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Makropoden mit Barben?

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Norita
(@norita)
New Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 4
Themenstarter  

Hallo!
In meinem 160l-Becken leben derzeit 8 Fünfgürtelbarben, 2 übrig gebliebene Zebrabärblinge und einige Bodenfische (Panzerwelse und Otos).
Könnte ich zu disem Besatz ein Paar bzw. ein Trio Makropoden (evt. concolor?) dazusetzen?

Danke.


   
Zitat
Anonymous
(@anonymous)
Noble Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 1413
 

Hallo Lena,

ich denke, dass das keine Probleme geben wird. Die Zebrabärblinge sind definitiv ok. Sumatrabarben sagt man nach, dass sie bei Fischen mit langausgezogenen Flossen die Flossenspitzen anknabbern. Ob das stimmt, und ob das bei den Fünfgürtelbarben auch so ist, weiß ich nicht. Das wäre der einzige Grund dagegen.
Bei mir schwimmen Makropoden zusammen mit Kardinalfischen und Eilandbarben, das funktioniert hervorragend.


   
AntwortZitat
Fisch-Papa
(@fisch-papa)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 139
 

Hallo Lena,

auch ich habe 8 Fünfgürtelbarben im Becken.

Die Haltung mit Makropoden (M.concolor u. M. erythropterus) klappt prima.
Auch die Flossen der Fadenfische werden in Ruhe gelassen.

Ich habe gelesen, daß die Fünfgürtelbarbe mit der Sumatrabarbe verwandt ist. Die Sumatrabarbe ist für das Zupfen an länglichen Flossen bekannt. Trotz der Verwandtschaft habe ich solches Verhalten bei meinen Fünfgürtelbarben nie beobachtet.

Die flinken Fünfgürtelbarben können sich auch gut gegen Makropoden behaupten, falls diese mal aggressiv werden sollten. Die sind einfach davongeflitzt, der Makropode kam trotz seiner überragenden Größe nicht nach.
Wenn Du mal Fünfgürtelbarben beobachten konntest, wie sie sich auf die Parung vorbereiten, weißt Du, wie schnell die sein können. Dann zischen die wie wild durch das Becken, die legen in einer Sekunde eine Strecke von fast 1 Meter zurück.

Mit Zebrabärblingen habe ich mal die Erfahrung gemacht, daß diese etwas aggressiv werden, wenn zu wenige im Becken sind und sie nicht in einem Schwarm schwimmen können. Ich hatte mal 5 Bärblinge, die irgendwann nur noch zu zweit (Weibchen) waren. Eines war das dominate Tier und hat das andere ständig gejagt. Als mir das dominate Weibchen nachts aus dem Becken gesprungen ist, hat der letzte Zebrabärbling die anderen Fische (Fünfgürtelbarben) terrorisiert. Der hat sie nicht nur aus der oberen und mittleren Wasserregion vertrieben, sondern sie bis in die unteren Beckenbereiche verfolgt.

Die Makropoden jagen manchmal, vor allem am Anfang, hinter den Fünfgürtelbarben her, merken aber schnell, daß diese nicht zu fassen sind, die Fünfgürtelbarben scheinen sich fast einen Spaß aus dieser Jagd zu machen.

Wenn Du allerdings Makropoden züchten möchtest, sind Barben nicht wirklich der Idealbesatz, weil diese gefräßigen Beckenbewohner die jungen Makropoden restlos vertilgen. Das kann je nach Beckeneinrichtung und Brutverhalten der Eltern länger dauern (mehrere Wochen), aber ich habe festgestellt, die jungen Makropoden sind auf Dauer wirklich chancenlos. In meinem 375-Liter-Becken (150*50*50) halten sich die Makropodenjungen mehrere Tage, weil sie auch von den Eltern etwas geschützt werden, aber es werden laufend weniger, bis irgendwann keine mehr auszumachen sind. Die Makropdenjungen überleben nicht lange genug, um die kritische Größe zu erreichen, damit sie nicht mehr als Futter angesehen werden.

Empfehlen würde ich Dir eher zu 3 Makropoden, 1 Männchen, 2 Weibchen.
Manchmal werden die Weibchen von den Männchen gejagt, weil diese sich paaren möchten. Sind mehrere Weibchen im Becken, verteilt sich der Streß für die Weibchen auf mehrere Tiere. Zu viele Makropoden solltest Du nicht ins Becken tun, da auch unter den Weibchen eine gewisse Aggressivität herrscht.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

Hansi
p.s.:wenn Du im Raum Bonn/Alfter wohnst oder Dir der Weg bis hierhin nicht zu weit ist, kannst Du von mir günstig Makropoden (M. concolor) bekommen.
o=C

Trichopsis vittata (Koh Samui), Betta raja, Betta unimaculata, Microctenopoma ansorgii, Trichogaster leerii


   
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Norita
(@norita)
New Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 4
Themenstarter  

Vielen Dank für eure Antworten.
Dann werde ich also zunächst die Zebrabärblinge aufstocken und mich dann nach Makropoden umschauen...
Dein Angebot klingt verlockend, Hansi, aber nach Bonn sind es leider etwa 5 Stunden Fahrzeit (wohne in der Nähe von Freiburg i. Br.). Das wird wahrschinlich nicht machbar sein, schade!


   
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Surferbabe
(@surferbabe)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 462
 

Huhu,

ich habe auch Barben zusammen mit Makropoden.
Klappt bei mir super. Selbst wenn das Männchen sein Nest verteidigt, passiert den Barben nichts.

@Liebe Grüße!!@
Anja

Mitglied in der Seerose Frechen
WWW.SEEROSE-FRECHEN.DE


   
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