Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische e.V.

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Hydra

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(@satyr)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 9
Themenstarter  

Hallo,

ich habe heute in meinem 60 Liter Betta channoides Becken Hydra's entdeckt.

Das Becken wurde drei Monate mit Pflanzen eingefahren, da hatte ich keine. Dann sind die Bettas eingezogen und die werden nur mit Lebendfutter gefüttert (weiße/rote MüLa, Artemia, Enchiträen, Wasserflöhe aus dem Zoogeschäft). Und jetzt habe ich auf einmal Hydra's. Supertoll.

Was ich so nachgelesen habe scheint gegen die Biester ausser chemischer Keule nicht viel zu helfen. Wen ich danach einen Wasserwechsel durchführe aber weiterhin Lebendfutter füttere sind die Hydren ja eh gleich wieder da. Der Bestand reduziert sich aber wohl bei Futtermangel selbst auf ein normales Maß.

Meine Frage also gilt den Wildform Haltern und allen anderen die viel lebendiges füttern.

Habt ihr auch Hydren?
Macht ihr was dagegen?
Was macht ihr dagegen?
Wie gross ist die Gefahr für meine Jungfische aufgefuttert zu werden?

Viele Aquarienbewohner wie Schnecken und Pflanzen haben bei extrem weichem und saurem Wasser ja Probleme am Leben zu bleiben. Hat jemand schon mal beobachtet ob es einen bestimmten Gh/Kh/Ph Wert gibt den die Hydren nicht mehr aushalten?

Gruss,
Andreas


   
Zitat
andrea compagnoni
(@andrea-compagnoni)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 200
 

hallo andreas

Habt ihr auch Hydren?

jein...

Macht ihr was dagegen?

ja!

Was macht ihr dagegen?

ich benutze flubendazol (reinsubstanz von flubenol, erhältlich über den tierarzt), aber nur in garnelenlosen becken!

Wie gross ist die Gefahr für meine Jungfische aufgefuttert zu werden?

die gefahr ist nicht zu unterschätzen, wenn auch die hydrien die jungen nicht gerade fressen. die gefahr besteht v.a. nachts, wenn die jungen kämpfer schlafen und dadurch unkontrolliert mit hydrien zusammenstossen. dabei können sich die fischlein mehrmals mit dem nesselgift der hydrien verbrennen. die tiere sterben dann infolge von schwäche. ist mir leider mehrmals passiert, bis ich zur chemiekeule greifen musste. danach bleiben behandelte becken relativ lange hydrienfrei.

kurz nach einsetzen von flubendazol sterben die hydrien und nach ca. 3-4 std. sollte ein wasserwechsel durchgeführt werden, wobei man möglichst viele tote hydrien absaugen sollte (wasserbelastung).

liebe grüsse

andrea


   
AntwortZitat
(@klaus-de-leuw)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren
Beiträge: 188
 

Hallo zusammen,

ich habe seit Jahren auch Hydren, vermutlich Hydra viridis, und zwar zur Zeit in zwei Becken. Ich habe keine Erklärung dafür, wieso gerade in diesen Becken und in den anderen nicht, denn die anderen bekommen z.T. dasselbe Lebendfutter. Negative Auswirkungen auf meine Fische kann ich nicht erkennen, daher habe ich auch nichts unternommen. Die Populationsdichte schwankt, die Ursachen dafür kenne ich nicht. Ich habe auch schon vbersucht, welche in eine Artenbecken umzusiedeln und bin gescheitert.
Möglicherweise sind verschiedene Hydren unterschiedlich gefährlich, ich habe grüne Polypen.

Gruß, Klaus


   
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