Informationen für Autoren der IGL


Die deutschsprachige Ausgabe von „Der Makropode“ ist das offizielle Organ der „Internationalen Gemeinschaft für Labyrinthfische“, kurz IGL. Neben der Zeitschrift „Der Makropode“ existiert als zweites Informationsorgan die IGL-Homepage. Um diese beiden Publikationen interessant und aktuell zu gestalten, sind wir stets an qualitativ guten Beiträgen interessiert. Damit das Schreiben und Einreichen von Artikeln nicht ein Buch mit sieben Siegeln bleibt, wurde eine kurze Anleitung verfasst, wie sie unter anderem auch bei wissenschaftlichen Zeitschriften verwendet wird. Diese Informationen dienen hauptsächlich dazu, Verwechslungen, Missverständnisse, Fehler und Verspätungen zu vermeiden und die häufigsten Fragen gleich vorweg zu klären.

 

1. Einreichen von Artikeln:

 

Das Einreichen und Publizieren eines Artikels im Makropoden sowie auf der Homepage ist nicht abhängig von einer IGL-Mitgliedschaft. Jeder kann geeignete Schriften und Abbildungen direkt an das Redaktionteam oder an die zuständigen Arbeitsgruppenleiter per Post oder per Email einsenden. Die Koordinatoren sehen das übermittelte Material durch und prüfen es auf eine Eignung für den Makropoden. Das Copyright der Texte und Bilder bleibt im Besitz der Autoren; der Artikel sollte jedoch nicht in der gleichen Form gleichzeitig bei einer anderen Zeitschrift eingereicht werden oder schon eingereicht worden sein.
Ein namentlich gezeichneter Beitrag muss nicht die Meinung der Redaktion oder der IGL widerspiegeln, sollte aber allgemein anerkannten Naturgesetzen oder gültigen Nomenklaturregeln Folge leisten. Die Entscheidung für eine Veröffentlichung wird im Redaktionsteam gefällt. Gegebenenfalls unterstützt das Redaktionsteam den Autor bei Änderungen oder Ergänzungen des Artikels. Ein Anspruch auf eine Veröffentlichung besteht nicht, wenn das Material als fachlich ungeeignet erscheint oder anstößige Stellen (zum Beispiel persönliche Angriffe) enthält. Falls ein Autor sich ungerecht behandelt fühlt, kann er beim Präsidenten der IGL oder der Geschäftsstelle schriftlich Beschwerde einlegen. Die endgültige Entscheidung wird dann durch den Vorstand kollegial gefällt. Diese ist nicht anfechtbar.

 

2. Art der Artikel:


Der Makropode publiziert Haltungsberichte, Zuchtberichte, Reiseberichte, Beobachtungen, Buchrezensionen, Literaturübersichten etc. mit dem Schwerpunkt der in der IGL gehaltenen Fischgruppen. Da unsere Zeitschrift sowohl von Anfängern als auch von Spezialisten gelesen wird, ist auf eine klare Darstellung auch für Nichtfachleute zu achten. Abkürzungen sollten deshalb nach Möglichkeit vermieden werden. Aufgrund der relativ kleinen Verbreitung publiziert der Makropode keine Primärpublikationen aus den Bereichen Taxonomie oder Systematik, die Anspruch auf Erstbeschreibungsstatus haben können.

 

3. Vorbereitung des Manuskripts:


Manuskripte sollten als Textdatei eingereicht werden (Word Perfect, Microsoft Word, Open Office, als *.doc, *.odx, *.rtf oder reiner Text, *.txt), entweder per E-Mail oder auf Datenträger. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Manuskripte und Bilder getrennt als einzelne Dateien eingeschickt werden müssen. In Texte eingebundene Bilder eignen sich nicht zur Veröffentlichung, da das Extrahieren immer mit Verlusten in der Qualität behaftet ist. Sollten Sie keinen Computer besitzen, bieten Internetcafés und Bibliotheken in der Regel gute Möglichkeiten, um ein Manuskript einzutippen. Im Notfall kann das Abtippen auch durch einen Koordinator geschehen, dies sollte aber die Ausnahme bleiben, da Abschriften gern fehlerhaft sind und die Koordinatoren durch die fachliche Arbeit genügend ausgelastet sind. Bedenken Sie bitte, dass alle Redaktionsmitarbeit freiwillig und unentgeltlich gemacht wird.


Bitte vermeiden sie in ihrem Manuskript spezielle Formatierungen aller Art (versteckte Formate, Seitenzahlen, Fußnoten, spezielle Schriften, etc.), da diese im Verarbeitungsprozess alle erst eliminiert werden müssen. Bitte beschränken Sie sich auf die beiden Schriftarten Times Roman (Times, Times New Roman) und Symbole. Lateinische Namen auf Gattungs- und Artniveau werden kursiv gedruckt. Nachnamen von Personen werden als Kapitälchen gedruckt, unabhängig davon, ob es sich um eine Literaturstelle handelt oder nicht. Die Erstellung eines Literaturverzeichnisses ist Aufgabe des Autors und dieses sollte dem Artikel am Ende angehängt werden. Grundsätzlich sollten alle im Text genannten Literaturstellen auch im Anhang genannt werden

4. Literaturzitate:


•    Bücher:
Name, abgekürzter Vorname. Erscheinugsjahr. Titel. Erscheinungsort.
Beispiel:
Donoso-Büchner, R. & Schmidt, J. 1999. Ihr Hobby Kampffische Wildformen. Ruhmannsfelden.
•    Zeitschriften:
Name, abgekürzter Vorname. Erscheinugsjahr. Titel. Zeitschrift, Jahrgang(Heft): Seite.
Beispiel:
Schäfer, F. 2007. Schwarzer Tiger im Miniformat. Der Makropode, 29(1): 25.

5. Fotos und Illustrationen:


Ein Bericht sollte, wenn möglich, zusammen mit einigen (zwischen zwei und vier, wenn dokumentarisch nötig, in Einzelfällen auch mehr) aussagefähigen Bildern eingereicht werden. Dias, Papierfotos oder Negative sollten zusammen mit der gewünschten Bildbeschriftung am Ende des Artikels zusammen mit dem Artikel eingereicht werden. Wir kümmern uns in der Redaktion, falls nötig, um die Digitalisierung der Dias oder Papierbilder. Bereits vorhandene digitale Bilder, Grafiken, Zeichnungen oder Computerscans sollten als komplette Vorlagen im *.jpg oder *.tif Format eingereicht werden. Bitte achten Sie darauf, die Bilder aussagefähig zu benennen. Ein Dateiname wie DSC_0251.jpg ist nicht dazu geeignet, ein Bildmotiv kenntlich zu machen.
Andere Bildformate können auch eingereicht werden, bitte kontaktieren sie dann aber vorher die Redaktion. Die Auflösung für Farbbilder sollte optimalerweise 300 dpi betragen und im Format 125 mm breit sein. Bei einer Bildbreite von mindestens 1600 Pixeln sind wir immer auf der sicheren Seite und haben auch noch Spiel bei der Bearbeitung.
Die Bilder sollten möglichst unbearbeitet eingeschickt werden. Wir können die Bilder mittlerweile an einem farbkalibrierten Monitor bearbeiten und können somit besser beurteilen, wie die Bilder im Druck erscheinen werden. Wir korrigieren auch kleinere Fehler, führen aber keine (!) professionelle Bildbearbeitung durch; dafür fehlt uns einfach die Zeit.
Bitte geben Sie auch immer den Bildautor mit an, sofern die Bilder nicht alle von Ihnen direkt stammen. Vergessen Sie auch nicht, Ihrem Bericht aussagefähige und eindeutige Bildunterschriften beizufügen.

 

6. Verarbeitungsprozess:


Die Gestaltung des Artikellayouts liegt allein in den Händen der Redaktion. Kleine stilistische oder formalistische Korrekturen werden ohne weitere Rücksprache vorgenommen. Sind größere überarbeitungen notwendig, wird vom Redaktionteam Rücksprache mit den jeweiligen Autoren genommen. Dieser Prozess soll eine gute Qualität der Publikation fördern und zugleich die persönlichen Elemente eines Artikels garantieren.
Ein Artikel wird datiert, sobald er bei der Redaktion eintrifft und im nächsten verfügbaren Makropoden gedruckt, wobei eine den Fischgruppen gerechte Auslastung angestrebt wird. Die Originaldateien der Texte und Bilder werden nach der Verarbeitung gelöscht und nicht an Dritte abgegeben. Die Redaktion archiviert nur die komplette Layoutdatei, welche im Copyright der IGL verbleibt. Layoutdateien in endgültiger Druckauflösung werden auch nicht an die Autoren und Dritte weitergegeben. Einzelne Artikel werden von der Redaktion ausgewählt, um als Appetitmacher auf der Homepage eingearbeitet zu werden. Das Copyright verbleibt auch in diesem Fall bei den Autoren.
Wir hoffen, dass diese recht umfangreiche Erläuterung den Prozess des Publizierens etwas verdeutlicht und würden uns freuen, vermehrt neue Namen als Autoren begrüßen zu können.

Ihr IGL-Redaktionsteam.


Teile des Textes bzw. die Idee stammt von Stephan Tanner, der ihn für die IG-BSSW verfasst hat. Wir bedanken uns (bei den Kollegen vom BSSW), dass wir ihn verwenden dürfen