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Freilanddomizil für M. ocellatus

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aquaristiker
(@aquaristiker)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 201
Themenstarter  

Hallo zusammen, ich möchte hier kurz mein neues Projekt vorstellen, ein Freilanddomizil für M. ocellatus.

Der Wasserbehälter ist ein 90 Liter Mörtelkübel, der in einer Verkleidung aus Holzdielen untergebracht ist. Der Kübel ist zusätzlich mit Noppenfolie und Styropor komplett isoliert. Das hat sich in den letzten Tagen schon als vorteilhaft erwiesen. Der Miniteich steht in der vollen Sonne, trotzden ist die Temperatur auch bei der Hitze in den letzten Tagen nicht über 26°C angestiegen. Im unisolierten Wasserflohkübel, der direkt nebenan steht, ging die Temperatur auf bis zu 34°C hoch. In der Nacht kühlen aber beide Behälter auf die gleiche Temperatur ab.
Im Winter soll der Kübel mit einer isolierenden Abdeckung (Styroporplatte) versehen werden, um ein durchfrieren zu vermeiden. Ich hoffe, mein Plan geht auf.
Eingerichtet ist der Behälter mit Kieselsteinen unterschiedlicher Größe, Weidenästen und einer Steinplatte, hinter die sich die Fische zurückziehen können. Ein paar Schwimmpflanzen befinden sich auf der Wasseroberfläche. Ich werde noch ein paar Stengel Wasserpest einbringen.
Nachts wird der Behälter mit einem Netz abgedeckt.

Seit dem 03.08. schwimmen 1/1 M. ocellatus aus dem Handel in dem Becken. als Beifische sind noch 10 Kardinalfische dabei. Während die Kardinalfische entspannt ihre Bahnen ziehen, ist von den Makropoden nicht viel zu sehen. Ich hoffe, das ändert sich noch.

Anbei noch ein paar Bilder

Gruß, Hendrik

IGL 083


   
Zitat
Thomas F.
(@thomas-f)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 16 Jahren
Beiträge: 191
 

Sieht gut aus.
Meine occelatus habe in meinem 1500 l Teich trotz bis -18°C gut überlebt. Die Gefahr eines übererdigen Bassin ist das durchfrieren in einer Kälteperiode. Aber viel Spaß mit den schönen Fischen und kräftig nachzüchten.
Grüße
Thomas

IGL 54
www.aquarienfreunde-riedstadt.de/


   
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aquaristiker
(@aquaristiker)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 201
Themenstarter  

Hallo, hier mal ein kurzes Update.

Vor ein paar Tagen habe ich noch ein paar Wasserpflanzen eingebracht, alle flutend. Unter anderem war ein grosses Bund Wasserpest aus einem Bach dabei. Am nächsten Nachmittag sind zwei Kardinalfische stark apathisch im Becken rumgetaumelt. Die restlichen Kardinalfische waren auch verdächtig ruhig. Leider haben die beiden apathischen Fische nicht überlebt. Ich habe die Wasserpest wieder entfernt und ein paar Liter Wasser ausgetauscht. Damit war das Fischsterben vorbei. Nitrit habe ich überprüft. Das war nicht nachweisbar. Kann das was mit der Wasserpest zu tun haben?
Die Makropoden konnte ich heute auch mal beobachten. Ich habe Daphnien gefüttert, das hat sie dann doch hervorgelockt. Die Fische machen einen sehr guten Eindruck, was die Kondition angeht.
Ich hoffe, sie legen ihre Scheu noch ab und zeigen sich öfter mal.

Gruß, Hendrik

IGL 083


   
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