Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische e.V.

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Der Makropode 4/25

Der Makropode 4/25

47. Jahrgang – Dezember 2025

INHALT

Editorial
Jürgen Schmidt

Kampffischnaturformen – viel zu selten gepflegt
Jürgen Schmidt
Betta splendens kann auch in seiner Wildform ein attraktiver Aquarienfisch sein, vor allem für Aquarianer, die sich für das Verhalten der Fische interessieren. Über die Art wurde bereits sehr viel geschrieben, jedoch handelte es sich fast immer um Artikel, Berichte oder Bücher über die Schleierform. Deshalb möchte ich hier noch einmal die Wildform in Erinnerung bringen, speziell über Fische, die aus dem Süden Thailands, von Hua Hin, stammten. Diese Fische wurden in den 1990er-Jahren von Dr. Günter Ettrich importiert und erwiesen sich als ein robuster und farbenprächtiger Stamm. Dennoch befinden sich diese Fische meines Wissens nicht mehr im Bestand der IGL.

Hybridisierung innerhalb der Gruppe des Siamesischen Kampffisches um die Art Betta splendens
Jens Kühne
Die Beschäftigung mit Labyrinthfischen führt fast automatisch zu einem gesteigerten Interesse an biologischen Zusammenhängen. Das gilt besonders für ambitioniertere Hobbyisten, die sich in Interessengemeinschaften wie der IGL zusammengeschlossen haben. Zu diesem Beitrag hat mich der interessante Artikel von Dr. Dieter Gentsch im ’Aquaristik Fachmagazin’ 291, der die Multihybridisation bei Zierfischzuchtformen behandelt, inspiriert. Und zwar direkt in Bezug auf das Thema Zuchtformen innerhalb der Gattung Betta – Kampffische.

Hat der Artstatus von Betta splendens eine Chance?
Jens Kühne
Es ist immer wieder schwer, komplexe Themen in zumutbarer Kürze darzustellen, um das Interesse der Leser nicht überzustrapazieren. Nach meiner Erfahrung sind viele Leser es heutzutage gewohnt, sich schnell einen Überblick zu verschaffen, ohne längere Texte studieren zu müssen. Dem hoffe ich entgegenzukommen. Viele sind schon zufrieden zu wissen, dass Betta splendens ein oder zwei rote Kiemendeckelstreifen besitzt – aber auch schon das ist prinzipiell ein Trugschluss!

Bestimmungsschlüssel für die Betta splendens-Gruppe
Jens Kühne & Jürgen Schmidt
Bestimmungsschlüssel für gedrungene, schaumnestbauende Kampffische, Betta splendens-Gruppe – Männchen in Prachtfärbung

Betta siamorientalis im Biotop
Martina Vogl
Im Mai 2025 war ich für zehn Tage in Thailand und am vorletzten Tag auf dem Weg Richtung Bangkok-Flughafen. Vom Khao Yai-Nationalpark kommend kam ich noch im Areal des Betta siamorientalis vorbei. Ich hatte die Koordinaten von Jens Kühne bekommen und machte mich auf den Weg dorthin.

Ein Kampffisch aus Süd-Thailand: Betta pallida
Horst Linke
Erst 2004 wurde Betta pallida aus dem äußersten Süden von Thailand, aus einem Gebiet nur knapp 100 km nördlich der malaiischen Grenze, beschrieben. Dabei handelt es sich um einen für maulbrütende Kampffische vergleichsweise klein bleibenden Fisch, der mit Totallängen um 7 cm ausgewachsen ist.

Betta andrei, eine neue Art aus der Betta waseri-Artengruppe
Michael Staab
Bereits vor über 2 Jahren wurde eine weitere neue Art der Kampffische beschrieben, die bisher noch nicht im ‚Makropoden‘ vorgestellt wurde. Dies soll hier nachgeholt werden.

Gedanken zu den letzten Geheimnissen der Aquaristik
Thomas Beu
Das eine Aquarium macht uns stets Freude, das andere ist und bleibt ein Sorgenkind. Was macht den Unterschied? Eure Beiträge sind gefragt.

Einladung zur Frühjahrstagung der IGL vom 20. bis 22. März 2026
Martina & Matthias Vogl

Protokoll der Außerordentlichen Generalversammlung am 13.9.2025
Nataly Bittner

Berichte des Vorstands aus dem vergangenen Vereinsjahr
Nataly Bittner

Tagungsbericht von der Herbsttagung 2025
Julian Aigriner

Besuch bei Ehrenmitglied Hans-Joachim Paepke
Norbert Neugebauer

Regionalgruppe Franken startet wieder durch
Norbert Neugebauer

Labyrinthfischtage in Ostbayern
Jürgen Schmidt

Ergebnisse der IGL-Bestandserhebung 2025
Benjamin Wilden

Messel: Artenreich, aber kein tropischer Regenwald
Senkenberg Forschungsinstitut
Eine aktuelle Studie zeigt, dass in der Grube Messel bislang insgesamt 1409 verschiedene Taxa – unterschiedliche Typen von Lebewesen – aus den 47 Millionen Jahre alten Ölschiefern geborgen wurden.

Deutsches Meeresmuseum feiert Abschluss der Modernisierung des Standortes MEERESMUSEUM
Deutsches Meeresmuseum
Am 29. September wurde bei einem Festakt in Anwesenheit zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Sanierung und Erweiterung des MEERESMUSEUMs in der Stralsunder Altstadt feierlich abgeschlossen. Am Nachmittag bedankte sich die Stiftung Deutsches Meeresmuseum mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm und freiem Eintritt in das Museum bei allen Menschen, die sich mit dem Museum verbunden fühlen.