Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische

Telefon: +49 30 65018457 | E-Mail: gf@igl-home.de

Der Makropode 3/17

39. Jahrgang – September 2017

INHALT

Editorial
Verena Barwitz

Verbreitung der Mitglieder des Betta splendens Formenkreises und spezielle Überlegungen zur Art Betta splendens
Jens Kühne
Mehr als einmal wurde spekuliert, dass in Thailand und darüber hinaus im gesamten Verbreitungsgebiet der Mitglieder der Betta splendens Artengruppe nur noch Hybriden aufzufinden sind. In „Der Makropode“ wurde dieser Irrtum mehrfach ausgeräumt Doch im angenommenen Lebensgebiet der Art Betta splendens scheinen die „Pessimisten“ sogar Recht zu behalten.

Aquaristische Märchenstunde: Das Märchen vom bösen Gürtelstachelaal – Macrognathus circumcinctus
Florian Krieger
Wer glaubt, dass man heutzutage nur ins Internet schauen muss, um sofort alle wichtigen Informationen zur gesuchten Fischart zu erhalten, irrt sich manchmal gewaltig. Gefährliches Halbwissen, angestellte, aber nicht als solche gekennzeichnete Vermutungen sowie gedankenlos abgeschriebene Aussagen lauern, sorglos weitererzählt, nicht nur an jeder Ecke des WWW. Auch in den Printmedien findet man selbst zu überall und jederzeit erhältlichen Arten teils haarsträubende „Fachartikel”. Um etwas Klarheit in die Geschichten um den Gürtelstachelaal zu bringen, möchte ich im Folgenden mit einigen Vorurteilen aufräumen und ein paar selbst angestellte Beobachtungen und Erfahrungen schildern.

Lebendfutter für kleine Labyrinthfische
Martin Hallmann
Frei nach den „sieben Schätzen“, dem bekannten und wohlschmeckenden chinesischen Essen möchte ich die entscheidenden Lebendfutterarten auflisten und ein paar Tipps zu ihnen und ihrer Kultur geben. Dass hier natürlich neben der Eignung die Ziele Einfachheit und hoher Ertrag bei wenig Aufwand ganz entscheidend sind, ist selbstverständlich. Für mich ist das zeitbedingt elementar und so habe ich im Laufe der letzten Jahre viele Versuche unternommen, die zum Teil maximale Vereinfachung bei hohem Ertrag erbrachten.

Neue Channa-Art aus dem Nordosten Indiens: Channa pomanensis
Verena Barwitz
Die Wissenschaftler Shantabala Devi Gurumayum und Lakpa Tamang haben Ende letzten Jahres eine Beschreibung einer bisher unbestimmten Channa-Art vorgenommen, die aus Arunachal Pradesh im Nordosten Indiens stammt. Es handelt sich dabei um Channa pomanensis.

Neues aus der Welt der Labyrinthfische
Jens Kühne
Rote Makropoden: Australische versus europäische Zuchtform / Betta stigmosa von Benjaran Benum / Trichopsis cf. schalleri „III“ / Channa gachua „steelblue“

Eine Reise durch Westmalaysia mit einem Schwerpunkt auf Labyrinthfischen
Peter Beyer, Martin Hallmann, Michael Scharfenberg
Die IGLer Professor Peter Beyer, Martin Hallmann und Michael Scharfenberg waren mit Familie 3 1/2 Wochen an den Küsten der Malaiischen Halbinsel unterwegs und haben – sozusagen nebenbei – mal nach Fischen geschaut. Dabei haben sie offenbar viel erlebt. Hier vorab nur einige Eindrücke dieser Reise.

Beutelbörsen der IGL – ein Auslaufmodell?
Verena Barwitz

INDEX
In dieser Ausgabe genannte Arten

Keine Kommentare

Erstelle einen Kommentar