Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische

Telefon: +49 30 65018457 | E-Mail: gf@igl-home.de

Benachrichtigungen
Alles löschen

Flösselhecht Gesellschaft


famo
 famo
(@famo)
New Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 4
Themenstarter  

Hallo zusammen

Ich bekomme demnächst ein Aquarium mit den Massen: 120x50x50cm.

In diesem Becken möchte ich ein paar Polypterus senegalus halten.
Kann ich zu den Flösselhechten Rückenschwimmende Kongosalmler und Indische Süsswasserflunder halten?

Welche mindestgrösse müsste ein Fisch haben damit er von den Flösselhechten in ruhe gelassen wird? Denn in der Literatur, in der ich biseher gelesen hatte stand, dass die Flössler gegenüber grösseren Fischen ruhig verhalten. Nur weiss ich nicht was man unter grösseren Fischen versteht.

Liebe Grüsse
famo


Zitat
chk
 chk
(@chk)
Noble Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 1803
 

Hallo,
ich habe schon seit Jahren grosse Channa im Becken meiner grossen Polypterus. Manchmal gab es Zoff. Daher ist mein Rat, nur Fische mit ins Becken zu nehmen, die die Polypterus sehr schlecht ins Maul bekommen. Generell würde ich keine weiteren auf dem Boden lebenden Fische (Flunder) mit ins Becken nehmen, da diese sicherlich ins Beuteschema der Polypterus passen, ausser Du hast eine Flunder der Grösse eines Rochens.
Gruss, chk

>===:{ } >=:]
IGL 103


AntwortZitat
fischmichi
(@fischmichi)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 382
 

Hallo Famo,

was meinst Du mit "Rückenschwimmende Kongosalmler" ?

Es gibt Kongosalmler, ich glaube die könnten ein Leckerbissen für die Flösselhechte werden, oder Du meinst Rückenschwimmende Kongowelse, die sind aber auch nicht so groß. Wobei Welse oft wegen ihrer stachligen Flossen nicht gern gefressen werden, aber sicher wäre ich da nicht.
Ich würde Flösselhechte nur mit annähernd gleich großen oder sehr hochrückigen Fischen vergesellschaften. Schließlich sollen Polypterus senegalus ja mindestens 30 cm groß werden.

Gruß Michael

fischmichi
Michael Müller

"Die Frage heißt nicht: Können Tiere denken oder reden? Sondern: Können sie leiden?" (Jeremy Bentham)


AntwortZitat
famo
 famo
(@famo)
New Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren
Beiträge: 4
Themenstarter  

Hallo

Danke für eure Antworten.

Ja klar, ich meinte natürlich Rückenschwimmende Kogowelse.

Ich denke es ist wohl das Beste, wenn ich ein Artenbecken mache.

Liebe Grüsse
famo


AntwortZitat
andre187
(@andre187)
Active Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 7
 

Hallo Famo,

sicherlich ist ein Artenbecken immer gut, aber es gibt da meiner Meinung nach schon einige mit denen man eine Gesellschaft wagen kann.

z.Bsp. fällt mir da spontan das Profilbild von Fischmichi auf, d.h. Buschfische ob Leo oder Kingsley ist glaub ich egal, sollten halt nicht zu klein sein! Und dann gibts da noch C.peterhesi? oder so ähnlich...

Ich hab in meinem Polybecken 4 Leo´s und das funzt seit nem guten Jahr ohne Probleme.

Mit Senegalus könnte man auch versuchen versch. Synodontisarten zu vergesellschaften, aber nur wenn´s bei Senegalus bleibt, die meisten anderen Polyarten werden meist größer und da wär ich mir dann nicht mehr so sicher...

bei schönen großen KongoSalmlern kommts auf nen Versuch an...
Könnte auch teures Futter werden, beim einen klappts beim anderen nicht...
Bei einem Bekannten funktioniert das seit nun knapp 2 Jahren mit 2 gut 20cm großen senegalus und 3 20-30cm Flösselaalen.

Wie immer alle Angaben ohne Gewehr :P

MFG André

wer nicht wagt, der nicht gewinnt...
wer zuviel wagt ist blind...


AntwortZitat
fischmichi
(@fischmichi)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 382
 

Hallo Famo,

...
z.Bsp. fällt mir da spontan das Profilbild von Fischmichi auf, d.h. Buschfische ob Leo oder Kingsley ist glaub ich egal, sollten halt nicht zu klein sein! Und dann gibts da noch C.peterhesi? oder so ähnlich...
...

MFG André

Hallo,

das ist natürlich richtig. Mit großen, verhältnismäßig ruhigen Fischen, wie die größeren Ctenopoma-Arten, geht es natürlich.

...
Und dann gibts da noch C.peterhesi? oder so ähnlich...

Du meinst wahrscheinlich "Ctenopoma petherici", geht auch. Da würde ich aber C. acutirostre oder C. kingsleyae vorziehen, sehen meiner Meinung nach attraktiver aus. Aber Schönheit ist Geschmackssache.

Wenn es dann nicht unbedingt Fische aus Afrika sein sollen, fällt mir an Labyrinthfischen noch der Wabenschwanzmakropode (Belontia hasselti) ein. Ein ziehmlich groß werdender attraktiver Fisch, aber nicht so leicht zu bekommen.

Gruß Michael

fischmichi
Michael Müller

"Die Frage heißt nicht: Können Tiere denken oder reden? Sondern: Können sie leiden?" (Jeremy Bentham)


AntwortZitat
Teilen: