Guten Abend zusammen,
ich wollte mal mein Becken vorstellen, in das in einigen Wochen entweder eine Channa- oder eine Betta-Art einziehen soll.
Daten
Maße: 80x40x40cm
Beleuchtung: Aufsatzleuchte 4x24 Watt (im Moment 2x 24 Watt in Betrieb)
CO2-Anlage ist vorhanden, wird aber nur bis zum Einsetzen der Fische genutzt.
Die Lampe wird noch ausgetauscht, da noch eine Abdeckscheibe auf das Becken kommt.
Desweiteren wird noch etwas mehr bepflanzt, sodass das Becken etwas verkrauteter wird.
Ich würde mich über Besatzvorschläge (besonders in Richtung Channa oder Betta) freuen.
liebe Grüße
Erik
Edit: Bilder hochladen funktioniert nicht ... da passiert das:



Wie kann ich diesen Fehler beheben?

MfG
Marco Graumann
mobil neue nummer, hab ich aber nicht im Kopf ![]()
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IGL-Mitgliedsnummer 090
Hallo Erik,
Ich würde mich über Besatzvorschläge (besonders in Richtung Channa oder Betta) freuen.
Dieses Aquarium ist ungeeignet für die von der Größe her in Frage kommenden Schlangenköpfe, Stichwort Deckung an der Wasseroberfläche. Wenn Du das änderst, kämen die kleineren Varianten von C. gachua in Frage.
Auch für Kampffische ist es wegen der fehlenden Deckung suboptimal. Zudem fallen wegen des Laubes alle Kampffische raus, die empfindlich auf organische Wasserbelastungen reagieren.
Außerdem frage ich, welchen Sinn es hat, die Pflanzen erst an eine hohe Kohlendioxidkonzentration zu gewöhnen, um sie dann zu senken.
Gruß, Klaus
Hi, an und für sich ein schönes Aquarium!
Frage 1:
was ist das für eine grasartige Pflanze die da unter dem Holz wächst?
Frage 2:
Was ist denn das für ein Holz?
Ich würde dir empfehlen, die Kohlendioxid-Anlage gleich wegzulassen und beim Licht auch bei 2x24 Watt zu bleiben.
Schmeiß noch Najas rein und such dir was schönes für die Wasseroberfläche (Froschbiss, Salvinia oder Wasserlinsen) dann ist das alles eine runde Sache!
Fischmäßig steht dir dann einiges offen..., wie Klaus schon schrieb, bei den Betta-Arten geht da fast alles, außer den wirklich ganz großen und außer den Arten, die organische Belastungen nicht mögen (also zum Beispiel enisae oder macrostoma würde ich da eher nicht reinsetzen). Die Formenkreise um pugnax, picta, akarensis und foerschi kommen auf jeden Fall in Frage!
viele Grüße , Richard Fischer, geb. Brode
IGL120
Hi Marco, Richard und Klaus,
danke fürs Hochladen des Bildes. (stellt sich mir immer noch die Frage, warum ich das nicht hinkriege!?)
@Klaus: Ok, dann werde ich, wie schon geschrieben, noch um einiges mehr bepflanzen. Diese Pflanzen stehen noch zur Auswahl (Najas guadalupensis, Ceratopteris thalictroides, mehr Juncus repens sowie eine Salvinia-Art)
Vielleicht auch noch eine großblättrige Pflanze, welche ja ebenfalls Deckung von oben gibt.
Es Befinden sich noch einige C. wendtii "Mi Oya" Pflanzen im Hintergrund, welche allerdings gerade von emers auf submers umgestellt werden und dadurch keine Blätter haben.
Von einem Bekannten könnte ich Betta rubra bekommen.
Ich muss die CO2-Zufuhr nicht komplett einstellen, nur bei Besatz etwas reduzieren. Ich fahre im Moment CO2-Werte von etwa 20-30mg/l, was für Betta wohl etwas viel sein dürfte.
Wasserwerte liegen bei:
PH 6,0
KH 2
GH 3
Temperatur im Moment 23-24 Grad
Edit:
@Richard:
Zu Frage 1: Das ist Juncus repens, welche sich auch bei sehr schattigen Verhältnissen sehr gut macht...
Zu Frage 2: Wacholder- und Kiefernwurzeln, welche ich in Schweden aus einem See bzw. dem Moor nebendran gefischt habe. Habe das Holz teilweise seit 2 Jahren in meinem Becken. (Bin erst vor kurzem auf ein naturnahes Becken umgestiegen. Davor hatte ich mich einige Jahre mit Aquascaping beschäftigt.)
Ich fahre meine Becken seit Jahren mit CO2, bin also das starke Pflanzenwachstum durch viel CO2, viel Licht, viel Dünger gewöhnt. Vielleicht muss ich mich davon verabschieden. Düngen tu ich gar nicht mehr, CO2 stelle ich vielleicht auch ein und das Licht werde ich bei 2x 24 Watt lassen und lieber mehr durch Schwimmpflanzen für Schatten sorgen.
Danke für deine Vorschläge, Richard ![]()
liebe Grüße
Erik
Hallo zusammen!
bei den Betta-Arten geht da fast alles, außer den wirklich ganz großen und außer den Arten, die organische Belastungen nicht mögen (also zum Beispiel enisae oder macrostoma würde ich da eher nicht reinsetzen). Die Formenkreise um pugnax, picta, akarensis und foerschi kommen auf jeden Fall in Frage!
Betta spec. "Khao Luang", der aussieht wie ein klein gebliebener b. pugnax mag organische Belastung auch nicht.
Die Kohlendioxiddüngung an sich ist ja nicht so das Problem, sondern die wohlmöglich zwischen der ausbruchsicher dicht schließenden Deckscheiben und der Wasseroberfläche entstehende Anreicherung von Kohlendioxid auf für Luftatmer tödliche Konzentrationen. Zudem halte ich diese Düngung bei den schwachen Beleuchtungsverhältnissen, wie sie viele Kampffische oder Schlangenkopffische mögen, für Geldverschwendung, weil sie nichts bringt.
Gruß, Klaus
Hallo Eric,
da du ja so schöne Wurzeln hast, wie wäre es zwischen / auf dem Holz etwas Javamoos und Javafarn einzusetzen?
Die kommen dann auch mit weniger Licht (bei vorhandener Schwimmpflanzendecke) aus und nach meiner Meinung sieht das dann mit der Zeit richtig gut aus. Vielleicht noch etwas Sumatrafarn zwischen das Holz stecken, macht sich auch immer ganz gut.
Als Besatz, wenn du keine Channas reinsetzt und der pH-Wert noch etwas niedriger wird, zwei Paar Rote, Knurris, evtl. kleine Bärblinge dazu.
Die CO2-Anlage würde ich, wie meine Vorredner, gleich abschalten und das Licht auf die endgültigen Werte einstellen.
Aber nicht vergessen, egal ob Channa oder Betta, absolut dichten Deckel!
Gruessle aus Stuttgart
Thomas G
IGL 259
Hallo zusammen,
absolut dichten Deckel!
Nun, Luft sollte schon hindurch können.
Gruß, Klaus
....
Die Kohlendioxiddüngung an sich ist ja nicht so das Problem, sondern die wohlmöglich zwischen der ausbruchsicher dicht schließenden Deckscheiben und der Wasseroberfläche entstehende Anreicherung von Kohlendioxid auf für Luftatmer tödliche Konzentrationen.
....
Gruß, Klaus
Hallo,
hier möchte ich einige Anmerkungen machen. Bis zu unserer IGL-Herbsttagung in Oranienburg war ich auch immer der Meinung, dass eine zu hohe Kohlendioxidkonzentration auf der Wasseroberfläche problematisch sein könnte. Diesbezüglich war aber der Vortrag von Dr. Stefan Hetz (Präsident des VDA) "Schwarzwasser und seine Bedeutung für Fische" sehr interessant. In seinen wissenschaftlichen Ausführungen räumte er auch mit der "Mär" von CO2-Vergiftungen bei luftatmenden Fischen auf. Er hat dies auch wissenschaftlich begründet, und ich meine, man sollte ihm glauben.
Viel schlimmer ist ein CO2-Überschuss im Aquariumwasser, da es dadurch zu starken ph-Wert-Absenkungen kommen kann. Ich habe dadurch einmal einen Teil meiner Fische verloren (die ph-Elektrode war defekt), wobei ich sagen muss, meine Labyrinthfische (Ctenopoma- und Belontia-Arten) hatten damit am wenigsten Probleme.
Gruß Michael
fischmichi
Michael Müller
"Die Frage heißt nicht: Können Tiere denken oder reden? Sondern: Können sie leiden?" (Jeremy Bentham)
Hallo,
In seinen wissenschaftlichen Ausführungen räumte er auch mit der "Mär" von CO2-Vergiftungen bei luftatmenden Fischen auf. Er hat dies auch wissenschaftlich begründet, und ich meine, man sollte ihm glauben.
Demnach wären glaubhafte Berichte von Aquarianern z.B. von Panzerwelsen, die nach der Atmung an der Oberfläche zu torkeln beginnen und verenden, Märchen? Leider konnte ich nicht zur Herbsttagung, die wissenschaftliche Begründung hätte mich interessiert. Vielleicht kann sie jemand wiedergeben.
Gruß, Klaus
Hi ,
ich hab 2 Jahre in einem 120er u. einem 80er Becken eine CO2 Anlage betrieben . Die Anlage hab ich behutsam betrieben und nie Probleme gehabt . Ich halte das angebliche Problem einer CO2 Vergiftung für stark übertrieben . Ich würde immer wieder eine CO2 Anlage betreiben , wenn ich der Meinung wäre , dass ich eine brauche .
Hallo,
In seinen wissenschaftlichen Ausführungen räumte er auch mit der "Mär" von CO2-Vergiftungen bei luftatmenden Fischen auf. Er hat dies auch wissenschaftlich begründet, und ich meine, man sollte ihm glauben.
Demnach wären glaubhafte Berichte von Aquarianern z.B. von Panzerwelsen, die nach der Atmung an der Oberfläche zu torkeln beginnen und verenden, Märchen? Leider konnte ich nicht zur Herbsttagung, die wissenschaftliche Begründung hätte mich interessiert. Vielleicht kann sie jemand wiedergeben.
Gruß, Klaus
Hallo Klaus,
ich hoffe, ich habe das alles richtig verstanden. Vielleicht waren auch nur Labyrinthfische (und nicht alle luftatmende Fische) gemeint. Aber Labyrinthfische auf jeden Fall. Vielleicht könnte sich hier auch noch jemand äußern, der diesen Vortrag verfolgt hat.
Ich werde mal mit Stefan Hetz Verbindung aufnehmen, es wäre ja sehr schön, wenn er dazu etwas veröffentlichen könnte, vielleicht sogar im "Makropoden".
Gruß Michael
fischmichi
Michael Müller
"Die Frage heißt nicht: Können Tiere denken oder reden? Sondern: Können sie leiden?" (Jeremy Bentham)
Hallo Michael,
Ich werde mal mit Stefan Hetz Verbindung aufnehmen, es wäre ja sehr schön, wenn er dazu etwas veröffentlichen könnte, vielleicht sogar im "Makropoden".
Wo sonst?
Gruß, Klaus
Hallo Michael,
Ich werde mal mit Stefan Hetz Verbindung aufnehmen, es wäre ja sehr schön, wenn er dazu etwas veröffentlichen könnte, vielleicht sogar im "Makropoden".
Wo sonst?
Gruß, Klaus
Hallo Klaus, ich sehe das genauso. Ich kenne den Stefan Hetz ein wenig, er ist ein sehr zugänglicher Mensch, aber als Chef des VDA steht er eventuell der DATZ näher als unserem Makropoden.
Gruß Michael
fischmichi
Michael Müller
"Die Frage heißt nicht: Können Tiere denken oder reden? Sondern: Können sie leiden?" (Jeremy Bentham)
Hallo!
Statt darüber zu spekulieren wo Stefans Loyalitäten sind, sollte ihn einfach mal einer fragen. Schließlich ist er IGL-Mitglied.
Gruß
Charly
"wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" A. Camus
" wir müssen uns Camus als Dummschwätzer vorstellen" Sisyphos