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            <title>
									Macropodus erythropterus Zucht - Makropoden				            </title>
            <link>https://www.igl-home.de/community/makropoden/macropodus-erythropterus-zucht/</link>
            <description>Die Internationale Gemeintschaft für Labyrinthfische Diskussionsforum</description>
            <language>de</language>
            <lastBuildDate>Fri, 10 Apr 2026 13:13:56 +0000</lastBuildDate>
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							                    <item>
                        <title>RE: Macropodus erythropterus Zucht</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/makropoden/macropodus-erythropterus-zucht/paged/4/#post-11283</link>
                        <pubDate>Fri, 07 Apr 2006 18:28:08 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[An alle Diskutanten!

Da wir uns sehr weit vom eigentlichen Thema (Makropoden-Zucht) entfernt haben, bitte ich alle dorthin:
... highlight=

Liebe Grüße,

Thomas]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[An alle Diskutanten!

Da wir uns sehr weit vom eigentlichen Thema (Makropoden-Zucht) entfernt haben, bitte ich alle dorthin:

<a class="postlink" href="http://www.igl-home.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=1809&amp;start=0&amp;postdays=0&amp;postorder=asc&amp;highlight=">http://www.igl-home.de/forum/phpBB2/vie ... highlight=</a>

Liebe Grüße,

Thomas]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>Thomas P.</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE: Macropodus erythropterus Zucht</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/makropoden/macropodus-erythropterus-zucht/paged/3/#post-11282</link>
                        <pubDate>Fri, 07 Apr 2006 16:29:07 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Hallo Michael!

Wenn man die jetzt findet, kann man die dann immernoch benutzen, oder hat man da überhaupt keine Chance, auf welche zu stoßen? (Erlenzäpfchen sind gemeint)

MfG Tommi.]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Hallo Michael!

Wenn man die jetzt findet, kann man die dann immernoch benutzen, oder hat man da überhaupt keine Chance, auf welche zu stoßen? (Erlenzäpfchen sind gemeint)

MfG Tommi.]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>Tommi</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE: Macropodus erythropterus Zucht</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/makropoden/macropodus-erythropterus-zucht/paged/3/#post-11281</link>
                        <pubDate>Fri, 07 Apr 2006 15:39:08 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Hallo,

muss mich auch mal zu dem Thema melden. Ich komme aus einer Gegend (am Stadtrand von Berlin) wo das Leitungswasser sehr hart ist. Es liegt zurzeit bei ca. 17° Gesamthärte, ca. 13° ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Hallo,

muss mich auch mal zu dem Thema melden. Ich komme aus einer Gegend (am Stadtrand von Berlin) wo das Leitungswasser sehr hart ist. Es liegt zurzeit bei ca. 17° Gesamthärte, ca. 13° Karbonathärte und hat einen ph-Wert von ca. 7,5.
Als ich vor ca. 20-30 Jahren eine Vielzahl von Labyrinthfischen (Macropdus opercularis, Trichogaster leerii, Trichopsis vittata, Colisa lalia, Colisa chuna, Betta smaragdina und in Mengen Ctenopoma weeksii) nachzog, war unser Leitungswasser noch viel härter (Gesamthärte ca. 25°, Karbonathärte ca. 18°). Ab und zu (sehr selten) habe ich das Wasser etwas mit destilliertem Wasser verschnitten. Damals lebte ich noch in der DDR und der Zoo- und Gartenhandel war nicht so üppig ausgestattet wie heute. Mit Torf habe ich ganz selten gearbeitet. Das Mittel meiner Wahl war Eichenrindeextrakt (hab ich mir selbst aus Eichenrinde-Tee aus der Apotheke hergestellt) und Erlenzäpfchen. Torf verwende ich überhaupt nicht mehr, das ganze Handling ist mir viel zu umständlich. Ich verwende nur noch Erlenzäpfchen (findet man übrigens den ganzen Winter über, sogar unterm Schnee), heute natürlich auch in Verbindung mit Wasser aus der Umkehrosmoseanlage und bin damit sehr zufrieden.

Gruß
Michael]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>fischmichi</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE: Macropodus erythropterus Zucht</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/makropoden/macropodus-erythropterus-zucht/paged/3/#post-11276</link>
                        <pubDate>Fri, 07 Apr 2006 14:08:10 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Hi Leute!

Ich bin zwar nicht gerade ein alteingesessener Haase hier im Forum, möchte aber auch meien Meinung hier kundtun!
Ich habe mir ein 40er Becken mit Torf als Bodengrund eingericht...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Hi Leute!

Ich bin zwar nicht gerade ein alteingesessener Haase hier im Forum, möchte aber auch meien Meinung hier kundtun!
Ich habe mir ein 40er Becken mit Torf als Bodengrund eingerichtet, worauf ich auf diesen Tread hier verwiesen wurde! Ich war mir einer solch gravierenden Bedeutung nicht bewusst, aber sehen wir uns mein Vorgehen genauer an: Ich bin (aus Faulheit, für nichtmal 5 Liter Torf einen ganzen Sack kaufen zu fahren) zu meinen Nachbarn gegangen, habe um 1/4 Eimerchen Torf gebeten und mir den geholt. Rumliegen hatten die Besagten mindestens 6 Säcke, für den Garten!
Ich will nicht die Schuld von mir schieben, aber in welcher Relation stehen 4-5 Liter zu 300-400 Litern?
Die Aquaristik dürfte wohl das kleinste Problem sein, wenn man nicht gerade seine ganze Zuchtanlage damit ausrüstet!
Und zum Thema Buchenlaub/Erlenzäpfen: Wo bekomme ich sowas um diese Jahreszeit her? Soll jeder Einsteiger der saures Wasser benötigt denn bis Herbst warten?

Finde es erfrischend, dass hier nicht gestritten, sondern diskutiert wird, ist nicht in jedem Forum so...

MfG Tommi.]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>Tommi</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>Ein Beitrag über Torf von Udo Trummer</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/makropoden/macropodus-erythropterus-zucht/paged/3/#post-11222</link>
                        <pubDate>Thu, 30 Mar 2006 18:50:08 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Liebe Mitdiskutanten der Torproblematik, Udo Trummer aus Wien bittet mich soeben, seinen unten angehängten Artikel hier ins Forum einzustellen, weil er im Augenblick wegen noch fehlender Akt...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Liebe Mitdiskutanten der Torproblematik, Udo Trummer aus Wien bittet mich soeben, seinen unten angehängten Artikel hier ins Forum einzustellen, weil er im Augenblick wegen noch fehlender Aktivierung seines Forumskontos das nicht selber kann. Ich tue es hiermit.
Ich finde es gut, dass hier so sachbezogen und weitblickend über Torf gestritten wird. Sicher ist auch richtig, dass es Dinge gibt, bei denen die Aquaristik größeren Schaden anrichten kann als bei Torf. Aber meine Meinung ist: Wo wir Torf nun wirklich nicht brauchen, bei der Zucht von Fadenfischen oder Makropoden zum Beispiel, da sollten wir ihn nicht auch noch benutzen. Hermi hat da ganz andere Probleme, das muss man auch anerkennen. Diese Diskussion hat doch einiges bewirkt. Wenn "Fisch-Papa" sich jetzt überlegt, ob er den günstigen Sack Torf wirklich kaufen soll, weil er ihn nämlich wahrscheinlich gar nicht braucht, dann ist das doch etwas. Streiten wir so sachlich weiter, werden viele, die das lesen, nachdenklich. Das ist doch wunderbar! 
Peter Finke.

Und jetzt Udo Trummers Beitrag:

Torf

Danke Karen, Hermi, Peter Finke, Martin Hallmann, Hansi, und Thomas!

Ihr helft mir, mein Vorurteil bezüglich Foren etwas abzubauen. Zusätzlich darf ich es erleben, daß ein heikles Thema nicht einfach totgeschwiegen sondern unter Wahrung basaler Umgangsformen diskutiert wird. Das hat Qualität!
Vorweg: Auch ich habe Torf- und Torfprodukte als Wasseraufbereiter und als Laichsubstrat (für Nothobranchiusarten) verwendet, so wie ich als Autodidakt nicht nur am Beginn meiner Aquarianerlaufbahn einfach aus der Palette des Zoofachhandels geschöpft und meine Erfahrungen gesammelt habe. 
Wer ernsthaft zu hinterfragen beginnt, so finde ich, sollte alleine im Interesse eines möglichst objektiven Resultats („Wahrheit“) ziemlich diszipliniert vorgehen und auch sich selbst gegenüber korrekt bleiben. Gerade im fortgeschrittenen Stadium der Recherchen bzw. in Diskussionen, in der Hitze des Gefechts sozusagen, ist eine Besinnung auf den selben Maßstab für Pro und Contra gut bis notwendig. Karen, Danke auch für den internen Link vom Parosphromenus-Forum hierher, ohne den ich wohl kaum hier gelandet wäre. Daß Du auch die Alternativen hinterfragt hast, ist diese unerläßliche Besinnung auf den selben Maßstab. Leider ist das Wissen über Vorgänge auf dieser Welt nur sehr lückenhaft vorhanden oder zu gut behütet (bei dubiosen Machenschaften aus gutem Grund). Das erschwert Analysen, Diagnosen und letztendlich Lösungen sowie Diskussionen darüber. Wer weiß denn genau über den Torfabbau und seine Folgen bescheid? Wer hat Kenntnisse über die Abbaugeschwindigkeit umweltbelastender Substanzen und ... und ... und ...? Wie können Vor- und Nachteile aufgewogen werden? Was sind Vor- und Nachteile? Für wen? Wir werden uns wohl mit dem Grundsatz „nach bestem Wissen und Gewissen“ begnügen und für neue Fakten offen bleiben müssen.
Martin Hallmann, Sie haben zwei weitere wichtige Punkte hervorgehoben: das Ausmaß des Schadens (durch Torfabbau) und den Willen der Käufer. Die Gewichtung der Auswirkungen und die Schlussfolgerungen, geschweige denn die Entwicklung von Lösungen sind wirklich alles andere als einfach. Das brachte mich auf Informationen und Wissen. Ist nicht auch der Kenntnisstand dafür verantwortlich, was wir wollen – oder eben nicht wollen? Wenn ich nicht weiß, wie ein bestimmtes Produkt den Weg zu mir gekommen ist, dann werde ich mich nicht verantwortlich fühlen bzw. dieses Manko sehr leicht verdrängen können. Ich kann mich doch wirklich nicht um Alles kümmern, oder? Das meine ich nicht ironisch, denn die Zeit ist nun einmal begrenzt (so war mir z. B. die Palmölproblematik bisher auch nicht bewußt). Wäre das nicht eine denkbare Aufgabe für eine Vereinigung wie die IGL, die ja keine Produkte verkaufen muß, sondern „nur“ ihrem Image und ihren Satzungen entsprechen soll („nur“ in „“, weil ich mir gut vorstellen kann, daß dieses „nur“ nicht weniger Arbeit bedeutet)? Mitteilungen, daß Torf für unsere Fischhaltung gar nicht notwendig ist, sind ja schon ein (mutiger?) Anfang. So hat z. B. Alexander Dorn auf seiner Homepage <a class="postlink" href="http://www.nothobranchius.de">www.nothobranchius.de</a> seine Entscheidung, aus Umweltschutzgründen (fast?) nur mehr Kokosfasern zu verwenden, veröffentlicht und darüber hinaus jeweils die Vor- und Nachteile von Torf und Kokosfasern als Laichsubstrat aufgelistet. Ich hatte in diversen Diskussionen (in Killifischkreisen) oft den Eindruck, daß Leute emotional um ihre bewährte Methode „kämpfen“, als wollte jemand ihnen diese wegnehmen - mittlerweile steigen immer mehr Killifischzüchter auf Kokosfasern um. Es ist ja auch verständlich, wenn - eventuell nach herben Rückschlägen - an erfolgreichen Methoden so lange wie möglich festgehalten wird. Eine Weiterentwicklung und eine Anpassung an veränderte Umweltbedingungen und Einstellungen brauchen natürlich ihre Zeit. 
Bezüglich des Torfabbau-Ausmaßes hatte ich so meine diffusen Erinnerungen an mehrfach verjährte Informationen, doch Genaueres wußte ich nicht mehr. Neugierig geworden habe ich google mit „Moore Flächenverlust“ gespeist und war platt. Gemäß Succow, M. &amp; Joosten, H. (Hrsg.) in „Landschaftsökologische Moorkunde“ (2001) beträgt der Flächenverlust von Moorstandorten Mitteleuropas von 90 bis über 99 % (Belgien, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Tschechien; Ausnahme Polen: 85 %)! Hinzu kommt, daß der ehemalige Anteil der Moore an der jeweiligen Landesfläche nur zwischen 0,4 und 4,9 % betragen hat - Dänemark und die Niederlande sind mit 23 und 36 % die Ausnahmen. Wer sich nun im Gedankenexperiment die Reduktion einer verfügbaren Wohnfläche von 100 m² auf unter 1 m² vorstellt, kann darauf nicht einmal mehr am Computer sitzen und diese Zeilen lesen. 
Ein Effekt von Wissen, der sich auch auf Kaufentscheidungen auswirkt, ist die Wertschätzung. Auch für eine weitere Gewichtung müßte die Anonymität der meist hoch spezialisierten, leidtragenden Arten der Verluste an Moorflächen gelüftet werden (die Rote Liste ist dafür eine schaurig geeignete Lektüre). Fleischfressende Pflanzen faszinieren viele Menschen und sogar in Baumärkten werden diese Pflanzen immer wieder angeboten. Wer weiß schon, daß sich auch in unseren Breiten Pflanzen von Insekten ernähren? Wer hat z. B. den Sonnentau im Hochmoor schon dabei beobachtet? Wen wundert das, wenn bloß auf ungefähr 0,042 % der Landesfläche (z. B. in Deutschland) vielleicht die Möglichkeit dazu besteht? 

Einen schönen Tag wünsche ich noch frei nach Winston Churchill: „Das meiste Gute entsteht aus Opposition, nicht aus Einsicht.“ - vielleicht schaffen wir ja eine „Ehe“ ... ,  

bis zum nächsten Mal
Udo]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>Peter Finke</dc:creator>
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				                    <item>
                        <title>kIRCHE IM DORF LASSEN</title>
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                        <pubDate>Thu, 23 Mar 2006 22:54:15 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Bezugnehment auf Torfproduckte  von Thomas P.
ist es nicht schlimm, solche &quot;Lapalien&quot; wie Torfprodukte für die Aquaristik
in Frage zu stellen.Viele Aquarianer ,ich auch ,brauchen doch nur ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Bezugnehment auf Torfproduckte  von Thomas P.
ist es nicht schlimm, solche "Lapalien" wie Torfprodukte für die Aquaristik
in Frage zu stellen.Viele Aquarianer ,ich auch ,brauchen doch nur eine
sehr geringe Menge von Torf für ihr hoppy,die Nachzucht von 
Zierfischen, insbesondere die von aussterbenden Arten.!!!
Ich gebe mir grosse mühe solche" Spezies" nachzuziehen und 
auch zu erhalten.
Wenn ich bedenke wie in Deutschland mit dem Naturprodukt Torf
 umgegangen wird, wie zum Beisp. das Moor bei Weißwasser,
30 000m3 sollen umgelagert werden und rund 300 000 werden
abgebaggert u. sind für immer verschwunden .
Ich habe mir ca. 1 m3 davon sichergestellt u. denke ,es reicht mir 
und anderen Zuchtfreunden für einige Jahre.
Klar gibt es Seemanndelbaumblätter,Buchenlaub ,Eichenl.Erlenzapfen,
benutze ich auch alles, aber Torf ist "Torf"
gruss hermi]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>hermi</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE: Macropodus erythropterus Zucht</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/makropoden/macropodus-erythropterus-zucht/paged/3/#post-11140</link>
                        <pubDate>Thu, 23 Mar 2006 20:19:56 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Schönen guten Abend!

Ich habe aus dieser Korrespondenz heraus gestern ein Gespräch mit meiner Freundin geführt, in dem wir innerhalb kürzester Zeit beim Sinn des Lebens angelangt waren. ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Schönen guten Abend!

Ich habe aus dieser Korrespondenz heraus gestern ein Gespräch mit meiner Freundin geführt, in dem wir innerhalb kürzester Zeit beim Sinn des Lebens angelangt waren. 
Eine Beschäftigung über die Notwendigkeiten des Lebens hinaus kann man pauschal als Luxus bezeichnen, somit hat auch kein Hobby ein Recht auf Durchführung wenn man die psychische Hygiene eines Jeden außer acht läßt, aber genau dies macht das Leben u.a. lebenswert und rechtfertigt wohl auch unser Hobby. Ich möchte jedoch anmerken, daß ich nicht Torfwasser im Aquarium halte und nebenbei schwimmen dort Fische, nein es ist vielmehr genau umgekehrt. Diese Maßnahme ideale Wässer herzustellen ist Mittel zum Zweck und diese Mittel rechtfertigen sich landläufig über den Zweck, nämlich der Haltung und Zucht z.T. ausgefallener Fische. Nichtsdestotrotz muß dies nicht kategorisch jedes Mittel sein, denn es gibt einerseits die Möglichkeit des Verzichts des Zweckes und andererseits Alternativen zu den Mitteln.
Seid mir nicht böse, aber wenn es nachweislich ohne Torf geht wozu dann überhaupt? Ich glaube nämlich, daß die Wertigkeiten eindeutig anders gelagert sind als bis jetzt dargestellt. Selbst synthetische Kohlenwasserstoffe sind über bakterielle Abbauprozesse in meßbaren und realistischen Zeiträumen abbaubar. Wenn die oben erwähnten technischen und chemischen Hilfsmittel in unseren Landen unter den höchsten geltenden Umweltauflagen hergestellt und anschließend verantwortungsvoll entsorgt werden stellen sie „nur“ eine vorrübergehende Belastung dar.

Frei nach Univ.Prof.Dr.Gert Steiner: Ein Moor ist im Durchschnitt 12.000 bis 5.000 Jahre alt. Alleine dieser zeitliche Horizont erklärt die besondere Bedeutung im Naturschutz. Einmal zerstört ist eine Jahrtausende andauernde Entwicklung bei geeigneten Klimabedingungen notwendig, um gleichwertigen Ersatz zu schaffen. Allen Moortypen gemeinsam ist, daß sie als Kohlenstoff- und Wasserspeicher wesentlich zum Haushalt der Treibhausgase beitragen: Es sind die einzigen Ökosysteme, die langfristig Kohlenstoff und Wasser binden!

So leid es mir tut, die ökologische Bedeutung eines jeden unnötigen Schrittes ist in Summe aller sehr wohl bedeutend.

In jedem Zoofachhandelsgeschäft, in jedem Baumarkt, in jedem Gartenmarkt usw. steht Torf herum. Ich glaube alleine die Summe aller aquaristischen Verpackungen alleine in Wien ergibt einen kleinen Hochmoor und wenn es sich nicht rechnet weil es wirtschaftlich unbedeutend wäre, warum bieten es dann alle an, wer kauft diese Produkte á 10 ltr. für den Gartenteich? Vielleicht die Halter der 85 Millionen Zierfische in Deutschland (Stand 2002)? Oder die Halter der 7 Millionen in der Schweiz? Oder die in Österreich??? Wenn wir den ! vierfachen ! Durchsatz der Fische hochrechnen und vorsichtig mit 5% Zuwachs pro Jahr rechnen kommen wir auf 392 Millionen Zierfische im Jahr 2006 alleine in Deutschland.
Das alles gibt mir zu denken, wenn ich Torfextrakte zu dutzenden in den Regalen sehe... „schafft tropenweiches Wasser für ihre Fischis“ oder so ähnlich...

Liebe Grüße,
Thomas]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>Thomas P.</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>Jeder kennt den Spruch</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/makropoden/macropodus-erythropterus-zucht/paged/3/#post-11139</link>
                        <pubDate>Thu, 23 Mar 2006 15:30:39 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Das ist komisch: Irgend ein Programm hat aus dem ehemals &quot;unanständigen&quot; letzten Wort von &quot;Geiz ist g....&quot; das Synonym verliebt gemacht.

Also:

Geiz ist verliebt? oder manchmal einfach ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Das ist komisch: Irgend ein Programm hat aus dem ehemals "unanständigen" letzten Wort von "Geiz ist g...." das Synonym verliebt gemacht.

Also:

Geiz ist verliebt? oder manchmal einfach nur unangemessen und doof?]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>emha</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>Kirche im Dorf lassen</title>
                        <link>https://www.igl-home.de/community/makropoden/macropodus-erythropterus-zucht/paged/3/#post-11138</link>
                        <pubDate>Thu, 23 Mar 2006 14:51:18 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[bezugnehmend auf Thomas` Stellungnahme zum verantwortungsvollen Umgang bzw. Vermeidung von Torf in der Aquaristik möchte ich folgendes (auch im Sinne von Karen`s statement) ergänzen.

Zur ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[bezugnehmend auf Thomas` Stellungnahme zum verantwortungsvollen Umgang bzw. Vermeidung von Torf in der Aquaristik möchte ich folgendes (auch im Sinne von Karen`s statement) ergänzen.

Zur Notwendigkeit von Torf in unserem Hobby:
Ich züchte seit vielen Jahren kleine Betta und Paros, die unstrittig als Schwarzwasserfische bekannt sind, im Klarwasser. Wenngleich die Fische in der Natur auf Schwarzwasser als Ökonische spezialisiert sind, schadet das nachweislich nicht. (Ich denke, in der Natur werden/ würden sie von lebensfähigeren Klarwasserarten verdrängt). Ich bearbeite das Wasser sehr wechselnd mit Erlenzapfen, (wenig) Torf, Eichenblättern oder Seemandelbaumblätter. Soweit ich gelesen habe, geben alle fungizide, keimhemmende Gerbstoffe ab, die sich durch verschiedene Anteile von Humin- und Fulvosäuren unterscheiden. Man muss in der Natur auch von jahreszeitlichen Unterschieden bzw. je nach Substrat ausgehen. Paros und kleinen schaumnestbaunden Betta schadet das nicht. B. albimarginata und channoides aber sind absolut empfindlich gegen eine "Überdosis". Makropoden brauchen das m. E. gar nicht. Es ist m. E. die Verwendung von Torf in der Aquaristik nicht zwingend erforderlich.

Andererseits:

Ich habe in meiner Fischerlaufbahn sicherlich in Summe noch keinen Sack Torf verarbeitet, und er ist in Zweitverwendung dem Garten zugute gekommen. Ich meine einfach, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte. Es kommt m. M. n. nicht nur auf die Erkenntnis der ökologischen Rücksichtslosigkeit, sondern auf das <b>Ausmaß</b> des Schadens an. Ich finde, wir haben andere Probleme.Ich bin natürlich gegen den rigerosen Abbau von Torfmooren und gegen die umfangreiche/ großflächige Verwendung von Torf als Bodenverbesserer. Aber es gibt dazu gangbare  Alternativen. Man muss nur - wie Karen schon andeutet - immer auch die Nachteile der Alternativen sehen. 
Man betrachte z. B.  Seemandelbaumblätter: Ist es ökologisch (und auch ökonomisch) sinnvoll per Luftfracht solche Blätter im größeren Umfang nach Europa zu transportieren um sich hier mit Schwarzwasserfischen befassen zu können? Ist unser ganzes Hobby nicht per se egoistisch? Werden denn die Fische überwiegend erhalten oder vermehrt? Oder werden sie nicht eher konsumiert? Braucht man das wirklich, oder ist es nicht eher ein Luxus, den sich manche (relativ) Wohlhabende gönnen um ein bisschen Freude und Ablenkung (auch von unseren mittlerweise unlösbaren Umweltproblemen) zu haben. Da macht ein bisschen Torf nichts mehr aus.  

Was richten wir an, wenn wir Tropenholz verwenden? Können wir durch Boykott oder eine Verteuerung in den Tropen etwas retten? Ist es erforderlich, dass wir für Fenster (die neuerdings jedes Jahrzehnt aus Modegründen und wegen der Erhöhung der Energieeinsparung erneuert werden) Meranti verwenden? Ein sehr hochwertiges Tropenholz, dass technisch gar nicht erforderlich ist (unsere Fichte, Tanne, Kiefer oder Hemlock täte es auch, ist aber teurer). Nein, aber machen sie den Menschen mal klar, dass sie auf einen vermeintlichen, persönlichen Vorteil auch verzichten könnten! Das Beispiel zeigt, dass der ökologisch Konsequente mehr bezahlen muss (z. B. teurere und "konstruktiv schlechtere" Fenster aus schnellwachsenden europäischem Holz) und auf die vermeintlich bessere Qualität und die Kostenersparnis verzichtet. <b>Das muss er wollen!</b> Der Effekt wäre, dass weniger Abnehmer der umfangreichen industrieellen Produktionen (von tropischen Fensterholz oder Teak-Gartenmöbel von z. B. Ikea) da sind. Die frisst nämlich das Tropenholz, damit könnte man was erreichen. Dass dieser Verzicht notwendig ist, wird immer mehr Leuten klar, aber viele können und wollen ihn sich nicht leisten. Geiz ist geil und man glaubt eben nichts zu verschenken zu haben. Und wenn wir ehrlich sind, ist der Urlaub in Übersee (u. a. zum Fischefangen) auch nicht ok, und schon gar nicht konsequent. Wir neigen in der Praxis also dazu, unsere menschlichen "Bedürfnisse" und Interessen über die von anderen Menschen und schon gar über die anderer Kreaturen zu stellen. Ist eben nicht so wichtig (wie ich selbst)!   

In dem Umfang, in dem der Mensch heute die Erde bevölkert, macht er mit seinem Tun allein durch den Umfang des Eingriffes immer auch etwas kaputt. Auch wenn er es nicht will.
Das heißt nicht, dass man nichts gegen okologischen Raubbau tun kann oder sollte. Es heißt auch nicht, dass man den Kopf in den Sand stecken sollte. Aber so leid mirs persönlich täte, wenn unsere Paros z. B. austerben würden, würde das eines der kleinsten Probleme für die Menschheit bedeuten. Wir haben nämlich ganz andere und deutlich größere!   

Ich denke wir sind uns im Grundsatz einig, hinzu bringen wollte ich die Bewertung des Schadenumfangs durch den Verzicht auf Torf in der Aquaristik.

Um zu polemisieren:

Der ungehemmte Abbau (Raubbau) und die Verwendung von Torf als billiger Boderverbesserer der Hobbygärtner ist ökologisch ignorant. 

Torf in der Aquaristik ist eher unbedeutend und ökologisch nicht problematisch.

Martin Hallmann]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>emha</dc:creator>
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                        <title>RE: Macropodus erythropterus Zucht</title>
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                        <pubDate>Wed, 22 Mar 2006 15:42:21 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Hallo Thomas, 

ich halte keine Fische, die unbedingt Schwarzwasser benötigen. Was meinen Fischen gut tut und was nicht, erkenne ich an ihren Farben und am Verhalten.

Bei der Torffilter...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Hallo Thomas, 

ich halte keine Fische, die unbedingt Schwarzwasser benötigen. Was meinen Fischen gut tut und was nicht, erkenne ich an ihren Farben und am Verhalten.

Bei der Torffilterung abe ich eine Verbesserung der Farben bemerkt. Deshalb meine ich, daß Torf meinen Fischen gut tut. Bei meinen Fischen handelt es sich überwiegend um Fadenfische und Makropoden, welche nicht zwingend Torf benötigen. Sie haben sich mehrmals fortgepflanzt, immer ohne Torf.

Wie in einem meiner früheren Beiträge zu lesen, habe ich mit Torf schon 2mal erfolgreich ein Glotzauge bei 2 meiner Fadenfische behandelt. Diese sind immer noch wohlauf und schwimmen in meinem Becken. Von den damaligen Problemen mit den Augen ist nichts mehr zu sehen. Auch aus diesem Grund denke ich positiv über Torf. Den positiven Effekt schreibe ich den im Torf enthalteenen Säuren und Huminstoffen zu.

UV-C-Entkeimer habe ich auch, dieser wirkt nicht so gut wie Torf. Die Seemandelbaumblätter sind im Verhältnis zu Torf um einiges teurer, ob sie wirklich was bringen habe ich bisher nicht ausprobiert, möchte es auch aufgrund der zahlreichen und sehr positiven Erfahrungsberichte nicht anzweifeln.

Wenn wir wirklich konsequent umweltbewußt leben wollen, dann müßten wir auf fast alles verzichten, was wir haben, auch auf Aquarien, denn diese wurden unter hohem Energieaufwand erzeugt (schmelzen von Sand, Transport, etc.). Karens Beitrag hat dies hoffentlich deutlich gemacht.

Wir machen alle irgendwo Kompromisse, was unsere Umwelt/Natur betrifft. Aber zumindest denken einige von uns darüber nach (so wie Du) und bringen andere auch dazu (so wie mich).

Das mit dem Torf werde ich mir weiterhin überlegen, nicht zuletzt auch wegen Deinem Beitrag, aber auch deshalb, weil ich darin ein Risiko sehe, irgendwelchen Torf in mein Aquarium einzubringen.

Bis bald..

Hansi]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://www.igl-home.de/community/makropoden/">Makropoden</category>                        <dc:creator>Fisch-Papa</dc:creator>
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