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Ctenopoma ansorgii

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Bettina
(@bettina)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 407
Themenstarter  

Hallo!

Ich bin ganz hin und weg von dieser schönen Art, aber leider hab ich im Web keine wirklich brauchbaren Infos gefunden.
Hält jemand diese Art und kann mir was zu ihnen sagen?
Sind sie sehr empfindlich?
Wie groß sollte das Becken sein? etc.

LG
Betti


Zitat
geert
(@geert)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 92
 

Hallo Betti,

Ich habe Microctenopoma ansorgii. Daher ansorgii eine schaumnest Bau ist das ein Microctenopoma und keine ctenopoma. Das schaumnest ist nicht groß. Meine ansorgii habe das nest gebäude in Riccia fluïtans. Ich habe darvon keine juvinule tieren, dar die ei nicht richtig was. Das aquarium ist 120x35x35 cm und ich haben in das aquarium auch M. congicum und Betta picta. Der haltung ist nicht empfindlich. Aber eine zuchte mit guten erfolg wisse ich nicht.

Viele Grüße,
Geert van Hoek


AntwortZitat
Thomas
(@thomas)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 64
 

Hallo Bettina,

habe ansorgii gehalten und gezogen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Glück in einer Region zu wohnen wo es sehr weiches und leicht saures Wasser aus der Leitung gab. Aufgrund eines Umzuges habe ich die Tiere an Andrea Rähr weitergegeben, die diese auch noch einige Jahre pflegte und vermehrte. Die Wasserwerte dabei ziemlich neutral und lagen bei ca. 10 GH.

Ich pflegte eine Gruppe von sechs Tieren in einem 60 l Becken, der Bodengrund bestand aus Torf, bzw. Torfplatten die über einander lagen und somit auch Versteckmöglichkeiten boten. Als weiters lagen Kokosnussschalen sowie Javafarn und Moos im Becken. Auf der Oberfläche Sumatrafarn, die Temperatur lag im Durchschnitt bei 24 C.

Gefressen wurde alles, am liebsten jedoch Lebendfutter. Die Gruppe erwarb ich als juvenile Tiere aus dem Handel, zu diesem Zeitpunkt waren sie kleine Fressmaschinen. Wenn ich sie fütterte, sah dass immer so aus wie in einem Spielfilm wenn Piranhas irgendwas zerfleischen. Das Wasser sah aus als wenn es „schäumte“.

Gelaicht hat nur das Alpha-Männchen, dann hatten die anderen Beckenbewohner einen eingeschränkten Schwimmraum, zu schwerwiegenden Verletzungen oder Tötungen kam es nicht. Die Farbe vom brütenden Männchen wurde ganz dunkel, fast schwarz und auch die orangen Querstreifen wurden dunkler.

Der ansorgii ist ein sehr schöner und interessanter Fisch, ich wünsche Dir viel Spaß damit. :D

Viele Grüße
Thomas

IGL 102 ThomasBöttcher
BerlinerStr.22
30926 Seelze Ot. Letter
Tel. (0511) 84 41 667
Mobil 0162 - 911 76 57
Email: boettcher.thomas@web.de


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Bettina
(@bettina)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 407
Themenstarter  

Hallo!

Danke für eure Antworten :bounce:

@Thomas - ich hab ja noch gar keine, hat mich "nur" interessiert.
Das mit dem 60er Becken hat mich gewundert, ich hätte gedacht, dass sie mehr Platz brauchen.
Aber das ist gut so, denn dann hätt ich schon ein Becken stehen, aber das dauert auch noch, denn ich habe gerade Nachwuchs bei den Pseudophromenu dayi und die Jungen werd ich glaub ich bald in das Becken umsiedel, bis sie größer sind.

Wie sieht es eigentlich mit der Vergesellschaftung aus?
Ist es besser sie in einem Artbecken zu halten oder kann man sie mit anderen Labyrinthern halten?

LG
Betti


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Thomas
(@thomas)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 64
 

Hallo Betti,

meine hatte ich im Artenbecken, eine Vergesellschaftung mit anderen Microctenopoma sollte gehen, aber auch mit Barben, Schmerlen, Makropoden. Aber das liegt jetzt an der Größe des Beckens und Deinen Geschmack. Die Gesellschaftsfische sollten nur nicht zu klein und eher zu den robusten gehören.

Viele Grüße
Thomas

IGL 102 ThomasBöttcher
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30926 Seelze Ot. Letter
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pascal antler
(@pascal-antler)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 565
 

hi,channa-bettina.... :P
an deinen makropodennachwuchs hätten ich und ein kollege aus gladbach eventuel interesse.......
aber austria ist weit,gell.. :(
gruss pascal :bier:


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