht). Tatächlich wird sie es niemals annähernd so hinkriegen wie die Cracks (in den Zeitschriften) und man ist geneigt ihr eine Brachwiese oder Brennnesseln zu empfehlen. Ist das traurig oder nicht?

Nein, es ist nicht traurig denn ich kenne sie; Sie ist sehr glücklich dabei und sieht das als Ausleben ihrer Kreativität, Lebensfreude, ihren Ausgleich und als sinnvolle Beschäftigung an. Sollte man ihr den Spaß verderben. Es ist doch ihre Sache was sie mit ihrere Zeit und Geld macht, oder?

Aber, sie vernichtet damit unnötig Recourcen und zerstört auch etwas. (Bei Pflanzen sind wir etwas großzügiger, aber deshalb ist das Beispiel auch so unverdächtig und gut.) Hier gibt es doch kaum Moralisten, die uns erklären, dass wir das lassen sollten. Außen das mit dem Torf, das haben sie gemerkt.

Tatsächlich haben sich zwei Kräfte gefunden: A. der Markt der davon lebt (nahezu unerreichbare) Ideale herauszuarbeiten und dazu zu benutzen, etwas zu verkaufen. Schon aus Prinzip oder Schlauheit wird von Verkäuferseite hier nicht die Sinnfrage gestellt. (Das Ergebnis über den Sinn oder Nutzen für die Gesellschaft wäre niederschmetternd). Und B. der Verbraucher, der Spaß haben will und darüber hinaus auch nicht die Sinnfrage stellen möchte. Dann würde er sich und den Markt als profan entlarven. Also schön zusammenhalten. Der Konsument (Verbraucher) verteidigt den Anbieter und der Anbieter bietet dem Verbraucher eine (oberflächlich) plausible Rechtfertigung durch ein scheinbar erreichbares "idealschönes" Ziel. Schön ist nämlich rein, und das darf man im Sinne der Kunst. "Ist es nicht schön das Amanobecken, das will ich haben". (Alle ahnen, dass es doch nicht so toll ist und vor allen bald ganz anders aussieht.) Eine Symbiose jener, die sich täuschen (lassen wollen) und derer, die davon leben (müssen). In der Klammer sind die Fortgeschrittenen berücksichtigt.

Es hört sich an, als ob hier der Spielverderber unterwegs sei. Tatsächlich gibt es (nun zurück zu der Aquaristik) einen großen Markt, der mehr verspricht, als für jedermann erreichbar ist. Das betrifft den Kollizoo, alle Aquarienzeitschriften und Bücher und auch ein bisschen den MAK oder das Forum (der Hauptunterschied besteht darin, dass hier keine gewerblichen Interessen dahinter stehen, deshalb ist as hier viel unprofessioneller und ehrlicher). Der Markt hat sich längst verselbständigt, das Rad lässt sich nicht zurückdrehen (hierzu würde ich gerne Peter Finke bitten, was beizutragen). Die wollen nicht mehr verkaufen, die MÜSSEN. Das ist übrigens in vielen Sparten so.
Natürlich gibt es welche, die Aquarien a la "Optimales/ Pefektes Aquarium" oder nach "Bauplan Amano" oder in einem phantastischen eigenen Stil erreichen. Das sind absolute Ausnahmen! Ich kenne auch einen der erreicht phänomenale Effekte, aber die Masse kann es nicht erreichen. Oder nur für ganz kurze Zeit mit immensem Aufwand. Und da helfen auch alle Hilfsmittel nicht. Das ist die Wahrheit: Riesenaufwand für rlativ wenig dauerhaften Erfolg. Oder, wo versteckt ihr alle eure phantastischen Aquarien? Aber das wird uns nicht der Verkäufer sagen, der davon lebt. Und ich werfe es ihm auch nicht vor.
Alles in allem ist es doch kein Problem, wenn die Leute irgendwelches Zeug beim Händler kaufen und dafür sorgen, dass Menschen in Brot und Arbeit (und zu Geld) kommen. Das Zeug liegt dann irgendwann im Keller und wartet auf Verschrottung oder Zweitverwendung. Auch ich hab was abzugeben, was nicht so funktionierte, wie ich dachte. Übrigens auch aufwendige, spinnerte Eigenbauten. Daher weiß ich heute, dass ich (nicht der Händler!) der Ursprung der Wahnsinnstat war. Man hat mich nicht verführt.

Bei Fischen bzw. allen anderen Zoohandels-Krabbeltieren ist das moralisch etwas komplizierter. Die werden nämlich ebenfalls diesem System geopfert. Oder was glaubt ihr, warum soviele Viecher importiert und verkauft werden können. Wo sind die denn alle? Natürlich werden sie verbraucht. Ohne das (viel leidigere) Thema mit den lebenden Tieren erneut strapazieren zu wollen, sollte man mal darüber nachdenken, seine Ansprüche zu hinterfragen. Vielleicht tuts eine mittelmäßige Nummer auch. Ich glaube, das wollen Charly und die mit dem handelskritischen Ansatz uns hier sagen. "Du entscheidest, ob du das wirklich brauchst, überlegs dir gut und mache wenigstens nicht immer wieder den gleichen Fehler (Kaufreflex)". Die daraus folgende Nummer ist zumindest geruhsamer und, wenn man dann Nachzuchten schafft und keine Fische mehr nachkaufen muss, dann hat man in meinen Augen was erreicht.
Was mir leid tut, ist der Händler und seine Mitarbeiter und deren Familien. Für die müsste man jetzt was anderes suchen (wir haben aber nix, weil Bedarf nirgendwo mehr wirklicher Bedarf ist).

Tatsächlich oute ich mich als einer der fortgeschrittenen Hobbyisten als (aquaristischen und ggf. auch anderweitigen) Konsumverweigerer, der möglichst unabhängig von dieser "Marktwelt" sein möchte. Igitt ( 8) ) !...........................Nur, wenn ich ein billiges Standardaquarium, ein Mittel gegen Oodinium oder eine Osmosepatrone haben will, nutze ich die Infrastruktur und freue mich, dass der Markt da ist, den ich üblicherweise verabscheue. Ich kauf was, weil es so schön einfach zu kriegen und billig ist. Manchmal ist mir aber zu teuer und es wurmt mich, dass ich das unterstütze. Deshalb schaue ich mir die Osmosepatrone beim Kollizoo an, lass mich kostenlos beraten und bestelle dann doch billiger im Internet (oder?).

Alle suchen sich das für sie Schöne raus. Habt ihr euch und andere wiedererkannt, es ist für jeden was dabei. Konsequent-sein geht schon gar nicht. Und je mehr man hinter die Kulissen schaut, desto weniger Spaß macht die Aquaristik. Deshalb ist das Thema hier (incl. meines Beitrags) nicht erfreulich und eher ernüchternd. Und deshalb reagieren viele auch "persönlich" wenn der Finger in die Wunde gelegt wird. Allerdings will ich nicht beurteilen welcher Standpunkt der richtige bzw. wichtige ist. Wir suchten doch Ablenkung und "Ausgleich" in der Aquaristik. Es gehen jetzt schon viele zum Lachen und Vergessen in den (Fisch- oder sonstwie-Hobby-)Keller. Jetzt soll auch das nicht in Ordnung sein? Außerdem ist das alles eines der kleinen Probleme, das die Menschheit beeinträchtigt. Fast jedes Thema mit kommerziellen Einfluss birgt die genannten Probleme. Mit anderen Worten: Wir werden bis in unser Hobby mit moralischen Zweifeln verfolgt. Ignorieren oder aufgeben? Beides wollen wir nicht.


M. E gibt es keinen Idealweg, nur einen der am wenigsten schlecht ist. Wir erleben die Nachteile des weitentwickelten "freien Marktes" und wir sind die Verursacher. Wir sind abr schwach, weil uns unser Spaß am Hobby wichtiger ist, als alles andere. Eigentlich lässt sich daran aber nichts ändern, deshalb erzähl ich es auch nur noch auf ausdrücklichen Wunsch. Nebelkerzen und Zankereien bringen aber auch nix.

Martin Hallmann
Zuletzt geändert von emha am 31.03.2010 - 22:36, insgesamt 9-mal geändert.
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Beitragvon fischmichi » 31.03.2010 - 14:01

Hallo,

es ist ja schlimm, da scheint ja jemand überhaupt keine Kritik an seinem Beitrag zu vertragen.

K. de Leuw hat geschrieben:...
Du meinst also, ein Aquarium z. B. artgerecht (Wasserwerte!) für die Ohrgitterwelse einrichten und dann eine Gruppe von zehn oder mehr von ihnen darin pflegen und vermehren? Gegebenenfalls mit einer ähnlich großen Gruppe von Panzerwelsen und Salmlern, die ebenfalls zur Fortpflanzung schreiten? Nichts.
Aber 1 Rüsselbarbe, eine Saugschmlerle, 3 Ohrgitterwelse und 2 Schwerträger, dazu 5 Neons und 5 Sumatrabarben und ein Paar Fadenfische und ein Paar Korallenplatys und 4 Kardinälchen im 60er ist dann doch die eher typische Anfängerfischsuppe.

Gruß, Klaus


Es tut mir Leid, ich habe nichts dergleichen gemeint. Dies scheinst Du mir in den Mund legen zu wollen.
Ich habe nur geschrieben, dass man so etwas auch richtig machen kann, und nicht so wie Du es geschrieben hast.
Hier noch einmal zur Erinnerung:
2 Panzerwelse zum Boden sauber halten, 2 sich anschließend karnickelartig vermehrende Antennensaugwelse unbekannter Art und Herkunft für die Scheiben, die dann die Schwertpflanzen zerlegen, 1 Rüsselbarbe gegen Fadenalgen (dass sie Pinselagen nehmen, ist mir neu), die im Alter faul und ob des viel zu kleinen Beckens zum Rüpel wird ebenso wie die einsame Saugschmerle, 3 Ohrgitterwelse gegen Algen auf den Blättern der Schwertpflanzen (die aber ohnehin von den Antennenwelsen zerfressen werden), die gleich mit ins frische Becken kommen und dann demonstrieren, wie ein Nitritpeak wirkt, oder sich wenig später als zu empfindlich für Anfänger erweisen. Und dann noch drei Blaue, drei Gelbe, drei Rote und drei Grüne und noch ein paar Beilbäuche, weil die Oberfläche so leer ist. Und noch einen so possierlichen Zwergkrallenfrosch, den man angeblich mit Flockenfutter im Gesellschaftsbecken prima über die Runden bekommt.


Ich habe überhaupt keine Probleme, Dir ein Gesellschaftsaquarium einzurichten, in dem alle Schichte belebt sind und man kann trotzdem von artgerechter Haltung sprechen. Und dort sind auch Fische ihres "Berufes" wegen drin.

Aber hier wird ein Aufriss gemacht und vollkommen negiert, dass es auch Händler und Verkäufer gibt, welche den Kunden ordentlich beraten und sich um die Tiere bemühen, welche sie verkaufen.
Ich bin kurz vor der Rente und nahe daran, den ganzen "Mist" hinzuschmeißen. Es gibt auch andere Jobs (wenn ich überhaupt noch einen brauche) und auch Hobbys, wo einem nicht laufend vorgehalten wird, man erzählt Blödsinn und quält Tiere.

Gruß Michael
fischmichi
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Beitragvon K. de Leuw » 31.03.2010 - 15:22

Hallo Michael,

fischmichi hat geschrieben: Dies scheinst Du mir in den Mund legen zu wollen.


Nein, deshalb die Fragezeichen. du unterstellst mir, keine Kritik vertragen zu können, siehst aber bei mir Kritik an Deinem Beitrag, wo keine war. Unsere Standpunkte sind gar nicht so weit auseinander wie Du zu glauben scheinst.

Ich habe nur geschrieben, dass man so etwas auch richtig machen kann, und nicht so wie Du es geschrieben hast.


Das waren ja nur Beispiele. In der Regel läuft es aber so wie auf den Seiten von Sera, und das ist weder artgerecht noch, wie behauptet, pflegeleicht noch anfängertauglich.

Ich habe überhaupt keine Probleme, Dir ein Gesellschaftsaquarium einzurichten, in dem alle Schichte belebt sind und man kann trotzdem von artgerechter Haltung sprechen. Und dort sind auch Fische ihres "Berufes" wegen drin.


Und damit habe ich eben Probleme. Ich habe nichts dagegen, dass jemand Ohrgitterwelse pflegt, aber wenn er sie nur deswegen hat, weil er sie als Algenfresser haben "muss", dann ist es ein Fehler. Natürlich ist es o.k., wenn man für ein Gesellschaftsaquarium Fische auswählt, die unterschiedliche Aufenthaltsbereiche etc. bevorzugen und man so mehr Fische in einem Aquarium pflegen kann. Dazu habe ich ja oben ein Beispiel genannt, in dem aber die Ohrgitterwelse eben nicht ihre Putztätigkeit und die Panzerwelse nicht wegen ihrer Wühltätigkeit gehalten werden, sondern weil man Gefallen an diesen Fischarten hat.

Aber hier wird ein Aufriss gemacht und vollkommen negiert, dass es auch Händler und Verkäufer gibt, welche den Kunden ordentlich beraten und sich um die Tiere bemühen, welche sie verkaufen.


Hättest Du Dir die Mühe gemacht, meine Beiträge sorgfältig zu lesen, wüsstest Du, dass das nicht stimmt. Ich habe übrigens ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu den Angestellten der Zoohandlung bei mir am Ort, die eine gute Arbeit machen bei der Gratwanderung zwischen verkaufen zu müssen und für das Wohl der Tiere zu sorgen.

Ich bin kurz vor der Rente und nahe daran, den ganzen "Mist" hinzuschmeißen. Es gibt auch andere Jobs (wenn ich überhaupt noch einen brauche) und auch Hobbys, wo einem nicht laufend vorgehalten wird, man erzählt Blödsinn und quält Tiere.


Aha, jetzt weiß ich, woher der Wind weht. Du arbeitest im Zoohandel? Dann lies doch bitte noch mal meinen ersten Satz von 12.53 Uhr.

Gruß, Klaus
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Beitragvon fischmichi » 31.03.2010 - 18:02

Hallo Klaus,

vielleicht bin ich auch etwas über das Ziel hinausgeschossen.
Bin im Augenblick etwas ab von der Rolle und habe privat etwas viel um die Ohren.
Mich regen aber solch Diskussionen immer auf. Wir sollten uns hier in unseren Foren mehr um unsere eigentlichen Anliegen, die (wenn möglich) artgerechte Haltung und Zucht unserer Labyrinthfische. Dies würde mir mehr gefallen als irgendwelche Grundsatzdiskussionen.


K. de Leuw hat geschrieben:Hallo Michael,
...
Ich habe übrigens ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu den Angestellten der Zoohandlung bei mir am Ort, die eine gute Arbeit machen bei der Gratwanderung zwischen verkaufen zu müssen und für das Wohl der Tiere zu sorgen.

Ich bin kurz vor der Rente und nahe daran, den ganzen "Mist" hinzuschmeißen. Es gibt auch andere Jobs (wenn ich überhaupt noch einen brauche) und auch Hobbys, wo einem nicht laufend vorgehalten wird, man erzählt Blödsinn und quält Tiere.


Aha, jetzt weiß ich, woher der Wind weht. Du arbeitest im Zoohandel? Dann lies doch bitte noch mal meinen ersten Satz von 12.53 Uhr.

Gruß, Klaus


Ein kurzer Klick auf mein Profil hätte Dir das vorher schon verraten.

Und dies ist es eben (diese "Gratwanderung zwischen verkaufen zu müssen und für das Wohl der Tiere zu sorgen") was mich immer mehr belastet. Wenn man sieht, wie viel Tiere den Bach runter gehen, nur weil irgendwas in Mode ist oder ich meinen Nachbarn übertrumpfen will. Aber das habe ich schon mal in einem anderen Thread geäußert.

So, ich wünsche allen beteiligten trotzdem ein schönes Osterfest.

Gruß Michael
fischmichi
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Zum Trost

Beitragvon emha » 31.03.2010 - 22:51

Lieber Michael, wir alle machen einen Job und spielen eine Rolle. Und, moralisch können immer andere sein, die nicht in dem akuten Konflikt sind. Fast jeder wird, wenn er den Sinn seines beruflichen Tuns hinterfragt, bei harter und objektiver Betrachtung der Auswirkung seiner Arbeit "das Haar in der Suppe finden". Das ist kein aquaristisches Problem.

Bevor das Forum zu einem Ort der philosophischischen Diskussion wird, sollte man - wie du anregst - sich auf konkrete Dinge konzentrieren. Wir (in der IGL) haben nämlich einen einigermaßen anständigen Weg gefunden.

Ich habe in meiner "ernsten Glosse mit Wahrheitsgehalt" versucht die Sichtweisen bzw. die Seiten zu wechseln.

Bei aller Kritik, die das Thema "Unnötiges" impliziert, wir alle könnten ohne den Handel keine Aquaristik, und auch keine hochspezielle Nischenaquaristik haben. Und deshalb sind wir hier. Auch die Kritiker.

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Beitragvon Thomas F. » 31.03.2010 - 23:40

Hallo,
ich habe vor 15 Jahren auch mal eine Zeit im Zoofachhandel gearbeitet und meine Erfahrung war, daß ca 60-70 % der Kunden ziemlich Beratungsresisdent waren, die wußten meistens noch nicht mal die Namen ihrer Fische. Man sollte doch nicht immer nur einseitig auf den Handel schimpfen.

MfG
Thomas
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Beitragvon sonja » 01.04.2010 - 14:20

Moin,
ich sag Euch was überflüssig ist, und das obwohls gänzlich umsonst ist:


BLAUALGEN!
Lieben Gruß,

Sonja
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Beitragvon K. de Leuw » 01.04.2010 - 17:22

Hallo Sonja,

nein, die sind nicht umsonst, die kosten andere Pflanzen, Zeit und Nerven.

Gruß, Klaus

PS: Und ohne sie wäre die Evolution anders verlaufen und das größte Missgeschick wäre nicht passiert.
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