Ein herzliches Hallo an alle!
Ich möchte meine Ressourcen nicht nur zur Haltung meiner Fische nützen, sondern auch zum Erhalt der Arten. Da diese Ressourcen aber begrenzt sind stelle ich mir die Frage bei welcher meiner Arten ich am ehesten ansetzen sollte und stelle fest, daß ich eigentlich keine Fundortangaben für meine Fische habe.
Sind diese nun „wertlos“, da ich keine anderen Vertreter mit ruhigem Gewissen einkreuzen kann? Hat es einen Sinn bei geringen Individuenzahlen eines Bestandes die Lokalpopulationen rein zu erhalten auf die Gefahr hinaus hochgradig Inzucht zu betreiben? Ist es sinnvoll Lokalpopulationen zu mischen um einen größeren Genpool zu erlangen? Ist es von Vorteil wenn diese Individuen wieder ausgesiedelt werden und sie anpassungsfähiger sind, weil sie eine höhere Varianz aufweisen? Gibt es überhaupt Aussiedelungen oder erhalten wir „nur“ Aquarienstämme? Bringt es etwas Stämme rein zu erhalten deren Lebensraum und somit ihr ganz spezielles Biotop ausgelöscht wurde? Wäre es nicht sinnvoll vermehrt Individuen zu tauschen? Wenn ja, wie (komme aus der Labyrinthfischwüste Österreich), per Versand?
Fragen über Fragen und kein Ende in Sicht...
Wer kennt die Situation in den Ursprungsländern? Ist es sinnvoll Wildfänge zu erwerben? Unterstützen wir damit die Bevölkerung? Oder doch lieber nur Nachzuchten? Wie ist es dann mit dem Inzest (s.o.)?
Entschuldigt, ist ein bisschen viel geworden (und dabei noch längst nicht alles), aber diese Themen beschäftigen mich schon seit langem...
P.S.: Bei mir geht es speziell um Betta rutilans. Gibt es überhaupt verschiedene Fundortpopulationen im Hobby oder sind alle aus der Umgebung von Anjungan?
Liebe Grüße,
Thomas
Thomas
Hallo!
So ich schiebe jetzt mal diesen Thread wieder nach oben, da mich die Meinung der IGLer hierzu interessieren würde.
Ich selbst fühle mich nicht kompetent genug um hier mitzudiskutieren.
LG
Betti