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M. opercularis mit T. pumila oder B. simplex

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(@floriho)
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Hallo,

kurze Frage. Lassen sich in einem 180-Liter Becken (100x40x45) 2.2 M. opercularis mit einer der beiden im Betreff genannten Labyrintherarten vergesellschaften?

Viele Grüße

Flo


   
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chidrup
(@chidrup)
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Hallo Flo,

ich würd's nicht tun.
Wenn die Makropoden in Laichstimmung kommen, dann jagen sie brutal alles aus ihrem Revier. Bei zwei Paaren, auch die W verteidigen einen Bereich, teilen sie sich das Becken auf. Beifische müssen reaktionsschnelle Schwimmer sein wie Barben oder Kardinalfische oder sich lieber in der unteren Beckenhälfte tummeln. Ansonsten sind die Paradiesfische liebenswerte Pfleglinge. Also m.E. würden Deine anderen Labyrinther zumindest stark in ihrer Entfaltung beeinträchtigt.

Herzlichst

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


   
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Charlyroßmann
(@charlyrossmann)
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;-)

"wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" A. Camus
" wir müssen uns Camus als Dummschwätzer vorstellen" Sisyphos


   
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(@floriho)
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Hi,

danke für die Antworten. Schön, wenn sich alle immer so einig sind ;-) Noch ist eh kein Platz in dem Becken. Hab noch paar Papageienplatys die hier ihren Lebensabend bei mir Verbringen dürfen. Wenns soweit ist werde ich sehen, wie die Gesellschaft für die Makropoden dann ausschaut. Noch ein paar Labyrinther wären schon nicht schlecht. Mal abwarten ob mir da noch was einfällt.

Viele Grüße

Flo


   
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Charlyroßmann
(@charlyrossmann)
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;-)

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chidrup
(@chidrup)
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Hallo Charly,

so richtig passt doch kein anderer Labyrinther zu Makropoden oder?

Gruß

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


   
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chidrup
(@chidrup)
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Hallo Flo,
selbst M.opercularis 2/2 ist nicht ganz ohne Risiko. Soeben musste ich aus einem gut verkrauteten 140l Behälter, mit bisher zwei harmonischen, jungen Paaren ein W herausnehmen weil es zu stark gemoppt wurde. Die 2M und das übrige W verstehen sich prima.

Herzlichst

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


   
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(@floriho)
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Hi,

@Charly:
Jetzt widersprichst du dir. Einmal sagst du M. opercularis und T. pumila lassen sich vergesellschaften und dann sagst du man solle keine Schaumnestbauer nehmen. Ich denke du meinst keine Schaumnestbauer, die ihr Nest an der Wasseroberfläche haben und nicht in Höhlen bzw. eher am Boden unter Pflanzen oder worunter auch immer.

@Rolf:
Ich glaube bei den Makropoden kann man sich nie sicher sein, ob eine Vergesellschaftung funktioniert oder nicht. Meine vertragen sich bis jetzt gut. Habe aber auch schon viele andere Beispiele gelesen, von Kardinälen über Platys bis zu Corydoras.

An die T. pumila dachte ich, weil sie eben nicht wie die M. opercularis ihr Schaumnest an der Wasseroberfläche haben. Allerdings sind sie im Verhältnis zu den Makropoden schon sehr klein und sollen bei der Futteraufnahme auch eher zurückhaltend sein.

Auf die B. simplex kam ich, da das Wasser in unserer Region relativ hart ist. Zudem sind es Maulbrüter und von der Größe her auch eher passend.

Es müssen ja nicht unbedingt Labyrinthfische werden, würde mich aber freuen wenn es denn ohne Probleme möglich wäre. Evtl. auch was aus dem Inle-See. Sollte von den Wasserwerten her gut passen. Aber wie gesagt, es eilt ja nicht.

Viele Grüße

Flo


   
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chidrup
(@chidrup)
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Hallo Flo,

Makropoden lassen sich mit T. pumila vergesellschaften, aber nur so lange die Makropoden satt sind.

Du hast Charly's Ironie überlesen. ;-)
Fast alle Labyrinther müssen an der Oberfläche atmen. Wenn dann der Makropode seine Jungen verteidigt, ist das besuchen der Oberfläche für die Kleinen ein potentieller Fressfeind, der massiv attackiert wird.

Meine vertragen sich bis jetzt gut.

Haben die denn Nachwuchs?
Meine Kombination ist mit Kardinälchen und Messingbarben. Die einen sind zu schnell und die anderen robust und meist am Grund. Lass uns wissen wenn B. simplex funktioniert.
Viel Spaß noch beim planen.

Gruß

Chidrup Rolf Welsch IGL 288
"Die Wahrheit ist ein pfadloses Land" Jiddu Krishnamurti


   
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(@floriho)
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Hi,

dass das ironisch gemeint is dacht ich mir schon. Und das mit dem Luftholen ist eh klar. Konnte aber schon ein paar mal lesen, dass die T. pumila bei der Futtern etwas zögerlich sein könnten. Bei den Makropoden würde sie wohl nicht viel abbekommen.
Meine X. Variatus schlurfen auch gern mal an der Oberfläche. So lange sie dem Nest nicht zu nahe kommen, passiert da nix. Das Männchen verteidigt gerade mal einen Durchmesser von ca. 20 cm, die Weibchen überhaupt nichts. Es sei denn das Nest ist kurz unbesetzt, da die beiden Männchen sich etwas imponieren und kurz jagen. Bisher alles ohne Beschädigungen.

Viele Grüße

Flo


   
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Charlyroßmann
(@charlyrossmann)
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;-)

"wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" A. Camus
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(@floriho)
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Hi Charly,

nö, keine Fragen. Konnte die T. Pumila noch nie in echt sehen. Man liest bei den Größenangaben meist etwas zwischen 3-3,5cm bei den Männchen und 3,5-4,5cm bei den Weibchen. Aber ist ja nun nicht so wichtig, für mich scheiden sie als Gesellschaft für meine Makropoden jetzt eh aus.

Hallo,

ich nochmal. Hab da nochmal eine Frage zur Vergesellschaftung von M. opercularis. Im Buch "Labyrinthfische" von J. Vierke gibt es eine Tabelle in der beschrieben wird, wie sich die verschiedenen Arten untereinander vertragen sollen. Demnach lässt sich der M. opercularis nur mit anderen Makropoden vergesellschaften. Gibt es denn unter den Labyrinthern wirklich keine andere Art, die zu den M. opercularis passt? (Wie gesagt in 180 Litern mit zwei Paar opercularis) Hat einer von euch hier positive Erfahrungen sammeln können?

PS: Will hier auch gar nicht auf biegen und brechen irgendeine für mich passende Antwort erzwingen. Hier ist zur Zeit nur so wenig los, da dacht ich, ich frag mal was und evtl. ergibt sich ne interessante Diskusion.

Viele Grüße

Flo


   
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