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Pseudosphromenus dayi und T. chuna?

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Windsbraut
(@windsbraut)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 284
Themenstarter  

Hallo, Sonja,

ich habe drei Bambusrohre und zwei halbe Kokosschalen drin, und die Fische haben unter den Wurzeln noch weitere Höhlen entdeckt, von denen ich nichts wusste .......... :D

Das einzige an der Scheibe im oberen Drittel angebrachte Bambusrohr, mit Moos und Javafarn bewachsen, ist bereits besetzt worden. Da wohnt einer der Herren drin und kommt raus, um Mädels zu scheuchen oder zu umgarnen.
Die anderen Röhren liegen auf dem Boden.

Kann das sein, dass die Männchen farblich heller - rosig-beige mit schwarzen Längsstreifen - sind, die Weibchen eher dunkler?
Das, was ich für die Weibchen halte, hat eine größere Körperhöhe - die vermeintlichen Männchen sind lang, schmal, ingesamt gestreckter und schlanker.

Sind schöne Fische!! Und nett ......... neugierig. Mnachmal stehen sie vor der Scheibe (vor der ich sitze) - und ich frage mich, wer beguckt hier wen?

Herzlichst,
Stefanie

Wenn ein Fiss zuende geschwommen hat und so daliegt und schon tot ist -
dann kann man ihn essen.

Emil, 3 Jahre


   
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K. de Leuw
(@k-de-leuw)
Noble Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 2037
 

Hallo zusammen,

ich hatte mal zwei völlig vergreiste Tiere, die ich beide für Männchen hielt und aus Platzmangel in das Flösselhechtbecken setzte. Die beiden sich haben nicht nur über mehrere Monate vier Flösselhechten erfolgreich entzogen, sondern mehrere Bruten produziert.

Gruß, Klaus


   
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(@sonja)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 345
 

Hallo Stefanie,
Deine Beobachtung kommt hin. Die Weibchen werden etwas bulliger, also breiter, die Männchen bleiben ein wenig schlanker.
Auch die Färbung entspricht dem was ich hier beobachte. Die Weibchen werden sehr dunkel wenn sie in Balzstimmung sind oder sich auch gegenseitig "anmachen".

Neugierig sind sie. Das ist mit ein Grund, warum ich sie hier auch relativ leicht rausfangen konnte. Ich musste nur warten, bis das richtige Tier im Kescher war :lol:
Mach Dir da aber in dem großen Becken keine Hoffnung. Ich hatte ein erfahrenes Alttier mit im Becken, die ist erst wieder rausgekommen, als der Kescher wieder weg war. Die unerfahrenen Jungfische fanden den eher interessant.

Lieben Gruß,

Sonja


   
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Windsbraut
(@windsbraut)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 284
Themenstarter  

Guten Abend!

Wollte nur melden, dass die Hormone kochen .......... :oops:

Ein Männchen, wie schon gesagt, fest in einer Bambusröhre etwas über Mitte der Wasserhöhe. Ein anderes weiß noch nicht sooooo genau, ob ihm schon danach ist - er ist aber immer in und um eine am Boden liegende Röhre zugange.
Ein Weib, recht rundlich geworden, kokettiert mit beiden, hat aber nur Erfolg bei dem fest in der oberen Röhre Sitzenden. Den hat sie nun auch schon mehrfach für länger besucht, sie kommt dann ganz bernsteinfarben wieder aus dem Nest ..... und er holt auffällig viel Luft von oben in seine Röhre ....
Außer Kerle umgarnen kennt das Weib nur noch eines - das andere Weib (die hübsche Dunkle) zu jagen, was das Zeug hält. Die versteckt sich also tunlichst immer irgendwo.
Wobei sie auch langsam auffällig rund um die Mitte wird............

Dies nur als kurzer Zwischenbericht :wink:

Herzlichst,
Stefanie

Wenn ein Fiss zuende geschwommen hat und so daliegt und schon tot ist -
dann kann man ihn essen.

Emil, 3 Jahre


   
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Windsbraut
(@windsbraut)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 284
Themenstarter  

Ich wollte hier nur mal ein Resumee der P. dayi-Haltung ziehen, damit auch Sonja weiß, was aus ihren Fischen geworden ist ............. :zwinker:

Also, meine ersten 4 Fische, die ich vor zwei Jahren von Sonja bekommen habe, leben noch und erfreuen sich bester Gesundheit. Mit ihrem Nachwuchs .......... Ich vermehre ja nicht gezielt, sondern "lasse sie machen", da kommen keine irren Mengen Jungfische hoch. Aber ich habe keine T. chuna mehr dazugesetzt, weil die P. dayi-"Familien" den Platz für sich haben sollen. Es ist jetzt also ein reines P. dayi-Becken, sind nur noch ein paar Perlhuhnbärblinge und Otocinclus mit drin.

Von allen Fischen, die ich bisher gehalten habe, sind die P. dayi mit Abstand die liebenswertesten. Friedlich, freundlich, neugierig wie die Waschweiber ......... nehmen nichts krumm, völlig ruhig und unaufgeregt. Will man das Becken grundreinigen, fischt man sie einfach mit einem großen Netz ab, da gibt es kein Fluchtgezappel und keine Fischjagd, die schwimmen aus Neugier fast von selbst hinein. Danach setzt man sie wieder ein, und sie haben nichts übelgenommen, da ist nicht mal eine momentane Schreckhaftigkeit, weil man ja eben gefangen wurde. Fressen natürlich aus der Hand ........... haben überall die Nase drin, wenn man im Becken herumschnipselt, da muss man schon achtgeben. Obwohl ich sie nicht täglich füttere (bekommen nur Lebendfutter), sind sie sofort an der Scheibe, wenn man davor steht. Und drücken sich bildlich die Nase platt ..... was noch betont wird durch die kleinen Gesichter mit den neugierigen Äuglein .... Und insgesamt sind es einfach sehr hübsche Fische.

Ihr seht - ich bin begeistert und kann die Haltung von P. dayi einfach nur aus vollem Herzen empfehlen - die machen einfach rundherum Freude!

Herzlichst,
Stefanie

Wenn ein Fiss zuende geschwommen hat und so daliegt und schon tot ist -
dann kann man ihn essen.

Emil, 3 Jahre


   
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