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									Colisa chuna - Ludwigshafen - Fadenfische				            </title>
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            <description>Die Internationale Gemeintschaft für Labyrinthfische Diskussionsforum</description>
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                        <title>RE: Colisa chuna - Ludwigshafen</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/fadenfische/colisa-chuna-ludwigshafen/paged/4/#post-26721</link>
                        <pubDate>Wed, 11 May 2011 10:39:47 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Hey, alle zusammen!
Wir können tatsächlich viele Dinge nicht wissen.
Ich will noch mal die Turmfalken bemühen.
Klaus, der alte Theoretiker, schreibt, man könne ja die Turmfalken vor dem W...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Hey, alle zusammen!
Wir können tatsächlich viele Dinge nicht wissen.
Ich will noch mal die Turmfalken bemühen.
Klaus, der alte Theoretiker, schreibt, man könne ja die Turmfalken vor dem Winter fangen und wiegen.
Erzähl das mal einem Feldornithologen. Der lacht sich kaputt.
Wißt ihr, vor allem, Klaus, weißt du, wie solche Informationen wie die mit den Turmfalken zustande kommt?
1. Man sammelt die Ringdaten von im Lauf des Winters tot gefundenen Turmfalken und schließt die in der vorhergehenden Saison geborenen gleich aus. Die haben logischerweise noch nicht gebrütet und haben außerdem mit Abstand die höchste Sterblichkeit.
2. Man versucht die gewonnenen Ringdaten mit Vögeln in Verbindung zu bringen, über deren Bruterfolg in der letzten Saison Erkenntnisse vorliegen, die also so gut beobachtet wurden, daß sowohl die die ausgeflogenen Jungvögel gezählt als auch die Ringdaten von wenigstens einem der Eltern mit dem Fernglas abgelesen werden konnten. Und das natürlich ohne die Vögel zu stören.
3. diese Vögel müssen natürlich schon als Jungvögel beringt worden sein.
Bei diesen vielen wenns wundert es einen, daß überhaupt brauchbare Daten vorliegen, um den Bruterfolg halbwegs belastbar mit der Wintersterblichkeit zu korrelieren. Weiter Untersuchungen, wie etwa zur Todesursache, sind schwer durchzuführen, weil z. b. die Vogelwarte einfach nur den gefundenen Ring zugeschickt bekommt und nicht den ganzen, halbverwesten toten Vogel. Solche Befgunde sind auch schwer zu erheben, denn Feldornithologie ist Ehrenamt und Hobbyarbeit. Irgendwelche Laborarbeiten sind im größeren Rahmen nicht finanzierbar.
Diese lange Geschichte erzähle ich, um klar zu machen, daß uns manche Informationen einfach nicht zugänglich sind und nicht zugänglich sein werden. Wenn so eine häufige, gut beobachtbare und deswegen sehr gut untersuchte Vogelart so viele Fragen aufwirft, wie ist das erst mit der &quot;Wintersterblichkeit&quot; der Fadenfische im zusammenhang mit dem &quot;Bruterfolg&quot;?
Der von uns allen offensichtlich geschätzte, nein, nicht Vierke, sondern Konrad Lorenz erzählt dazu die Geschichte, wie ein von ihm sehr geschätzter Professor eine Vorlesung beendete, nämlich mit dem Goethezitat, das Erforschbare zu erforschen und das nicht Erforschbare ruhig zu verehren und wie besagter Professor in den aufbrandenden Beifall rief: &quot;Falsch, meine Damen und Herren, nicht ruhig, nicht ruhig!&quot;
Gruß
Charly]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/fadenfische/">Fadenfische</category>                        <dc:creator>Charlyroßmann</dc:creator>
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				                    <item>
                        <title>RE: Colisa chuna - Ludwigshafen</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/fadenfische/colisa-chuna-ludwigshafen/paged/4/#post-26716</link>
                        <pubDate>Tue, 10 May 2011 20:45:34 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Hallo,

na, da war Klaus schneller und hat im Prinzip das Meiste geschrieben, was ich auch inhaltlich geschrieben hätte.
Aber obwohl es dann wahrscheinlich eine Wiederholung wird will ich...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Hallo,

na, da war Klaus schneller und hat im Prinzip das Meiste geschrieben, was ich auch inhaltlich geschrieben hätte.
Aber obwohl es dann wahrscheinlich eine Wiederholung wird will ich trotzdem in meinen Worten antworten, möglicherweise sind inhaltlich gleiche bis ähnliche Antworten für manche Mitleser ja hilfreich?

Vorneweg möchte ich allerdrings unterstreichen: &quot;Wir bekommen das meiste nicht mit. Aber das bißchen, was wir mitbekommen, ist &quot; auch schon sehr faszinierend! 

Also,
' &quot;die Frage: &quot;was bedeutet das?&quot; und &quot;warum ist das so?&quot; ist etwas kurz gegriffen.' würde ich genau umgekehrt sehen: Diese Frage und ähnliche sind Alles.

Und &quot;Weil wir das nicht wissen können.&quot; ist sowas wie Schicksalsergebenheit <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";)" title="" /> auch wenn ich weiß, dass das bei dir, Charly, gewiss nicht zutrifft.
Wie oben ja schonmal gesagt, mit dem Begriff &quot;Wissen&quot; ganz furchtbar streng genommen stimmt das ja tatsächlich auch, aber
aus im strengen Sinne &quot;nicht wissen können&quot; folgt nicht &quot;Das Interessante an der Information über die erhöhte Wintersterblichkeit bei fortpflanzungserfolgreichen Turmfalken ist ja gerade, daß kein Erklärungsversuch gemacht wird.&quot; Es sei denn, man beschäftigt sich mit menschlichen Motive im Allgemeinen und bei Wissenschaftlern insbesondere - was Klaus ja dann auch auf Grund dieser Äußerung getan hat -.

Die erfasste Information - bzw. die beobachteten Fakten - sind das eine, nämlich schlicht die Basis, die uns davon abhält, ins Fantastische abzudriften - Denken lösgelöst von jeder Realität -.

Bleiben diese Informationen alleine stehen sind sie schlicht ein Nichts, eine bedeutungslose Datensammlung, die evtl. noch den Zweck erfüllt Datenspeicher herstellende Firmen reich zu machen. Ansonsten sind sie alleine so stehen gelassen wirklich nichts. 

Fossile Rückstände in der Erde oder sonstwo sind Datensammlungen, wenn auch nicht von uns dahin gespeichert, sondern &quot;freundlicherweise&quot; zufällig archiviert. Solange diese &quot;Knochen&quot; in der Erde liegen, sind sie schlicht nichts - im Sinne von wissen schaffen -, ein wenig strukturierte Materie, ohne jede Bedeutung für uns und selbst dann, wenn ein Archäologe sie ausbuddelt und woanders archiviert, sind sie, für sich stehen gelassen, immer noch schlicht nichts. 
Erst dadurch, dass jemand diese Datensammlung interpretiert, wird sie zur Information und erst dadurch, dass jemand seine Fantasie davon (geregelt) anregen lässt, um diese Infomationselemente (beobachtete Fakten) mittels plausibler Spekulationen bzw. angereichert durch einige formale einzuhaltenden Randbedingungen zur Hypothese aufgewertet (oben genannte Falsifizierbarkeit, ist eine davon) in einen Zusammenhang stellt, also Frage wie wie, warum wozu und dergleichen versucht zu beantworten, erst dadurch werden diese Faktensammlungen interessant und sind überhaupt mehr als Sammlerleerlauf.

Ich würde also die Sache so formulieren:
Das Interessante an dieser Information, diesen Fakten ist die Spannung auf die von einem Wissenschaftler gewiss irgendwann zu erwartende begründete Spekulation (Hypothese), mit er er versuchen wird, diese nackten Fakten in einen Zusammenhang zu stellen, also kurz, der ausstehende und bestimmt mit Spannung erwartete Erklärungsversuch.

Käme dieser prinzipiell nicht irgendwann, wäre da kein Wissen Schaffender am Werke, sondern ein Archivierungswerkzeug.

Wissen schaffen bedeutet nicht Fakten archivieren. Jedes archivierte Fakt sagt nur &quot;dieses singuläre Ereignis ist nachweislich geschehen&quot;. Davon alleine hat man gar nichts.

Ich sammele Fakten:
Gestern um 17h wurde am See x Mensch M der im Wasser stehende Fuß entfernt.
Heute um 23h wurde am See x Mensch M1 der im Wasser stehenden Fuß entfernt.
...
Das ist nichts aber jetzt:
Spekuliert Herr Fantasievoll: Wasser wohnt eine Kraft inne, die darinstehende Füße auflöst.
Sammler, der diese Fakten dokumentiert/beobachtet hat spekuliert nichts, ist's zufrieden diese Daten erfasst und dokumentiert zu haben aber versteigt sich nicht in Spekulationen über das Warum, wieso,wie,.. denn er weiß ja er kann es sowie nicht wirklich wissen - womit er von mir uneingeschränkt Zustimmung bekommt -.

Übermorgen stehen beide am See x und sehen etwas das weiter hinten im Wasser schwimmt und sie dringend brauchen würden.
Fantasievoll dreht sich um und geht zum Wald. Ruft ihm Sammler hinterher: Wo gehst du hin? Was machst du? Ruft Fantasievoll zurück: Ich hole einen Stock, um mir das Willhaben rauszufischen!
Sammler schüttelt innerlich den Kopf, macht einen Schritt ins Wasser greift nach Willhaben und ... fällt um: Fuß weg. Fantasievoll ist inzwischen auch zurück, zieht Sammler schnell aus dem Wasser und angelt sich ohne einen Fuß ins Wasser zu setzen Willhaben heraus.

Was ist geschehen - ich weiß Charly, hasts mich längst verstanden und bist sowieso auch dieser Sicht gewesen, aber da ich mir nun mal die Freude gemacht habe, dieses Geschichtchen anzufangen will ich's zu Ende führen. 

Sammler hat also Fakten gesammelt und sich eines Erklärungsversuches enthalten, weil er ja sowieso es nicht wirklich wissen kann.

Fantasievoll ist halt ein unverbesserlicher Fantast und hat es sich nicht verkneifen können, obwohl auch er weiß, dass er es letztlich ja nicht wissen kann, was da geschehen ist, außer eben der unumstößlich erfassten Faktenlage. Er ist halt ein Fantast und kann nicht anders als sich eine Geschichte auszudenken, die zu den erfassten Fakten passt und erzählt wie es dazu kam: &quot;Wasser ist ein hinterhältiges Wesen, es lässt sich von uns trinken, damit wir ihm in die Falle gehen und uns unbedenklich hineinstellen. Dann schnappt es sich unsere Füße und knüpft daraus Ketten&quot;.
- Schwachsinn, stimmts? Aber sehen wir's ihm nach, er ist ein Fantast! -
Aber nun kommt's. 
Er ist nicht nur ein Fantast, sondern glaubt an seine Fantastereien auch noch zu einem gewissen Grade in dem Sinne, dass er sich sagt. &quot;Man weiß ja nie ( <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";)" title="" /> ), vielleicht stimmt das ja?!&quot; Und weil er denkt, dass ja was dran sein könnte, traut er sich nicht ins Wasser zu gehen, denn er prognostiziert ängstlich: Wenn ich den Fuß ins Wasser stelle kassiert dieses hinterhältige Wasser ihn bestimmt. Deswegen holt er einen Stab und behält seinen Fuß. Sammler dagegen fantasiert sich keine Erklärung zu den Fakten. Folglich kann er auch nicht - und tut dies auch entsprechend nicht - eine Prognose wie Fantasievoll stellen über das, was in der Zukunft geschehen könnte, wenn er seinen Fuß ins Wasser setzt (oder genauer keine Prognose über künftig machbare Beobachtungen, wie Fuß weg, wesentlich an dieser Umformulierung ist, dass auch ein künftig machbarer/erwartbarer Fund bei einer archäologischen Ausgrabung, auch wenn das archivierte Ereignis in der  Vergangenheit lag nichts desto trotz exakt der gleiche Prognosetyp über eine künftig machbare Beobachtung ist, was glaube ich nicht jedem klar ist.).

Folge: Die Evolution wird Sammler ausselektieren, Fanatsievoll selektierend &quot;belohnen&quot;, denn nur Fantasievoll hat prognosetaugliche Erklärungen der von ihm aufgenommenen Ereignisse zur Verfügung und kommt damit durch die Welt, die vor ihm liegt.
Und eben das und nichts anderes ist der Kern des durch Wissenschaftler geschaffenen Wissens. Kein absolutes Wissen, sondern prognosetaugliche Spekulationen/Hypothesen/Theorien eben Erklärungsversuche, die bessere Prognosen erlauben als die Erklärungsversuche von gestern. Mehr ist Wissenschaft nicht aber definitiv auch nicht weniger und genau genommen ist es das Höchste: Eine gewiss absolut gesehen falsche - oder besser nicht ganz richtige - jetzige Theorie, die nicht immer die richtige Prognose stellen kann aber gewiss eine bessere als die Theorie/der Erklärungsversuch von gestern.

In dem Zusammenhang und zum Abschluss dieser viel zu langen Geschichte:
Eben deswegen sind auch in Foren (Aquaristik und ähnliche) die oft zu lesenden Aussagen über die Taxonomie mit der die Biol. die Lebewesen in Beziehung setzt wie &quot;Das ist ja doch nur eine vom Menschen gemachte willkürliche Einteilung&quot; so falsch wie eigentlich nur eine solche Aussage sein kann.
Sie ist absolut nicht willkürlich sondern für sich selbst ein Erklärungsversuch im obigen Sinne über die Beziehung der Lebewesen untereinander und nicht nur irgendeine Art von Erklärungsversuch sondern eine in obigem Sinne progronosebelastbare Erklärung.

Und weil es eben in obigem Sinne ist, ist diese formulierte Erklärung, die Taxonomie, auch nie stabil, sondern wird sich immer ändern werden und müssen, nämlich wenn sie eine Erklärung darstellen soll die bessere Prognosen erlaubt als die alte Version. Es ist also grundfalsch, aus der Änderung der Taxonomie auf deren Willkür zu schließen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Tatsache, dass sie innerhalb eines wissenschaftlichen Prozesses laufend geändert wird ist der Hinweis: Diese Erklärung wird verbessert,also tauglicher, also genau das, was jeder vom Schaffen von Wissen erwartet.

Wollte zwar eigentlich noch anderes aufgreifen, das reicht mir aber jetzt erstmal zeitmäßig -trotz möglichst schnellen Tippens - ....
daher schönen Abend und]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/fadenfische/">Fadenfische</category>                        <dc:creator>Erich Willems</dc:creator>
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                        <title>RE: Colisa chuna - Ludwigshafen</title>
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                        <pubDate>Tue, 10 May 2011 17:29:58 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Joo, Klaus!
Wir bekommen das meiste nicht mit. Aber das bißchen, was wir mitbekommen, ist faszinierend genug.
Zu den Malawicichliden: du vergißt das Freßverhalten. Einige Arten verändern s...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Joo, Klaus!
Wir bekommen das meiste nicht mit. Aber das bißchen, was wir mitbekommen, ist faszinierend genug.
Zu den Malawicichliden: du vergißt das Freßverhalten. Einige Arten verändern sogar nach wenigen Generationen im Aquarium die Maulform.
Um das zu verhindern, müßtest du einem Labeotropheus mindestens zwanzig Quadratmeter intensiv besonnte Felsen in zwei Metern Wassertiefe zur Verfügung stellen.
Und noch mal zu den Turmfalken: es gibt da die Hypothese mit der &quot;Erfolgsfalle&quot;. Je erfolgreicher ein Vogelpaar in der letzten Brutzeit war, um so weniger ist es geneigt, sein Revier zu verlassen. Ein gutes Brutrevier ist aber nicht unbedingt auch ein gutes Winterrevier.
Gruß
Charly]]></content:encoded>
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				                    <item>
                        <title>RE: Colisa chuna - Ludwigshafen</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/fadenfische/colisa-chuna-ludwigshafen/paged/3/#post-26711</link>
                        <pubDate>Tue, 10 May 2011 17:10:21 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Hallo zusammen, 

Nur die Frage: &quot;was bedeutet das?&quot; und &quot;warum ist das so?&quot; ist etwas kurz gegriffen. Weil wir das nicht wissen können. Auch Vierke nicht und Lorenz au...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen, 

<blockquote>Nur die Frage: &quot;was bedeutet das?&quot; und &quot;warum ist das so?&quot; ist etwas kurz gegriffen. Weil wir das nicht wissen können. Auch Vierke nicht und Lorenz auch nicht. Wir können versuchen, das beobachtete Verhalten nach Plausibilitätskriterien zu erklären, mehr nicht. </blockquote>

Nein, wir können mehr. Wir können zur Erklärung Hypothesen entwickeln, um uns dann zu überlegen, wie wir diese prüfen können, wobei immer klar sein muss, dass sie falsifizierbar sind, verifizierbar aber nur in ganz seltenen Ausnahmefällen. 

<blockquote>Das Interessante an der Information über die erhöhte Wintersterblichkeit bei fortpflanzungserfolgreichen Turmfalken ist ja gerade, daß kein Erklärungsversuch gemacht wird. Von den Vögeln mit den vielen Jungen sind im Winter mehr gestorben als von denen mit weniger Jungen. Warum, weiß keiner. Es gibt mehrere naheliegende und auch weniger naheliegende Erklärungsversuche, aber die Autoren der Studie halten sich damit zurück.</blockquote>

Vielleicht möchten sie nicht zu viel über Folgestudien verraten? So könnte man z.B. die Totfunde untersuchen bezüglich der Todesursache. Man könnte ebenfalls versuchen, die Falken vor dem Winter zu fangen und zu wiegen.

<blockquote>Weiß jemand genau, daß Macropodus ocellatus im Freileben nicht vielleicht Maulbrüter ist?</blockquote> 

Das ist nun wirklich eine leicht zu klärende Frage und die Antwort vermutlich längst bekannt, denn Schaumnester und Eier und Larven darin sind mindestens so einfach zu beobachten wie Stichlinge.

<blockquote>wir wissen aber auch, daß das Aquarienverhalten der Felsencichliden des Malawisees ein komplettes Aquarienartefakt ist. Im Freileben verhalten die Fische sich völlig anders.</blockquote> 

Meines Wissens stimmt das nur für Verhaltenselemente wie Revierbildung und Revierverteidigung. Und wenn man die Aquarien groß genug gestaltet, bekommt man ein Verhalten wie im Freiland gezeigt. Aber warum schweifst Du ab? Gerade das unterschiedliche Verhalten der Fadenfische im Wechsel von Trocken- und Regenzeit bekommen wir Aquarianer doch gar nicht mit.

Gruß, Klaus
</blockquote>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/fadenfische/">Fadenfische</category>                        <dc:creator>K. de Leuw</dc:creator>
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				                    <item>
                        <title>RE: Colisa chuna - Ludwigshafen</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/fadenfische/colisa-chuna-ludwigshafen/paged/3/#post-26703</link>
                        <pubDate>Tue, 10 May 2011 11:26:31 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Wow, Erich!
Willkommen im Jörg-Vierke-Fanclub und im Konrad-Lorenz-Fanclub auch!
Ich will hier nicht die gemachten Beobachtungen entwerten. Wunderbar, daß jemand genau hinguckt, und noch w...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Wow, Erich!
Willkommen im Jörg-Vierke-Fanclub und im Konrad-Lorenz-Fanclub auch!
Ich will hier nicht die gemachten Beobachtungen entwerten. Wunderbar, daß jemand genau hinguckt, und noch wunderbarer, daß dabei vor langer Zeit gemachte Beobachtungen unvoreingenommen verifiziert werden können. Es ist nur schade, daß oft versucht wird, durch eine schnelle Frage im Forum den langen, interessanten und lustvollen Weg durch die alte und neue Literatur abzukürzen. Es ist auch wertvoll und interessant, über die Irrtümer der Altvorderen Bescheid zu wissen. 
Nur die Frage: &quot;was bedeutet das?&quot; und &quot;warum ist das so?&quot; ist etwas kurz gegriffen. Weil wir das nicht wissen können. Auch Vierke nicht und Lorenz auch nicht. Wir können versuchen, das beobachtete Verhalten nach Plausibilitätskriterien zu erklären, mehr nicht. 
Das Interessante an der Information über die erhöhte Wintersterblichkeit bei fortpflanzungserfolgreichen Turmfalken ist ja gerade, daß kein Erklärungsversuch gemacht wird. Von den Vögeln mit den vielen Jungen sind im Winter mehr gestorben als von denen mit weniger Jungen. Warum, weiß keiner. Es gibt mehrere naheliegende und auch weniger naheliegende Erklärungsversuche, aber die Autoren der Studie halten sich damit zurück.
Weil da die Spekulation beginnt. Und die blödeste unter den Spekulationen ist die, daß ein Turmfalkenweibchen bewußt ein Ei weniger legt, damit es besser über den Winter kommt. Lacht nicht, in irgendwelchen Illustrierten hab ich so ähnliches Zeug schon gelesen unter der Überschrift: &quot;Wie schlau sind doch unsere Tiere&quot;.
Die Ornithologen beobachten in der Natur, lesen Ringe ab und zählen Ringfunde, haben also ein recht genaues Bild darüber, was sich im Freileben der Vögel so abspielt, aber wir Aquarianer haben in der Regel nicht die leiseste Gewißheit darüber, daß unsere Fische sich in der Natur genau so verhalten wie im Aquarium. 
Weiß jemand genau, daß Macropodus ocellatus im Freileben nicht vielleicht Maulbrüter ist? Um es mal ganz ketzerisch zu formulieren.
Wir wissen von den Stichlingen, daß das Verhalten im Aquarium dem in der Natur sehr ähnlich ist, wir wissen aber auch, daß das Aquarienverhalten der Felsencichliden des Malawisees ein komplettes Aquarienartefakt ist. Im Freileben verhalten die Fische sich völlig anders. Daß sie sich unter Aquarienbedingungen trotzdem und sogar sehr erfolgreich vermehren, zeigt, wie offen biologische Systeme sein können.
Leute, macht weiter so!
Charly]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/fadenfische/">Fadenfische</category>                        <dc:creator>Charlyroßmann</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://www.igl-home.de/community/fadenfische/colisa-chuna-ludwigshafen/paged/3/#post-26703</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE: Colisa chuna - Ludwigshafen</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/fadenfische/colisa-chuna-ludwigshafen/paged/3/#post-26696</link>
                        <pubDate>Mon, 09 May 2011 22:00:30 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Na Charly, dann will ic dein Wunderbargefühl noch etwas steigern :
Ich finde Vierke und seine Web-Site auch sehr gut. Erkennt man schon alleine daran, dass auf meiner Seite unter Literatur ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Na Charly, dann will ic dein Wunderbargefühl noch etwas steigern <img src="{SMILIES_PATH}/icon_smile.gif" alt=":)" title="" />:
Ich finde Vierke und seine Web-Site auch sehr gut. Erkennt man schon alleine daran, dass auf meiner Seite unter Literatur Vierke reichlich vertreten ist, übrigens auch sein Web-Auftritt, womit also schonmal klar ist, dass ich dort auch lese Martin. Hatte seine Daten sogar genutzt, um mir ausrechnend eine Vorstellung zu machen, ob der M.ocellatus in Relation zum M.opercularis im weiblichen Geschlecht den Strategiewechsel nutzt, um Ressourcen zu sparen zwecks Verlagerung z.B. in besserer Winterüberlebensfähigkeit. Kam bei meiner Überschlagsrechnung übrigens raus, Charly, das ein M.ocellatus-Weibchen den selben Ressourcen-Aufwand in seine Eier steckt, wie ein M.opercularis-Weibchen. Du siehst, nicht nur Ornithologen lieben das Spielen mit Zahlen, auch neugierige Informatiker <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";)" title="" />. 

Ach Vierke finde ich alleine deswegen schon gut und sympatisch, weil er K.Lorenz gut findet <img src="{SMILIES_PATH}/icon_smile.gif" alt=":)" title="" />.

Aber bei allen Lobliedern, egal wie gut und interessant, richtig bleibt trotzdem der Hinweis, von dir Charly oben, dass manches zwangsläufig im Spekulativen beiben muss und auch wenn es natürlich &quot;plausibles Kombinieren&quot; ist Martin und nicht willkürliche Phantasie. Logisch ist natürlich auch, dass es zu einer Faktenmenge je mehr plausible Spekulationen gibt je geringer die Faktenmenge ist. Was umgekehrt ja heißt - wie sowieso jeder Naturwissenschaftler weiß - dass das Ziel ist die Faktenlage zu verbessern, durch provozierte Faktenbeobachtungsmöglichkeiten, also Experimente wie z.B. in der Physik oder indem bei zuschaut, wenn andere Experimente durchführen bzw. durchgeführt haben, wie vorwiegend in der Biologie. Also neugierig sein, unvoreingenommen Beobachte und sich freuen, wenn bekanntes bestätigt wird und sich noch mehr freuen, wenn man Beobachtungsfakten findet, die ein neues Licht auf altes werfen, schließlich ensteht lernen nicht durch gläubiges Nacherzählen und Nachhandeln von gesagtem, sondern durch suchen nach Unerwartetem. Und wäre es nicht toll, wenn man mehr Aquarianer dazu verleiten könnte, Spaß am detaillierten Beobachten und Berichten zu haben?!

In dem Zusammenhang finde ich übrigens &quot;Aber das hat doch schon vor langer Zeit XX gesagt&quot; kontraproduktiv. Weil es impliziert &quot;Nix neues, wozu verzapfst du das?&quot; Oder &quot;Wozu langweilst du uns damit, alles brauchbare wurde schon von XX gesagt&quot;.
Darin steckt ein großer Mortivationsfehler: Er verdirbt weniger stur an ihrem Spaß hängenden das Vergnügen auch über das Leben, die Natur staunen zu dürfen, vergisst, wenn er naturwissenschaftliche Grundlagen hat, dass die wiederholte unabhängige Beobachtung eines bekannten Faktes kein redundates überflüssiges Spiel von Nachmachern ist, sondern der einzige Weg eine auf dünner Faktenlage basierende Spekulation immer besser zu belegen und damit immer weniger Spekulativ zu machen und das gerade dann, wenn auf einer Faktenmenge eine Spekulation verkündet ist, man eigentlich kaum etwas besseres machen kann, als zu versuchen neuen Fakten zu beobachten die dieser etablierten Spekulation widersprechen, bzw. sie stören, nur so kann man die Spekulation verbessern. Alles andere ist nachgebetete Weltsichtritualierung man kann auch sagen Begründung einer Glaubesngemeinschaft <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";)" title="" />. Also habt weiter Spaß daran zu beobachten, darüber zu reden und zu Spekulieren egal ob da jemand existiert, der schonmal gesagt hat, was übrigens dem Ansehen des schon gesagten keinen Abbruch tut! Und wenn jemand nichts neues Berichten kann was immer bleibt ist die Freude am Staunen und die sit denke ich das winchtigste, nicht &quot;ob jemand schon gesagt hat&quot;.

Also evtl. können sich die &quot;Aber das hat XX vor YY Jahren dosch schon gesagt&quot;-sager ja umstellen auf das was sie wahrscheinlich eigentlich sagen wollen: &quot;Toll was du da Beobachtet hast, übrigens weißt du das XX dazu auch beobachtungen gemacht hat schau doch mal da un da nach, kriegst du vielleicht noch ein paar Ideen was du Beobachten kannst oder worauf es sich loht zu achten&quot;. Wäre das nix? 

In diesem Sinne Martin, war wohl auch Charlies &quot;Ha!
Vierke kann da auch nur vermuten&quot; und meine Anspielung auf die Naturwissenschaftliche Weltsicht mit &quot;Aber was wissen wir schon ...&quot; zu verstehen.

Kleines OffTopic, möglicherweise in Sicht des Forums, aus meiner Sich absolut in Topic und daher,
weil es mir Spaß macht:
&quot;da die Logik zwar da ist aber Beweise fehlen.&quot;
Die positiven Beweise für &quot;Spekulatonen&quot; (Hypothesen, Theorien) fehlen in den Naturwissenschaften ja immer. Nur Gegenbeweise existieren, sind denkbar.

&quot;Dennoch kann man auch irren&quot;
Die Naturwiisenschaft irrt prinzipiell immer <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";)" title="" />, der Ehrgeiz ist, diesen Irrtum so schwer nachweisbar zu halten, dass andere auch genügend Spaß daran haben, es zu versuchen <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";)" title="" />.

Und deswegen sollte man je nach Reputatonsangst zwar &quot;nicht vorschnell Stellung beziehen&quot; aber ausreichend belegt immer.

&quot;Insofern finde ich eure Betrachtungen und die Diskussion speziell hier im Forum gut&quot;, dem ich nur zustsimmen kann, weil für kich persönlich eh' nur die Möglichkeit des staunende Beobachtes an der Aquaristik und die damit zusammenhängende Möglichkeit, das gesehene spekuliernd mir zu interpretieren mit oder ohne Hilfe von Literatur.

Und auch ich kann Vierkes Internetseiten nur empfehlen. Ich bin mir sicher, dass etliche, wenn sie sich da durchlesen bestimmt ihre Freude am detaillireten Beobachten wenn nicht entdecken, so doch vertiefen werden.

Turmfalken:
Womit die Ornithologen zusätzliche bestätigende wertvolle Fakten besorgt haben zu der &quot;logisch begründeten Spekulation&quot;/Hypothese, dass die in den Nachwuchs aktuell investierten Ressourcen für individuelle Zwecke nicht mehr nutzbar sind und bei limitierten (Aquisitionszeit, Menge) Ressourcen entsprechend auf Kosten anderer Funktionen gehen, hier z.B. die Winterüberlebensfähigkeit. 
Sie haben damit auch gezeigt, dass es Falkenpaare gibt,  - Ach, sag doch Mensch-Power, ist Ressourcensparender <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";)" title="" /> - die wenig Ressourcen individuell zurückbehalten, die dann einsetzbar wären im Sinne einer Einsparumverteilungsstrategie, während andere mehr ressourcen zurückbehalten haben, die so verwendbar sind. 
Was nicht damit gezeigt ist, ob die besser Winterüberlebenden diese Ressourcen auf Grund einer entsprechend verfügbaren Verhaltensstratgie zurüchbehalten habe, oder dieses sich aus irgendwelchen anderen Gründen ergeben hat. Dazu wäre mehr nötig als der Nachweis dieser negative Korrelation. Oder?

Was sie aber natürlich damit gezeigt haben ist, dass es für die Evolution nachweisliche Ansatzpunkte gibt entsprechende Einsparumverteilungsstrategien herauszubilden. Und das könnte z.B. die Grundlage dafür sein, Spaß daran zu finden, zu versuchen durch Beobachtungen Belege für eine solche Strategie bei z.B. einem M.ocellatus zu finden und sich dann zu freuen wie erstaunlich pfiffig so ein &quot;Fisch&quot; doch handeln kann <img src="{SMILIES_PATH}/icon_smile.gif" alt=":)" title="" /> .

Und bei d' wesch &quot;schönes Wochenende&quot;, das wa rmein Versuch etwas scherzend zu frotzeln...]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/fadenfische/">Fadenfische</category>                        <dc:creator>Erich Willems</dc:creator>
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				                    <item>
                        <title>RE: Colisa chuna - Ludwigshafen</title>
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                        <pubDate>Mon, 09 May 2011 18:14:26 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Wunderbar, daß noch jemand außer mir Vierkes Loblied singt.
Der Mann hat tatsächlich zum Verständnis der Layrinther extrem viel beigetragen.
Und was lehrt uns die Sache noch? Genau! Mal wi...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Wunderbar, daß noch jemand außer mir Vierkes Loblied singt.
Der Mann hat tatsächlich zum Verständnis der Layrinther extrem viel beigetragen.
Und was lehrt uns die Sache noch? Genau! Mal wieder ein Buch in die Hand nehmen!
Unsere Literatur-AG ist gern bereit, bei der Suche nach Büchern zu helfen.
Stimmt's, Bruno?
@Erich: noch eine kleine Information zur &quot;Fortpflanzungssparsamkeit&quot;. Die Ornithologen, die immerzu alles messen und zählen und auch die &quot;Man-(und natürlich auch woman-)power dazu haben, haben rausgefunden, daß es bei den Turmfalken eine negative Korrelation zwischen Fortpflanzungserfolg und winterlicher Überlebenswahrscheinlichkeit gibt.
Das heißt, je mehr Jungvögel ein Turmfalke im Sommer aufzieht, desto schlechtere Chancen hat er, den nächsten Winter zu überleben.
Und, by the way, daß ich ein schönes Wochenende wünsche, hat nix damit zu tun, daß ich am Wochenende Ruhe vor euch haben will. Ich versuche einfach ein höflicher Mensch zu sein. Wobei ich sagen muß, daß ich mir an so einem Wochenende wie dem letzten was besseres vorstellen kann, als im Forum rumzugeistern.
Gruß
Charly]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/fadenfische/">Fadenfische</category>                        <dc:creator>Charlyroßmann</dc:creator>
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				                    <item>
                        <title>Literatur</title>
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                        <pubDate>Sat, 07 May 2011 00:48:40 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Tatsächlich ist der Rückschluss von &quot;Auswirkungen&quot; wie Larvengröße, Größe der Gelege und das erreichbare Alter der Tiere auf &quot;Ursachen&quot; etwas, das auf Logik beruht. Tatsä...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Tatsächlich ist der Rückschluss von &quot;Auswirkungen&quot; wie Larvengröße, Größe der Gelege und das erreichbare Alter der Tiere auf &quot;Ursachen&quot; etwas, das auf Logik beruht. Tatsächlich wissen wir es nicht sondern kombinieren plausibel. Beobachtungen der natürlichen Rahmenbedingungen öffnen oft die Augen und bringen neue Erkenntnisse. Deshalb traut man sich auch häufig nicht solche klaren Schlüsse zu schreiben, da die Logik zwar da ist aber Beweise fehlen. Dennoch kann man auch irren und sollte nicht vorschnell Stellung beziehen. Insofern finde ich eure Betrachtungen und die Diskussion speziell hier im Forum gut (Mir selbst fehlt die Ahnung zu den natürlichen Habitaten/Biotopen der Fadenfische. Ich könne nur zu tropischen Betta und Paros was sagen.).  

Speziell zu eurem Thema gibt es von Dr. Jörg Vierke einiges an interessanten Aussagen. Es gab einmal ein Kosmos Handbuch der Süßwasseraquaristik, es erschien etwa Mitte der 70er Jahre. In diesem Buch leistete man sich einen Umfang, der über aquaristische Aussagen hinaus etwas für Allgemeinbildung sorgt. Das sorgt für ein, in z. T. ausführliche Teilbereiche, zerschnittes Buch,  was es sehr speziell und auch  empfehlenswert macht. Das umfangreiche m. E. hervorragende Kapitel  über Verhalten ist von Dr. Jörg Vierke. Hier werden allgemeine ethologische und biologische Betrachtungen erläutert und hierzu dienen häufig Labyrinther. Auch das Thema Colisa/Spucken und Brutpflege. 
Ich kann nur empfehlen hier (über Bücherei) nachzulesen. Wer  das Buch  im Antiquariat findet: Zuschlagen: Ein skuriles Higlight von dem ich viel gelernt habe. Kombinieren muss man aber noch selbst, es ist eher zur Fortbildung und zum &quot;Über-den-Tellerrand-schauen&quot; gedacht.

Ich empfehle euch auch die Portraits und die homepage mit Filmen von Jörg Vierke (siehe Links und Labyrintherlexikon). Keiner hat diese Themen besser beleuchtet , als er.


Martin Hallmann]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/fadenfische/">Fadenfische</category>                        <dc:creator>emha</dc:creator>
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				                    <item>
                        <title>RE: Colisa chuna - Ludwigshafen</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/fadenfische/colisa-chuna-ludwigshafen/paged/3/#post-26659</link>
                        <pubDate>Fri, 06 May 2011 18:59:49 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ha!
Vierke kann da auch nur vermuten


Ich weiß Charly, hast deutlich gesagt willst Ruhe haben is mindestens nach dem Wochende.
Kannst es ja dann erst lesen ...

Aber nachhak:
hast du...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote>Ha!
Vierke kann da auch nur vermuten</blockquote>
<img src="{SMILIES_PATH}/icon_smile.gif" alt=":)" title="" />

Ich weiß Charly, hast deutlich gesagt willst Ruhe haben is mindestens nach dem Wochende.
Kannst es ja dann erst lesen ...

Aber nachhak:
hast du Vierkes Buch genannt, weil dort ANsichten zu der Frage
&quot;Gibt es eigentlich für Normalbürger erreichbare Erkenntnisse/ begründete Ansichten darüber, wie der Übergang vom Freilaicher zum Schaumnestbauer stattgefunden haben könnte?&quot; geäußert sind, oder nur so im Allgemeinen?]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/fadenfische/">Fadenfische</category>                        <dc:creator>Erich Willems</dc:creator>
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				                    <item>
                        <title>RE: Colisa chuna - Ludwigshafen</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/fadenfische/colisa-chuna-ludwigshafen/paged/3/#post-26656</link>
                        <pubDate>Fri, 06 May 2011 17:14:16 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ha!
Vierke kann da auch nur vermuten
Und wenn wir schon bei Vierke sind: Jörg Vierke &quot;Labyrinthfische und verwandte Arten&quot; 1978, Engelbert Pfriem Verlag ISBN 3-921677-08-4, das i...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Ha!
Vierke kann da auch nur vermuten
Und wenn wir schon bei Vierke sind: Jörg Vierke &quot;Labyrinthfische und verwandte Arten&quot; 1978, Engelbert Pfriem Verlag ISBN 3-921677-08-4, das ist die Bibel für den Labyrinthfischler, zumindest das Alte Testament, das Neue muß wohl erst noch geschrieben werden.
Wie wir im Laufe dieses Threads gesehen haben.
Schönes Wochenende!
Charly]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/fadenfische/">Fadenfische</category>                        <dc:creator>Charlyroßmann</dc:creator>
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