Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische e.V.

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C. O.
(@c-o)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 111
 

Hallo Emineo,

ich habe leider nur noch zwei Trichopsis pumila, bis vor kurzem waren es noch sieben, doch leider sind die meisten Tiere verstorben (Alter, kranke Tiere aus dem Handel?).
Ich habe noch ein Pärchen Honigfadenfische dazugekauft, was recht gut harmoniert. Doch seit ein, zwei Tagen sind die Knurrer etwas aggressiver geworden, was mich vermuten läßt, dass sie evtl. in Ablaichstimmung sind :) .
Meine Knurrer fressen so ziemlich alles (Artemianauplien, Weisse-, Schwarze Mückenlarven, Daphnien), Frostfutter (Artemia, Schw. Mü.larven), Trockenfutter (Mikropellets von Nutrafin), Cyclop-Eeze. Nur gefrostete Daphnien haben sie wieder ausgespuckt :-? .

Außerdem habe ich noch reichlich Vittata-Nachwuchs.

Ich würde auch nicht beide Trichopsis-Arten zusammen halten, ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut geht.

Vergesellschaften kann man den Vittata mit nicht flossenzupfenden Barben, Badis, Garnelen und Haras.

Mit Badis-Arten gibt es keine Probleme?
Garnelen würde ich auch nicht generell empfehlen, nachdem ich ein Vittata-Weib mit einer Red Fire-Garnele im Maul erwischte.

Keinerlei Probleme gibt es nach meiner Erfahrung mit L-Welsen sowie Corydoras. Dabei möchten manche Leute keine Kontinente mischen, wobei es mir persönlich wichtiger ist, dass man die Ansprüche aller in einem Becken lebenden Tiere weitestgehend erfüllt. Auch in einem Erdteil gibt es viele verschiedene Biotope und nicht alle Arten aus einem Kontinent schwimmen sich in der Natur über den Weg :wink: .

Gruß
Christian


   
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brigitte
(@brigitte)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 57
 

Hallo Christian.

Mit Badis-Arten gibt es keine Probleme?

Mit den Badis war ich zu ungenau, sowie mit den Garnelen..........
Garnelen in der Grösse der Amanos, gehen.
In verschiedenen Becken habe ich den Badis ruber und den Badis assam mit dem T.vittata vergesellschaftet. Bis jetzt konnte ich keine Probleme feststellen, auch nicht im Fressverhalten.
Der Badis badis habe ich mit dem T.schalleri vergesellschaftet, sie sind friedlich untereinander.

Gruss Brigitte

B.coccina, B.förschi, B.burdigala'uberis, B.albimarginata, B.simorum, B.smaragdina, B.pugnax, B.patoti.
S.osphromenoides, S.selatanensis
C.lalia, T.microlepsis, T.leeri, T.trichopterus, T. pumila, Pseudosphromenus dayi, M.krtetzeri.
B.badis, B.ruber, D.dario, R.wui, H.jerdoni, Erethistes pusillus, Botia sidthimunki , M.lacustris, M, boesemani.


   
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(@emineo)
Active Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 15
 

Hallo again!

Na da werd ich mal warten, ob die drei grösser werden!
Wenn die Kleinen umzieh´n wird es ein 54er, dass sie sich dann voerst mit einem Päärchen Tateurdina ocellicauda und ein paar dazugehörigen Jungfischen teilen.
Von daher hätte sich das mit den vitatta erst mal erledigt. :(

Aber in ein paar Monaten kömmt eh noch ein 112er oder 120er dazu, da sollten dann ein paar (Zwerg)Buntbarsche rein (evtl Pucalla ZwergBuBa), die weiches Wasser auch gern mögen, vieleicht fühlen sich vitatta da auch wohl?
BuBas sollen doch auch manchmal recht ruppig sein, vieleicht verträgt sich das ja? :D

Sag, was benutzt Du (Brigitte) um Dein Wasser weicher zu machen?
Ich hab bis jetzt Fluval Torffasern in einem Säckchen im einzufahrenden AQ, aber so richtig runter geht der Wert nich.
( Leitungswasser:GH ca20, pH 7,5, KH ca 10; AQWasser: GH ca 15, pH 6,5, KH ca 10)
Vieleicht Erlenzapfen? Oder einfach mehr Torf?
An so eine Torfkanone trau ich mich nicht ran, ausserdem kriech ich sonst von meinem Mann einen auf´n Deckel, wenn ich hier rumtropf!
(Ist das in anderen Aquarianerfamilien nich so,dass das holde Weib meckert? Hmm...) :wink:

Liebe Grüsse

Miriam

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C. O.
(@c-o)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 111
 

Hi Brigitte,

wegen den Badis habe ich deshalb gefragt, weil ich selbst schon mit einer kleineren Badis-Art (oder war es Dario dario :-? ?) geliebäugelt habe.
Aber einer Vergesellschaft mit den Vittatas gegenüber war immer skeptisch, weil ich weiss, wie aggressiv sie sind, wenn sie sich fortpflanzen.

Aber jetzt müssen meine Knurrer erst einmal wachsen, bevor ich an weitere Gesellschaft (außer bodenorientierte Fische) denke.

@Miriam: Mit Osmosewasser machst Du das Wasser weicher. Torf säuert das Wasser, glaube ich, nur an. Soweit ich weiss, ist dann aber schon eine niedrige KH notwendig (bin auch kein Experte auf diesem Gebiet).
Wo liegt denn Basche? Wahrscheinlich zu weit von mir, sonst könntest Du von meinem Vittata-Nachwuchs haben.

Gruß
Christian


   
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andrea compagnoni
(@andrea-compagnoni)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 200
 

hallo christian

ich habe leider nur noch zwei Trichopsis pumila, bis vor kurzem waren es noch sieben, doch leider sind die meisten Tiere verstorben (Alter, kranke Tiere aus dem Handel?)

dieses szenario ist mir nur allzu gut bekannt. ich bin der felsenfesten überzeugung, dass die angebotenen tiere im handel allesamt aus asiatischen massenzuchten stammen und tb-verseucht sind. nach mehrmaligem ablaichen werden die tiere hinfällig. brigitte wird dies sicherlich auch bestätigen können.

man müsste an wildfänge rankommen...

gruss,

andrea


   
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brigitte
(@brigitte)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 57
 

Hallo Zusammen,

@ Miriam

Päärchen Tateurdina ocellicauda und ein paar dazugehörigen Jungfischen teilen.

Zu den Schwanzfleckschläfergrundel würde ich die Pumilas in keinem Fall geben, die können sehr rabiat sein, was Neuankömmlinge betrifft, die Pumila sind zu zierlich für diese Grundel.

Selber vermische ich auch Leitungswasser mit Osmosewasser.

@Christian

Selber würde ich den Vittata auch nie und nimmer mit diesen Juwelen, den Dario dario vergesellschaften, dies würde nicht gut gehen.
Diesen Fischen sollte man ein Artbecken gönnen oder mit Zwerggarnelen vergesellschaften, wenn man keinen Nachwuchs will....... :wink:

dieses szenario ist mir nur allzu gut bekannt. ich bin der felsenfesten überzeugung, dass die angebotenen tiere im handel allesamt aus asiatischen massenzuchten stammen und tb-verseucht sind. nach mehrmaligem ablaichen werden die tiere hinfällig. brigitte wird dies sicherlich auch bestätigen können.

dies kann ich nur bestätigen, ist mir selber auch passiert, traurig aber wahr.

Gruess Brigitte

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(@emineo)
Active Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 15
 

Hallo!

@Christian:Basche ist Barsinghausen bei Hannover. Nach Pforzheim wär´s ein wenig weit, dauert ja dann eh noch ein bisserl, bis ich ein neues 112er anschaffen kann.
Wie gesagt, ich könnt mehr, als mein Mann will... :D

@Brigitte: Mist, was mach ich denn dann mit meinen Pastellchen? :oops:

Da ja eh noch keiner in dem 54er wohnt und die kleinen Pastellchen noch arg klein sind werd ich erst mal die Guramis einziehn lassen und später nur die Pastell-Jungfische!
Die müssen sich dann den Knurrern fügen, sonst gibt´s Ärger mit mir und sie kriegen mit Mama und Papa ein Artbecken, so! 🙄

Ich werd´s mal testen, wenn die Knurrer sich zurückhalten ziehn die Pastellchen wieder aus.
:D

Hmmm... Osmosewasser. Ist das nicht ziemlich teuer in der Anschaffung und im Verbrauch (weil da doch immer Wasser über ist, das dann abläuft, oder so?) ?
Weiss nicht, ob sich das für mein bisher einziges WeichwasserAQ lohnt.

Die anderen sind zwar auch recht weich ( ich hab leider nur Ratestäbchen hier, da sind so ca KH10, evtl auch weniger), aber eben nicht so, wie die Guramis es am liebsten hätten.
Aber ich geb sie nicht wieder her,nein, nein! Bin ganz verliebt...
*stundenlangvoraquariunsitz*

Irgendwie krieg ich das Wasser schon weich...
( jemand Erfahrungen mit Lenor?)*scherz*
LG
emineo

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C. O.
(@c-o)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 111
 

Hallo zusammen,

man müsste an wildfänge rankommen...
andrea

ist denn das so schwer? Ein Händler in meiner Nähe hatte schon Wildfänge, zumindest hat er es behauptet. Aber auch die haben nicht lange gelebt. Das Problem bei den Pumilas dürfte auch sein, dass sie nicht sehr alt werden.
Das Problem mit den Massenzuchten ist natürlich vorhanden. Das Beste wäre wahrscheinlich, Tiere von Privat zu erwerben oder selber zu züchten. Vielleicht habe ich ja Glück mit meinem überlebenden Pärchen :) .

Hmmm... Osmosewasser. Ist das nicht ziemlich teuer in der Anschaffung und im Verbrauch (weil da doch immer Wasser über ist, das dann abläuft, oder so?) ?
Weiss nicht, ob sich das für mein bisher einziges WeichwasserAQ lohnt.

Das stimmt natürlich, gerade, wenn man keinen großen Bedarf hat. Manche Zooläden verkaufen Osmosewasser und man kann auch destilliertes Wasser verwenden, doch mit der Zeit geht einem die Wasserschlepperei auch auf die Nerven.

Gruß
Christian


   
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(@thorsten)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 53
 

Hi Folks!

zumindest T. schalleri sind erstaunlich langlebig, 3 Jahre sind locker drin!

Problem: Sie sind extrem anfällig gegenüber Fischtuberkulose. Ich habe meinen gesamten Bestand (reichlich über 20 Tiere) innerhalb von zwei Monaten verloren. Interessanterweise sind die Jungfische gegenüber der Fisch-TBC resistent. Erst nach einem bestimmten Alter (6-8 Monate) zeigen die Knurrer die ersten Symptome und sind dann nicht mehr zu retten :( .

Durch permanentes Nachzüchten habe ich mir eine Zeitlang einen recht stabilen Bestand aufgebaut. Da dies aber keine Lösung sein kann und ich den Erreger einfach nicht aus meinem Becken bekommen habe, gab ich vor kurzem meine Bemühungen in diese Richtung auf. Jetzt habe ich nur noch zwei "ungeplante" Jungfische.

Die TBC-Problematik ist übrigens auch bei einem befreundeten Züchter aufgetreten. Das scheint also ein generelles Problem mit T. schalleri zu sein. T. pumila sind den schalleri sehr ähnlich. Ich vermute, T. pumila sind genau so empfindlich gegenüber Fisch-TBC.

Fazit: Wer einmal Fisch-TBC im Becken hatte, sollte sich gut überlegen ob er T. schalleri (oder T. pumila) pflegen will.

Gruß,
Thorsten


   
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(@claus)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 187
 

Hi Thorsten,

bist du dir sicher, dass es Fisch TBC war ? Woran hast du das erkannt ?
Ich frage deshalb, weil wir mit Betta Imbellis ein ähnliches Problem
hatten. Bei allen Züchtern, die Imbellise von einem Stamm hatten,
starben die Fische nach nur wenigen Monaten. Meist kurz nachdem sie
geschlechtsreif wurden und teilweise auch schon abgelaicht hatten.
So hatte ich über ein Jahr lang immer nur maximal halbadulte Fische.
Bevor sie starben zeigten alle Fische Anzeichen von Fisch TBC, d.h.
Atemprobleme, Orientierungslosigkeit, dicke Bäuche, teils wurden
die Fische fast weiß usw.
Ich habe dann irgendwann mal ein fremdes Weibchen mit eingekreuzt
und siehe da: die Nachkommen sind alle putzmunter und der älteste
wird bald zwei Jahre alt. Ich habe seit Monaten keine Verluste
mehr und sie vermehren sich fleissig weiter, sodass ich zeitweise über
50 Fische in einem 20 Liter Becken hatte.

Ich gehe davon aus, dass der Zuchtstamm einfach durch zu viel
Inzucht geschädigt war.

Gruß,

Claus


   
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(@thorsten)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 53
 

Hi Claus!

Ich bin nicht 100%ig sicher, was die Todesursache betrifft. Anfangs haben alle Fische kleine, blutige Stellen an den Flossenansätzen gezeigt. Dieser wurde größer und die betroffenen Flossenstrahlen sind verkümmert. Die Fische wurden apathisch, die blutigen Stellen sahen aus, als wenn sie in den Körper hinein gewandert wären. Einige Fische zeigten zusätzlich Symptome der Bauchwassersucht. Nach spätestens einer Wochen ist der betroffene Fisch gestorben. Vielleicht kommen ja jemanden diese Symptome bekannt vor und kann mich aufklären...

Ich kann auch nicht ausschließen, dass Inzucht die Ursache war. Dagegen spricht allerdings, dass ein einsamer T. schalleri in einem anderen Becken seit Monaten keine Symptome zeigt, obwohl alle seine Geschwister bereits tot sind. Weiterhin stammen die Fische aus einer Wildfanglinie (2 oder 3 Generation).

Bemerkenswert ist aber auch, dass ausschließlich meine schalleri betroffen waren. Mein Betta smaragdina sind fit, obwohl sie im gleichen Becken sind wie die verstorbenen schalleri leben.

Gruß,
Thorsten


   
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chk
 chk
(@chk)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1803
 

Die Damen und Herren,
zum Thema Fisch TBC kann ich auch einiges dazu beitragen.

Nach Untersuchungen an Wildfängen von C. aurantim. hat sich gezeigt, dass die Fisch diese schon am Fundort besitzen.
Fisch TBC überträgt sich von einer Generation auf die andere.

Also wenn die Fische im Alter TBC bekommen, dann meine ich, dass ihnen etwas nicht gefällt und daher der ruhende Erreger (Mycobakterium) "erwacht" und ausbricht.
Die Krankheit wird für unheilbar gehalten, aber es gibt Stämme, die auf gewisse Antibiotika ansprechen.

Ich habe bisher keinen meiner Fische durchgebracht, hatten sie mal TBC.

Und ich hatte bisher einen Fall von Wiederansteckung durch nicht desinfiziertem Becken.

Daher komme ich zum Schluss:
- lebe mit der Krankheit.
- sie ist "natürlich" schon in den Fischen (WF)
- sie bricht aus, kommen die Fische unter heavy transport stress (Import)
- Wenn ein Fall auftritt, kann der Fisch noch einige Zeit leben, man muss dann überlegen, weshalb die Krankheit ausgebrochen ist und es danach besser machen.
Falls es gute Rezepte gibt, die Ihr kennt, bin ich dennoch nicht abgeneigt, die das nächste Mal anzuwenden.

BTW: hat jmd. Erfahrung mit UV Wasserentkeimer (im Falle von Neuimporten und TBC -> Symptombekämpfung z.B. Pilz, u,ä)?

LG, chk

>===:{ } >=:]
IGL 103


   
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chk
 chk
(@chk)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 1803
 

Anzeichen von Fisch TBC, d.h.
Atemprobleme, Orientierungslosigkeit, dicke Bäuche, teils wurden
die Fische fast weiß usw.

solche Anzeichen kenn ich nicht als TBC

chk

>===:{ } >=:]
IGL 103


   
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andrea compagnoni
(@andrea-compagnoni)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 200
 

hallo thorsten

Ich bin nicht 100%ig sicher, was die Todesursache betrifft. Anfangs haben alle Fische kleine, blutige Stellen an den Flossenansätzen gezeigt. Dieser wurde größer und die betroffenen Flossenstrahlen sind verkümmert. Die Fische wurden apathisch, die blutigen Stellen sahen aus, als wenn sie in den Körper hinein gewandert wären. Einige Fische zeigten zusätzlich Symptome der Bauchwassersucht. Nach spätestens einer Wochen ist der betroffene Fisch gestorben. Vielleicht kommen ja jemanden diese Symptome bekannt vor und kann mich aufklären...

die von dir genannten symptome lassen m.e. deutlich auf fisch-tbc schliessen. die krankheit kann unter anderem auch an den laich weitergegeben werden. nämlich dann, wenn das fisch-mycobakterium die gonaden der weiblichen zuchttiere befällt (quelle: g.bassleer; "der neue bildatlas der zierfischkrankheiten") dies wäre eine mögliche erklärung, weshalb vielfach auch nachzuchten daran eingehen.

eine hohe individualdichte verbunden mit innerartichem stress, schlechtes nahrungsangebot, unzureichende wasserhygiene, mehrmaliges ablaichen innerhalb kurzer zeit, pflegeeingriffe des halters, u.d.g., mögen alles faktoren sein, die die latent vorhandene krankheit auslösen und deren verlauf negativ beeinflussen.

ich habe diese traurige erfahrung leider sowohl mit t.pumila als auch mit t.schalleri machen müssen...

nachdenkliche grüsse,

andrea


   
AntwortZitat
(@thorsten)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 53
 

- Wenn ein Fall auftritt, kann der Fisch noch einige Zeit leben, man muss dann überlegen, weshalb die Krankheit ausgebrochen ist und es danach besser machen.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe natürlich versucht, möglichst optimale Bedingungen zu schaffen. Das ist offensichtlich fehlgeschlagen. :(

Die Konsequenz: Ich habe das Projekt T. schalleri vorerst eingestellt. Vielleicht versuche ich es ein anderes Mal noch einmal, wenn ich den Fischen (noch) bessere Bedingungen schaffen kann.

@ Andrea: Danke. daß Du meine Vermutung bestätigst. Schade, dass es sich nicht um Pünktchenkrankheit gehandelt hat. Die läßt sich so schön einfach erkennen und behandeln...

Gruß,
Thorsten


   
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