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Defekte Schwimmblase bei Colisa chuna - Hilfe möglich?

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Astrid
(@astrid)
Active Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 5
Themenstarter  

Hallo Leute,

da ich bislang noch nie einen solchen Fall in meinem AQ hatte, hoffe ich, dass Ihr mir weierhelfen könnt.
Ich vermute, dass das Weibchen einen Defekt an der Schwimmblase bekommen hat, während ich im Urlaub war. Sie kann nicht mehr aufrecht schwimmen und droht dauernd umzukippen bzw. abzusinken. Momentan hängt sie zwischen Hornkrautpflanzen an der Oberfläche und bewegt sich kaum, frisst auch nicht. Was würdet Ihr an meiner Stelle tun? Gibt es eine Möglichkeit, ihr zu helfen, ohne sie zu töten?

Vielen Dank und viele Grüße,

Astrid


   
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C. O.
(@c-o)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 111
 

Hallo Astrid,

das Phänomen, das Du beschreibst, kenne ich. Das gleiche Verhalten zeigten meine Colisa chuna, die ich einmal pflegte. Sie sind an Fischtuberkulose erkrankt und gestorben. Hat Dein Honigfadenfischweibchen irgendwelche Symptome, die auf Fisch-Tbc hindeuten? Aufgeblähter Bauch (Bauchwassersucht), Schuppensträube, Geschwüre...
Vielleicht wird die Funktion der Schwimmblase dadurch beeinflusst.

Gruß
Christian


   
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aaron
(@aaron)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 39
 

hallo

ja das was christian gesagt hat wäre durchaus möglich denn die tuberkulose ist leider bei den colisa`s sehr verbreitet hier im forum steht ja schon viel darüber.

gruss aaron

Gruss Aaron


   
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Astrid
(@astrid)
Active Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 5
Themenstarter  

Hallo Ihr Zwei,

vielen Dank für Eure Antworten, auch wenn ich leider sagen muss, dass das Weibchen etwa eine Stunde nach Absetzen meines Threads gestorben ist. :(

Hat Dein Honigfadenfischweibchen irgendwelche Symptome, die auf Fisch-Tbc hindeuten? Aufgeblähter Bauch (Bauchwassersucht), Schuppensträube, Geschwüre...

Nein, nichts von alldem. Sonst wäre ich vielleicht selbst auf die Idee gekommen. nein, sie sah ganz normal aus wie immer - bis auf die Tatsache, dass sie nicht mehr richtig schwimmen konnte. Außerdem müssten andere Fische dann doch auch Symptome zeigen, oder? Denn soweit ich weiß, ist Tuberkulose doch ansteckend. Mein übriger Besatz ist aber vollkommen in Ordnung.
Habt Ihr sonst noch eine Idee?

Viele Grüße,

Astrid


   
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C. O.
(@c-o)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 111
 

Hallo Astrid,

es ist bitter, wenn man machtlos zusehen muss, wie die Fische an irgendeiner Krankheit sterben... :( .
Ich hoffe, dass sich die Krankheit nicht auf Deinen übrigen Besatz auswirkt.
Was Fischtuberkulose angeht, so sind die Fische oft schon im Händlerbecken mit dem Erreger (Mycobacterium sp.) infiziert (siehe auch meinen Thread weiter unten). Insofern tragen die anderen Fische den Erreger u.U. mit sich rum, aber es ist bisher noch nicht zum Ausbruch der Krankheit gekommen und es wird, sofern das Immunsystem der Tiere intakt ist und die Wasserwerte stimmen, auch nicht zum Ausbruch kommen.
Gebe im Zierfischforum doch mal in der Suche die Begriffe Schwimmblase bzw. Schwimmblasenentzündung ein. Es steht einiges drin zu dieser Krankheit, die in keinem meiner Labyrinthfischbücher beschrieben wird.
Kann es sein, dass sich Dein Weibchen erkältet hat? Wie war die Temperatur im Becken bzw. im Raum während Deiner Abwesenheit?
Im Nachhinein ist die genaue Todesursache schwer zu diagnostizieren, deshalb sollte man alle Krankheiten, die zum Tod geführt haben könnten durchleuchten, damit man eine Wiederholung verhindern kann.

Gruß
Christian


   
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Astrid
(@astrid)
Active Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 5
Themenstarter  

Hallo Ihrs,

es ist bitter, wenn man machtlos zusehen muss, wie die Fische an irgendeiner Krankheit sterben...

ja, das finde ich auch... :(

Ich hoffe, dass sich die Krankheit nicht auf Deinen übrigen Besatz auswirkt.

Bislang hat es das noch nicht getan, aber sollte es wirklich Tuberkulose gewesen sein, haben dann die anderen überhaupt noch eine Chance, den Erreger NICHT in sich zu tragen?

Was Fischtuberkulose angeht, so sind die Fische oft schon im Händlerbecken mit dem Erreger (Mycobacterium sp.) infiziert (siehe auch meinen Thread weiter unten).

Das ist sicher in vielen anderen Becken auch der Fall, oder? Also, wenn das Bakterium so verbreitet ist, dann muss man es sich doch quasi ins Becken holen, oder?

Insofern tragen die anderen Fische den Erreger u.U. mit sich rum, aber es ist bisher noch nicht zum Ausbruch der Krankheit gekommen und es wird, sofern das Immunsystem der Tiere intakt ist und die Wasserwerte stimmen, auch nicht zum Ausbruch kommen.

Da würde sich mir dann aber doch mal die Frage stellen: Gibt es keine Möglichkeit, die Bakterien abzutöten? Nach wie vor nicht bzw. können die Fische durch ihre eigenen Abwehrkräfte die Bakterien zunichte machen? Und überhaupt: Wie lange kann denn so ein Bakterium im freien Wasser überleben?

Gebe im Zierfischforum doch mal in der Suche die Begriffe Schwimmblase bzw. Schwimmblasenentzündung ein. Es steht einiges drin zu dieser Krankheit, die in keinem meiner Labyrinthfischbücher beschrieben wird.

Hab ich mal gemacht, und ehrlich gesagt nicht so wirklich viel gefunden. Aber die Symptome würden ganz gut passen. Nur scheinen sie mir mit denen der Tuberkulose recht ähnlich zu sein, sodass eine 100%ige Diagnose wohl nicht so leicht zu sein scheint.

Kann es sein, dass sich Dein Weibchen erkältet hat? Wie war die Temperatur im Becken bzw. im Raum während Deiner Abwesenheit?

Eigentlich war alles so wie immer, die Temperatur im Wasser bei 25°, und die Temperatur im Raum um 21°. Aber da das AQ abgedeckt ist, dürfte die Lufttemperatur oberhalb der Wasseroberfläche aufgrund der Leuchtstoffröhren ja höher gewesen sein als die Raumtemperatur, oder?
Erkältet haben sollte sie sich demzufolge also nicht, denke ich...

Im Nachhinein ist die genaue Todesursache schwer zu diagnostizieren, deshalb sollte man alle Krankheiten, die zum Tod geführt haben könnten durchleuchten, damit man eine Wiederholung verhindern kann.

da hast Du wohl Recht...tote Fische sind schwer zu untersuchen. Aber erstens sollte sich eine Krankheit nicht unbedingt wiederholen müssen und zweitens ist es ja auch immer besser zu wissen, ob für den restlichen Bestand eventuell auch Gefahr besteht.

Gruß,

Astrid


   
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Mathias
(@mathias)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 21
 

Hi ich hatte das mal bei nem betta splendens weibchen...
die is da aber nich dran gestorben, sondern hat sich damit irgendwie abgefunden.... sie hat immer pausen auf Blättern gemacht u musste halt heftig mit dem schwanz wedeln..
Ich hab damals auch überlegt ob ich sie erledigen solle, aber da sie sonst total fit war u sogar noch eine mehr oder weniger gelungene paarung mit dem männchen vollzogen hatte habe ich es nicht getan. Doch traurig mitanzusehen war es schon. :(

Ich mag keine Barsche!


   
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