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Die Buschfisch WG Microctenopoma Fasciolatum und Ansorgi


TineJost
(@tinejost)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 63
Themenstarter  

Hallo Miteinander, ein frohes neues Jahr !
Ich wollte mal ein bisschen erzählen wie es meinen Buschfischen so geht und welche Erfahrungen ich so sammeln durfte.
Es begann ja alles damit, das ich 4 junge DNZ Ansorgis , sowie 2/2 FasciolatumWF bekam. Der Plan war die Tiere zusammen im 200L "Uferlandschaftsbecken?!" zu halten.
Bei Ankunft waren die Ansorgis jedoch so winzig und zart, ich würde fast sagen unterernährt, das ich mich entschloss nach 2 Wochen für die Tiere ein 112L Artbecken herzurichten. So konnte ich sicher sein das die Tiere auch genug fraßen.
Nach einer Weile, wurden die sonst so munteren und überhaupt nicht scheuen Ansorgiis immer ruhiger, standen nur in einer Ecke und zeigten sich nur zum fressen.
Krank waren sie nicht die Ww passten, keine Ahnung was los war !
Dann hab ich mich dazu entschlossen, sie wieder zu den Fasciolatum ins 200er zu geben und siehe da, nach kurzer Zeit wurden sie wieder munter und zutraulich.
Ich dachte eigentlich, ich täte beiden Arten etwas Gutes sie zu trennen. Doch anscheinend mögen Ansorgis irgendwie die Gesellschaft anderer (Busch)Fische, besonders die gebänderten W sind gerne in der Nähe der Ansorgis. Bisher gab es auch überhaupt keine Auseinandersetzungen, kann es sein das den Ansorgis schlicht langweilig gewesen ist?
LG Tine


Zitat
chidrup
(@chidrup)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 9 Jahren
Beiträge: 764
 

Moin Tine,

allgemein sind viele Arten mit anderen in Gesellschaft (wenn's passt) lebhafter als alleine. Es sei denn es ist eine größere Gruppe. Auch mit Sicht auf Nachbarn fühlen sich die Fische sicher und einbezogen.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie munter Fische bei einer Ausstellung sind, ohne jedoch Stress zu zeigen.

Wie sieht es denn aus wenn sie in Laichstimmung kommen?

Schöne Grüße

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


AntwortZitat
Lilith Winter
(@lilith-winter)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 8 Jahren
Beiträge: 182
 

Guten Morgen Tine,

auch ich hatte bei meinen Fischen feststellen können, dass sie in Gesellschaft mit ruhigen Beifischen weitaus munterer sind. Bei meinen sambaliung und den pugnax klappt es auch mit der Paarung besser, im Artenbecken lag jeder in seiner Ecke und tat nix, außer fressen wirklich gar nix.

LG
Michaela

Meine Todesursache wird wahrscheinlich Sarkasmus im falschen Moment sein.


AntwortZitat
TineJost
(@tinejost)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 63
Themenstarter  

Hallo Lillith, Chidrup,

sorry wegen der Schreibpause, das deckt sich alles mit meinen Beobachtungen.
Beide Arten kommen bisher sehr gut miteinander klar, Laichstimmung kann ich bisher nur bei den Fasciolatum beobachten und die Jungs bleiben dann ziemlich genau unter dem Nest stehen, das äußere Revier bewacht das W, übrigens sehr interessant zu beobachten, wie sie ihm den "Rücken freihält".
Die Ansorgiis, hab ich noch nicht bei Balz und Brut beobachten können, bin mir aber auch mit den Geschlechtern nicht sicher, außer bei dem einen M.
Das Becken ist ein´200l Becken, das aber nicht ganz aufgefüllt ist. Ich hab nach bestem Wissen und Gewissen versucht eine Busch/Uferlandschaft nachzustellen, dh viele Verstecke durch Wurzeln und Anubiabüsche, außerdem Schwimmpflanzen und Efeutute deren Wurzeln ins Becken gewachsen sind . Die Tiere können sich also gut aus dem Weg gehen, wenn es sein muß.

So gefällts mir richtig gut und den Fischen hoffentlich auch.
Gruß Tine o=C


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