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Unterschiedliches Wachstum bei Jungtieren

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C. O.
(@c-o)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 111
Themenstarter  

Hallo,

vor einem halben Jahr laichte mein Trichopsis vittata-Paar ab. Es kamen 33 Nachkommen durch, die zur Zeit in einem 110-Liter-Becken schwimmen. Wenn sie groß genug sind, werde ich natürlich welche abgeben.

Es fällt auf, dass die Jungfische sehr unterschiedlich groß sind, es gibt welche, die nur 2 cm messen, andere hingegen sind schon 4 cm mit schön ausgezogenen Flossen. Es gibt natürlich alle Zwischengrößen, die Zahlen sind alle geschätzt, der allerwinzigste dürfte sogar nur 1,5 cm lang sein, während der Größte sogar knappe 4,5 cm haben dürfte (er ist größer als meine Pumilas!). Einige knurren auch schon, was aufgrund der Tatsache, dass im selben Zimmer auch noch Trichopsis pumila leben, anfangs recht schwer zu identifizieren war :wink: .

Ich habe zwar schon gelesen (u.a. in Brigittes Aufzuchtbericht), dass die Knurrenden Guramis unterschiedlich wachsen, jedoch wollte ich wissen, ob die ganz Kleinen überhaupt noch eine normale Größe erreichen oder ob sie immer Kümmerlinge bleiben werden.
Beim Füttern wird keiner benachteiligt.

Gibt es dieses Phänomen auch noch bei anderen Labyrinthern? Schreibt Eure Erfahrungen, auch wenn Ihr andere Arten habt. Bei meinen Schneckenbuntbarschjungfischen beispielsweise gibt es auch unterschiedlich große, aber nicht so extrem wie bei den Knurrern.

Was macht Ihr, wenn einige Eurer Jungfische nicht richtig wachsen? Wachsen die nur langsamer oder bleiben die immer kleiner?

Gruß
Christian


   
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Claus
(@claus)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 187
 

Hi !

Also ich habe ja keine Ahnung von den süßen Knurrern,
aber ich kann dir nur sagen, dass das bei den meisten
Labyrinthfischen der Normalzustand ist. Aus irgendeinem
Grund wachsen eben manche weitaus schneller, als andere.

Wenn man die Jungfische früh trennt, dann kann man das
wohl gut ausgleichen, jedoch scheint das bei später Trennung
von großen und kleinen Fischen nicht mehr zu funktionieren.

Ich habe in einem 50 cm Becken 4 kleinwüchsige Betta Smaragdina,
aber obwohl sie pausenlos Lebendfutter bekommen, wachsen sie
nicht mehr ordentlich und bleiben wohl bei ihren 3 cm Länge.

Man sollte solche Fische wohl besser nicht für die weitere Zucht
nehmen.

Gruß,

Claus
o=C


   
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C. O.
(@c-o)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 111
Themenstarter  

Hallo Claus,

vielen Dank für Deine Antwort.

Deine Erfahrung mit den Smaragdinas ist recht interessant für mich, werden diese doch in etwa so groß wie die Vittatas.
Irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die zwergenwüchsigen Knurrer irgendwann einmal eine Größe von 7 cm erreichen. Ich werde diese dann bei Gelegenheit mal separieren und weiterhin beobachten. In der Natur fallen solche Tiere dann wahrscheinlich, mangels ihrer Durchsetzungskraft, schneller Fressfeinden zum Opfer.

Ich habe in Zukunft nicht mehr vor, die Knurrenden Guramis gezielt zu züchten, denn schließlich sollte man seine Fischbabies auch irgendwo gut unterbringen.
Wenn ein paar Junge durchkommen, für den Eigenbedarf, dann ist das in Ordnung.

Ich werde sehen, was weiterhin passiert.

Viele Grüße
Christian


   
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lauri333
(@lauri333)
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Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 23
 

hallo christian!

ich habe das gleiche problem bei meinen macropodus ocellatus jungfischen. die hab ich zum selber aufziehen übernommen (ich hab keine alttiere von den ocellatus), da waren sie zwischen ein und zwei cm groß (geschätzt). der größte ist jetzt ca 4- 4,5cm groß (aber eine absolute ausnahme), die kleinsten nur 2cm.
ich füttere ganz unterschiedliches futter (lebenden weißen mülas, lebende wasserflöhe, getrocknete mischung, gefrorenen cyclops und feines granulat, außerdem sind garnelen im becken und ich vermute, dass der nachwuchs ebenfalls verspeist wird...)
leider fehlt mir der platz, dass ich die fische nach größen sortiere (es sind 18 stück in einem 112 liter becken), aber im frühling werden sie in freilandbecken übersiedeln, wo ich hoffe, dass auch die kleineren nachholen.

lg laura


   
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C. O.
(@c-o)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 111
Themenstarter  

Hallo Laura,

da haben wir ja genau das gleiche Problem, nur mit verschiedenen Fischarten :wink: .
Alttiere habe ich auch keine mehr, die waren zwar wunderschön, aber krank, da sie aus dem Handel kamen (es sind die zwei auf meinem Avatar :)) . Umso erpichter bin ich, viele Junge durchzukriegen.

Ich kann mir vorstellen, dass Deine Kleinen, wenn sie ins Freie kommen, nochmal zulegen. Meine Knurrer kann ich nicht ausquartieren.

Viele Grüße
Christian


   
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lauri333
(@lauri333)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 23
 

hallo christian!

ja, ich hoffe, sie legen nochmal zu im freien. die knurrenden guramis brauchens ja wärmer, oder? die m.ocellatus habens im moment ja relativ kühl und haben nur eine kurze beleuchtungszeit (eine mini-winterpause sozusagen), also denk ich, dass sie im frühling evtl wieder ein bisserl fleißiger werden mit dem wachsen, und das sommerquartier hat schon bei den m.opercularis wahre wunder vollbracht :D

trotz der größenunterschiede hatte ich bis jetzt aber keinen einzigen ausfall, seit ich die kleinen bekommen hab. ich hoffe, das bleibt so, da die m.ocellatus ja auch relativ selten sind (vorallem hier in ö).

lg laura


   
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C. O.
(@c-o)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 111
Themenstarter  

Hallo Laura,

stimmt, die Knurrenden Guramis vertragen nicht ganz so kühle Temperaturen wie die Makropoden, aber man kann sie durchaus auch bei unter 25° C halten. Nur meine werden etwas wärmer gehalten (27° C), weil noch wärmebedürftige Fische mit vergesellschaftet sind, und da musste ich mich für einen Kompromis entscheiden, der beide Arten zufrieden stellt.

Ausfälle, zumindest in größerem Maße hatte ich auch keine ab einer bestimmten Größe. Vielleicht sind schon ein paar gestorben, ohne dass ich es merkte, aber an die 30 sinds auf alle Fälle noch.

Grüße
Christian


   
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